Viele Hersteller bieten Smartwatches mit kompaktem Design für schmale Handgelenke an. Wir zeigen die besten Modelle für Damen.

Smartwatches sind längst mehr als nur eine Spielerei fürs Handgelenk – sie ersetzen klassische Armbanduhren und ergänzen das Smartphone um praktische Funktionen. Für viele Nutzerinnen spielt dabei nicht nur die Technik, sondern auch das Design eine zentrale Rolle. Hersteller reagieren darauf mit speziell auf Frauen zugeschnittenen Modellen: kompakter gebaut, eleganter gestaltet – und technisch oft eigenständig.

Wie andere Smartwatches verbinden sich auch die Damen-Varianten per Bluetooth mit dem Smartphone und übertragen Gesundheits- sowie Aktivitätsdaten in die passende App. Einige bieten auch eine Telefonfunktion über das Smartphone – oder via LTE mit eSIM.

Ein optischer Sensor misst den Puls, womit die Smartwatches auch den Schlaf überwachen – manche Modelle bieten sogar EKG-Funktionen oder Gesundheitsanalysen. Ein Schrittzähler ist immer an Bord, ebenso die Messung des Kalorienverbrauchs. Auch das Tracking der Fitness kommt nicht zu kurz: Je nach Modell gibt es umfassende Trainingsprofile, Sportmodi und individuelle Pläne oder konkrete Übungsvorschläge. Alle hier gezeigten Uhren sind zudem wasserdicht. Ein weiteres wichtiges Feature ist die Überwachung und Vorhersage des Menstruationszyklus.

Welche ist die beste Smartwatch für Frauen?

Testsieger ist dank langer Akkulaufzeit und gutem Zyklus-Tracking die Huawei Watch GT 7 mit 41 mm ab 246 Euro.

Technologiesieger ist die Huawei Watch 6 in der 42-mm-Version ab 399 Euro. Die waschechte Smartwatch unterstützt eSIM und bietet Apps, auch wenn die Auswahl kleiner ist als bei Apple oder Samsung. Dafür hat sie eine EKG-Funktion an Bord und misst Puls und Blutsauerstoff über die Fingerspitze.

Preis-Leistungs-Sieger ist der Fitness-Tracker Xiaomi Smart Band 10 Pro ab 75 Euro. Apps gibt es hier nicht, dafür bietet die Uhr eine präzise Pulsmessung und lange Akkulaufzeit – schick ist sie auch noch.

Die Hybrid-Smartwatch Withings Scanwatch 2 als 38-mm-Variante ab 265 Euro verzichtet auf ein großes Display und setzt stattdessen auf ein echtes Ziffernblatt. So hält die Smartwatch bis zu einem Monat mit einer Akkuladung durch.

Die beste Wahl für iPhone-Nutzerinnen bleibt die Apple Watch Series 12 mit 42-mm-Gehäusegröße ab 425 Euro. Geht es um smarte Features und Integration mit dem Smartphone, ist kaum eine andere Smartwatch besser. Einzige Schwachstelle bleibt die kurze Akkulaufzeit.

KURZÜBERSICHT

Huawei Watch GT 7 41 mm

Huawei Watch GT 7 41 mm im Test: Die beste Sportuhr für Damen

Mit der Watch GT 7 macht Huawei eine hervorragende Smartwatch noch besser. Die 41-mm-Version ist elegant, misst zuverlässig und hält rund eine Woche durch. Für Sportler kommen viele sinnvolle Neuerungen dazu, etwa die Laufleistungsmessung und die Anstiegsplanung beim Radfahren. Im Handel kostet die Uhr rund 246 Euro.

VORTEILE

  • verbessertes Kartenmaterial
  • hervorragendes GPS-Tracking
  • hohe Genauigkeit bei Pulsmessung
  • Bezahlfunktion unterstützt fast alle Banken
  • integrierter Musikspeicher

NACHTEILE

  • Karten ohne Routenberechnung
  • Design ist Geschmackssache
  • Akkulaufzeit der Damenversion geringer als beim Herrenmodell

Huawei Watch 6 42 mm

Huawei Watch 6 42 mm im Test: Smartwatch mit EKG läuft über drei Tage

Die Huawei Watch 6 in 42 mm ist leicht, zierlich und hält gut drei Tage durch, ideal für schmale Handgelenke. Sie misst per Fingerspitze Puls und Blutsauerstoff, zeichnet ein EKG auf und funkt per eSIM, nur Google-Dienste und US-Apps fehlen. Mit einem Preis ab 399 Euro kostet sie deutlich weniger als die Watch 6 Pro, die kaum mehr kann.

VORTEILE

  • kompakt und leicht, ideal für schmale Handgelenke
  • EKG, Puls und Blutsauerstoff per Fingerspitze
  • helles, scharfes Display
  • eSIM für Telefonie und Internet ohne Smartphone

NACHTEILE

  • keine Google-Dienste
  • Armband kann bei Wärme empfindliche Haut reizen
  • Gesten und Health Glance klappen nicht auf Anhieb

Xiaomi Smart Band 10 Pro

Xiaomi Smart Band 10 Pro im Test: Einer der besten Fitness-Tracker

Für knapp 75 Euro bietet das Xiaomi Smart Band 10 Pro solide Fitness-Tracking-Funktionen, die Neuerungen gegenüber dem Vorgänger fallen jedoch kaum ins Gewicht. Die einzig wirklich neue Funktion – die gleichzeitige Verbindung mit zwei Smartphones – überzeugt im Alltag nur bedingt. Wer in dieser Preisklasse das bessere Gesamtpaket sucht, greift zum Huawei Band 11 Pro.

VORTEILE

  • gutes GPS-Tracking
  • große Auswahl an Trainingsprofilen
  • umfangreiches Schlaftracking
  • gute Akkulaufzeit

NACHTEILE

  • keine Bezahlfunktion
  • Kopplung an zwei Smartphones eingeschränkt verfügbar
  • kaum nennenswerte Neuerungen

Ratgeber

Design: Größe und Komfort

Smartwatches, die sich gezielt an Frauen richten, unterscheiden sich im Design deutlich von typischen Herren- und Unisex-Modellen. Viele Hersteller setzen auf eine filigrane Optik oder ein buntes Armband aus Silikon oder Leder und orientieren sich an klassischen Armbanduhren, die zugleich Schmuckstück sein sollen. Farblich dominieren Silber-, Gold- und Creme-Töne – oft kombiniert mit Roségold oder zarten Farben wie Rosa oder Weiß. Ein Beispiel dafür ist die Garmin Lily 2 Active.

Einige Hersteller statten ihre Damen-Smartwatches mit kleineren Displays aus, wodurch die Uhren kompakter und leichter wirken. Sie tragen weniger auf und sind damit perfekt für schmale Handgelenke. Kleinere Gehäuse bieten allerdings weniger Platz für einen großen Akku. Entsprechend fällt die Laufzeit oft kürzer aus als bei größeren Unisex- oder Herrenmodellen, besonders wenn man das Display für Always-on aktiviert.

Manche Hersteller wie Polar verzichten auf spezielle Damen-Varianten und bieten ihre Modelle stattdessen in neutralem Design und in verschiedenen Farbvarianten an – etwa die Vantage M3. Die Technik bleibt dabei für alle Zielgruppen identisch.

Die Bedienung von Smartwatches erfolgt meistens per Touch über das AMOLED-Display sowie zum Teil auch per Tasten oder Sprachsteuerung. Hybriduhren wie die Scanwatch 2 bedient man stattdessen über die Krone. Größere Unterschiede gibt es je nach Modell und Hersteller in der Benutzerfreundlichkeit und den Steuerungsarten.

Sport-Features

Auch Smartwatches für Damen sind in der Regel mit umfangreichen Sportfunktionen ausgestattet. Ob sich diese von denen der Herrenmodelle unterscheiden, hängt vom Hersteller und der jeweiligen Modellpolitik ab. Meist bestehen keine nennenswerten Unterschiede – selbst wenn die Fitnessuhren in getrennten Varianten für Männer und Frauen angeboten werden.

Teilweise integrieren Hersteller in dedizierten Damen-Modellen gezielt Trainingsprofile wie Yoga, Pilates oder Tanzen. Diese sind jedoch häufig auch auf den Unisex- oder Herren-Geräten verfügbar. Ein Pulsmesser ermittelt die Herzfrequenz im Alltag sowie beim Sport. Ist die Belastung hoch und wechselhaft, können die optischen Sensoren nicht immer mit dem Herzschlag mitkommen. Die Genauigkeit verbessert sich jedoch zunehmend – selbst bei günstigen Modellen.

In unseren Tests zeigte sich: Design und kompakte Bauform gehen oft mit funktionalen Einschränkungen einher. Kleinere Gehäuse bedeuten nicht nur geringere Akkulaufzeit, sondern in manchen Fällen auch eine abgespeckte Ausstattung. Ein genauer Vergleich lohnt sich daher. Wer ein dediziertes Damen-Modell wählt, sollte prüfen, ob der Designvorteil mögliche Kompromisse bei Technik und Laufzeit rechtfertigt.

Sowohl die Apple Watch Series 12 als auch die Samsung Galaxy Watch 9 bieten eine hervorragende Pulsmessung beim Training. Das gilt auch für die Huawei Watch GT 7 in 41 mm sowie die Garmin Venu 4 in 41 mm und Lily 2 Active.

Frauengesundheit

Zyklus-Tracking gehört inzwischen zur Standardausstattung vieler Smartwatches – die Umsetzung unterscheidet sich aber deutlich. Am umfangreichsten arbeitet die Apple Watch: In Kombination mit der Health-App erkennt sie über die Hauttemperatur die Ovulation und Zyklusabweichungen. Die Withings Scanwatch 2 bietet ein ähnlich präzises Tracking, verpackt in einem klassischen Uhrendesign – die Daten laufen übersichtlich in der Withings-App zusammen.

Die Huawei Watch GT 7 in 41 mm richtet sich mit einem dedizierten Zyklusfeature und dem kleineren Gehäuse gezielt an schmalere Handgelenke. Garmin setzt bei der Venu 4 und der Lily 2 Active auf Menstruations-Tracking mit Erinnerungen und Symptomprotokoll über Garmin Connect – bei der Lily aber ohne Temperatursensorik.

Das Xiaomi Smart Band 10 Pro bietet nur ein rudimentäres Zyklus-Tracking: Auf Basis manueller Eingaben berechnet es Menstruationsphasen und fruchtbare Tage. Eine Temperaturmessung oder tiefergehende Symptomerfassung fehlen – das Tracking ist damit deutlich weniger präzise als bei der Apple Watch oder der Withings Scanwatch 2. Für eine grobe Übersicht reicht es. Wer aber verlässliche Daten zur Zyklusgesundheit sucht, stößt schnell an Grenzen.

Smarte Features vs. lange Akkulaufzeit

Wer eine besonders lange Akkulaufzeit will, muss bei den smarten Features Kompromisse eingehen. Sportuhren von Garmin setzen auf proprietäre Systeme mit wenigen Apps und verzichten auf Mobilfunk – halten dafür aber teilweise mehrere Wochen durch. Auch die Huawei Watch GT 7 in 41 mm, die Garmin Venu 4s und das Xiaomi Smart Band 10 Pro bieten eine mehrtägige Akkulaufzeit, verfügen aber ebenfalls nur über ein eingeschränktes App-Angebot.

Wer hingegen eine smarte Uhr bevorzugt, muss mit kürzerer Laufzeit leben. Die Apple Watch bietet ein riesiges App-Angebot und nahtlose iPhone-Anbindung. Das Android-Pendant ist die Galaxy Watch mit Wear OS – die jedoch nur mit Samsung-Smartphones den vollen Funktionsumfang bietet, etwa beim EKG. Für andere Android-Nutzerinnen bietet sich die Google Pixel Watch 5 an.

Alle drei Smartwatches gibt es zudem mit Mobilfunk, womit sie auch ohne Smartphone autark funktionieren. Der Preis dafür: In der kleinen Variante halten sie höchstens einen Tag ohne Ladegerät durch.

Fazit

Wer eine Smartwatch sucht, die stilistisch passt und technisch überzeugt, findet eine breite Auswahl. Ganz vorn liegt die Huawei Watch GT 7 als Testsieger in der 41-mm-Version, gefolgt von der Huawei Watch 6 als Technologiesieger. Preis-Leistungs-Sieger ist der Fitness-Tracker Xiaomi Smart Band 10 Pro.

Die Apple Watch Series 12 ist die beste Wahl für iOS-Nutzerinnen – vorausgesetzt, die kurze Akkulaufzeit ist kein Dealbreaker. Das Gegenstück für Samsung-Handys ist die Samsung Galaxy Watch 9, für übrige Android-Smartphones die Google Pixel Watch 5. Wer längere Laufzeiten und gezielte Fitness-Features bevorzugt, findet Alternativen von Garmin oder Huawei.

Interessant ist auch die Withings Scanwatch 2. Die Hybrid-Smartwatch verbindet ausgefeilte Tracking-Funktionen mit einer Akkulaufzeit von knapp einem Monat und zeitlos-elegantem Design.

Ein Hinweis: Kompaktere Bauformen bringen häufig Abstriche bei Displaygröße, Akku und Ausstattung mit sich. Es lohnt sich also, genau hinzuschauen, statt blind zur vermeintlichen „Damen-Smartwatch“ zu greifen – denn wer Technik und Design gleichermaßen priorisiert, wird in jeder Preisklasse fündig.

Weitere Wearables zeigen wir in diesen Bestenlisten:

BESTENLISTE

Huawei Watch GT 7 41 mm

Huawei Watch GT 7 41 mm im Test: Die beste Sportuhr für Damen

Elegant und ausdauernd: Die 41-mm-Version der Huawei Watch GT 7 bringt zahlreiche Verbesserungen mit. Unser Test zeigt, warum sie uns so gut gefällt.

VORTEILE

  • verbessertes Kartenmaterial
  • hervorragendes GPS-Tracking
  • hohe Genauigkeit bei Pulsmessung
  • Bezahlfunktion unterstützt fast alle Banken
  • integrierter Musikspeicher

NACHTEILE

  • Karten ohne Routenberechnung
  • Design ist Geschmackssache
  • Akkulaufzeit der Damenversion geringer als beim Herrenmodell

Huawei Watch GT 7 41 mm im Test: Die beste Sportuhr für Damen

Elegant und ausdauernd: Die 41-mm-Version der Huawei Watch GT 7 bringt zahlreiche Verbesserungen mit. Unser Test zeigt, warum sie uns so gut gefällt.

Die Watch-GT-Reihe von Huawei verbindet eine leistungsstarke Sportuhr mit einer Smartwatch. Auch die Watch GT 7 setzt auf die gewohnte Eleganz, eine lange Akkulaufzeit und viele smarte Funktionen. Nach der Huawei Watch GT 7 mit 46 mm (Testbericht) haben wir nun die kleine Version mit 41 mm getestet, die für schmale Handgelenke gedacht ist. Wie sie sich im Alltag schlägt, zeigt der Test.

Design & Tragekomfort

Bei der Watch GT 7 bleibt Huawei seinem bewährten Designprinzip treu. Äußerlich hat sich gegenüber dem Vorgänger nur wenig geändert. Mit ihrer Größe und ihrem Design richtet sie sich klar an Frauen und passt gut an schmalere Handgelenke. Wie die Watch GT 6 überzeugt die Uhr mit einer eleganten, dezenten Optik, die eher an eine klassische Damenarmbanduhr als an ein Hightech-Gerät erinnert. Deshalb passt sie auch gut zum Business-Outfit. Das Damenmodell gibt es in Blau, Pink, Weiß-Grün und Grau.

Auch bei der siebten Generation sind die typischen ovalen Ösen der Watch-GT-Reihe wieder dabei. Ebenfalls geblieben sind die drehbare Krone und die schmale Taste an der rechten Gehäuseseite. Das Armband besteht je nach Farbe aus Fluorelastomer (Blau, Pink) oder aus veganes Verbundleder (Weiß-Grün, Grau) - gewissermaßen Kunstleder. Das Fluorelastomer-Armband hat ein Muster, das Stoff imitiert. Wie schon bei der Watch GT 6 passt das aber nicht so recht zum Gesamtbild. Das Kunstlederarmband wirkt deutlich hochwertiger und macht erneut die bessere Figur.

An Verarbeitung und Tragekomfort gibt es nichts zu meckern. Hier ist gegenüber der Watch GT 6 alles beim Alten. Stürze aus 1,5 m Höhe auf Steinboden übersteht die Uhr im Test ohne Kratzer oder Schäden. Dank 5 ATM eignet sie sich zum Schwimmen, außerdem ist sie nach IP69 zertifiziert. Sehr heißes Duschen, Saunagänge und Tauchen sollte man trotzdem vermeiden. Das vegane Verbundlederarmband verträgt Wasser zudem nicht besonders gut.

Huawei Watch GT 7 41 mm: Bilder

Huawei Watch GT 7

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Huawei Watch GT 7

Huawei Watch GT 7

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Huawei Watch GT 7

Huawei Watch GT 7

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Huawei Watch GT 7

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Huawei Watch GT 7

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Huawei Watch GT 7

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Display

Das Display der Watch GT 6 hat uns im Test rundum überzeugt. Deshalb überrascht es kaum, dass Huawei an den Eckdaten des Displays bei der Watch GT 7 nichts geändert hat. Das Damenmodell hat weiterhin ein 1,32 Zoll großes AMOLED-Display mit 466 × 466 Pixeln und einer Helligkeit von bis zu 3000 Nits.

Auch in der Praxis ist das Display wieder hervorragend lesbar. Die Helligkeit lässt sich stufenlos einstellen. Wer die automatische Helligkeitsanpassung aktiviert, verlängert zudem die Akkulaufzeit.

Einrichtung & Bedienung

Wie andere Smartwatches wird auch die Watch GT 7 per Bluetooth mit dem Smartphone und der App Huawei Health verbunden. Unter Android gibt es die App wegen der US-Sanktionen weiterhin nicht im Play Store. Man lädt sie als APK-Datei herunter oder holt sie aus Huaweis Appgallery. Auf dem iPhone steht sie ganz normal im App Store. Der Umweg unter Android ist etwas umständlich, dauert aber nur ein paar Minuten. Auch der Rest der Einrichtung ist mit wenigen Handgriffen erledigt.

Nach der Installation lässt sich ein Benutzerkonto anlegen. Pflicht ist das nicht. Das Konto braucht man aber, um Daten zwischen Geräten zu übertragen und Premium-Dienste wie Health+ zu nutzen.

Nach der Kopplung erklärt die Uhr kurz die Bedienung, so wie schon bei der Watch GT 6. An der Steuerung hat sich nichts geändert, Besitzer des Vorgängers müssen sich also nicht umstellen. Auch neue Nutzer finden sich schnell zurecht. Positiv fällt uns erneut auf, dass die Uhr Eingaben zuverlässig und ohne Verzögerung erkennt. Auch mit leicht schmutzigen oder feuchten Fingern reagiert das Display problemlos.

Training & Fitness

Schon die Watch GT 6 bot viele Trainings- und Fitnessfunktionen, bei der Watch GT 7 legt Huawei noch einmal nach. Schritte und Kalorien zählen beide Modelle. Dazu kommen bei der GT 7 mehr als 110 Trainingsmodi.

Neu sind vor allem Erweiterungen für Profile, die es schon beim Vorgänger gab. Die GT 7 ermittelt und zeigt die Laufleistung nun während des Laufens direkt auf der Uhr an. Bisher hat sie diesen Wert nur aus GPS-Daten und Herzfrequenz geschätzt. Neu sind außerdem Karten für mehr als 3000 Skigebiete und ein erweiterter Routenplaner für Outdoor-Aktivitäten mit farbigen topografischen Karten. Selbst berechnen kann die Uhr Routen weiterhin nicht. Sie fährt nur vorher erstellte Strecken ab. Für die Navigation ohne Smartphone ist die Uhr auf vorab übertragene Strecken angewiesen. Mit Petal Maps kann sie außerdem eine auf dem Smartphone gestartete Navigation anzeigen

Neben den Wintersportfunktionen gehört die Anstiegsplanung für Radfahrer zu den Highlights der GT 7. Ist eine geplante Strecke mit der Uhr synchronisiert, warnt sie vor Anstiegen und Kurven. Obendrein wertet sie die Leistung an Anstiegen gesondert aus. Dadurch lassen sich einzelne Trainingseinheiten besser vergleichen.

Wie die Watch GT 6 nutzt auch die GT 7 das Sensorsystem Huawei TruSense. Sensor und Algorithmus hat Huawei aber weiterentwickelt, die Messungen sollen dadurch genauer werden. In der Praxis fällt das kaum ins Gewicht, denn schon die Watch GT 6 hat im Test sehr genau gemessen. Auch die GT 7 arbeitet sehr zuverlässig. Selbst bei HIIT- und Crossfit-Einheiten wichen ihre Werte nur minimal vom Brustgurt ab.

Über die App Huawei Health lassen sich weiterhin kostenlose Laufpläne per KI erstellen. Die Pläne passen sich dem Fortschritt an: Fällt eine Einheit aus oder läuft man öfter als geplant, ändert die KI das Training. Anders als die Watch GT 6 berücksichtigt die GT 7 dabei auch die Body Readiness, also eine Bewertung der aktuellen Erholung. War der Schlaf schlecht, rät die Uhr vor dem Training, es ruhiger angehen zu lassen oder einen Ruhetag einzulegen.

Das kostenpflichtige Abo Huawei Health+ gibt es weiterhin für 8 Euro im Monat, es funktioniert auch mit der Watch GT 7. Es bietet Workouts für Krafttraining und HIIT, dazu Yoga, Pilates und geführte Meditationen. Beim Kauf der Uhr gibt es wieder drei Monate Health+ kostenlos zum Testen.

Huawei Watch GT 7 41 mm: Health App

Huawei Health App

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Huawei Health App

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Huawei Health App

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Huawei Health App

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Huawei Health App

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Huawei Health App

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Huawei Health App

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Schlaf & Gesundheit

Beim Schlaf- und Gesundheits-Tracking bleibt gegenüber der Watch GT 6 fast alles beim Alten. Die Uhr zeichnet die Schlafphasen auf und wertet dabei neben der Herzfrequenz auch Atmung, Blutsauerstoff und Herzfrequenzvariabilität (HRV) aus. Unregelmäßigkeiten beim Blutsauerstoff können auf eine Schlafapnoe hindeuten. Auch danach sucht die Uhr.

Neu ist bei der Watch GT 7 die Bewertung der körperlichen Bereitschaft, in der App „Physical Readiness Score“ genannt. Sie schätzt den Erholungszustand anhand von HRV, Schlafqualität, Ruhepuls und Hauttemperatur ein. Im Test funktioniert das sehr gut, die Ergebnisse sind nachvollziehbar. Wer unsicher ist, ob eine harte Trainingseinheit besser noch einen Tag warten sollte, bekommt von der Uhr eine nützliche Entscheidungshilfe.

Eine EKG-Funktion hat die Watch GT 7 weiterhin nicht. Wie der Vorgänger erkennt sie aber über eine Pulswellen-Arrhythmie-Analyse unregelmäßigen Herzschlag. Ein EKG ersetzt das nicht, es liefert aber Anhaltspunkte, wenn das Herz aus dem Takt gerät. Im Test funktioniert das problemlos.

Wie die Watch GT 6 bietet auch die GT 7 ein erweitertes Zyklus-Tracking. Nach Eingabe von Beginn und Dauer der letzten Periode berechnet die Uhr den nächsten Zyklus mit Eisprung, fruchtbaren Tagen und Menstruation. Dabei berücksichtigt sie neben Herzfrequenz, HRV und Atmung auch die Hauttemperatur. Eigene Temperaturwerte lassen sich allerdings nicht manuell eintragen. Dafür kann man in der App Symptome, Stimmung und Zervixschleim notieren. Diese Angaben sind auch bei der symptothermalen Methode der natürlichen Familienplanung (NFP) wichtig.

Weitere Features

Bei den Zusatzfunktionen unterscheidet sich die Watch GT 7 nicht vom Vorgänger. Sie zeigt Benachrichtigungen an und nimmt Anrufe entgegen. Unter Android lassen sich Nachrichten außerdem direkt beantworten. Dafür gibt es vorgefertigte Antworten. Alternativ tippt man auf der Bildschirmtastatur der Uhr, das ist im Alltag aber eine ziemliche Fummelei.

Auch den internen Musikspeicher können nur Android-Nutzer verwenden. MP3- und andere Audiodateien werden drahtlos vom Smartphone auf die Uhr übertragen. Spotify, Deezer und Co. unterstützt die Uhr weiterhin nicht.

Kontaktlos bezahlen kann die Watch GT 7 per NFC und Curve Pay. Die Einrichtung beginnt auf dem Smartphone: In der Curve-Pay-App legt man ein Konto an, verifiziert bei Bedarf seine Identität und hinterlegt eine unterstützte Kredit- oder Debitkarte. Danach installiert man Curve Pay über die Appgallery in Huawei Health auf der Uhr und aktiviert sie in der Smartphone-App unter „Wearables“.

Auf der Uhr wählt man dann Curve Pay als Standard für NFC-Zahlungen und richtet eine PIN ein. Das ist etwas aufwendiger als bei anderen Bezahldiensten. Einmal eingerichtet, funktioniert das Bezahlen aber auch ohne Smartphone in der Nähe. Curve Pay unterstützt viele Visa- und Mastercard-Karten; ob die eigene Karte angenommen wird, zeigt sich bei der Einrichtung

Akku

Wir wiederholen uns, aber auch bei der Akkulaufzeit bleibt gegenüber dem Vorgänger fast alles beim Alten. Laut Huawei hält das Damenmodell bei sparsamer Nutzung bis zu 14 Tage durch. Bei typischer Nutzung sollen es rund sieben Tage sein, mit Always-on-Display noch fünf.

Im Test bestätigen sich diese Angaben weitgehend. Wir haben das Always-on-Display ausgeschaltet gelassen und pro Woche drei Trainingseinheiten von je 1,5 h mit GPS absolviert. Nach knapp sieben Tagen musste die Uhr dann an die Ladeschale. Besser als beim Vorgänger ist die Laufzeit mit GPS: Sie steigt von maximal 25 h bei der Watch GT 6 auf bis zu 32 h. Schnellladen gibt es wieder. Mit der mitgelieferten Ladeschale ist die Uhr in rund 1 h vollständig geladen.

Preis

Für das 41-mm-Modell der Watch GT 7 verlangt Huawei eine UVP ab 299 Euro, die weiß-grüne Variante liegt bei 319 Euro. Gegenüber der Watch GT 6 ist das je nach Modell ein Aufpreis von 30 bis 70 Euro. Im Handel ist die Uhr in Hellblau bereits für rund 246 Euro zu haben. Die Variante mit weiß-grünem Kunstlederarmband kostet bei Amazon 290 Euro.

Fazit

Schon die Watch GT 6 hat in unserem Test hervorragend abgeschnitten, und die Watch GT 7 legt noch einmal nach. Die Optik bleibt Geschmackssache, das Design wirkt aber stimmig. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, obwohl die neue Uhr im Handel rund 60 Euro mehr kostet als der Vorgänger.

Huawei hat die Watch GT 7 mit vielen Detailverbesserungen ausgestattet. Eine ohnehin ausgezeichnete Smartwatch wird dadurch noch besser. Lohnt sich also der Umstieg von der Watch GT 6? Das kommt darauf an. Die Watch GT 7 hält mit GPS länger durch und bietet Karten für Skigebiete. Die Laufleistung misst sie jetzt direkt am Handgelenk. Sie zeigt bevorstehende Anstiege an und wertet die Leistung dort aus. Der Puls soll zudem genauer gemessen werden.

Für Sportler sind diese Neuerungen den Aufpreis wert. Wer dagegen einfach eine solide Smartwatch sucht und auf Sportfunktionen wenig Wert legt, ist mit der günstigeren Watch GT 6 weiterhin gut bedient.

Huawei Watch 6 42 mm

Kompakt, leicht und günstiger als die Watch 6 Pro: Die Huawei Watch 6 in 42 mm misst EKG und Blutsauerstoff per Fingerspitze und funkt per LTE.

VORTEILE

  • kompakt und leicht, ideal für schmale Handgelenke
  • EKG, Puls und Blutsauerstoff per Fingerspitze
  • helles, scharfes Display
  • eSIM für Telefonie und Internet ohne Smartphone

NACHTEILE

  • keine Google-Dienste
  • Armband kann bei Wärme empfindliche Haut reizen
  • Gesten und Health Glance klappen nicht auf Anhieb

Huawei Watch 6 42 mm im Test: Smartwatch mit EKG läuft über drei Tage

Kompakt, leicht und günstiger als die Watch 6 Pro: Die Huawei Watch 6 in 42 mm misst EKG und Blutsauerstoff per Fingerspitze und funkt per LTE.

Die Huawei Watch 6 mit 42-mm-Gehäuse richtet sich an alle, die eine Smartwatch für schmale Handgelenke suchen. Als Nachfolgerin der Watch 5 bietet sie nahezu die gleichen Funktionen wie die größere Watch 6 Pro, wirkt aber leichter und filigraner – und kostet weniger.

Auf den Keramik-Look des Pro-Modells verzichtet sie. WLAN, Mobilfunk und ein eigener App-Store sind trotzdem an Bord. Dazu kommen Gesundheitsfunktionen wie die Messung von Blutsauerstoff und Puls per Fingerspitze sowie ein EKG. Ob die kompaktere Uhr im Alltag überzeugt, zeigt unser Test.

Design & Tragekomfort

Keramik gibt es hier nicht. Die Watch 6 Pro in 43 mm hat ein Keramikgehäuse, die Watch 6 in 42 mm kommt ohne aus. Elegant ist sie trotzdem, nur schlichter. Das Gehäuse ist vorn aus Aluminium und hinten aus Polymer-Verbundwerkstoff sehr hochwertig verarbeitet. Auffällig ist der optische Sensor an der Gehäuseseite. Auf ihn legt man die Fingerspitze. Darüber sitzt die Krone, darunter eine Taste, die man frei belegen kann.

Die Uhr misst 42,3 × 42,3 × 10,2 mm und wiegt ohne Armband nur 38 g. Damit ist sie kleiner und spürbar leichter als die Watch 6 Pro in 43 mm. Auch an schmalen Handgelenken trägt sie kaum auf. Deshalb eignet sie sich gut für Frauen. Die Farben Weiß und Rosa unterstreichen den femininen Look, eine reine Damenuhr ist sie aber nicht.

Das Armband aus Fluorelastomer ist recht schmal und erinnert an das der Watch GT 7. Im Alltag stört die Uhr kaum, auch nachts nicht. Auch beim Sport ist zu gut zu tragen. Einen Haken gibt es aber: Wer empfindliche Haut hat, bekommt bei Wärme womöglich Probleme mit dem Armband. Bei uns hat die Haut gereizt reagiert, nachdem wir die Uhr mehrere Tage am Stück getragen hatten.

Huawei Watch 6 42 mm: Bilder

Huawei Watch 6 (42 mm)

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Huawei Watch 6 (42 mm)

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Huawei Watch 6 (42 mm)

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Huawei Watch 6 (42 mm)

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Huawei Watch 6 (42 mm)

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Huawei Watch 6 (42 mm)

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Huawei Watch 6 (42 mm)

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Huawei Watch 6 (42 mm)

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Huawei Watch 6 (42 mm)

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Huawei Watch 6 (42 mm)

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Huawei Watch 6 (42 mm)

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Display

Beim Display muss man gegenüber der Watch 6 Pro kaum Abstriche machen. Die Watch 6 in 42 mm hat ein rundes AMOLED-Display mit LTPO-Technologie. Es ist genauso groß und scharf wie das der Pro in 43 mm: 1,38 Zoll, 466 × 466 Pixel, rund 338 ppi. Schrift und Symbole sind gestochen scharf, Farben und Kontraste überzeugen. Auch hier schützt gewölbtes Saphirglas das Display.

Nur bei der Helligkeit gibt es einen Unterschied. Huawei nennt für die Watch 6 bis zu 3000 Nits, für die Pro bis zu 3500 Nits. Wir haben über die gesamte Fläche rund 2500 Nits gemessen. Das ist ein hervorragender Wert. Selbst in praller Sonne konnten wir die Uhr immer problemlos ablesen.

Ausstattung

Der Watch 6 fehlt kaum etwas an technischen Features. Sie funkt per WLAN im 2,4- und 5-GHz-Band, per Bluetooth 5.2 und per NFC. Mit eSIM geht sie auch ohne Smartphone online. Lautsprecher und Mikrofon sind eingebaut, telefonieren kann man also direkt über die Uhr. Auf Wunsch verbindet sie sich mit zwei Smartphones gleichzeitig, auch mit zwei iPhones. Über das zweite Gerät laufen allerdings nur Anrufe. Ihre Position bestimmt die Uhr über GPS, Glonass, Beidou, Galileo und QZSS, teils auf zwei Frequenzbändern. Deshalb ortet sie auch zwischen Hochhäusern und im Wald genau.

Das wichtigste Bauteil ist auch hier der X-Tap-Sensor an der Gehäuseseite. Er kombiniert einen optischen Sensor mit zwölf Kanälen und einen Drucksensor. Die Watch 5 hatte nur vier Kanäle. Legt man die Fingerspitze auf den Sensor, misst die Uhr Puls und Blutsauerstoff oder zeichnet ein EKG auf. Den Puls im Alltag misst ein optischer Sensor auf der Unterseite.

Außerdem hat die Uhr einen Beschleunigungssensor, ein Gyroskop, einen Kompass, ein Barometer, einen Helligkeitssensor und einen Sensor für die Hauttemperatur. Mit dem eingebauten Tiefensensor eignet sie sich fürs Freitauchen bis 40 m. Für den Notfall gibt es eine Sturzerkennung und eine SOS-Funktion. Huawei weist aber selbst darauf hin, dass die Uhr nicht jeden Sturz erkennt.

Kontaktlos bezahlen kann man in Deutschland nur über Curve Pay. Die Einrichtung ist umständlich. Man benötigt die Curve-Pay-App auf dem Smartphone und auf der Uhr, ein Curve-Konto und eine hinterlegte Karte. Dazu kommen eine Ausweisprüfung per Selfie und eine PIN. Danach geht es schnell: Zweimal auf die untere Taste drücken und die Uhr ans Terminal halten. Das Smartphone muss nicht in der Nähe sein. Wir haben im Test mehrfach mit der Uhr bezahlt, und es hat jedes Mal geklappt. Trotzdem bleibt Curve ein Umweg, denn die eigene Bankkarte lässt sich nicht direkt auf der Uhr hinterlegen.

Software & Bedienung

Auf der Watch 6 läuft wie auf der Pro Harmony OS 7. Das System reagiert flott und ist übersichtlich. Die Uhr funktioniert mit iPhones und Android-Smartphones. Gekoppelt wird sie über die App Huawei Health. iPhone-Nutzer laden die App aus dem App Store. Unter Android ist es umständlicher, denn im Play Store gibt es die App nicht. Man lädt sie direkt bei Huawei oder über die Appgallery herunter. Ohne Huawei-Konto lässt sich die Uhr nicht nutzen.

In der App stehen die Gesundheitsdaten im Vordergrund. Unter „Gesundheit“ findet man Puls, Schritte, Schlaf und Aktivitäten. Unter „Training“ gibt es geführte Trainings-Programme. „Entdecken“ bietet Tipps zu Wellness und Ernährung. Unter „Geräte“ lädt man Zifferblätter herunter, einige kosten Geld. Dort stellt man auch Benachrichtigungen, Offline-Karten und Musik ein.

Weitere Apps installiert man über die Appgallery, sogar direkt auf der Uhr. Die Auswahl ist größer als bei der GT-Reihe. Google-Dienste und bekannte Apps wie Spotify oder WhatsApp fehlen aber. Für manches gibt es brauchbaren Ersatz, etwa Petal Maps zum Navigieren.

Drückt man die Krone, erscheint die App-Übersicht. Die Symbole sind in einem klaren Raster angeordnet, auf Wunsch auch als Liste. Ein Doppeldruck öffnet den Taskmanager. Die untere Taste ruft drei Apps auf, die man selbst auswählt. Wischt man nach unten, öffnet sich das Schnellmenü mit WLAN, Bluetooth, Schlafmodus, „Nicht stören“ und Flugmodus. Der Flugmodus schaltet Bluetooth, WLAN und mobile Daten auf einmal ab.

Links und rechts vom Zifferblatt liegen Infokacheln, etwa für Wetter und Termine. Legt man den Finger auf den X-Tap-Sensor, startet eine Messung. Vorher muss man der Messung allerdings einmal zustimmen.

Die Uhr lässt sich auch per Handgeste steuern, ohne das Display zu berühren. Drei Gesten gibt es:

  • Double Tap: Der Zeigefinger tippt zweimal auf den Daumen. So nimmt man Anrufe an, bestätigt Eingaben, schiebt den Wecker auf oder löst die Kamera des gekoppelten Smartphones aus.
  • Double Slide: Der Daumen streicht zweimal am Zeigefinger entlang bis zur Spitze. Damit scrollt man etwa durch Nachrichten und Menüs.
  • Quick Flip: Man dreht das Handgelenk kurz nach außen und wieder zurück. Die Uhr schaltet dann einen Anruf stumm, beendet den Wecker, blendet Benachrichtigungen aus oder springt zurück zum Zifferblatt.

Ab Werk sind die Gesten ausgeschaltet. Man aktiviert sie in den Einstellungen und geht ein kurzes Tutorial durch. Auf Anhieb klappt es im Alltag nicht immer. Erst mit etwas Übung hat die Uhr in unserem Test zuverlässig reagiert. Es hilft, weder zu fest noch zu langsam zu tippen. Außerdem sollte die Uhr eng am Handgelenk sitzen. Im Energiesparmodus funktionieren die Gesten nicht. Bei intensivem Sport und auf tätowierter Haut erkennt die Uhr sie womöglich ebenfalls nicht. Hier sollte Huawei nachbessern.

Huawei Watch 6: Health App

Huawei Watch 6: Health App

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Huawei Watch 6: Health App

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Huawei Watch 6: Health App

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Huawei Watch 6: Health App

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Huawei Watch 6: Health App

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Huawei Watch 6: Health App

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Huawei Watch 6: Health App

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Huawei Watch 6: Health App

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Huawei Watch 6: Health App

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Huawei Watch 6: Health App

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Training

Beim Sport hat die Watch 6 einen Vorteil gegenüber der Pro. Die Pro in 43 mm ist zwar kaum größer, wirkt aber klobiger und ist schwerer. Mit Keramikarmband eignet sie sich zudem weniger fürs Training. Unsere rosafarbene Testuhr mit ihrem Armband aus Fluorelastomer sitzt dagegen eng und verrutscht kaum. Genau das braucht der optische Pulssensor. Das weiße Modell hingegen hat ein Verbundwerkstoff-Armband. Huawei rät davon ab, es bei Wassersport oder starkem Schwitzen zu tragen.

Die Uhr zeichnet über 100 Sportarten auf, vom Joggen über Radfahren und Schwimmen bis zum Krafttraining. Neu sind ein Modus für Skifahren in der Halle und eine Anzeige der Steigung in Echtzeit beim Radfahren. Den Puls misst die Uhr meist genau, auch bei harten Intervallen. Im Vergleich mit einem Brustgurt von Polar lagen die Werte dicht beieinander. Sitzt das Armband zu locker, werden die Werte ungenauer.

Für Läufer gibt es den Running Ability Index (RAI). Er bewertet Ausdauer und Lauftechnik. Daraus berechnet die Uhr, wie schnell man im Wettkampf sein könnte. Überdies zeigt sie VO2max, Trainingsbelastung und Trainingsindex an.

Trainings erkennt die Uhr auch von selbst, allerdings erst nach ein paar Minuten. Wir haben die Funktion ausgeschaltet. Sonst fragt die Uhr bei jedem Spaziergang und jeder Fahrt mit dem E-Scooter, ob sie ein Training aufzeichnen soll. Die Schritte zählt die Uhr zuverlässig, und das GPS zeichnet Strecken genau auf. Den Kalorienverbrauch sollte man dagegen nur als groben Richtwert sehen.

Gesundheit & Schlaf

Bei der Gesundheit steht die Watch 6 der Pro in nichts nach. Das Herzstück ist auch hier der X-Tap-Sensor an der Gehäuseseite. Legt man die Fingerspitze darauf, misst die Uhr Puls und Blutsauerstoff recht zuverlässig, denn am Finger ist das Signal stärker als am Handgelenk. Über den Sensor zeichnet sie außerdem ein 1-Kanal-EKG auf und schätzt, wie steif die Arterien sind.

Lässt man den Finger drei Sekunden auf dem Sensor, startet Health Glance. Nach etwa einer Minute zeigt die Uhr bis zu elf Gesundheitswerte an, darunter Blutsauerstoff, Stress, Hauttemperatur und Herzfrequenzvariabilität (HRV). Ganz rund lief das im Test nicht: Mal war das Signal zu schwach, mal stimmte der Druck auf den Sensor nicht. Einige Messungen mussten wir wiederholen.

Die HRV zeigt, wie stark die Abstände zwischen den Herzschlägen schwanken. Ein hoher Wert spricht meist für gute Erholung, ein niedriger für Stress oder Erschöpfung. Aussagekräftig wird er erst im Vergleich mit den eigenen Werten der letzten Tage. Den ganzen Tag über achtet die Uhr zudem auf einen unregelmäßigen Herzschlag. Nach dem Training sagt sie, wie lange man sich erholen sollte.

Nachts misst die Uhr HRV, Hauttemperatur und Stress und überwacht die Atmung. Auffälligkeiten, die auf Atemaussetzer hindeuten können, meldet sie. Hier hilft das geringe Gewicht der Watch 6, denn im Bett merkt man sie kaum. Den Schlaf teilt sie in REM-, Tief- und Leichtschlaf ein. Die Ergebnisse wirkten plausibel und passten überwiegend zu unserem Gefühl.

Kurze Wachphasen übersieht die Uhr aber manchmal. Wer im Bett noch liest, schläft für sie womöglich schon. Im Vergleich mit dem Oura Ring hat sie im Schnitt rund eine Stunde mehr Schlaf gemessen. Nickerchen erkennt sie dagegen zuverlässig.

Akku

Im Test hielt die Watch 6 gut drei Tage durch, obwohl wir sie Tag und Nacht getragen haben. Das Always-on-Display war dabei aus. Damit hält sie etwas länger durch als die drei Tage, die Huawei verspricht. Eine Apple Watch muss meist schon nach etwa anderthalb Tagen ans Ladegerät.

An die GT-Reihe kommt die Watch 6 aber nicht heran. Wer oft über WLAN oder eSIM online geht, viel GPS und Apps nutzt oder das Always-on-Display einschaltet, muss früher laden. Mit Always-on-Display nennt Huawei nur noch zwei Tage.

Im Energiesparmodus soll die Uhr bis zu sieben Tage schaffen. Dann fallen aber viele Funktionen weg, darunter WLAN, Health Glance, die Gesten und der X-Tap-Sensor. Leer ist der Akku schnell wieder aufgeladen: Laut Huawei reichen 15 Minuten am mitgelieferten kabellosen Ladegerät für einen Tag.

Preis

Die Watch 6 in 42 mm hat in Rosa und Weiß eine UVP von jeweils 449 Euro. Beide Varianten sind derzeit ab 399 Euro erhältlich. Die rosafarbene Ausführung hat ein Fluorelastomer-Armband, die weiße eines aus Verbundwerkstoff. Damit ist die Watch 6 deutlich günstiger als die Pro in 43 mm.

Fazit

Die Huawei Watch 6 in 42 mm ist eine vollwertige Smartwatch und hält trotzdem länger durch als viele Konkurrenten. Mit gut drei Tagen Laufzeit muss sie seltener ans Ladegerät als etwa eine Apple Watch. Das Gehäuse bleibt dabei schmal und zierlich. Deshalb eignet sich die Uhr besonders für schmale Handgelenke. Die Farbvarianten in Roségold und Silber mit Weiß geben ihr einen femininen Touch. Verarbeitet ist sie tadellos.

Bei der Gesundheit ist die Uhr hervorragend ausgestattet. Über den X-Tap-Sensor an der Seite misst sie Puls und Blutsauerstoff per Fingerspitze und zeichnet ein EKG auf. Auch als Sportuhr macht die Watch 6 eine gute Figur: Sie ist leicht, sitzt fest und misst den Puls zuverlässig. Kontaktlos bezahlen klappt über Curve Pay.

Billig ist die Uhr aber nicht. Außerdem ist das App-Angebot begrenzt. Google-Dienste und viele bekannte US-Apps fehlen. Für manches gibt es brauchbaren Ersatz, etwa Petal Maps zum Navigieren.

Wer eine schicke Uhr für den Sport sucht und dank eSIM auch ohne Smartphone unterwegs sein will, liegt mit der Watch 6 richtig.

Xiaomi Smart Band 10 Pro

Xiaomi hat das Smart Band 10 Pro mit GPS, verbessertem Display und einer praktischen Neuerung ausgestattet – wir haben den Tracker getestet

VORTEILE

  • gutes GPS-Tracking
  • große Auswahl an Trainingsprofilen
  • umfangreiches Schlaftracking
  • gute Akkulaufzeit

NACHTEILE

  • keine Bezahlfunktion
  • Kopplung an zwei Smartphones eingeschränkt verfügbar
  • kaum nennenswerte Neuerungen

Xiaomi Smart Band 10 Pro im Test: Einer der besten Fitness-Tracker

Xiaomi hat das Smart Band 10 Pro mit GPS, verbessertem Display und einer praktischen Neuerung ausgestattet – wir haben den Tracker getestet

Wenn Xiaomi einen Fitness-Tracker neu auflegt, sind die Neuerungen gegenüber dem Vorgänger meist überschaubar. Beim Smart Band 10 Pro hat der Hersteller aber doch ein paar Anpassungen vorgenommen, die den Kauf auch für Besitzer der Vorgängerversion interessant machen können. Das Smart Band 10 Pro bietet ein gewohnt schlichtes Design, ein helleres Display, integriertes GPS und die Möglichkeit, den Tracker zeitgleich mit zwei Smartphones zu verbinden. Wie gut sich das Gerät in der Praxis schlägt, zeigt unser Test.

Design & Tragekomfort

Auf den ersten Blick unterscheidet sich das neue Smart Band 10 Pro nicht vom Vorgängermodell, dem Smart Band 9 Pro. Xiaomi setzt wieder auf das gewohnte rechteckige Design, das eine dezente Eleganz versprüht. Das Gehäuse des Trackers besteht aus Aluminium, während für das Armband thermoplastisches Polyurethan (TPU) zum Einsatz kommt. Xiaomi verkauft das Smart Band 10 Pro in den Farben Schwarz, Pink und Silber. Außerdem gibt es eine besondere Variante mit weißem Keramikgehäuse und einem Armband aus Fluorkautschuk, für die ein Aufpreis von 20 Euro gegenüber der Standardversion anfällt.

Xiaomi gibt für das Smart Band 10 Pro eine Wasserdichtigkeit von 5 bar an, wodurch der Tracker dem Druck in einer Wassersäule von bis zu 50 m standhält. Wie das Vorgängermodell können wir das Smart Band 10 Pro also zum Schwimmen in flachem Wasser verwenden und unter der Dusche tragen.

Beim Tragekomfort hat Xiaomi wieder ganze Arbeit geleistet: Mit einem Gewicht von 21,6 g ohne Armband (oder 28,7 g in der Keramikvariante) ist das Smart Band 10 Pro sogar noch einmal leichter als der Vorgänger mit 24,5 g. Dadurch spüren wir den Tracker am Handgelenk praktisch gar nicht. Auch beim Armband hat Xiaomi zumindest etwas nachgebessert: Die Druckknopfschließe ist zwar immer noch vorhanden, aber immerhin gibt es jetzt eine verschiebbare Schlaufe, durch die wir das Armband schieben können. Der Schließmechanismus ist dadurch weniger fummelig als zuvor.

Xiaomi Smart Band 10 Pro: Bilder

Xiaomi Smart Band 10 Pro

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Xiaomi Smart Band 10 Pro

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Xiaomi Smart Band 10 Pro

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Xiaomi Smart Band 10 Pro

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Xiaomi Smart Band 10 Pro

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Xiaomi Smart Band 10 Pro

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Display

Das AMOLED-Display ist beim Smart Band 10 Pro mit 1,74 Zoll und einer Auflösung von 480 × 336 Pixeln mit dem des Vorgängermodells identisch. Allerdings hat Xiaomi an der Helligkeit gedreht: Schaffte das Smart Band 9 Pro noch maximal 1200 Nits, liegt dieser Wert beim Smart Band 10 Pro jetzt bei 2000 Nits. Das sorgt für eine noch bessere Lesbarkeit der Anzeige, die im Test keinerlei Probleme mit direkter Sonneneinstrahlung bekommt. Für die Helligkeit gibt es eine automatische Anpassung sowie einen speziellen Sonnenlichtmodus, wobei letzterer allerdings zulasten der Akkulaufzeit geht. Alternativ können wir die Helligkeit aber auch stufenlos manuell verstellen. Eine Always-on-Funktion steht ebenfalls zur Verfügung.

Einrichtung & Bedienung

Wie beim Vorgängermodell installieren wir auch für das Smart Band 10 Pro die Mi-Fitness-App und koppeln den Tracker via Bluetooth mit unserem Smartphone. Dabei gilt: Ein Nutzerkonto ist nicht erforderlich, hilft aber dabei, bereits vorhandene Daten auf andere Geräte zu übertragen. Die Einrichtung selbst dauert nur wenige Minuten. Anschließend bekommen wir mit einer kurzen Anleitung die Bedienung des Trackers nähergebracht.

Ebenso wie beim Smart Band 9 Pro verzichtet Xiaomi auch beim Smart Band 10 Pro auf eine Bedientaste am Gehäuse. Die Steuerung erfolgt ausschließlich über das Touch-Display mithilfe von Wischgesten. Im Test funktioniert das größtenteils einwandfrei. Der Bildschirm reagiert zügig und zuverlässig auf unsere Eingaben. Ruckler oder Verzögerungen konnten wir nicht feststellen. Lediglich mit leicht verschmutzten Fingern hat das Display kurzzeitig Probleme.

Mi Fitness App: Screenshots

Mi Fitness App

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Mi Fitness App

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Mi Fitness App

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Mi Fitness App

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Mi Fitness App

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Training & Fitness

Wie schon beim Smart Band 9 Pro schöpft Xiaomi bei der Auswahl der Trainingsprofile auch beim Smart Band 10 Pro wieder aus dem Vollen. Der Tracker bietet eine Auswahl von mehr als 150 verschiedenen Sportprofilen, unterteilt in verschiedene Kategorien wie Outdoor-Aktivitäten, Ballsport, Wassersport oder Trainieren. Positiv: Die einzelnen Profile bieten teilweise nützliche Zusatzfunktionen: Beim Beckenschwimmen können wir die Bahnlänge einstellen, um die geschwommene Distanz aufzuzeichnen, während beim Seilspringen die absolvierten Sprünge gezählt werden. Nützlich ist auch die Funktion, bei verschiedenen Sportarten einzelne Runden oder Sätze festzulegen. Ein Aufwärmprogramm steht vor jedem Training ebenfalls zur Verfügung und wird uns auf dem Display angezeigt.

Ausdauersportler wie Läufer und Radfahrer profitieren zusätzlich von spezifischen Datensätzen wie Tempo, Bodenkontaktzeit, Schrittfrequenz und Höhendifferenz. Die Auswahl der gemessenen Werte geht dabei in Ordnung, allerdings hätten wir uns gerade beim Radfahren noch ein paar zusätzliche Daten gewünscht (etwa Anstiege oder Höhenmeter). Aber passionierte Radsportler nutzen in der Regel ohnehin eher einen dedizierten Radcomputer als einen Fitness-Tracker für das Training, insofern ist dieser Mangel zu verschmerzen.

Das Herzstück des Xiaomi Smart Band 10 Pro ist selbstverständlich der optische Pulssensor. Der Hersteller wirbt hier explizit mit einem neuen PPG-Modul, das gegenüber dem Vorgängermodell eine höhere Genauigkeit bieten soll. Bei beiden Trackern hat Xiaomi jeweils zwei LEDs und zwei PD-Sensoren verbaut, allerdings unterscheiden sich die Module im Aufbau. Beim Smart Band 9 Pro befinden sich die Sensoren im Kreis angeordnet gegenüber den LEDs, während sie beim Smart Band 10 Pro jeweils diagonal angeordnet sind.

Ob die Anpassung des Sensors wirklich eine Verbesserung der Genauigkeit mit sich bringt, lässt sich schwer nachvollziehen. Denn wir konnten bereits dem Smart Band 9 Pro eine hohe Genauigkeit bei der Pulsmessung bescheinigen. Auch das Nachfolgemodell macht dementsprechend einen hervorragenden Job. Die Messung der Herzfrequenz funktioniert exzellent und produziert gegenüber einem Brustgurt nur minimale Ungenauigkeiten bei stark schwankendem Puls. Bei einem HIIT-Training lagen die Abweichungen im Bereich von bis zu drei Schlägen pro Minute.

Eine höhere Genauigkeit verspricht Xiaomi auch für das GPS-Tracking gelaufener Routen. Dabei werden wie beim Vorgänger neben GPS auch GLONASS, Galileo, Beidou und QZSS unterstützt. Um zu prüfen, wie genau das Smart Band 10 Pro wirklich arbeitet, haben wir es beim Laufen parallel mit einer Garmin Fenix 7 ausprobiert. Das Ergebnis: Die Genauigkeit fällt minimal geringer aus als bei der Garmin, allerdings sind die Abweichungen vernachlässigbar und beschränken sich auf wenige Meter im zweistelligen Bereich auf 20 km.

Ein Navigationsfeature mit Abbiegehinweisen hat das Smart Band 10 Pro übrigens nicht zu bieten, allerdings kann man ein solches Feature von einem Fitness-Tracker auch nicht erwarten.

Schlaf & Gesundheit

Die Fitness-Tracker von Xiaomi gehören seit jeher zu den Geräten, die eine recht ausführliche Schlafanalyse bieten. Das Smart Band 10 Pro bildet da keine Ausnahme und setzt auf Xiaomis hauseigenen Schlafalgorithmus. Der Tracker misst dabei Einschlaf- und Aufwachzeitpunkt, Schlafdauer, Schlafphasen, Blutsauerstoffsättigung und Atmung. Nach jeder Nacht bewertet der Algorithmus unseren Schlaf, wobei wir in der App eine ausführliche Interpretation der Daten nachlesen können. Außerdem schlägt uns die Software vor, wie wir unseren Schlaf verbessern können.

Wer mindestens sieben Tage den eigenen Schlaf mit dem Smart Band 10 Pro aufzeichnet, bekommt ein Schlaftier zugewiesen. Daraus ergeben sich dann Rückschlüsse über die eigenen Schlafgewohnheiten: Koalabären bleiben beispielsweise lange wach, schlafen aber sehr fest, sobald sie eingeschlafen sind. Haie hingegen schlafen nur wenig und gehen erst spät ins Bett. Wer möchte, kann zudem in der Mi-Fitness-App einen Plan zur Schlafverbesserung starten, der dann konkrete Tipps wie sportliches Training oder rechtzeitiges Zubettgehen beinhaltet. Die meisten dieser Tipps umfassen keine neuartigen Erkenntnisse, können aber dabei helfen, eine gesunde Schlafroutine zu etablieren.

Weitere Gesundheitsfunktionen umfassen neben der Pulsmessung die Aufzeichnung von Blutsauerstoffsättigung, Hauttemperatur, Stresslevel und Blutdruck. Das funktioniert im Test alles problemlos und der Tracker liefert durchgehend glaubwürdige Ergebnisse. Frauen können schließlich noch auf ein Zyklustracking zurückgreifen, das die Vorhersage des nächsten Periodenbeginns sowie fruchtbarer Tage und des Eisprungs erlaubt. Leider beschränkt sich diese Funktion auf einen bloßen Kalender. Es gibt keine Möglichkeit, die eigene Körpertemperatur, zusätzliche Symptome oder den Zustand des Zervixschleims zu notieren. Allerdings bekommt jede Käuferin eines Xiaomi Smart Band 10 Pro einen kostenlosen Dreimonatszugang zur Zyklustracking-App Clue Plus.

Weitere Features

Die Auswahl zusätzlicher Features ist beim Xiaomi Smart Band 10 Pro nicht sehr umfangreich, hat aber trotzdem ein Highlight zu bieten. Denn der Tracker unterstützt die zeitgleiche Synchronisierung von Nachrichten auf zwei Smartphones. Dieses Feature ist besonders nützlich für Personen, die ein privates und ein geschäftliches Mobiltelefon nutzen. Allerdings hat die Sache einen wichtigen Haken: Die parallele Synchronisierung funktioniert nur mit Xiaomi-Smartphones inklusive Xiaomi Hyper OS 3 oder höher sowie iPhones mit iOS 14 oder höher. Geräte anderer Hersteller bleiben außen vor. Auf Funktionen wie kontaktloses Bezahlen via NFC oder einen integrierten Musikspeicher müssen wir beim Smart Band 10 Pro übrigens komplett verzichten.

Akku

Laut Xiaomi hält der Akku des Smart Band 10 Pro bis zu 21 Tage durch – eine Angabe, die sich auf dem Niveau des Vorgängers bewegt, der dieselbe Laufzeit verspricht. Im Test mit automatischer Helligkeitsregelung, deaktiviertem Always-on-Display, aktiven Benachrichtigungen und drei eineinhalbstündigen Workouts pro Woche hielten wir knapp 17 Tage durch – ein ausgezeichneter Wert für einen Fitness-Tracker.

Preis

Die unverbindliche Preisempfehlung von Xiaomi für das Smart Band 10 Pro beträgt in der Standardversion 80 Euro, für das Keramikmodell werden 100 Euro fällig. Der Straßenpreis bewegt sich für das normale Modell im Bereich um 75 Euro, die Keramikvariante kostet 89 Euro. Preislich lässt sich das Smart Band 10 Pro also mit dem Huawei Band 11 Pro vergleichen, das teilweise aber schon für rund 50 Euro zu haben ist.

Fazit

Das Xiaomi Smart Band 10 Pro bietet gegenüber dem Vorgängermodell ein paar Neuerungen, aber unserer Meinung nach nicht genug, um einen Kauf zu rechtfertigen. Das Smart Band 9 Pro konnte bei Displayhelligkeit und Genauigkeit der Pulsmessung bereits so sehr überzeugen, dass diesbezügliche Verbesserungen beim Smart Band 10 Pro nicht wirklich spürbar ins Gewicht fallen.

Die eine wirklich nennenswerte Neuerung, nämlich die Möglichkeit, zwei Smartphones zeitgleich mit dem Tracker zu verknüpfen, krankt an der begrenzten Einsatzfähigkeit. Ansonsten ist das Smart Band 10 Pro zwar kein schlechter Fitness-Tracker, muss sich aber mit einer starken Konkurrenz messen. Insbesondere das Huawei Band 11 Pro ist in Hinblick auf Preis und Features derzeit die bessere Wahl.

Withings Scanwatch 2

Die hybride Smartwatch Withings Scanwatch 2 bietet ein klassisches Ziffernblatt und smarte Sensoren mit EKG-Messung. Der Akku hält über einen Monat durch.

VORTEILE

  • edles Design
  • hervorragende Verarbeitung
  • fast 30 Tage Akkulaufzeit
  • EKG-Messung
  • Menstruationszyklus-Tracking 

NACHTEILE

  • kein integriertes GPS
  • keine Bezahlfunktion
  • entleert Smartphone-Akku schneller
  • keine Reparaturen, nur Umtausch

Withings Scanwatch 2 im Test: Hybrid-Smartwatch mit EKG & 35 Tagen Akkulaufzeit

Die hybride Smartwatch Withings Scanwatch 2 bietet ein klassisches Ziffernblatt und smarte Sensoren mit EKG-Messung. Der Akku hält über einen Monat durch.

Eine klassische, analoge Uhr mit smarten Funktionen und Sensoren? Withings spendiert seiner Scanwatch eine Neuauflage. Die Hybrid-Smartwatch läuft fast einen Monat lang mit nur einer Akkuladung. Möglich macht dies ein analoges Zifferblatt, in das nur ein kleines OLED-Display für Benachrichtigungen eingebettet ist.

Wie die meisten Produkte des französischen Herstellers ist die Withings Scanwatch ganz dem Thema Gesundheit verschrieben. Mit an Bord sind wieder Pulsmessung, Schrittzählung und die Überwachung des Blutsauerstoffgehalts – auch im Schlaf. Die größte Besonderheit ist die frühzeitige Erkennung von Vorhofflimmern sowie auch die Erstellung eines Elektrokardiogramms (EKG). Neu hinzugekommen bei der Withings Scanwatch 2 ist eine Überwachung des Menstruationszyklus inklusive einer Prognose sowie einer Messung der Schwankungen der Körpertemperatur.

Der Vorgänger begeisterte unsere Redaktion, doch trifft dies auch auf das neue Modell zu? Das schildern wir in diesem Testbericht.

Update: Erstmals getestet haben wir die Hybrid-Smartwatch im Jahr 2024. Anfang 2025 folgten unsere Eindrücke zum Zyklus-Tracking. Ende vergangenen Jahres schaltete Withings bei der Scanwatch 2 zudem weitere Funktionen per Software-Update frei. Das haben wir zum Anlass genommen, die Uhr erneut auf den Prüfstand zu stellen.

Design: Was ist das Besondere an der Scanwatch 2?

Wie schon beim Vorgänger handelt es sich bei der Scanwatch 2 um eine sogenannte Hybrid-Smartwatch. Das Ziffernblatt ist analog – was zu niedrigem Energieverbrauch führt. Neben dem schicken und klassischen Design in einem Gehäuse aus Edelstahl wirkt die Uhr so sehr klassisch. Sie macht sich gut am Handgelenk im Alltag, beim Ausgehen oder Geschäftsessen.

Das Gehäuse selbst ist eher klein, mit einem Durchmesser von 42 mm. Es gibt zudem eine noch kleine Ausführung mit 38 mm – insbesondere für Frauenhandgelenke. Der Tragekomfort ist aufgrund des eher niedrigen Gewichts hoch. Standardmäßig kommt die Uhr mit einem schwarzen Ziffernblatt und Armband oder einem weißen Ziffernblatt sowie grauem Armband jeweils aus Kunststoff. Die kleine Variante gibt es neben Edelstahl auch mit einem goldfarbenen Gehäuse mit Ziffernblatt in Dunkelblau oder Sandfarben. Der Hersteller bietet jedoch eine Vielzahl weiterer Armbänder in verschiedenen Farben sowie aus Leder, Edelstahl oder Milanaise an.

Eingebettet in das Ziffernblatt ist ein kleines rundes Display, das Benachrichtigungen vom Smartphone anzeigt. Diese stromsparende Lösung sorgt für eine lange Akkulaufzeit. Auf Sensoren verzichtet die hybride Uhr jedoch nicht und bietet so umfassende Tracking-Möglichkeiten für Schlaf, Puls und Herzgesundheit. Die Uhr ist bis 5 ATM wasserdicht.

Eine Besonderheit gibt es: Withings repariert die Uhren nicht. Sollte während der zweijährigen Gewährleistung ein Schaden auftreten, dann tauscht der Hersteller das Produkt aus. Nach Ablauf der Garantie bietet Withings einen Preisnachlass für den Kauf einer neuen Uhr an.

Withings Scanwatch 2 - Bilderstrecke

Withings Scanwatch 2

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Withings Scanwatch 2

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Withings Scanwatch 2

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Withings Scanwatch 2

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Features: Hat die Scanwatch 2 ein GPS?

In der Uhr steckt eine Menge Technik. Die Sensoren erlauben eine Zählung von Schritten, sowie hochgestiegener Etagen, Schlafüberwachung, Zyklusüberwachung und die Messung der Herzfrequenz, des Blutsauerstoffs, Kalorienverbrauchs oder der Hauttemperatur. Ein Höhenmesser ist ebenfalls an Bord sowie eine Stoppuhr und Timer. Eine EKG-Funktion ist wie beim Vorgänger vorhanden.

Ein Atem-Coach bietet geführte Übungen wie Relax, Sleep, Energize und Nerve Scan, die je nach Bedarf beim Entspannen, Einschlafen, Aktivieren oder der bewussten Körperwahrnehmung unterstützen.

Mit Healthsense 4 führt Withings eine überarbeitete Software-Architektur ein, die auf der Scanwatch 2 künftig 35 Gesundheitsparameter auswertet. Die KI-Insights sollen Nutzer frühzeitig warnen – etwa bei zunehmender Müdigkeit oder einer beginnenden Erkältung –, damit sie rechtzeitig kürzertreten können.

Ein integriertes GPS gibt es nicht, wer also die Uhr zum Laufen nutzen will, muss das Smartphone mitnehmen. Eine Anbindung an ein Mobilgerät erfolgt per Bluetooth, eine Variante mit Mobilfunk gibt es nicht. Ebenso wenig ist eine Bezahlfunktion vorhanden.

Im Test erkannte die Scanwatch 2 zuverlässig nächtliche Wachphasen. Am nächsten Morgen erhalten Nutzer eine Übersicht zur Schlafqualität samt der einzelnen Schlafphasen. Dank überarbeiteter Algorithmen erfasst die Uhr die Schlafarchitektur inzwischen präziser – inklusive der REM-Phasen und des nächtlichen Atemrhythmus. Daraus leitet sie detailliertere Auswertungen ab, die dabei helfen sollen, Erholungsphasen und mögliche Störungen besser einzuordnen.

Neu hinzugekommen ist die Überwachung des Menstruationszyklus, die sogar eine Prognose erlaubt. Welche Erfahrungen unsere Autorin Sara Petzold damit gemacht hat, erklären wir im separaten Kapitel weiter unten. Die Scanwatch 2 ist zudem in der Lage, Schwankungen der Körpertemperatur während des Tages und in der Nacht zu erkennen. Das kann etwa auf den Beginn einer Krankheit oder eine Veränderung des Gesundheitszustandes hindeuten.

Die Bedienung der Uhr erfolgt allein über die Krone am Gehäuse. Das ist etwas umständlicher, als man es von einem Touchscreen gewohnt ist. Sämtliche Messungen finden sich optisch aufbereitet in der Withings-App für das Smartphone, die es sowohl für Android als auch iOS gibt.

Die Scanwatch 2 eignet sich für das Fitness-Tracking beim Sport. Die Uhr verfügt über eine automatische Trainings-Erkennung für Laufen, Gehen, Schwimmen oder Radfahren. In der App können Nutzer aus insgesamt 40 verschiedenen Profilen wählen, bis zu acht davon kann man zu seinen Favoriten machen und zum Training direkt über die Uhr auswählen. Außerdem bietet Scanwatch 2 die Möglichkeit, die Leistung und Erholung beim Training mithilfe der Körpertemperaturzonen zu optimieren.

Bei schnellem Wechsel der Belastung kommt die sonst genaue Pulsmessung nicht immer mit. Etwas störend war folgendes Phänomen: Beim Krafttraining stoppte die Uhr automatisch die Messung bei Übungen auf dem Boden – hier hatten wir anfangs aber den Modus „sonstiges“ ausgewählt. Sobald eine Aktivität mehrmals manuell ausgewählt wurde, kann die Scanwatch 2 die Bewegungen besser einer Sportart zuordnen. Nutzt man dafür dann etwa den Modus „Bodybuilding“ stellt sich die Uhr besser auf Sit-ups am Boden ein, ohne automatisch das Training stoppen zu wollen.

EKG: Wie erkennt die Scanwatch 2 Vorhofflimmern?

Die Scanwatch 2 erkennt Anzeichen für Vorhofflimmern – sowohl im Schlaf als auch tagsüber. Ansonsten ist die hybride Smartwatch ebenso wie ihr Vorgänger für die Aufzeichnung eines 1-Kanal-EKGs zertifiziert. Die Funktion soll Herzrhythmusstörungen und damit verbundenes Vorhofflimmern aufspüren.

Mit dem jüngsten Software-Update hat Withings den EKG-Algorithmus seiner Scanwatch-Modelle erweitert. Die EKG-App erkennt Vorhofflimmern (Afib) nun differenzierter und ordnet die Aufzeichnungen in acht statt bislang vier Kategorien ein. Laut Hersteller erhalten Nutzer dadurch detailliertere Informationen zu ihrem Herzrhythmus.

Zu beachten ist allerdings, dass die Zertifizierung dieser Funktion keinen Arztbesuch ersetzt. Sowohl die Uhr als auch die zugehörige App weisen vor der ersten Nutzung darauf hin, wie wichtig eine ärztliche Konsultation bei auftretenden Beschwerden ist.

Für die Messung trägt man die Uhr am linken Handgelenk und berührt mit den Fingern der rechten Hand das Metallgehäuse, um den Stromkreis zu schließen. Während der rund 30 Sekunden dauernden Messung werden die Herzrhythmusdaten auf dem Display angezeigt. Im Anschluss steht in der App ein Diagramm als Animation sowie als PDF-Datei zum Export bereit.

Menstruation: Wie überwacht die Scanwatch 2 den Zyklus?

Die kontinuierliche Temperaturmessung fließt jetzt in ein verbessertes, vorausschauendes Zyklus-Tracking für Frauen ein. Aus den erfassten Temperaturverläufen leitet die Scanwatch 2 Prognosen zu Zyklusphasen ab und soll eine genauere Planung ermöglichen.

Unsere Autorin Sara Petzold hat die Zyklusüberwachung über mehrere Monate getestet. Während wir auf dem Display der Uhr lediglich den aktuellen Zyklustag ablesen können, ist der Großteil der zugehörigen Features in die App ausgelagert. Im Reiter „Zyklusverfolgung“ können Nutzerinnen die Dauer ihrer Periode eintragen. Je häufiger man die Daten in der App vermerkt, desto genauer fällt die Vorhersage der einzelnen Zyklusphasen aus. Basierend auf den bisher protokollierten Angaben können wir in der App nachlesen, wann voraussichtlich der nächste Eisprung und wann die nächste Menstruationsblutung stattfindet.

Basierend auf den vergangenen drei Zyklen berechnet die App eine durchschnittliche Dauer des Zyklus und gibt eine Abweichung von dieser Dauer an. Anhand dessen können wir ablesen, wie regelmäßig oder unregelmäßig unser Zyklus ist. Je größer die Abweichung in Tagen ausfällt, desto unregelmäßiger ist der Zyklus. Dasselbe gilt für die Dauer der Periode.

Ergänzend dazu haben wir in der App die Möglichkeit, den Zyklus beeinflussende Faktoren, wie Schwangerschaft, Stillzeit oder hormonelle Verhütungsmittel, zu notieren und detaillierte Einträge in einem Gesundheitsjournal zu ergänzen. Damit erfassen wir neben der Periode auch unsere sexuelle Aktivität, unsere Stimmung sowie körperliche Symptome (zum Beispiel Kopf-, Bauch- oder Brustschmerzen). Ergänzend haben wir die Möglichkeit, die Beschaffenheit des vaginalen Ausflusses einzutragen – eine Funktion, die für Nutzerinnen der NFP-Verhütungsmethode relevant ist. Leider geht mit diesem Feature zugleich eine ungenutzte Chance einher, denn die eigene Körpertemperatur können wir im Gesundheitsjournal nicht eintragen, obwohl diese für NFP ebenfalls relevant ist.

Trotzdem bietet die Scanwatch 2 eines der umfangreichsten Featuresets zum Thema Zyklusüberwachung, das der Smartwatch-Markt zu bieten hat. Die ergänzenden Informationen, die Withings seinen Anwenderinnen in der App erklärend zum Zyklus zur Verfügung stellt, runden das positive Gesamtbild ab. Die Genauigkeit der Zyklusvorhersage hängt zwar davon ab, wie regelmäßig oder unregelmäßig der eigene Zyklus tatsächlich verläuft, hat uns im Test aber überzeugen können. Einziges Manko ist die fehlende Möglichkeit, eine manuell gemessene Körpertemperatur einzutragen und die Fruchtbarkeitsphase nach der NFP-Methode zu berechnen.

Withings Scanwatch 2 - App

Withings Scanwatch 2 - App

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Akku: Wie lange hält die Scanwatch 2 durch?

Laut Hersteller war die Scanwatch 2 anfangs auf eine Laufzeit von bis zu 30 Tagen ausgelegt. Durch die jüngste Software-Optimierung verlängert sich diese um weitere fünf Tage – theoretisch sind also bis zu 35 Tage drin. Im Test erreichten wir diesen Wert nicht ganz, zumal der Akku nach zwei Jahren nicht mehr die volle Kapazität hat.

Wir kamen aber anfangs auf bis zu vier Wochen Laufzeit, mittlerweile sind es eher drei Wochen und einige Tage. Aktiviert man dauerhaft die Blutsauerstoffanalyse im Schlaf oder die Afib-Erkennung, verkürzt sich die Laufzeit allerdings auf knapp über eine Woche. Geladen wird die Uhr in rund eineinhalb Stunden über die mitgelieferte Ladeschale per USB-C-Kabel.

Auch wenn die Uhr damit fast einen Monat durchhält, hat die Withings-App einen Haken: Sie entleert den Smartphone-Akku spürbar, da sie permanent im Hintergrund nach Bluetooth-Geräten sucht.

Preis: Was kostet die Withings Scanwatch 2?

Die UVP der Withings Scanwatch 2 beträgt 350 Euro. Aktuell bekommt man die Variante für Damen mit einer Größe von 38 mm in Weiß für 262 Euro und in Schwarz 265 Euro. Mit Gehäuse in Roségold und Armband in Sand sind es auch 265 Euro. Das blaue Modell liegt bei 270 Euro. Mit einem Durchmesser von 42 mm kostet die Uhr in Weiß 265 Euro und in Schwarz 265 Euro.

Fazit

Die Withings Scanwatch 2 ist eine hybride Smartwatch, bei der der Akku einen Monat lang durchhält. Sehr überzeugend ist das edle Design der Uhr, die gar nicht nach einer Smartwatch aussieht. Die EKG-Messung ist mit Android-Smartphones sowie dem iPhone ohne weitere Nebenkosten möglich. Dazu kommt eine SpO2-Messung (Sauerstoffsättigung). Es gibt sogar einen Export als PDF-Datei. Neu hinzugekommen ist die Vorhersage und das Tracking des weiblichen Menstruationszyklus. Neben iOS unterstützt die Uhr auch Android.

Einige Einschränkungen gibt es: So fehlt eine Bezahlfunktion, zudem ist das Display zur Anzeige von Nachrichten oder Meldungen vom Smartphone wirklich klein. Einen GPS-Empfänger gibt es nicht in der Uhr. Zum Sport eignet sich die Hybrid-Uhr ebenfalls, aber es stehen nur wenige Profile und Fitness-Funktionen zur Verfügung. Zudem kommt die Messung der Herzfrequenz bei starkem Belastungswechsel nicht gut hinterher.

Apple Watch Series 12

Häufigere Messungen, trotzdem mehr Ausdauer als angegeben: Die Series 12 überrascht im Test. Lohnt sich der Umstieg von älteren Apple Watches?

VORTEILE

  • misst Puls häufiger
  • Akkulaufzeit besser als erwartet
  • helles Display

NACHTEILE

  • wenig Neuerungen
  • funktioniert nur mit iPhone

Apple Watch Series 12 im Test: Pulsmessung alle fünf Sekunden

Häufigere Messungen, trotzdem mehr Ausdauer als angegeben: Die Series 12 überrascht im Test. Lohnt sich der Umstieg von älteren Apple Watches?

Optisch hat sich an der Apple Watch Series 12 wenig getan, überarbeitet wurde aber die Pulsmessung: Die Uhr misst jetzt alle fünf Sekunden statt alle paar Minuten. So soll sie den Kalorienverbrauch genauer schätzen, das Herz besser überwachen und Sportlern sagen, ob sie trainieren oder sich erholen sollten.

Design

Äußerlich hat sich an der Series 12 wenig getan. Das Gehäuse ist weiterhin 42 oder 46 mm hoch und 9,7 mm dick, aber 1 mm breiter geworden. Die Keramikgehäuse sind etwas größer: 43 × 37 × 9,85 mm und 47 × 41 × 9,85 mm. Das 46-mm-Modell aus Aluminium wiegt 39,5 g. Das sind 1,7 g mehr als bei der Series 11, und das spürt man kaum. Die Uhr ist nach ISO 22810:2010 bis 50 Meter wassergeschützt und eignet sich zum Schwimmen. Die 50 Meter sind keine empfohlene Tauchtiefe.

Display

Das Display der Series 12 hat abgerundete Ecken und bleibt gegenüber dem Vorgänger gleich: 374 × 446 Pixel beim 42-mm-Modell, 416 × 496 Pixel beim 46-mm-Modell. Laut Apple leuchtet es bis zu 2000 Nits hell. Die Kollegen von Mac & i haben im Freien bei Sonnenschein über 1200 Nits gemessen.

Erstmals schützt Ceramic Shield 2 das Display der Aluminiummodelle. Laut Apple ist es 60 Prozent härter als das bisherige Ion-X-Glas. Die Modelle aus Titan und Keramik haben weiterhin Saphirglas.

Ausstattung

Das Wichtigste steckt auf der Unterseite. Apple hat das Sensorfeld neu gebaut: Statt zwei C-förmiger EKG-Elektroden sitzt dort jetzt ein größeres, sternförmiges Feld. Größere, sparsamere LEDs helfen dem Sensor, den Puls alle fünf Sekunden zu erfassen, auch ohne Workout, und sollen dabei weniger Strom verbrauchen. Neben dem Puls misst sie Blutsauerstoff, Hauttemperatur, Schlaf und Wassertiefe bis 6 m. Sie erkennt Stürze und kann bezahlen.

Im Inneren arbeitet der neue Chip S11. Der Arbeitsspeicher wächst offenbar von 2 auf 4 GB, der Speicherplatz bleibt bei 64 GB. Neu ist ein Nebenprozessor, der nie schläft. Er zählt Schritte und horcht auf Geräusche, während der Hauptprozessor ruht.

Davon profitieren zwei Funktionen. Shazam erkennt Musik nach Aktivierung der Musikerkennung von selbst: Wer den Smart Stapel öffnet, sieht sofort Titel und Interpret. Und die Uhr meldet Sirenen, Türklingeln oder ein weinendes Baby, auch ohne iPhone in der Nähe. Einschalten muss man das einmal in den Bedienungshilfen des iPhones. Im Test von Mac & i erkannte die Uhr etwa laufendes Wasser zuverlässig.

Außerdem funkt die Uhr per Wi-Fi 4, Bluetooth 5.3, NFC und UWB. Wie schon die Vorgängerin funken die Mobilfunkmodelle per 5G nach dem Redcap-Standard („Reduced Capability“). Er ist auf Geräte mit kleinem Akku ausgelegt. Ist kein 5G verfügbar, wechselt die Uhr automatisch zu LTE.

Fitness

Weil die Series 12 den Puls öfter misst, soll sie den Kalorienverbrauch genauer schätzen. Im Test von Mac & i zeigte sie etwas mehr Kalorien an als eine Ultra 3. Wer den Puls auf dem Zifferblatt einblendet, sieht jetzt fast Live-Werte.

Auch die Herzfrequenzvariabilität (HFV), ein Maß für Stress und Erholung, misst die Uhr viel häufiger: etwa alle fünf Minuten statt alle zwei Stunden. Die Herzfrequenz-App zeigt dafür zwei Werte, die HFV in Erholung und die allgemeine HFV.

Ein neuer Algorithmus soll Schritte auch dann zählen, wenn der Arm kaum schwingt, etwa beim Schieben eines Kinderwagens. Den Kollegen fiel im Test kein Unterschied auf. Die Schrittzahl lässt sich jetzt erstmals als Komplikation aufs Zifferblatt legen.

Neu ist die App „Tagesform“. Sie bewertet die Fitness auf einer Skala von 0 bis 10 und rät, Gas zu geben oder es ruhig angehen zu lassen. Dafür wertet sie Vitalwerte, Schlaf, Puls und Trainingsbelastung aus. Garmin, Fitbit und Whoop bieten so etwas schon lange an. Den ersten Wert gibt es, wenn man die Uhr sieben Tage und Nächte getragen hat. Daten älterer Modelle zählen dabei nicht. Bei Mac & i passten die Werte danach zum eigenen Empfinden.

Fürs EKG legt man wie gewohnt den Finger auf die Krone, und die Uhr warnt bei unregelmäßigem Herzrhythmus. In einer eigenen Vergleichsstudie schnitt die Series 12 bei der Pulsmessung besser ab als die untersuchten Konkurrenzgeräte. Unabhängige Tests bestätigen gute Werte beim Training, sehen aber kaum einen Fortschritt gegenüber der Series 11.

Akku

Obwohl die Series 12 viel öfter misst, macht ihr Akku nicht schneller schlapp. Apple nennt weiterhin bis zu 24 Stunden bei gemischter Nutzung, also mit kurzen Trainings, Telefonaten und Nachrichten. Das ist vorsichtig gerechnet: Im Test von Mac & i hielt die Uhr gut 50 Stunden durch. In dieser Zeit zeichnete sie zwei Nächte Schlaf und rund zweieinhalb Stunden GPS-Training auf und zeigte Nachrichten an, bei niedriger Helligkeit. Ein einstündiger Lauf mit GPS kostete jeweils rund 10 Prozent Akku.

Auch das Laden geht schneller. Laut Apple reicht eine Viertelstunde auf dem neuen Ladepuck für 12 Stunden Laufzeit. An einem 30-Watt-Netzteil war die Uhr im Test nach einer halben Stunde zu knapp 80 Prozent geladen.

Preis

Die Series 12 kostet mit 42 mm ab 420 Euro, mit 46 mm sind es 479 Euro. Aluminium gibt es in Dunkelbronze, Schwarz, Lichtgold und Space Grau. Mit Mobilfunk geht es ab 549 Euro mit 42 mm und 600 Euro mit 46 mm los. Titan in Natur oder Brillantgold startet bei 799 Euro. Keramik in Perlweiß oder Nachtblau kostet mindestens 1049 Euro.

Fazit

Von außen ist die Series 12 kaum von ihrer Vorgängerin zu unterscheiden, innen hat Apple einiges verbessert. Die Uhr misst den Puls alle fünf Sekunden und die Herzfrequenzvariabilität alle fünf Minuten. Daraus berechnet die neue App „Tagesform“ einen Wert, der im Test von Mac & i nach einer Woche zum eigenen Empfinden passte. Die häufigeren Messungen gehen nicht auf Kosten des Akkus: Mit gut 50 Stunden hielt die Uhr im Test doppelt so lange durch, wie Apple angibt. Geladen ist sie schnell.

Nicht jede Neuerung hält, was Apple verspricht. Bei den Schritten bemerkten die Kollegen keinen Unterschied, und unabhängige Tests sehen beim Puls kaum Fortschritt gegenüber dem Vorgängermodell. Wer die Series 11 besitzt, braucht deshalb nicht umzusteigen. Für Besitzer älterer Modelle lohnt sich die Series 12 aber, vor allem für Sportler und alle, die ihre Gesundheit im Blick behalten wollen.

Garmin Venu 4

Die vierte Generation der Garmin Venu 4 kombiniert dezentes Design mit Funktionen für Lifestyle, Gesundheit und Sport. Ein EKG bietet die Smartwatch ebenfalls.

VORTEILE

  • Offline-Musikspeicher und Garmin Pay
  • integriertes GPS
  • viele sinnvolle Trainingsprofile
  • EKG-Funktion

NACHTEILE

  • keine echte Navigation (abseits von Google Maps)
  • kaum Apps und KI-Support
  • teuer

Garmin Venu 4 im Test: Fitness-Smartwatch mit EKG-Funktion

Die vierte Generation der Garmin Venu 4 kombiniert dezentes Design mit Funktionen für Lifestyle, Gesundheit und Sport. Ein EKG bietet die Smartwatch ebenfalls.

Die Garmin Venu 4 verbindet ein dezentes, alltagstaugliches Design mit einem klaren Schwerpunkt auf Gesundheits- und Lifestyle-Funktionen. Gleichzeitig bleibt Garmin seinen Kernkompetenzen treu: GPS-Aufzeichnung und umfangreiches Fitness-Tracking gehören weiterhin zum festen Funktionsumfang. So positioniert sich die Smartwatch als elegante Alternative zu klassischen Sportuhren, ohne auf sportliche Grundlagen zu verzichten.

Getestet haben wir die Venu 4 in der 41-mm-Variante, die uns Garmin leihweise zur Verfügung gestellt hat. Welche Stärken und Schwächen die Sportuhr hat, klärt der Test.

Design & Tragekomfort

Garmin ändert das Design der Venu 4 im Vergleich zur Venu 3 nur wenig. Das Grundkonzept bleibt erhalten: Die Smartwatch wirkt eher wie eine klassische Armbanduhr als eine ausgewiesene Sportuhr. Auffällig sind jedoch Anpassungen bei der Tastenanordnung. Während die Venu 3 noch drei längliche, vertikal am Gehäuserand platzierte Knöpfe bot, setzt die Venu 4 nun auf eine Kombination aus einer länglichen und einer runden Taste. Die Bedienung über den Touchscreen bleibt unverändert.

Auch bei den Materialien bleibt Garmin dem Vorgänger treu. Die Venu 4 kombiniert ein AMOLED-Display mit Gorilla Glass 3, eine Edelstahllünette und ein Silikonarmband. Mit 33 Gramm ohne Armband zählt die Uhr zu den leichten Modellen, was sich positiv auf den Tragekomfort auswirkt. Am Handgelenk sitzt die Smartwatch angenehm, die Tasten sind so positioniert, dass sie nicht drücken. Auch beim Tragen in der Nacht zeigt sich die Venu 4 unauffällig.

Wie bereits die Venu 3 ist auch die Venu 4 bis zu einem Druck von 5 ATM wasserdicht. Schwimmen, Duschen oder Joggen im Regen stellen damit kein Problem dar. Für Aktivitäten bei hohem Wasserdruck oder längere Tauchgänge ist die Smartwatch jedoch nicht ausgelegt.

Der Hersteller bietet die Smartwatch erneut in zwei Größen an: Die Venu 4 misst 45 mm, während die Venu 4S mit 41 mm Durchmesser für kleinere Handgelenke – etwa bei Damen oder Jugendlichen – eine Option ist.

Garmin Venu 4 - Bilder

Garmin Venu 4

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Display

Wie schon beim Vorgängermodell setzt Garmin bei der Venu 4 auf ein AMOLED-Display. Da der Hersteller die Smartwatch in zwei Größen anbietet, variiert auch die Display-Diagonale: Das 41-mm-Modell kommt auf 1,2 Zoll, die 45-mm-Variante auf 1,4 Zoll. Die Auflösung liegt entsprechend bei 390 × 390 Pixeln oder 454 × 454 Pixeln.

Das Display lässt sich – wie von aktuellen Garmin-Uhren gewohnt – jederzeit einwandfrei ablesen. Ein integrierter Umgebungslichtsensor passt die Helligkeit automatisch an die Lichtverhältnisse an. Alternativ lässt sich die Helligkeit auch manuell einstellen. Beide Optionen arbeiten zuverlässig.

Einrichtung & Bedienung

Als festes Mitglied des Garmin-Ökosystems entfaltet die Venu 4 ihren Funktionsumfang nur in Verbindung mit der Garmin-Connect-App. Auf eine ausführliche Vorstellung der Anwendung verzichten wir an dieser Stelle, da wir sie bereits in früheren Garmin-Tests detailliert behandelt haben.

Die Kopplung erfolgt per Bluetooth, anschließend führen wir die Einrichtung direkt in der App durch. Ein kurzes Tutorial erklärt dabei die wichtigsten Funktionen und die Bedienlogik der Venu 4. Der gesamte Einrichtungsprozess dauert nur wenige Minuten. Funktionen wie Garmin Pay oder die Musikwiedergabe lassen sich bei Bedarf auch später konfigurieren.

In der Praxis überzeugt die Bedienung mit der von Garmin gewohnten Zuverlässigkeit. Die Uhr reagiert flüssig, das Touch-Display setzt Eingaben präzise um und kommt auch mit feuchten oder schmutzigen Fingern gut zurecht. Nutzer, die bereits eine Garmin-Uhr verwendet haben, finden sich sofort zurecht. Aber auch Einsteiger sollten sich nach kurzer Zeit problemlos orientieren können.

Garmin Venu 4 - App

Garmin Venu 4 - App

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Training & Fitness

Garmin richtet die Venu 4 klar auf eine Kombination aus Fitness und Lifestyle aus. Das zeigt sich nicht nur im Design, sondern auch im Funktionsumfang. Die Smartwatch unterstützt mehr als 80 Trainingsprofile sowie einen Multisport-Modus, mit dem sich mehrere Sportarten kombinieren lassen. Zur Auswahl stehen unter anderem verschiedene Ausdauerdisziplinen, Krafttraining, Yoga sowie Mannschafts- und Wintersportarten. Hinzu kommt ein spezielles Golf-Modul mit Daten zu mehr als 43.000 Golfplätzen weltweit.

Bei Ausdauersportarten wie Laufen oder Radfahren erfasst die Venu 4 umfangreiche Trainingsdaten. Diese reichen zwar nicht an den Detailgrad der Forerunner- oder Fenix-Serie heran, sind jedoch für die meisten Hobbyathleten gänzlich ausreichend. Auf Basis der Messwerte berechnet die Uhr den Trainingsnutzen, die empfohlene Erholungszeit und die aktuelle Trainingsbereitschaft, wobei auch Schlaf- und Erholungsdaten einfließen.

Eigene Trainingseinheiten lassen sich in der Garmin-Connect-App erstellen und anschließend direkt auf der Uhr anzeigen. Zusätzlich bietet Garmin vorgefertigte Trainingspläne für Ausdauer- und Kraftsport sowie Einheiten für HIIT, Cardio, Yoga und Pilates. Eine Besonderheit ist der Rollstuhlmodus, mit dem Rollstuhlfahrer tägliche Schübe erfassen und speziell angepasste Trainings nutzen können.

Zentral für Training und Alltag ist der optische Pulssensor. Garmin setzt hier auf die bewährte Elevate-Technologie, die Herzfrequenz und Herzfrequenzvariabilität misst. Im Test arbeitet der Sensor zuverlässig und präzise. Sowohl bei lockeren Laufeinheiten als auch beim Krafttraining und bei HIIT-Einheiten liefert die Venu 4 hervorragende Messwerte. Bei stark schwankender Herzfrequenz zeigen sich im Vergleich zu einem Brustgurt lediglich geringe Abweichungen im niedrigen einstelligen Bereich, wie sie für optische Sensoren typisch sind.

Für die Streckenaufzeichnung verfügt die Venu 4 über ein integriertes GPS-Modul mit Unterstützung für Glonass, QZSS, Galileo und Beidou. Beim Laufen oder Radfahren speichert die Uhr die zurückgelegten Routen zuverlässig. Eine klassische Kartenansicht fehlt allerdings; die Navigation beschränkt sich auf Breadcrumb- und Trackback-Funktionen. Immerhin bietet die Venu 4 inzwischen Google Maps als eingeschränkte App-Integration aus dem Garmin Connect IQ Store, sodass sich Routen per Abbiegehinweise direkt auf der Uhr anzeigen lassen – allerdings keine Karten. In der Praxis funktioniert das problemlos und dürfte für die meisten Nutzer ausreichen.

Schlaf & Gesundheit

Die Venu 4 bietet eine umfassende Palette an Gesundheitsfunktionen, inklusive detaillierter Schlafanalyse. Im Zentrum steht der sogenannte Health Status, der Herzfrequenz, Herzfrequenzvariabilität (HRV), Atmung, Blutsauerstoffsättigung und Hauttemperatur auswertet und mögliche Auffälligkeiten erkennt. Ergänzend dazu erfasst das Lifestyle Logging alltägliche Gewohnheiten wie Koffeinkonsum, Entspannungsmaßnahmen etwa durch Meditation sowie Aspekte der Schlafhygiene. Die von anderen Garmin-Modellen bekannte Body Battery liefert zusätzlich eine Einschätzung der aktuellen Energiereserven des Körpers.

Als sportlich orientierte Lifestyle-Smartwatch unterstützt die Venu 4 zudem Funktionen zur Frauengesundheit. Nutzerinnen können unter anderem physische Symptome, Stimmung, sexuelle Aktivität, Eisprung und Ausfluss dokumentieren. Der Funktionsumfang fällt umfangreich aus und eignet sich gut, um den eigenen Zyklus zu beobachten. In Kombination mit dem Lifestyle Logging lassen sich so auch stress- oder stoffwechselbedingte Veränderungen und Trends erkennen. Positiv fällt zudem die Möglichkeit auf, zu jedem Zyklustag eigene Notizen zu hinterlegen – etwa zur Dokumentation der Körpertemperatur im Rahmen der NFP-Methode.

Neben der kontinuierlichen Herzfrequenzmessung unterstützt die Venu 4 die Garmin-EKG-App. Die Verfügbarkeit kann je nach Region variieren – in der Europäischen Union ist das Feature seit Längerem zertifiziert. Über Sensoren in der Uhr lässt sich innerhalb von 30 Sekunden ein 1-Kanal-EKG aufzeichnen, um den Sinusrhythmus zu prüfen und mögliche Hinweise auf Vorhofflimmern zu erkennen. Voraussetzung ist ein Software-Update sowie die einmalige Einrichtung der Funktion in der Garmin-Connect-App.

Im Test gelingt die Aufzeichnung zuverlässig: Nach dem Anlegen von Daumen und Zeigefinger an den Gehäuserand zeichnet die Uhr den Herzrhythmus auf, das Ergebnis lässt sich anschließend sowohl auf der Uhr als auch in der App einsehen und exportieren. Ein ärztliches EKG ersetzt die Funktion nicht, sie kann jedoch erste Hinweise auf Unregelmäßigkeiten liefern.

Für das Schlaftracking kombiniert Garmin bei der Venu 4 einen Sleep Score mit einem Schlafcoach. Die Uhr erkennt Schlafphasen und Nickerchen automatisch und erfasst neben der Herzfrequenz auch Hauttemperatur und Atemmuster, um die Schlafqualität zu bewerten. In der Praxis arbeitet das Tracking zuverlässig: Die Ergebnisse stimmen weitgehend mit dem subjektiven Empfinden überein, auch nächtliche Wachphasen erkennt die Uhr korrekt. Trotz ihres präsenten Gehäuses stört die Venu 4 beim Schlafen nicht.

Weitere Features

Nutzer, die mit Garmin-Smartwatches vertraut sind, erleben bei den Zusatzfunktionen der Venu 4 kaum Überraschungen. Der Schwerpunkt liegt klar auf Lifestyle-Features. So unterstützt die Uhr Garmin Pay und bietet einen integrierten Musikspeicher. Damit lassen sich Zahlungen direkt über die Smartwatch abwickeln – sofern die eigene Bank Garmin Pay unterstützt – und Musik auch ohne Smartphone hören. Nach der Einrichtung über die App funktionieren beide Funktionen im Test problemlos. Die Venu 4 unterstützt unter anderem Spotify und Deezer, sodass sich Inhalte direkt auf den internen Speicher der Uhr herunterladen lassen.

Zusätzlich integriert Garmin ein Mikrofon und einen Lautsprecher. Die Venu 4 verarbeitet damit Sprachbefehle und eignet sich zum Annehmen und Führen von Telefonaten. Für Anrufe ist jedoch stets ein gekoppeltes Smartphone erforderlich, da die Uhr über keinen eSIM-Slot verfügt.

Akku

Garmin beziffert die Akkulaufzeit der 41-mm-Variante der Venu 4 auf bis zu zehn Tage, bei dauerhaft aktiviertem Display auf rund drei Tage. Das 45-mm-Modell bietet einen etwas größeren Akku und soll bis zu zwölf Tage durchhalten. Damit bewegt sich die Venu 4 auf dem Niveau des Vorgängers. Im Praxistest – mit drei Sporteinheiten pro Woche à jeweils rund 90 Minuten, davon zwei mit GPS, aktivierten Benachrichtigungen und mittlerer Display-Helligkeit – musste die Uhr nach neun Tagen wieder an die Steckdose gehen. Das ist ein solider, wenn auch kein herausragender Wert für eine Smartwatch.

Preis

Die Venu 4 ist in mehreren Farbvarianten sowie in zwei Gehäusegrößen mit 41 und 45 mm erhältlich. Garmin ruft für das kleinere Modell eine unverbindliche Preisempfehlung (UVP) von rund 550 Euro auf, die größere Variante liegt bei etwa 600 Euro. Damit positioniert sich die Venu 4 deutlich über der Venu 3 und kostet je nach Ausführung 80 bis 120 Euro mehr.

Zum Testzeitpunkt ist die Smartwatch im Handel allerdings bereits günstiger zu haben: Der Straßenpreis für die Venu 4S mit 41 mm (Damen) startet bei rund 395 Euro. Die Venu 4 mit 45 mm (Herren) gibt es ab 400 Euro.

Fazit

Wer weiß, was er will, erhält mit der Garmin Venu 4 eine ausgezeichnete Smartwatch mit klarem Fokus auf Gesundheits-, Fitness- und Alltagsfunktionen. Bei den klassischen Smartwatch-Features bleibt im Vergleich zu Wear OS deutlich Luft nach oben: Die eingeschränkten Navigationsmöglichkeiten sowie der weitgehende Verzicht auf KI-Funktionen fallen negativ auf.

Demgegenüber steht eine umfangreiche Auswahl an Fitness- und Lifestyle-Tracking-Funktionen sowie eine lange Akkulaufzeit, die im Alltag einen spürbaren praktischen Nutzen bieten. Auch die EKG-Funktion erweist sich im Test als sinnvolle Ergänzung. Garmin Pay und der integrierte Musikspeicher vervollständigen das insgesamt stimmige, wenn auch hochpreisige Gesamtpaket.

Google Pixel Watch 5

Mit der Pixel Watch 5 legt Google bei GPS, Prozessor und KI nach – doch ist der Aufpreis gegenüber der Vorgängerin gerechtfertigt?

VORTEILE

  • starkes OLED-Display
  • flüssige Bedienung
  • große App-Auswahl
  • EKG nicht an Pixel-Smartphones gebunden

NACHTEILE

  • nur geringe Fortschritte gegenüber dem Vorgänger
  • zusätzliche Analysen und KI-Coach nur im Abo
  • einige Funktionen erst per Update
  • nicht mit iPhones kompatibel

Pixel Watch 5 im Test: Wo die Google-Smartwatch besser ist als die Galaxy Watch

Mit der Pixel Watch 5 legt Google bei GPS, Prozessor und KI nach – doch ist der Aufpreis gegenüber der Vorgängerin gerechtfertigt?

Mit der Pixel Watch 5 verbessert Google seine Smartwatch vor allem softwareseitig. Nachträgliche Korrekturen sollen die GPS-Aufzeichnung präzisieren, zahlreiche Sensoren erfassen Trainings- und Gesundheitsdaten. Dazu kommen mehr Arbeitsspeicher, Wear OS 7 und Gemini. Zusätzliche Analysen und Empfehlungen liefert die Google-Health-App.

Design

Die Pixel Watch 5 bleibt rund, kantenlos, unaufgeregt. Die Kollegen der c't, die das 41-mm-Modell getestet haben, vergleichen sie mit einem „glatt gespülten Kieselstein“ – so wie schon die Generationen zuvor. Außerdem gibt es die Uhr in einer größeren 45-mm-Version.

Google behält die bewährte Armband-Befestigung und die Maße der Bandanstöße bei. Wem die mitgelieferten Silikonbänder nicht gefallen, findet also reichlich Alternativen. Nur auf die Größe muss man achten, 41 oder 45 mm. Der Wechsel dauert nur Sekunden.

Trotz gewölbtem Display und IP68-Schutz gegen Staub und Wasser ist die Uhr erstaunlich Reparatur-freundlich. Hinter der Bandaufnahme sitzen zwei kleine Torx-Schrauben, dahinter lassen sich Akku und Display tauschen. Ein Defekt nach der Garantie bedeutet also nicht gleich Elektroschrott.

Display

Das Display gehört zu den größten Stärken der Smartwatch. Das gewölbte Deckglas passt gut zum runden Gehäuse und lässt den rund 3 mm breiten Rand kaum auffallen. Inhalte werden an den Außenbereichen naturgemäß beschnitten, was im Alltag aber wenig stört.

Mit bis zu 3000 Nits bleibt die Anzeige auch in der Sonne gut lesbar, wobei die maximale Helligkeit nur über die Automatik erreicht wird. Die Pixeldichte beträgt 320 PPI, die adaptive Bildwiederholrate reicht bis 1 Hz hinab. Das 41-mm-Modell löst auf 1,2 Zoll mit 408 × 408 Pixeln auf, die 45-mm-Version auf 1,45 Zoll mit 456 × 456 Pixeln. Beide nutzen einen runden OLED-Touchscreen.

Software & Bedienung

Zur Einrichtung benötigt die Pixel Watch 5 ein kompatibles Smartphone ab Android 12 und die Google-Pixel-Watch-App. Fitness- und Gesundheitsdaten verwaltet die neue Google-Health-App, die seit Mai 2026 die Fitbit-App ersetzt. iPhones werden nicht unterstützt.

Google rückt bei der Uhr Gesundheit und KI in den Vordergrund. Im Alltag drängt sich Gemini aber kaum auf: Wer den Assistenten nicht gezielt nutzt, begegnet den KI-Funktionen selten. Auf direkte Befehle reagiert Gemini zügig und startet Apps ohne spürbare Wartezeit. Dabei helfen die höhere Rechenleistung und der größere Arbeitsspeicher, denn einige Aufgaben laufen direkt auf der Uhr. Praktisch sind die morgendlichen Hinweise zu Schlaf und Erholung. Situative Vorschläge wie ein automatisch eingeblendeter Boardingpass am Flughafen erscheinen dagegen zu unregelmäßig, um sich darauf zu verlassen.

Eigene Zifferblätter entstehen per Spracheingabe. Das unterhält kurz, bleibt gestalterisch aber begrenzt: Die KI variiert vor allem Farben, Ziffern und Motive. Ungewöhnliche Layouts oder analoge Entwürfe gelingen ihr nicht.

Die klassische Steuerung ergänzt Google um zahlreiche Handbewegungen. Zentrales Bedienelement bleibt die Krone: Sie öffnet die App-Übersicht, blättert durch Listen und führt zurück. Eine zusätzliche Taste ruft zuletzt genutzte Apps auf, ein langer Druck startet Gemini. Der Assistent antwortet über den überraschend kräftigen Lautsprecher.

Überzeugend sind vor allem die neuen Gesten. Eine kurze Drehung des Handgelenks verwirft Benachrichtigungen oder springt eine Ebene zurück. Doppeltes Antippen von Daumen und Zeigefinger scrollt oder bestätigt – etwa beim Starten und Pausieren eines Trainings. Das klappte im Test meist sicher, solange die Bewegung nicht zu zaghaft ausfiel.

Beim Sport ist das angenehm: Statt ein kleines Symbol zu treffen, holt die Finger-Geste eine laufende Aufzeichnung zurück aufs Display. Läuft keine App, öffnet dieselbe Bewegung die Benachrichtigungen. Voraussetzung ist allerdings die Displayaktivierung per Armbewegung – bei dunklem Bildschirm erkennt die Uhr keine Gesten. Das kostet Laufzeit.

Gemini startet über eine eigene Bewegung: Hebt man die Uhr zum Mund, schalten sich Display und Mikrofon ein. Fehlauslösungen kamen vor, blieben aber folgenlos, da der Assistent das Zuhören rasch wieder beendete.

Ausstattung

Im Inneren arbeitet erneut Qualcomms Snapdragon W5 Gen 2 mit vier ARM-Kernen – laut Google 12 Prozent schneller als zuvor, ohne dass der Hersteller erklärt, woher der Zuwachs stammt. Alltagsrelevanter sind die 3 GB Arbeitsspeicher, 50 Prozent mehr als bisher. Das beschleunigt häufig genutzte Apps und die lokal laufenden KI-Funktionen.

Im Test der c’t reagierte die Uhr flott, Animationen liefen geschmeidig, beim Appwechsel legte sie keine Denkpausen ein. Auch nach langen Trainings stockte nichts mehr, wie es frühe Pixel Watches taten. An der Performance gibt es nichts auszusetzen.

Beim GPS verspricht Google große Fortschritte, sogar gegenüber Apple Watch Ultra 3 und Garmin Fenix 8 Pro. Neue Hardware steckt jedoch nicht in der Uhr: Sie nutzt weiterhin Dual-Band-GPS. Genauer werden die Aufzeichnungen allein durch Nachbearbeitung in der Cloud.

Dort bereinigt Google den Track nach dem Training von Ausreißern. Helfen sollen unter anderem 3D-Gebäudedaten sowie Wetter- und Atmosphärendaten. So lassen sich an Häusern reflektierte Signale erkennen, und der Verlauf springt nicht mehr durch Wände oder in Zacken über die Karte.

Auf den Runden der Kollegen durch Hannovers Innenstadt und Stadtwald zeigte die Pixel Watch 5 gegenüber der Pixel Watch 3 aber nur kleine Vorteile. Ihr Track lag meist etwas näher an der Strecke, fehlerfrei war er nicht. Auf 6,7 km trennten beide Uhren gerade einmal 40 m.

Deutlich besser schlägt sich die neue Software an schwierigen Stellen: unter Brücken, auf überdachten Wegen und in engen Kurven. Dort blieb die Pixel Watch 5 häufiger auf dem Weg und zeichnete auch den Trainingsbeginn präziser auf.

Fitness & Gesundheit

Gesundheit und Sport bleiben die Kernaufgaben der Uhr. Neben Stürzen und fehlendem Puls soll sie künftig auch Atemnot erkennen und gegebenenfalls den Notruf alarmieren. Dafür kombiniert sie die bekannte Blutsauerstoffmessung mit Bewegungsdaten, um Fehlalarme zu vermeiden.

Neue Sensoren gibt es nicht. Google setzt auf verbesserte Software. Ein Blutdruck-Feature soll erst mit einem Update im Herbst folgen und Veränderungen erkennen, nicht den Blutdruck klassisch messen.

Schon verfügbar ist das präzisere Schlaf-Tracking. Im Test erkannte die Uhr Aufwachzeiten überwiegend treffender als die Pixel Watch 3. Davon profitiert auch der intelligente Wecker: Er klingelt innerhalb eines festgelegten Zeitfensters möglichst außerhalb von Tiefschlafphasen.

Beim Sport liefert die Uhr plausible, für Freizeitsportler ausreichend genaue Werte. Pulsdaten stimmten weitgehend mit anderen Wearables überein; noch präziser misst nur ein Brustgurt. Mehr als 50 unterschiedliche sportliche Aktivitäten werden als explizites Programm unterstützt, ein erweitertes Krafttraining-Tracking reicht Google später per Update nach.

Ausführlichere Auswertungen und individuelle Trainingspläne bietet Google in der Health-App auf dem Smartphone. Dafür ist allerdings das Premium-Abo nötig – und der KI-Coach verlangt regelmäßige Interaktion. Ohne diese Gespräche bleiben seine Empfehlungen eher allgemein. Die üblichen Fitness- und Gesundheitsdaten stehen weiterhin kostenlos bereit.

Das EKG ist dabei nicht an ein Pixel-Smartphone gebunden und funktioniert in unterstützten Regionen mit kompatiblen Android-Geräten. Samsungs Galaxy Watch setzt für die offizielle EKG-Nutzung dagegen ein Galaxy-Smartphone mit Samsung Health Monitor voraus. Die Messung sucht lediglich nach Anzeichen für Vorhofflimmern: Sie erkennt keinen Herzinfarkt und ersetzt keine ärztliche Diagnose.

Akku

Die etwas größeren Akkus ändern wenig: Mit dem 41-mm-Modell kamen die Kollegen der c’t zuverlässig durch Tag und Nacht, auch mit Training. Die versprochenen 30 Stunden mit Always-on-Display erreichten sie bei automatischer Helligkeit. Für das größere Modell nennt Google 40 Stunden. Das erscheint plausibel, ließ sich ohne Testgerät aber nicht prüfen.

Schnell geht das Laden: Nach 15 Minuten stand der Akku bei 50 Prozent, voll war er nach etwa einer Stunde. Die mitgelieferte Ladeschale hält die Uhr magnetisch und funktioniert in beiden Ausrichtungen. Dank großer Kontakte bleibt die Verbindung auch bei kleinen Bewegungen stabil – deutlich angenehmer als bei älteren Pixel Watches. Seitlich aufgestellt taugt die Uhr zudem als Nachttischuhr.

Preis

Die offiziellen UVP-Preise für die Google Pixel Watch 5 liegen bei 419 Euro (Wi-Fi) und 519 Euro (LTE) für das 41-mm-Modell, während für die größere 45-mm-Variante eine UVP von 449 Euro (Wi-Fi) oder 549 Euro (LTE) gilt – die tatsächlichen Straßenpreise im Handel fallen jedoch bereits deutlich niedriger aus.

Die Straßenpreise für die Pixel Watch 5 als 41-mm-WLAN-Modell starten bei rund 377 Euro und 519 Euro mit LTE. Für die 45-mm-Version verlangt Google als reine WLAN-Ausführung mindestens 405 Euro, mit LTE geht es bei 524 Euro los. Straßenpreise sollten getrennt nach Größe und Mobilfunkvariante sowie mit einem aktuellen Standdatum angegeben werden. Auch die offiziellen Farbbezeichnungen sollten vor Veröffentlichung noch einmal direkt mit dem Google Store abgeglichen werden.

Fazit

Laut den Kollegen der c’t ist die Pixel Watch 5 Googles bislang beste Smartwatch. Das Display überzeugt, die Software läuft flüssig und die Sensordaten sind für den Freizeitsport ausreichend genau. Die neuen Gesten erleichtern die Bedienung, während die nachträgliche GPS-Korrektur vor allem an schwierigen Stellen Vorteile bringt.

Einige Funktionen, darunter die Erkennung von Blutdruckveränderungen und das verbesserte Krafttraining-Tracking, reicht Google erst per Update nach. Gemini reagiert schnell und ist gelegentlich hilfreich, die KI-Zifferblätter bleiben dagegen eine Spielerei. Vertiefte Fitnessanalysen und Coaching-Funktionen erfordern ein kostenpflichtiges Fitbit-Abo.

Gegenüber der Pixel Watch 4 fallen die Fortschritte insgesamt gering aus, weshalb sich ein Wechsel kaum lohnt. Wer erstmals eine Wear-OS-Uhr sucht, erhält jedoch eine ausgereifte Smartwatch. Ein Vorteil gegenüber Samsung: Das EKG ist nicht an Smartphones des eigenen Herstellers gebunden.

Samsung Galaxy Watch 9

Die Smartwatch Galaxy Watch 9 hat einen schnellen Chip, viele Apps und präzises Tracking. Kurze Akkulaufzeit und exklusive Samsung-Funktionen trüben den Eindruck.

VORTEILE

  • schnelle CPU
  • helles Display
  • genaue Pulsmessung
  • großes App-Angebot

NACHTEILE

  • kurze Akkulaufzeit
  • viele Funktionen nur mit Samsung-Handy

Samsung Galaxy Watch 9 im Test: Gute Wear-OS-Smartwatch – kurze Akkulaufzeit

Die Smartwatch Galaxy Watch 9 hat einen schnellen Chip, viele Apps und präzises Tracking. Kurze Akkulaufzeit und exklusive Samsung-Funktionen trüben den Eindruck.

Die neue Samsung Galaxy Watch 9 sieht auf den ersten Blick identisch aus wie der Vorgänger. Die Änderungen liegen unter der Haube: Der neue Prozessor sorgt für mehr Tempo, auch der Akku ist leicht gewachsen. Der Rest der Verbesserungen beschränkt sich auf Feintuning der Gesundheitsfunktionen. Leider steht der volle Funktionsumfang weiterhin nur Besitzern eines Samsung-Smartphones zur Verfügung. Ob sich die Smartwatch dennoch lohnt, klären wir in diesem Test.

Design & Tragekomfort

Optisch hat sich gegenüber dem Vorgänger nichts verändert: Samsung setzt weiterhin auf das „Squircle“-Design mit angedeutetem Quadrat und stark abgerundeten Ecken. Das gebürstete Aluminiumgehäuse ist hochwertig verarbeitet, angenehm flach.

Wie gehabt gibt es die Uhr in zwei Größen – mit 40 mm Durchmesser für schmale Handgelenke und 44 mm für größere. Das Display wird von robustem Saphirglas geschützt. Auch das Gewicht ist nahezu identisch: 34 g bei 44 mm und 32 g bei 40 mm (ohne Armband). Insgesamt trägt sich die Uhr sehr bequem und stört im Schlaf weniger als die deutlich wuchtigere Galaxy Watch Ultra 2.

Der Wechsel der Armbänder geht schnell und komfortabel vonstatten – auch Armbänder der Galaxy Watch 8 sind kompatibel. Das Silikonarmband im Test neigte bei warmem Wetter allerdings etwas zum Schwitzen. Personen mit empfindlicher Haut sei daher ein Nylonarmband als Zubehör empfohlen.

Die Galaxy Watch 9 ist wie der Vorgänger nach ATM 5 zertifiziert (50 m Wassersäule). Zum Schwimmen ist sie damit geeignet, aber nicht für ausgeprägte Wassersportaktivitäten wie Wasserski, Schnorcheln oder gar Tauchen. Eine Zertifizierung nach der US-amerikanischen Militärnorm MIL-STD-810H ist vorhanden – damit besteht die Uhr Temperaturschwankungen, Stöße und Staubbelastung. Insgesamt macht sie aber keinen so robusten Eindruck wie das Ultra-Modell. Wir raten zu pfleglichem Umgang.

Display

Das OLED-Display der Galaxy Watch 9 hat eine Diagonale von 1,47 Zoll (44-mm-Modell) und löst mit 480 × 480 Pixeln auf. Das 40-mm-Modell kommt hingegen auf 1,34 Zoll bei 438 × 438 Pixeln – ebenfalls identisch zum Vorgänger. Die Bildqualität ist überzeugend. Die Uhr bleibt auch in direkter Sonne einwandfrei ablesbar, laut Samsung beträgt die Spitzenhelligkeit bis zu 3000 Nits. Ein Always-On-Display ist ebenfalls vorhanden.

Samsung Galaxy Watch 9: Bilder aus dem Test

Samsung Galaxy Watch 9

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Samsung Galaxy Watch 9

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Samsung Galaxy Watch 9

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Ausstattung

Wie die Galaxy Watch Ultra 2 setzt auch die Watch 9 auf den neuen Qualcomm-Chip Snapdragon Wear Elite, der deutlich mehr Leistung bietet als der Exynos-Chip des Vorgängers. Der Arbeitsspeicher beträgt 2 GB RAM, der interne Speicher 32 GB.

Herzfrequenz, EKG, Blutdruck und Schlafanalyse funktionieren bei beiden Modellen auf Basis derselben Sensortechnik. An Bord sind zudem Multiband-GNSS, NFC, WLAN (Wi-Fi 4) sowie neu Bluetooth 6.0. Die Uhr ist wahlweise als reines Bluetooth-Modell oder mit LTE-Modem via eSIM erhältlich.

Software & Bedienung

Als Software läuft Wear OS 7 mit der Bedienoberfläche One UI Watch 9. Samsung verspricht bis zu fünf Jahre Updates. Das App-Angebot ist riesig: Nahezu alle relevanten Google-Dienste und Apps aus dem Play Store stehen zur Verfügung – etwa Google Maps, Spotify und Gmail. Zum Bezahlen gibt es Samsung Pay und Google Wallet. Eine KI-Engine ist ebenfalls an Bord.

Die Einrichtung und Verwaltung läuft über bis zu drei Apps: Die Galaxy Wearable App übernimmt die Ersteinrichtung und Verwaltung der Uhr, Gesundheitsdaten landen in Samsung Health. Beide Apps sind kostenlos im Play Store verfügbar. Kompatibel sind Android-Smartphones ab Android 13. Besitzer eines Samsung-Smartphones können zusätzlich den Samsung Health Monitor nutzen – nur so sind Blutdrucküberwachung, Schlafapnoe-Erkennung und die Kamera-Fernsteuerung möglich. Für das EKG ist ebenfalls ein Samsung-Smartphone erforderlich.

Zur Bedienung dient primär der Touchscreen sowie zwei Tasten. Die obere Taste führt zum Startbildschirm, öffnet per Doppeltipp die zuletzt verwendete App oder eine frei wählbare Funktion und startet per langem Druck Bixby, den Google Assistant oder das Ausschaltmenü. Die untere Taste dient als Zurück-Button und kann alternativ die App-Übersicht öffnen.

Samsung Galaxy Watch 9: App-Screenshots

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Training

Wie schon bei den Vorgängern ist die Pulsmessung sehr genau und weicht im Test verglichen mit einem Pulsgurt beim intensiven Cardio-Training nur minimal ab. Es gibt viele Profile für die gängigsten Sportarten – wenn auch nicht ganz so detailliert wie bei Sportuhren von Garmin, Polar, Huawei oder Amazfit. Eine Multisport-Funktion oder Triathlon-Tracking sind nicht vorhanden.

Die automatische Trainings­erkennung reagiert schnell, kann im Alltag aber stören – sie trackt jeden Spaziergang als eigenen Workout. Wir empfehlen, diese Funktion im Alltag zu deaktivieren. Die Darstellung der Trainingsdaten wirkt etwas übersichtlicher als beim Vorgänger. Neu warnt die Galaxy Watch 9 zudem vor schädlicher Umgebungslautstärke.

Schlaf & Gesundheit

Das Schlaf-Tracking hinterlässt im Test einen genauen Eindruck: Die erfasste Schlafdauer und die einzelnen Schlafphasen wirkten plausibel und lagen nahe an den Werten des Oura Ring 5. Die Uhr unterscheidet zwischen REM-Schlaf (Traumphase), Tiefschlaf, leichtem Schlaf und Wachphasen. Im Vergleich mit einem mobilen EEG-Gerät, dem Muse S Athena von Interaxon, fiel die ausgewiesene REM-Phase etwas länger aus, blieb aber im plausiblen Bereich.

Die Galaxy Watch 9 kann außerdem Hinweise auf mögliche Anzeichen einer Schlafapnoe erkennen. Die Funktion ist nur zusammen mit einem kompatiblen Samsung-Smartphone verfügbar. Das gilt ebenso für die Erstellung eines 1-Kanal-EKGs und für die Blutdruckmessung über Samsung Health Monitor.

Für die Blutdruckmessung muss die Uhr regelmäßig mit einem klassischen Oberarmmessgerät kalibriert werden. Die Funktion ist als ergänzende Verlaufskontrolle gedacht und ersetzt weder eine medizinische Diagnose noch eine Messung beim Arzt. Wer auffällige oder dauerhaft erhöhte Werte feststellt, sollte diese deshalb ärztlich abklären lassen.

Dass zentrale Gesundheitsfunktionen an Samsung-Smartphones gebunden sind, bleibt ein Nachteil. Bei anderen Wear-OS-Uhren, etwa der Pixel Watch, ist die EKG-Funktion auch mit Android-Smartphones anderer Hersteller nutzbar. Die Einschränkung wirkt daher zumindest teilweise wie eine Bindung an Samsungs eigenes Ökosystem.

Der bereits von früheren Galaxy-Watch-Modellen bekannte AGEs-Index wurde bei der Galaxy Watch 9 laut Samsung weiterentwickelt. Die Uhr soll die Werte nun kontinuierlich und automatisch im Hintergrund während des Schlafs erfassen, um langfristige Trends abzubilden. Eine separate Messung muss dafür nicht manuell gestartet werden; die Uhr muss aber weiterhin nachts getragen werden. Der Wert kann lediglich als Wellness- und Trendindikator dienen und ist nicht zur Diagnose von Krankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen geeignet.

Die Antioxidantien-Messung soll Hinweise auf die antioxidative Kapazität des Körpers geben. Dafür legt man den Daumen auf den optischen Sensor auf der Rückseite der Uhr; nach wenigen Sekunden zeigt die Uhr einen Messwert an. Auch hier gilt: Die Ergebnisse eignen sich allenfalls zur groben Orientierung und zur Beobachtung von Trends. Eine verlässliche medizinische Bewertung ist nur mit geeigneten Laboruntersuchungen möglich.

Akku

Die Akkukapazität des 40-mm-Modells steigt gegenüber dem Vorgänger von 325 auf 390 mAh. Beim 44-mm-Modell fällt der Zuwachs mit 445 statt 435 mAh deutlich geringer aus. Im Test machte sich die höhere Kapazität kaum bemerkbar: Nach etwas mehr als einem Tag musste die Uhr wieder ans Ladegerät – obwohl das Always-on-Display deaktiviert war.

Preis

Die Samsung Galaxy Watch 9 startet in der Version ohne Mobilfunk mit 40 mm bei 409 Euro, das 44-mm-Modell liegt bei 439 Euro. Die LTE-Varianten kosten 459 Euro (40 mm) oder 489 Euro (44 mm) – das ist ein satter Preisanstieg von mindestens 30 Euro gegenüber dem Vorgänger.

Allerdings sind die Straßenpreise bereits deutlich gesunken. Das 40-mm-Modell ist ab 258 Euro erhältlich, das 44-mm-Modell ab 289 Euro. Die LTE-Version liegt zwischen 286 Euro (40 mm) und 309 Euro (44 mm). Als Farben gibt es bei 40 mm ein silbernes Gehäuse mit beigefarbenem Band oder ein Gehäuse und Band in Anthrazit. Bei 44 mm gibt es Silber mit grünem Band oder ebenfalls ganz in Anthrazit.

Fazit

Die Samsung Galaxy Watch 9 ist schick, angenehm zu tragen und bietet das gewohnt große App-Angebot. Die CPU ist nun deutlich schneller, die Genauigkeit von Schlafanalyse und Pulsmessung überzeugt.

Trotz etwas größerem Akku ist die Laufzeit mit etwas mehr als einem Tag im Praxistest nach wie vor sehr kurz. Noch ärgerlicher: Viele relevante Gesundheitsfunktionen sind nur in Verbindung mit einem Samsung-Smartphone nutzbar – und dann benötigt man gleich drei Apps, um die Smartwatch vollständig zu nutzen.

Wer ein Samsung-Smartphone nutzt und eine schicke, leichte Smartwatch mit maximalem App-Angebot sucht, findet in der Galaxy Watch 9 eine gute Wahl – sofern man mit einer kurzen Akkulaufzeit leben kann. Wer längere Laufzeit benötigt, sollte einen Blick auf Sportuhren werfen. Andere Android-Nutzer greifen eher zur Pixel Watch von Google für EKG oder Xiaomi Watch 5 für lange Laufzeit.

Huawei Watch 6 Pro 43 mm

Blutsauerstoff per Fingerspitze, EKG und genaue Pulsmessung: Die Huawei Watch 6 Pro in der 43-mm-Keramik-Edition ist eine starke Gesundheitsuhr.

VORTEILE

  • hervorragende Verarbeitung
  • gute Akkulaufzeit
  • umfassende Gesundheits-Features
  • gutes Fitness-Tracking
  • Bezahlen möglich via Curve Pay

NACHTEILE

  • kostspielig
  • eingeschränktes App-Angebt
  • Health App bei Android nur über Umwege

Huawei Watch 6 Pro 43 mm im Test: EKG-Sensor und SpO2-Messung per Finger

Blutsauerstoff per Fingerspitze, EKG und genaue Pulsmessung: Die Huawei Watch 6 Pro in der 43-mm-Keramik-Edition ist eine starke Gesundheitsuhr.

Mit der Huawei Watch 6 Pro in der 43-mm-Variante will Huawei vor allem modebewusste Nutzer mit schmalen Handgelenken ansprechen. Die Uhr kommt im eleganten Keramik-Look und ist trotzdem eine vollwertige Smartwatch mit WLAN, Mobilfunk und eigenem App-Store. Im Mittelpunkt steht aber der Sensor, der per Fingerspitze Blutsauerstoff und Puls misst und auch ein EKG erstellt. Wie sich die Smartwatch in der Praxis schlägt, zeigt unser Test.

Design

Die Huawei Watch 6 Pro in der 43-mm-Ausführung ist schick und elegant gestaltet. Das Keramikgehäuse ist komplett in Weiß gehalten, und auch die einzelnen Glieder des Armbands bestehen aus Keramik. Das Gehäuse misst in der Breite 43,5 mm. Damit eignet sich die Uhr eher für schmalere Handgelenke. Rechts oben sitzt die goldfarbene Krone, darunter der X-Tap-Sensor und ganz unten eine programmierbare Taste. Die Verarbeitung ist ausgezeichnet.

Wegen des Einsatzes von Keramik ist die Uhr mit 50 g ohne Armband recht schwer. Sie trägt sich zwar bequem, ist durch das Gewicht aber am Handgelenk zu spüren. Das merkt man besonders nachts. Dann kommt noch etwas hinzu: Sitzt das Gliederarmband zu locker, stört das Licht des optischen Sensors auf der Unterseite.

Das Armband lässt sich ohne Werkzeug anpassen. Dafür benötigt man aber etwas Fingerspitzengefühl und eventuell eine Lesebrille. Am einfachsten nimmt man das Armband auf einer Seite ganz ab und entfernt oder ergänzt dann die einzelnen Glieder über den Schiebemechanismus.

Die Uhr ist wasserdicht bis 5 ATM, erfüllt die Schutzklasse IP69 und ist nach EN 13319 fürs Freitauchen bis 40 m zertifiziert. Zum Schwimmen und Schnorcheln eignet sie sich, zum Gerätetauchen laut Huawei nicht. Das Keramikarmband sollte allerdings nicht nass werden. Im Wasser trägt man besser das mitgelieferte Sportarmband aus Fluorelastomer.

Display

Das runde OLED-Touchdisplay misst in der Diagonale 1,38 Zoll und löst mit 466 × 466 Pixeln auf. Das ergibt rund 338 ppi und damit eine gestochen scharfe Darstellung. Auch sonst überzeugt die Bildqualität. Huawei gibt eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3500 Nits an. Gemessen haben wir über die Fläche im Schnitt knapp 2500 Nits. Das reicht völlig: Selbst in direkter Sonne konnten wir die Uhr immer gut ablesen.

Huawei Watch 6 Pro 43 mm: Bilder aus dem Test

Huawei Watch 6 Pro 43 mm: Am Handgelenk einer Dame

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Huawei Watch 6 Pro 43 mm: Messungper X-Tap

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Huawei Watch 6 Pro 43 mm

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Huawei Watch 6 Pro 43 mm: X-Tap-Sensor

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Huawei Watch 6 Pro 43 mm

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Huawei Watch 6 Pro 43 mm

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Huawei Watch 6 Pro 43 mm

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Huawei Watch 6 Pro 43 mm am Handgelenk eines Herren

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Huawei Watch 6 Pro 43 mm

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Huawei Watch 6 Pro 43 mm

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Huawei Watch 6 Pro 43 mm

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Huawei Watch 6 Pro 43 mm: Sportarmband aus Fluorelastomer

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Huawei Watch 6 Pro 43 mm: Sportarmband aus Fluorelastomer

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Huawei Watch 6 Pro 43 mm: Sportarmband aus Fluorelastomer

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Ausstattung

Bei der Konnektivität ist die Huawei Watch 6 Pro gut aufgestellt. Sie unterstützt WLAN mit 2,4 und 5 GHz, Bluetooth 5.2 LE und NFC. Dank eSIM geht sie auch ohne Smartphone online, und über Lautsprecher und Mikrofon kann man mit ihr telefonieren. Für die Ortung nutzt sie Multiband-GNSS mit GPS, Galileo, QZSS, Beidou und Glonass. Das macht die Position genauer, gerade zwischen hohen Gebäuden oder im Wald.

Den Puls misst die Uhr über optische PPG-Sensoren auf der Unterseite. Seitlich sitzt zusätzlich der X-Tap-Sensor. Er kombiniert einen 12-Kanal-PPG-Sensor mit einem Drucksensor. Legt man die Fingerspitze darauf, misst die Uhr Puls und Blutsauerstoff oder erstellt ein 1-Kanal-EKG. Außerdem hat sie einen Beschleunigungssensor, ein Gyroskop, einen Kompass, ein Barometer, einen Helligkeits- und einen Hauttemperatursensor. Fürs Freitauchen kommt ein Tiefenmesser dazu.

Für Sicherheit sorgen Sturzerkennung, Notruffunktion und Inaktivitätsalarm. Huawei weist aber selbst darauf hin, dass die Uhr nicht jeden Sturz zuverlässig erkennt. Kontaktlos bezahlen klappt in Deutschland nur über Curve Pay. Dafür benötigt man ein Curve-Konto mit hinterlegter Zahlungskarte.

Software & Bedienung

Auf der Watch 6 Pro läuft Harmony OS 7. Das System reagiert flüssig und ist übersichtlich. Die Uhr arbeitet mit iPhones und Android-Smartphones zusammen. Gekoppelt wird sie über die App Huawei Health. iPhone-Nutzer laden die App aus dem App Store. Android-Nutzer haben es schwerer, denn im Play Store fehlt die App. Sie installieren sie über Huaweis AppGallery, Samsungs Galaxy Store oder als APK-Datei. Ohne Huawei-Konto geht nichts.

Die App stellt Gesundheitsdaten in den Mittelpunkt. Der Bereich „Gesundheit“ zeigt Puls, Schritte, Schlaf und Aktivitäten. Unter „Training“ finden sich geführte Programme und Extras wie eine Golfplatzkarte für den aktuellen Standort. „Entdecken“ liefert Tipps zu Wellness und Ernährung. Unter „Geräte“ lädt man Watchfaces herunter, manche kosten Geld. Dort regelt man auch Benachrichtigungen, Offline-Karten und Musik.

Für die Watch 6 Pro gibt es in der Appgallery mehr Apps als für die GT-Reihe. Google-Dienste oder beliebte Apps wie Spotify fehlen aber. Es gibt aber teilweise brauchbaren Ersatz, etwa Petal Maps zum Navigieren.

Ein Druck auf die Krone öffnet die App-Übersicht. Die Icons stehen jetzt in einem klaren Raster statt in einer losen Wolke. Wer mag, wählt eine Liste. Ein Doppeldruck öffnet den Taskmanager. Die untere Taste ruft drei frei wählbare Apps auf. Wischt man nach unten, erscheint das Schnellmenü mit WLAN, Bluetooth, Schlafmodus, „Nicht stören“ und Flugmodus. Der Flugmodus kappt Bluetooth, WLAN und mobile Daten auf einmal.

Links und rechts vom Zifferblatt liegen Infokacheln, etwa für Wetter und Termine. Legt man den Finger auf den X-Tap-Sensor, beginnt die Uhr zu messen. Das klappt aber nur, wenn man der Messung vorher zugestimmt hat.

Auch per Handgeste lässt sich die Uhr steuern. So nimmt man Anrufe an, stoppt den Wecker oder regelt die Musik. Beim Double Tap tippt der Zeigefinger zweimal auf den Daumen. Beim Double Slide streicht der Daumen zweimal am Zeigefinger entlang bis zur Spitze. Die Gesten muss man erst in den Einstellungen aktivieren und einrichten. Im Test reagierten sie nicht immer zuverlässig. Hier braucht es Übung und Nachbesserung von Huawei.

Training

Die Watch 6 Pro ist auch eine gute Sportuhr. Sie bietet über 100 Sportmodi, von Laufen, Radfahren und Schwimmen bis Krafttraining. Den Puls misst sie meist genau. Selbst bei harten Intervallen lag sie nah an einem Brustgurt von Polar. Sitzt das Armband zu locker, leidet die Genauigkeit.

Läufer bekommen den Running Ability Index (RAI). Er bewertet Ausdauer und Lauftechnik. Daraus schätzt die Uhr Wettkampfzeiten. Dazu kommen VO2max, Trainingsbelastung und Trainingsindex.

Trainings erkennt die Uhr automatisch, aber erst nach einigen Minuten. Wir haben die Funktion abgeschaltet, denn sonst fragt die Uhr bei jedem Spaziergang und jeder Fahrt mit dem E-Scooter nach einem Workout.

Schritte zählt die Uhr zuverlässig, und das GPS zeichnet Strecken genau auf. Den Kalorienverbrauch sollte man dagegen nur als groben Richtwert sehen.

Gesundheit & Schlaf

Ihre größte Stärke spielt die Watch 6 Pro bei der Gesundheit aus. Im Zentrum steht der X-Tap-Sensor an der Seite. Legt man die Fingerspitze darauf, misst die Uhr recht zuverlässig Puls und Blutsauerstoff. Das Signal am Finger ist stärker als am Handgelenk. Über denselben Sensor zeichnet die Uhr ein 1-Kanal-EKG auf und schätzt die Steifigkeit der Arterien.

Hält man den Finger drei Sekunden auf den X-TAP-Sensor, startet Health Glance. Nach rund einer Minute zeigt die Uhr bis zu elf Gesundheitswerte, darunter Blutsauerstoff, Stress, Hauttemperatur und Herzfrequenzvariabilität (HRV). Im Test klappte das nicht immer auf Anhieb: Mal meldete die Uhr ein zu schwaches Signal, mal war der richtige Druck auf den Sensor schwer zu treffen. Einige Messungen mussten wir wiederholen.

Die HRV zeigt, wie stark die Abstände zwischen zwei Herzschlägen schwanken. Ein hoher Wert spricht meist für gute Erholung, ein niedriger für Stress oder Erschöpfung. Aussagekräftig ist vor allem der Vergleich mit den eigenen Werten der letzten Tage. Im Hintergrund achtet die Uhr den ganzen Tag auf einen unregelmäßigen Herzschlag. Nach dem Training sagt sie, wie lange man sich erholen sollte.

Nachts misst die Uhr HRV, Hauttemperatur und Stress. Außerdem überwacht sie die Atmung im Schlaf und weist auf Auffälligkeiten hin, die auf Atemaussetzer deuten können. Die Schlafphasen teilt sie in REM-, Tief- und Leichtschlaf auf. Die Ergebnisse wirkten plausibel und passten größtenteils zu unserem Gefühl. Kurze Wachphasen übersieht die Uhr aber manchmal. Wer noch liest, gilt für sie unter Umständen schon als schlafend. Nickerchen erkennt sie dagegen zuverlässig.

Huawei Watch 6 Pro 43 mm: Health App

Huawei Watch 6 Pro 43 mm: Health App

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Huawei Watch 6 Pro 43 mm: Health App

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Huawei Watch 6 Pro 43 mm: Health App

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Huawei Watch 6 Pro 43 mm: Health App

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Huawei Watch 6 Pro 43 mm: Health App

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Huawei Watch 6 Pro 43 mm: Health App

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Huawei Watch 6 Pro 43 mm: Health App

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Huawei Watch 6 Pro 43 mm: Health App

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Huawei Watch 6 Pro 43 mm: Health App

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Akku

Für die 43-mm-Version nennt Huawei bis zu drei Tage bei typischer Nutzung, mit Always-on-Display rund zwei Tage. Im Test hielt die Uhr über drei Tage durch, obwohl wir sie rund um die Uhr trugen. Das Always-on-Display war dabei aus. Damit schlägt sie Huaweis Angabe leicht. Eine Apple Watch muss meist nach etwa anderthalb Tagen ans Ladekabel. An die Laufzeit der GT-Reihe kommt die Watch 6 Pro aber nicht heran. Wer oft GPS nutzt, viele Apps verwendet oder über Mobilfunk online geht, muss früher laden.

Im Stromsparmodus soll die Uhr bei leichter Nutzung bis zu sieben Tage durchhalten, bei typischer Nutzung fünf. Dann sind WLAN, eSIM, X-Tap, Health Glance, Gesten und Apps abgeschaltet. Geladen wird über ein magnetisches Ladepad mit USB-C-Stecker. Ein Netzteil liegt nicht bei.

Preis

Die Watch 6 Pro ist ein teurer Spaß: Huawei verlangt für die Uhr eine UVP von 679 Euro. Im Handel kostet sie derzeit rund 629 Euro. Die 43-mm-Version gibt es in Deutschland nur als weiße Keramik-Edition mit Keramikarmband. Ein Sportarmband liegt bei.

Fazit

Die Huawei Watch 6 Pro ist eine starke Alternative zu Smartwatches mit Wear OS. Die Keramik-Edition ist hervorragend verarbeitet und wirkt edel. Bei Gesundheit und Fitness bietet sie viel. Im Mittelpunkt steht der X-Tap-Sensor: Legt man die Fingerspitze darauf, misst die Uhr Puls und Blutsauerstoff oder zeichnet ein EKG auf. Auch als Sportuhr überzeugt sie mit genauer Pulsmessung und präzisem GPS. Trotz des kleinen Gehäuses hält der Akku deutlich länger als bei einer Apple Watch oder Galaxy Watch.

Schwächen gibt es trotzdem. Wegen der US-Sanktionen fehlen Google-Dienste und viele bekannte Apps. Bezahlen klappt über Curve Pay. Durch die Keramik ist die Uhr außerdem recht schwer und zudem teuer. Wer nicht auf das Google-Ökosystem angewiesen ist und bei einer Uhr mobiles Internet will, bekommt eine elegante Smartwatch mit starken Gesundheitsfunktionen.

Garmin Lily 2 Active

Stylish, elegant und sportlich – so bewirbt Garmin die Lily 2 Active. Wir haben die Smartwatch getestet und zeigen, ob sie ihr Geld wirklich wert ist.

VORTEILE

  • gute Akkulaufzeit
  • dezentes Design
  • integriertes GPS

NACHTEILE

  • teuer
  • kaum Zusatzfunktionen
  • kein Farb-Display

Garmin Lily 2 Active im Test: Sportliche Smartwatch für schmale Handgelenke

Stylish, elegant und sportlich – so bewirbt Garmin die Lily 2 Active. Wir haben die Smartwatch getestet und zeigen, ob sie ihr Geld wirklich wert ist.

Garmin brachte vor einigen Jahren mit der Lily (Testbericht) eine Smartwatch mit Sportfunktionen auf den Markt – primär für eine weibliche Zielgruppe. Im Test überzeugte das Modell damals jedoch nur bedingt. Nun folgt mit der Lily 2 Active ein Nachfolger, der auf dem Papier vieles besser machen soll – inklusive optimierter Sensorik und mehr Funktionen.

Im Fokus des Tests stehen Verarbeitung, Funktionsumfang und der Spagat zwischen dezenter Eleganz und alltagstauglicher Sportlichkeit – stets unter dem Blickwinkel: bekommt man eine stilbewusste Smartwatch oder greift doch besser gleich zu einem anderen Garmin-Modell?

Design & Verarbeitung

Wie schon beim Vorgänger setzt Garmin auch bei der Lily 2 Active auf dezente Eleganz. Mit einer Displaygröße von 25,4 × 21,3 mm und 240 × 201 Pixeln zählt die Uhr zu den kompaktesten Modellen im Garmin-Portfolio – ideal für schmale Handgelenke. Das Gehäuse besteht aus eloxiertem Aluminium, das Silikonarmband mit Kunststoffschließe wirkt hingegen weniger hochwertig. Optional bietet Garmin im hauseigenen Shop Wechselarmbänder aus Nylon oder Leder an, die den eleganten Anspruch besser einlösen.

Die Verarbeitung entspricht dem bekannten Garmin-Standard. Das Display ist durch Corning Gorilla Glass 3 vor Kratzern und Stößen geschützt, die Wasserdichtigkeit liegt bei 5 ATM – Schwimmen inklusive, passende Trainingsprofile sind vorhanden.

Auf ein AMOLED-Display verzichtet Garmin bewusst zugunsten der Akkulaufzeit. Stattdessen kommt ein Bildschirm mit 16 Graustufen zum Einsatz. Die Entscheidung zugunsten längerer Akkulaufzeiten ist angesichts der kompakten Bauweise nachvollziehbar.

Garmin Lily 2 Active - Bilder

Garmin Lily 2 Active

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Garmin Lily 2 Active

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Garmin Lily 2 Active

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Garmin Lily 2 Active

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Garmin Lily 2 Active

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Garmin Lily 2 Active

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Garmin Lily 2 Active

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Garmin Lily 2 Active

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Garmin Lily 2 Active

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Garmin Lily 2 Active

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Garmin Lily 2 Active

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Bedienung & App

Die Garmin Lily 2 Active setzt die Installation der Garmin-App voraus – ohne sie lässt sich die Smartwatch nicht nutzen. Nach dem Download aus dem Google Play Store oder dem Apple App Store erfolgt die Kopplung über das Geräte-Menü unkompliziert. Anschließend führt die App kurz durch die Grundfunktionen der Uhr. Da die Garmin-App bereits in anderen Tests behandelt wurde, nur so viel: Der Aufbau ist Geschmackssache, die Startseite lässt sich individuell anpassen. Einzelne Funktionen sind zwar etwas tief in den Menüs versteckt, mit etwas Einarbeitung gelingt die Bedienung jedoch problemlos.

Auch die Handhabung der Smartwatch selbst überzeugt mit gewohnter Garmin-Qualität. Das versteckte Touch-Display, das per Antippen oder Handgelenkdrehung aktiviert wird, reagiert schnell und präzise. Die Helligkeit ist regulierbar, das Display bleibt selbst bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar. Auch mit feuchten Fingern ist die Bedienung problemlos möglich. Zwei seitliche Tasten ergänzen die Steuerung und erleichtern die Navigation durch die Menüs.

Garmin Lily 2 - Connect App

Garmin Lily 2 - Connect App

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Garmin Lily 2 - Connect App

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Aktivität & Training

Wie für eine smarte Sportuhr aus dem Hause Garmin üblich, zeichnet die Lily 2 Active Schritte, Intensitätsminuten und verbrauchte Kalorien automatisch auf. In der Praxis funktioniert das zuverlässig und ohne nennenswerte Abweichungen zum Kontrollgerät Garmin Fenix 7 (Testbericht). Für das Training stehen diverse Sportprofile bereit – darunter Klassiker wie Laufen, Radfahren und Schwimmen, aber auch Yoga, Krafttraining, Tennis oder Tanzen. Im Vergleich zu vollwertigen Garmin-Sportuhren fällt die Auswahl jedoch begrenzt aus: Ein Triathlon-Modus oder eine Multisport-Funktion fehlen komplett.

Auch bei der Datendarstellung während des Trainings zeigt sich die Uhr eher zurückhaltend. Beim Laufen werden Puls, Distanz, Dauer, Rundenzeit und Pace angezeigt – Funktionen wie Kartenansicht, VO2max, Belastungszonen oder Schrittfrequenz fehlen trotz integriertem GPS. Beim Krafttraining lassen sich Sätze und Wiederholungen manuell eintragen, Puls und Kalorienverbrauch werden protokolliert. Die übrigen Trainingsprofile liefern je nach Sportart nur Basiswerte wie Herzfrequenz, Dauer und Energieverbrauch.

Der optische Pulssensor liefert gewohnt solide Ergebnisse, zeigt bei intensiven Intervallen (HIIT) aber leichte Schwächen – hier empfiehlt sich ein externer Brustgurt. Funktionen wie Trainingspläne oder vorinstallierte Übungseinheiten sucht man vergeblich. Auch Demo-Animationen spezifischer Workouts fehlen. Hintergrund dürfte das bewusst einfache Display-Design sein.

Schlaf- und Gesundheitsfunktionen

Bei den Schlaf- und Gesundheitsfunktionen der Lily 2 Active gibt es für Garmin-Kenner keine großen Überraschungen. Die Uhr zeichnet kontinuierlich die Herzfrequenz auf und sammelt Daten zu Schlafphasen, Blutsauerstoffsättigung, Atmung und Herzfrequenzvariabilität (HRV). Die Messergebnisse wirken im Test plausibel und nachvollziehbar.

Zudem erkennt die Lily 2 Active zuverlässig Einschlaf- und Aufwachzeiten sowie nächtliche Wachphasen. Nach dem Aufwachen wird ein Sleep Score angezeigt, der die Erholungsqualität der Nacht bewertet. Gemeinsam mit der HRV ergibt sich ein solides Bild der nächtlichen Regeneration, das Garmin als sogenannte Body Battery zusammenfasst – ein Indikator dafür, wie viel Energie für Training und Alltag noch zur Verfügung steht. In der Praxis funktioniert das System ordentlich, sollte aber nicht als alleinige Entscheidungsgrundlage für intensive Belastungen herangezogen werden. Eine hilfreiche Orientierung bietet es dennoch.

Optional lässt sich mit der Lily 2 Active auch ein sogenannter Health Snapshot erstellen. Dabei misst die Uhr über zwei Minuten hinweg die Herzfrequenzvariabilität in zwei Kategorien: SDRR (Standardabweichung der Zeit zwischen Herzschlägen) und RMSSD (Mittelwert der Differenzen zwischen normalen Herzschlägen). Daraus generiert sie einen Gesundheitsbericht, der sich etwa für ein Arztgespräch nutzen lässt.

Für Frauen bietet die Smartwatch außerdem die Möglichkeit, den Menstruationszyklus zu dokumentieren. In der App lassen sich Beginn und Dauer der Periode sowie psychische und körperliche Symptome—einschließlich Schleimkonsistenz—erfassen. Auf Basis vergangener Zyklen berechnet die App fruchtbare Phasen und den voraussichtlichen Beginn der nächsten Periode. Eine Temperaturerfassung zur Nutzung der NFP-Methode ist allerdings nicht vorgesehen.

Zusatzfunktionen

Umfangreiche Zusatzfeatures bietet die Garmin Lily 2 Active abseits von Training und Gesundheit nicht. Es gibt weder integrierten Musikspeicher noch ein Mikrofon – freihändiges Telefonieren oder die Nutzung von Sprachassistenten sind damit also nicht möglich.

Unterstützt werden jedoch Garmins Unfallerkennung und Garmin Pay. Erkennt die Uhr etwa einen Sturz, sendet Garmin Connect den Nutzernamen und den aktuellen Standort per Live-Track an zuvor festgelegte Notfallkontakte. Voraussetzung dafür sind aktiviertes GPS-Tracking, eine Bluetooth-Verbindung zum Smartphone und ein vorhandener Mobilfunkempfang.

Garmin Pay ermöglicht kontaktloses Bezahlen – vorausgesetzt, die eigene Bank unterstützt das System. In Deutschland ist die Auswahl noch begrenzt, aber mit Commerzbank, Santander, Comdirect und der Sparda-Bank Baden-Württemberg sind inzwischen einige große Institute mit an Bord.

Akku

Die Akkulaufzeit der Garmin Lily 2 Active liegt laut Hersteller bei bis zu neun Tagen, ein beachtlicher Wert für eine Uhr dieser Größe. Der Vorgänger kam lediglich auf rund fünf Tage. Im Praxistest—bei voller Display-Helligkeit, aktivierten Benachrichtigungen und drei Sporteinheiten (davon zwei mit GPS)—hielt die Smartwatch eine Woche durch. Für diese Gerätekategorie ein sehr ordentlicher Wert.

Preis

Die unverbindliche Preisempfehlung für die Garmin Lily 2 Active liegt zum Testzeitpunkt bei 350 Euro. Garmin bietet die Smartwatch in den Farben Silber, Lunargold und Jaspisgrün an. Wechselarmbänder aus Leder kosten 60 Euro, für Nylonvarianten werden 50 Euro fällig. Der Straßenpreis liegt bei rund 263 Euro – damit bewegt sich die Uhr auf einem ähnlichen Niveau wie die Polar Ignite 3 (Test bei Mac & i) oder die Google Pixel Watch 3 (Testbericht).

Fazit

Bei der ersten Lily stellte sich im Test die Frage, welche Zielgruppe Garmin überhaupt im Blick hatte – denn das Modell verzichtete weitgehend auf typische Garmin-Stärken. Wie steht es nun um die Lily 2 Active? Die Antwort fällt gemischt aus.

Positiv fällt die deutlich verbesserte Akkulaufzeit auf. Auch Design, Herzfrequenzmessung und das integrierte GPS machen einen soliden Eindruck. Doch schließlich bleibt die Ausstattung hinter den Erwartungen zurück – vorwiegend angesichts des Preises.

Besonders enttäuschend ist der Verzicht auf ein AMOLED-Display. Zwar lässt sich das mit der Akkulaufzeit begründen, doch die pixelige Schwarz-Weiß-Anzeige wirkt altbacken und passt nicht zu einer Smartwatch in dieser Preisklasse. Auch das Fehlen von Funktionen wie Freisprecheinrichtung, Musikspeicher oder erweiterten Sportfeatures sorgt dafür, dass die Lily 2 Active—wie schon ihr Vorgänger—zwischen den Kategorien Sportuhr und Smartwatch festhängt.

Wer eine elegante und besonders kompakte Uhr mit Grundfunktionen und GPS für Frauen sucht, kann dennoch einen Blick riskieren. Ein echter Preis-Leistungs-Tipp ist die Lily 2 Active jedoch nicht.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Apple Watch Series 10

Apple Watch Series 10

Die Apple Watch 10 bietet ein schärferes Display mit besserer Lesbarkeit aus jedem Winkel – und das in einem flacheren, leichteren Gehäuse. Auch der Akku lädt jetzt schneller. Wie sich die Smartwatch in der Praxis schlägt, zeigen wir in diesem Test.

VORTEILE

  • gut lesbares Display, auch unter ungünstigen Bedingungen
  • gute Unterstützung zur Verbesserung der Gesundheit und Fitness
  • hohe Zuverlässigkeit
  • nahtlose Integration mit dem iPhone

NACHTEILE

  • kurze Akkulaufzeit
  • nur zum iPhone kompatibel

Apple Watch Series 10 im Test

Die Apple Watch 10 bietet ein schärferes Display mit besserer Lesbarkeit aus jedem Winkel – und das in einem flacheren, leichteren Gehäuse. Auch der Akku lädt jetzt schneller. Wie sich die Smartwatch in der Praxis schlägt, zeigen wir in diesem Test.

Vor zehn Jahren erschien die erste Apple Watch. Vom Jubiläumsmodell hätte man also spektakuläre Neuerungen erwarten können. Davon kann bei der Apple Watch der 10. Generation nicht die Rede sein, aber das liegt vorwiegend daran, dass die letzten Generationen der Apple Watch bereits nur wenig Luft nach oben ließen.

Eine echte KI statt Siri wäre eine solche spektakuläre Neuerung gewesen, aber da muss man sich noch etwas gedulden. Zumindest in Europa. Dennoch ist die Apple Watch 10 wieder mal ein Meisterstück. Wir haben die Apple Watch 10 in der Variante mit 42-mm-Display und GPS getestet.

Design & Tragekomfort

Die Apple Watch 10 verfügt über das größte Display, das es je gab. Apple bietet das diesjährige Modell mit 42 mm und 46 mm an, was jeweils ein Millimeter mehr ist als beim Vorgänger.

Trotz des größeren Displays ist die neue Apple Watch flacher und leichter als die Apple Watch 9 (Testbericht). Da es sich bei der Aluminiumvariante nur um einen Millimeter und etwa ein Gramm handelt, lässt sich das in der Praxis kaum wahrnehmen. Die neue Variante aus Titan liefert im Vergleich zu der Edelstahlvariante der Apple Watch 9 weit beeindruckendere Werte. Apple hat die Titanuhr robuster als den Vorgänger aus Edelstahl konstruiert und dabei dennoch 20 Prozent an Gewicht eingespart.

Das Aluminiumgehäuse gibt es dieses Jahr neu in schickem Diamantschwarz, und auch die Armbänder wurden an die neuen Gehäusefarben angepasst. Trotz der neuen Displaygröße sind die Armbänder der vorherigen Modelle aber kompatibel.

Apple setzt bei den Armbändern auf Nachhaltigkeit. Das Sport-Loop-Armband der getesteten Apple Watch ist zu 82 Prozent aus recycelten Garnen hergestellt. Es sitzt bequem, ohne dass der Verschluss auf der Unterseite stört.

Display

Nicht nur in der Größe hat sich etwas getan, das Display hat zudem einen dünneren Rand, sodass insgesamt mehr Darstellungsfläche zur Verfügung steht. Außerdem ermöglicht das neue Display einen flexibleren Blickwinkel, es ist auch bei starker Neigung noch gut ablesbar. Das zeigte sich auch im Praxistest.

Vor allem im Vergleich zu einer älteren Apple Watch zeigt sich ein spürbarer Unterschied, für eine gute Lesbarkeit muss der Arm viel weniger zum Gesicht gedreht werden. Gerade in der Sonne profitiert man von der bis zu 40 Prozent höheren Helligkeit im Vergleich zur Apple Watch 9 bei schrägem Blickwinkel. Hier brilliert Apple wieder mit seiner hohen Qualität, ein Jahr zuvor unter gleichen Bedingungen getestete Fitbit war unter diesen Umständen gar nicht mehr abzulesen, während es für die Apple Watch eine Leichtigkeit zu sein scheint.

Die Gesamthelligkeit liegt nach wie vor bei 2000 Nits. Apple hat sie nicht weiter optimiert, das war aber offensichtlich auch nicht notwendig. Das Display der Apple Watch 10 hat zudem eine höhere Aktualisierungsrate und kann im Always-on-Modus nun sekündlich die Anzeige aktualisieren, ohne dabei mehr Strom zu verbrauchen.

Das neue Zifferblatt „Reflexionen“ hat einen funktionierenden Sekundenzeiger und gibt der Apple Watch besonders in Kombination mit dem neuen diamantschwarzen Aluminiumgehäuse eine tolle Eleganz.

Apple Watch Series 10 - Bilderstrecke

Apple Watch Series 10

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Apple Watch Series 10

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Ausstattung & technische Features

Natürlich hat sich unter der Haube einiges getan: Der neue Apple S10 Chip macht die Apple Watch schneller als das Vorgängermodell, was sich besonders in der Kommunikation mit Siri spüren lässt. Der Speicher liegt nach wie vor bei 64 GB und damit auf dem Niveau der Apple Watch 9.

Nutzer kritisierten in der Vergangenheit oft, dass der integrierte Lautsprecher keine Medien direkt abspielt. Das hat Apple jetzt behoben und man kann Musik und Podcasts direkt auf der Uhr anhören. Ein ganzer Raum lässt sich damit natürlich nicht beschallen, aber diese neue Funktion kann sich im Alltag als praktisch erweisen, wenn man in eine Audiodatei hineinhören will, ohne das Telefon zur Hand zu haben. Auch die Qualität der Telefonate mit der Apple Watch ist dank Stimmisolation nun noch besser.

Spitzenreiter ist die Apple Watch bei der Sammlung und Auswertung von Gesundheitsdaten, und das nicht erst seit der Apple Watch 10. Sie verfügt über einen elektrischen und optischen Herzsensor, einen Temperatursensor und einen Beschleunigungs- sowie Gyro-Sensor. Damit misst die Apple Watch nicht nur die Herzfrequenz, sondern schreibt sogar ein EKG. Die Genauigkeit und Zuverlässigkeit beeindrucken hier besonders. Die FDA (die amerikanische Behörde für „Food and Drug Administration“) hat viele der Funktionen zugelassen, und klinische Studien haben sie bestätigt.

Neben dem EKG und der Herzfrequenzmessung bietet die Apple Watch eine Blutsauerstoffmessung, Schlaftracking, Sturzerkennung mit automatischem Notruf, Zyklustracking mit temperaturgestützter Vorhersage der fruchtbaren Tage und eine Lärmüberwachung. Neu dabei ist seit der Watch OS 11 eine Erkennung von Schlafapnoe, die seit dem Betriebssystemupdate auch auf der Apple Watch 9 zur Verfügung steht.

Im Praxistest sind alle Gesundheitsfunktionen einfach und ohne viel Aufwand nutzbar, selbst ein EKG ist in gerade mal 30 Sekunden geschrieben. Einmal in den Einstellungen aktiviert, arbeitet die Health App im Hintergrund und erfasst die Herzfrequenz und warnt bei ungewöhnlich hohen oder niedrigen Werten.

Die Apple Watch erfasst und analysiert automatisch Schlaf und Aktivität im Hintergrund. Außerdem misst sie den Blutsauerstoff und erfasst Atemaussetzer. In der Praxis ließ sich nur der Blutsauerstoffmesser der Apple Watch 10 gegen ein medizinisches Gerät testen. Im Vergleich zum verwendeten Pulsmesser für den Heimgebrauch lag der Blutsauerstoffwert bei der Apple Watch bei allen Tests einige Prozentpunkte darunter. Apple selbst gibt an, dass die Messung nicht für medizinische Zwecke bestimmt ist.

Dass die in den USA verkauften Apple Watches keine Blutsauerstoffmessung mehr anbieten, liegt allerdings an einem Patentstreit und nicht an der Funktion selbst. Studien haben gute Ergebnisse bei der Herzfrequenzmessung sowie dem EKG zur Erkennung von Vorhofflimmern erzielt.

Bedienung

Die Reaktionszeiten der Apple Watch sind durch den schnellen S10 Prozessor sehr kurz. Das Scrollen durch die Liste der Apps ist flüssig. Jede App öffnet sich ohne spürbare Verzögerung. Man bedient die Apple Watch mit zwei Tasten, wovon eine in der drehbaren Krone verbaut ist, und mit dem Touch-Display durch Wischen oder Tippen. Die Bedienung ist intuitiv.

Sport & Fitness

Nicht nur bei der Erfassung von Gesundheitsdaten gehört die Apple zu den Spitzenreitern, auch bei der Trainingserfassung gehört sie zu den besten Smartwatches. In der Apple Watch 10 ist nun ein Sensor verbaut, der die Wassertiefe und die Wassertemperatur messen kann. Im Gegensatz zur Apple Watch Ultra zwar nur bis zu einer Tiefe von 6 Metern. Das reicht für Alltagssportler aber aus. Beckenschwimmen ist als weiteres Training seit Watch OS 11 mit dabei. Die integrierte Tiefe App hat eine hohe Lesbarkeit, damit man die Werte auch unter Wasser gut erfassen kann.

Das ist nicht nur für Taucher, sondern für viele Wassersportler ein echter Gewinn. Neu dabei ist auch eine Gezeiten-App, die für sieben Tage die Gezeitenvorhersage für Lieblingsorte oder nächstgelegene Strände anzeigt.

Außerhalb des Wassersports bringt die Apple Watch 10 keine Neuerungen mit. Muss sie auch nicht, denn das bisherige Angebot ist schon hervorragend. Es gibt 20 voreingestellte Trainings-Profile, inklusive der Option „Sonstiges“, die Nutzer für Sportarten verwenden können, die die Watch nicht als voreingestelltes Training anbietet. Der Trainingsmodus „Gehen“ zeichnet die zurückgelegte Strecke auf und auch wenn es das sehr präzise GPS nur mit der Apple Watch Ultra gibt, ist die Streckenaufzeichnung für Laien mehr als ausreichend. Im Praxistest zeigte sich kein Unterschied zum Tracking mit einfachen GPS-Geräten.

Akku

Der Akku ist einer der häufigsten Kritikpunkte der Apple Watch. In der Praxis zeigte sich aber, dass die Batterieleistung der Apple Watch 10 ausreichend ist. Trotz einer sechsstündigen Trainingsaufzeichnung inklusive GPS-Tracking war der Akku abends nicht leer. In Kombination mit der schnellen Au

Source: Heise · Sara Petzold

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🇩🇪 DE
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DE
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