Tablets bieten fast alles, was es für mobile Unterhaltung braucht. Wir zeigen die besten günstigen Tablets bis knapp über 300 Euro.
Wer ein Tablet zur Unterhaltung auf dem Sofa sucht, muss nicht viel Geld ausgeben. Günstige Modelle bieten meist 11- bis 14-Zoll-Displays mit mindestens Full-HD-Auflösung und eignen sich gut zum Surfen, Streamen und für Gelegenheitsspiele. Die meisten Geräte dieser Preisklasse laufen mit Android und beziehen ihre Apps über den Google Play Store – eine Ausnahme bilden Amazon-Tablets mit Fire OS, die es jedoch nicht unter die zehn besten Geräte schaffen. Welche das sind, zeigt unsere Bestenliste.
Welches günstige Tablet bis 300 Euro ist das beste?
Testsieger ist das Honor Pad 10, das mit seinem ausgewogenen Gesamtpaket überzeugt – starke Performance, lange Akkulaufzeit und das beste LC-Display dieser Preisklasse. Es ist aktuell schon ab 229 Euro erhältlich.
Den Titel Technologiesieger auf Platz Zwei trägt wegen der stärksten Hardware das Xiaomi Pad 7 für 299 Euro – auch wenn es schon über ein Jahr alt ist. Es bietet den schnellsten Prozessor der Bestenliste und ein 144-Hz-LC-Display – damit ist es auch fürs Gaming geeignet.
Preis-Leistungs-Sieger ist das Redmi Pad 2 Pro von Xiaomi ab knapp 221 Euro. Es steht dem Honor Pad 10 in wenig nach.
Unser Ranking im Überblick:
- Honor Pad 10 für 229 Euro (Joybuy)
- Xiaomi Pad 7 für 299 Euro (Amazon)
- Redmi Pad 2 Pro ab 229 Euro (Amazon)
- Lenovo Idea Tab ab 232 Euro (Amazon)
- Acer Iconia X12 ab 289 Euro (eBay)
- Samsung Galaxy Tab A11+ ab 209 Euro (eBay)
- Xiaomi Redmi Pad 2 ab 169 Euro (eBay)
- Doogee U14 für 285 Euro (Aliexpress)
- Lenovo Tab Plus ab 226 Euro (Easy Notebooks)
- Alldocube iPlay 70 Max Pro für 200 Euro (Amazon)
KURZÜBERSICHT
Honor Pad 10
Das Honor Pad 10 ist das beste Tablet bis 300 Euro. Das 12-Zoll-Display überzeugt mit starker Bildqualität und ordentlicher Helligkeit. Der Prozessor liefert genug Leistung für alle Alltagsaufgaben, und sechs Jahre Software‑Updates sind ein starkes Versprechen in dieser Preisklasse. Ab 229 Euro geht es los.
VORTEILE
- exzellentes LCD mit 120 Hz
- gute Performance
- ordentliche Akkulaufzeit
- 6 Jahre Software-Updates
- toller Klang
NACHTEILE
- keine Erweiterung per Speicherkarte
- nur USB-C 2.0
- mäßige Kameras
Xiaomi Pad 7
Viel Tablet für wenig Geld – das Xiaomi Pad 7 zeigt, dass starke Hardware nicht teuer sein muss. Damit ist es unser neuer Testsieger unter den Tablet-PCs unter 300 Euro. Mit seinem hochauflösenden 144-Hz-Display, einer leistungsfähigen CPU und einem schlichten, aber eleganten Design ist es führend in seiner Preisklasse. Egal, ob für den Medienkonsum, Alltagsaufgaben oder sogar Gaming – das Tablet liefert eine überzeugende Performance. Für 288 Euro ist es zu haben.
VORTEILE
- starke Leistung
- tolles Display mit 144 Hz und 3K-Auflösung
- schickes Design
NACHTEILE
- keine Mobilfunk-Variante erhältlich
- ohne Speichererweiterung
- Display spiegelt stak
Redmi Pad 2 Pro
Das Redmi Pad 2 Pro ist der Preis-Leistungs-Sieger der günstigen Tablets. Das LCD mit 120 Hz bietet gute Bildqualität, der Klang ist kräftig und die Performance solide. Hier liefert Xiaomi ein nahezu rundes Gesamtpaket – ideal für Netflix, Youtube und Co. Die WLAN-Version mit 6/128 GB kostet 214 Euro, das Modell mit 8/256 GB rund 249 Euro (eBay). Die 5G-Variante gibt es mit 6/128 GB für 306 Euro und mit 8/256 GB für 339 Euro.
VORTEILE
- überzeugendes LCD mit 120 Hz
- ordentliche Performance
- Support für Stift und Tastatur
- Software-Updates für lange Zeit
- guter Klang
NACHTEILE
- lädt langsam
- WLAN-Version ohne GPS
Ratgeber
Wie viel sollte ein gutes Tablet kosten?
Angebote für schon knapp unter 200 Euro liefern ein gutes Tablet, das zumindest das tut, was es soll. Ein anschauliches Beispiel dafür ist das Lenovo Idea Tab. Geht der Preis über 200 Euro hinaus, bekommt man bessere Ausstattungsmerkmale bei der Hardware sowie mehr Speicher, größere Displays oder eine Mobilfunkanbindung. Für reines Streamen und Surfen auf der Couch muss man nicht mehr als 300 Euro bezahlen.
Design: Wie hochwertig sind günstige Tablets?
Früher bestanden günstige Tablets meist aus einfachem Kunststoff, der teils sogar unangenehm roch. Das gehört inzwischen der Vergangenheit an. Alle Modelle in unserer Top 10 bieten hochwertige Unibody-Gehäuse aus Aluminium und sind in der Verarbeitung kaum von teureren Geräten zu unterscheiden.
Lediglich bei der Bauhöhe sind sie mit rund 7 mm oft etwas dicker, und auch die Display-Ränder fallen größtenteils etwas breiter aus. Wasserdicht sind günstige Tablets zwar nicht, doch immerhin bieten einige Modelle bereits einen gewissen Spritzwasserschutz.
Display: Was bieten günstige Tablets?
Als Displays in diesem Preisbereich kommen fast ausschließlich LCDs mit IPS-Panel zum Einsatz. OLED findet sich in diesem Preisbereich hingegen nicht mehr, auch wenn das Acer Iconia X12 zeitweise für knapp 300 Euro zu haben war. Was die Bildwiederholrate angeht, bieten die meisten Tablets dieser Preisklasse mittlerweile mindestens 90 Hz, teilweise sogar 120 Hz oder 144 Hz wie das Xiaomi Pad 7.
Die Displaygrößen der hier gezeigten Modelle reichen von kompakten 10,9 Zoll bis zu wuchtigen 13 Zoll. Damit gehört die Zeit der klassischen 10-Zoll-Tablets allmählich zur Vergangenheit an. Das beste kompakte Tablet dieser Bestenliste ist das Samsung Galaxy Tab S10 Lite mit 10,9 Zoll. Handlich mit 11 Zoll ist zudem das Lenovo Idea Tab. Die anderen Tablets bieten bereits 12 oder sogar 13 Zoll.
Wichtig beim Medienkonsum mit dem Tablet ist ein Zertifikat für Widevine Level 1. Nur damit ist es möglich, Inhalte von Streaming-Anbietern (Ratgeber) wie Netflix, Disney+ oder Amazon Prime auch in Full-HD-Auflösung wiederzugeben. Eines der Kriterien für die Tablets dieser Top 10 ist das Vorhandensein des entsprechenden Zertifikats.
Für den Einsatz im Freien sind die meisten Displays nicht hell genug. Zwar erreichen viele Modelle inzwischen rund 500 Nits, doch bei direkter Sonneneinstrahlung sind die Inhalte oft schwer zu erkennen. Zudem spiegeln die Bildschirme in dieser Preisklasse stark – matte Displays findet man erst bei deutlich teureren Geräten.
Sound: Wie gut sind die Lautsprecher?
Selbst günstige Tablets bieten mittlerweile ordentliche Lautsprecher – Stereo ist Standard, teils gibt es sogar Modelle mit Dolby Atmos, etwa das Lenovo Idea Tab. Der Klang ist klar, voluminös und eignet sich gut zum Spielen sowie zum Ansehen von Filmen oder Serien. Praktisch ist der ausklappbare Ständer beim Lenovo Tab Plus.
Bluetooth für die drahtlose Anbindung von Kopfhörern oder Lautsprechern ist vorhanden, jedoch nicht immer in der neuesten Version. Das bedeutet, dass einige der Tablets keine Hi‑Res‑Audiocodecs unterstützen.
Performance: Wie schnell sind günstige Tablets?
Günstige Tablets geizen in der Regel bei Prozessor und Speicher. In dieser Bestenliste kommen ausschließlich Octa-Core-CPUs zum Einsatz. Diese sind älteren Quad-Core-CPUs überlegen und reichen zum Surfen oder Streamen sowie für Casual Games in der Freizeit aus. Für grafisch anspruchsvolle Spiele oder produktives Arbeiten sind die Tablets nicht immer geeignet – eine Ausnahme ist das Xiaomi Pad 7 sowie zumindest bei mittleren Grafikdetails auch das Honor Pad 10 und Redmi Pad 2 Pro.
Tablet-Vergleich: Ausstattung – Welche Features gibt es?
Die meisten Tablets unterstützen nur Wi-Fi 5, wobei es schon Geräte mit Wi-Fi 6 gibt. Optional gibt es Varianten mit Mobilfunk. Ein LTE-Modul lohnt sich für alle, die das Gerät auch unterwegs mit dem Internet verbinden wollen. Der Aufpreis dafür liegt je nach Hersteller zwischen 20 und 50 Euro. Das setzt dann eine SIM-Karte mit entsprechendem Tarif voraus. Denkbar ist es aber auch, einen Hotspot mit dem Smartphone zu erzeugen, das ja meistens ohnehin dabei ist.
Die Modelle Samsung Galaxy Tab A11+ und A9+, Samsung Galaxy Tab S10 Lite, Redmi Pad 2 Pro sowie das Lenovo Idea Tab gibt es zudem in einer Ausführung mit schnellem Mobilfunk. Das Blackview Mega 2 und Mega 8 bieten standardmäßig LTE.
Als Arbeitsspeicher sind 4 GB RAM sowie als interner Speicher 64 GB die absolute Untergrenze – wir raten zu mindestens 6 GB RAM und 128 GB Speicher, um ausreichend gewappnet zu sein. Besser wären gleich 8 GB RAM und 256 GB Speicher – auch wenn steigende Speicherpreise zur Herausforderung werden. Die Möglichkeit, einer Speichererweiterung per microSD-Karte ist in der Regel gegeben. Wer das Tablet auch als Arbeitsgerät verwenden möchte, sollte hier definitiv zu mehr RAM greifen.
Immer häufiger werden günstige Tablets bereits mit einem Eingabestift ausgeliefert. Die beste Lösung bietet hier das Samsung Galaxy Tab S10 Lite, aber auch das preiswerte Lenovo Idea Tab verfügt serienmäßig über einen Stylus. Anschlüsse über Pogo-Pins für optionale Tastaturen gehören bei den meisten Geräten inzwischen zum Standard. Einen Fingerabdrucksensor findet man bei Tablets bis 300 Euro selten.
Die Kamera ist bei günstigen Tablets meistens zu vernachlässigen und liefert nur mittelmäßige Fotoqualität. Noch am besten schneidet hier im Vergleich das Galaxy Tab S10 Lite ab.
Samsung Galaxy Tab S10 Lite heise bestenlisten
Akku: Wie lange ist die Laufzeit?
Die Akkulaufzeit der Geräte variiert von 7 bis 12 Stunden, einen Tag sollten die Tablets also problemlos durchhalten. Bei sporadischer Nutzung reicht es, sie alle drei bis vier Tage aufzuladen.
Software: Wie lange gibt es Updates?
Android dominiert als Betriebssystem in der Klasse der günstigen Tablets. Daher finden sich hier ausschließlich Geräte mit Googles mobilem System. Ein Apple iPad ist mit mindestens 444 Euro einfach zu teuer für diese Preiskategorie.
Zu weniger als Android 14 sollte man nicht greifen, auch wenn es noch viele Geräte mit Android 13 gibt. Besser wäre gleich ein Modell, das mit Android 15 oder schon Android 16 ausgeliefert wird – oder zumindest eines, für das ein Update garantiert ist. Optisch unterscheiden sich die Benutzeroberflächen der Hersteller teilweise deutlich, da sie die Freiheiten von Android als Open-Source-Plattform individuell nutzen. Hauptquelle für Apps bleibt jedoch der Google Play Store.
Geht es um Software-Updates, sind die Unterschiede zwischen den Herstellern deutlich. Vorbildlich ist Samsung: Beim Samsung Galaxy Tab S10 Lite sowie Galaxy Tab A11+ stellt der Hersteller für sieben Jahre Android-Versionen und Sicherheits-Updates in Aussicht. Bei Lenovo ist hingegen nur mit einem einzigen Versions‑Upgrade zu rechnen, Sicherheits‑Patches gibt es maximal drei Jahre lang. Auch Acer, Xiaomi und Honor schneiden kaum besser ab. Besonders bei chinesischen Marken wie Blackview erfolgt der Software‑Support meist nur unregelmäßig – wenn überhaupt.
Fazit
Bereits unter 300 Euro bekommt man ein solides Android-Tablet. Dieses reicht vollkommen aus, wenn man es hauptsächlich als Multimedia-Gerät für YouTube-Videos, Streaming oder zum Surfen verwendet. Dank Widevine Level 1 können alle hier vorgestellten Modelle Streaming-Inhalte bei Anbietern wie Netflix in Full HD wiedergeben. Für anspruchsvolles Gaming sind die Tablets zwar nicht ausgelegt, doch für Surfen und „Casual Games“ bieten die verbauten Prozessoren mehr als genügend Leistung.
Das beste Gesamtpaket als Testsieger mit starkem Prozessor und 120-Hz-Display bietet das Honor Pad 10. Dahinter folgt das Xiaomi Pad 7 mit der besten Hardware als Technologiesieger. Preis-Leistungs-Sieger ist das Redmi Pad 2 Pro.
Weitere mobile Endgeräte zeigen wir in diesen Bestenlisten:
- Top 10: Bestes Tablet im Test – Samsung verteidigt Platz 1 vor Apple und Lenovo
- Top 10: Das beste Mini-Tablet im Test – Lenovo Testsieger vor Apple und Samsung
- Top 10: Bestes Smartphone 2026 im Test – Oppo bleibt Testsieger
- Top 10: Das beste Mittelklasse-Smartphone im Test – Xiaomi vor Motorola
- Top 10: Bestes Smartphone bis 400 Euro – hier ist Preis-Leistung wirklich top
BESTENLISTE
Honor Pad 10
Das Honor Pad 10 bietet als 12-Zoll-Tablet für 239 Euro starke Technik zum günstigen Preis. Insbesondere der Bildschirm und die Ausstattung überzeugen im Test.
VORTEILE
- exzellentes LCD mit 120 Hz
- gute Performance
- ordentliche Akkulaufzeit
- 6 Jahre Software-Updates
- toller Klang
NACHTEILE
- keine Erweiterung per Speicherkarte
- nur USB-C 2.0
- mäßige Kameras
Honor Pad 10 im Test: Richtig gutes und günstiges Android-Tablet
Das Honor Pad 10 bietet als 12-Zoll-Tablet für 239 Euro starke Technik zum günstigen Preis. Insbesondere der Bildschirm und die Ausstattung überzeugen im Test.
Das Honor Pad 10 zeigt, dass ein gutes Tablet nicht teuer sein muss. Schon der Vorgänger, das Honor Pad 9, überraschte mit solider Leistung und einem hochwertigen LCD. Der Nachfolger erfindet die Serie zwar nicht neu, führt sie aber konsequent weiter.
Das 12,1-Zoll-Display bietet hohe Auflösung und ordentliche Helligkeit – ideal für Streaming, Surfen und den Alltag auf der Couch. Leistung und Ausstattung reichen für den täglichen Einsatz locker aus. Ob das Honor Pad 10 damit zum Geheimtipp unter den günstigen Tablets wird, klärt der Test.
Design
Wie schon der Vorgänger wirkt auch das Honor Pad 10 erstaunlich hochwertig verarbeitet. Es kommt im typischen Tablet-Look mit kantigem Metallgehäuse, dessen Ecken leicht abgerundet sind.
Die Abmessungen von 277 × 179,3 × 6,3 mm entsprechen weitgehend denen des Pad 9. Das neue Modell ist nur minimal dünner und schmaler und bringt mit 525 g etwas weniger Gewicht auf die Waage.
Die Kamera steckt nun in einem runden, silbern glänzenden Element in der oberen rechten Ecke der Rückseite – beim Pad 9 war sie noch mittig platziert. Die zweite Linse ist reine Zierde, denn das Tablet besitzt nur jeweils eine Kamera vorn und hinten.
Auch bei der Verarbeitung überzeugt das Pad 10, die Tasten haben klare Druckpunkte und sitzen fest im Gehäuse. Gegen Wasser ist das Tablet nicht geschützt und nur rudimentär gegen Staub (IP40).
Display
Das Honor Pad 10 ist mit einem 12,1-Zoll-Display im 16:10-Format ausgestattet. Dieses Seitenverhältnis eignet sich besonders für Spiele, Filme und Serien, da es mehr Breite bietet als 3:2-Panels. Wer das Tablet hingegen im Hochformat nutzt, dürfte das Format aber als zu langgestreckt empfinden. Auch beim Arbeiten mit Mails oder Texten fehlt es dann in der Höhe an Fläche. Die Größe des Bildschirms bietet einen guten Kompromiss aus kompakten Außenmaßen und Bildfläche.
Mit einer Auflösung von 2560 × 1600 Pixeln erreicht das IPS-Panel rund 249 PPI. Einzelne Pixel sind mit bloßem Auge nicht mehr erkennbar. Neben der hohen Schärfe überzeugt das Display mit kräftigen Farben und guter Kontrastwiedergabe – für ein LCD in dieser Preisklasse liefert es eine beachtliche Bildqualität. An die Schwarzwerttiefe eines OLED-Panels kommt es zwar nicht ganz heran, doch zum Surfen oder Ansehen von Videos reicht die Darstellung völlig aus. Auch die Blickwinkelstabilität liegt auf hohem Niveau.
Die schmalen Ränder sorgen für ein Screen-to-Body-Verhältnis von rund 88 Prozent. Die maximale Helligkeit liegt bei etwa 500 Nits, was für den Einsatz in Innenräumen völlig ausreicht. Im Freien stößt das Panel dagegen an seine Grenzen. Angesichts des Preises bietet das Honor Pad 10 ein überzeugendes Display – in dieser Klasse finden sich kaum hellere Panels. Die Oberfläche spiegelt leider stark – was aber ebenfalls typisch ist für Geräte dieser Preiskategorie.
Honor Pad 10 - Bilder
Honor Pad 10
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Kamera
Wie bei günstigen Tablets üblich, fällt auch die Kameraausstattung des Honor Pad 10 eher schlicht aus. Eine 8-Megapixel-Linse auf der Rückseite und eine weitere an der Front decken Basisfunktionen ab. Für Videochats, Schnappschüsse oder das Abfotografieren von Dokumenten reicht das aus. Die Bilddetails sind überschaubar, die Farben wirken etwas blass. Videos lassen sich maximal in Full-HD mit 30 FPS aufnehmen.
Ausstattung
Im Honor Pad 10 arbeitet der Snapdragon 7 Gen 3 – ein potenter Mittelklasse-Chipsatz, der für alle typischen Alltagsszenarien mehr als genug Leistungsreserven bietet. Das System reagiert schnell und zuverlässig, Apps starten ohne spürbare Verzögerung. In den Benchmarks bestätigt das Tablet diesen Eindruck: Rund 15.000 Punkte im PCMark sind für diese Preisklasse beachtlich.
Auch die Grafikleistung geht mit rund 1.500 Punkten im 3DMark Wild Life Extreme und etwa 5.300 Punkten bei Wild Life in Ordnung. Das sind Werte, die im Alltag für Games, Streaming und Multitasking völlig ausreichen. Selbst Spiele mit gehobenen Grafikansprüchen laufen bei mittleren Details halbwegs flüssig.
Die Speicherausstattung fällt großzügig aus: 8 GB RAM und 256 GB interner Speicher sind in dieser Preisklasse selten. So bleibt genug Platz für Apps, Mediendateien und Downloads unterwegs. Eine Erweiterung per microSD-Karte ist allerdings nicht vorgesehen.
Bei der kabellosen Konnektivität zeigt sich das Tablet ebenfalls modern: Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.3 sind an Bord. Eine Mobilfunkvariante bietet Honor allerdings nicht an – das Pad 10 ist also auf WLAN angewiesen. Der Typ-C-Anschluss arbeitet mit dem langsamen USB-2.0-Standard, was in dieser Preisklasse aber üblich ist.
Positiv überrascht der Klang der vier Lautsprecher: Der Sound ist raumfüllend, klar und angenehm abgestimmt. Für Musik fehlt es etwas an Bass, doch für Filme, Serien und Youtube liefert das Pad 10 einen überzeugend satten und dynamischen Ton – besser, als man es in dieser Preisregion erwarten würde.
Als optionales Zubehör bietet Honor mit dem Smart Bluetooth Keyboard eine Schutzhülle mit integrierter Tastatur sowie den Eingabestift Honor Choice Pen an. Beides verleiht dem günstigen Tablet einen Hauch von Premium-Charakter. Die Tastatur eignet sich für kurze Texte und E-Mails, erreicht aber nicht den Schreibkomfort eines Notebooks.
Der Stift liegt gut in der Hand und arbeitet präzise. Praktisch: Ein Etui für den Stift lässt sich an der Schutzhülle ankleben. Das ist auch nötig, da er nicht magnetisch haftet. Zum Laden muss man den Stylus per USB-C an ein Netzteil stöpseln.
Software
Das Honor Pad 10 läuft ab Werk mit Magic OS 9 auf Basis von Android 15 – also bisher nicht mit der neuesten Version von Googles Betriebssystem. Ein Update sollte jedoch bald folgen. Für ein günstiges Tablet fällt der Update-Support ungewöhnlich großzügig aus: Honor verspricht sechs Jahre Android- und Sciherheits-Updates. Zum Testzeitpunkt im November ist der Sicherheitspatch allerdings nicht mehr ganz aktuell und datiert auf August.
Die Bedienoberfläche wirkt aufgeräumt, modern und läuft flüssig. Die Bedienung erfolgt über Gesten: Wischt man von links oder rechts, erscheinen die wichtigsten Apps oder eine Übersicht aller Anwendungen – einen klassischen App-Drawer gibt es nicht. Apps lassen sich als geteilte Ansicht oder in einem schwebenden Fenster darstellen. Ungewöhnlich ist die Methode, mit der sich Widgets hinzufügen lassen: Statt durch langes Tippen auf den Hintergrund zieht man zwei Finger zusammen.
Honor ersetzt einige Google-Apps durch eigene Alternativen und bietet auch einen eigenen App-Store an. Nicht immer überzeugend ist im Test die Kalender-App, die mitunter verzögert mit dem Google-Kalender synchronisierte. Insgesamt hält sich die vorinstallierte Software in Grenzen.
Akku
Mit einer Kapazität von 10.100 mAh fällt der Akku des Honor Pad 10 erfreulich groß aus. Im Battery-Test von PCMark erreichte das Tablet eine Laufzeit von rund zehn Stunden – ein starker Wert, der leicht über dem Durchschnitt vergleichbarer Geräte liegt. Beim reinen Surfen hält das Pad 10 bis zu 15 Stunden durch, bei der Videowiedergabe sind sogar bis zu 17 Stunden möglich – je nach Display-Helligkeit.
Geladen wird mit bis zu 35 Watt. Ein Netzteil gehört nicht zum Lieferumfang. Laut Honor soll der Akku bis zu 1400 Ladezyklen ohne nennenswerten Kapazitätsverlust überstehen. Der vollständige Ladevorgang dauert etwa zwei Stunden. Kabelloses Laden unterstützt das Tablet nicht.
Preis
Die UVP für das Honor Pad 10 liegt bei 299 Euro. Aktuell ist das Tablet bereits ab rund 229 Euro erhältlich. Die Tastatur kostet rund 60 Euro, der Stift etwa 50 Euro.
Fazit
Das Honor Pad 10 zählt ohne Zweifel zu den besten Tablets unter 300 Euro. Es bietet Funktionen, die zuvor eher teureren Geräten vorbehalten waren. Die Verarbeitung ist hochwertig, das LCD überzeugt mit starker Bildqualität und ordentlicher Helligkeit. Auch die Leistung kann sich für ein Gerät dieser Preisklasse sehen lassen. Besonders positiv fallen der kräftige Sound und die lange Akkulaufzeit auf – sie sorgen dafür, dass der Spaß im Alltag nicht so schnell endet.
Mit optionalem Zubehör wie Stift und Tastaturschutzhülle wird das Honor Pad 10 fast zum kompakten Laptop‑Ersatz auf Android‑Basis. Sechs Jahre zugesagte Software‑Updates runden das Gesamtbild ab. Schwächen gibt es kaum – zu nennen sind höchstens der USB‑2.0‑Standard und der fehlende microSD‑Slot. Angesichts des Preises ist das jedoch leicht zu verschmerzen: Das Honor Pad 10 ist ein klarer Kauftipp in der Mittelklasse.
Xiaomi Pad 7
Das Xiaomi Pad 7 ist ein echter Geheimtipp unter den Tablets: flotter Prozessor, 144-Hz-Display und ein fairer Preis. Warum es sich lohnt, zeigt dieser Test.
VORTEILE
- starke Leistung
- tolles Display mit 144 Hz und 3K-Auflösung
- schickes Design
NACHTEILE
- keine Mobilfunk-Variante erhältlich
- ohne Speichererweiterung
- Display spiegelt stak
Xiaomi Pad 7 im Test: Dieses Tablet ist ein Preis-Leistungs-Hit
Das Xiaomi Pad 7 ist ein echter Geheimtipp unter den Tablets: flotter Prozessor, 144-Hz-Display und ein fairer Preis. Warum es sich lohnt, zeigt dieser Test.
Schon seit dem Xiaomi Pad 5 begeisterte uns der chinesische Hersteller mit einer preiswerten iPad-Alternative mit Android. Mit dem Xiaomi Pad 6 (Testbericht) legte der Hersteller abermals nach und liefert jetzt mit dem Pad 7 ein Update der Reihe.
Wer nicht einen High-End-Prozessor benötigt oder ein OLED-Display, bekommt mit dem Pad 7 ein Tablet mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis. Das kompakte Gerät mit 11,2-Zoll-Display löst mit 3K auf und ist flott genug für gängige Aufgaben, aber auch Spiele.
Das Xiaomi Pad 7 kostet nur 260 Euro. Wie sich das Tablet im Alltag schlägt und ob es einen Haken gibt, zeigen wir in diesem Testbericht.
Design
Optisch hat sich im Vergleich zum Pad 6 wenig getan. Die Ränder des Metallgehäuses schließen kantig ab, während die Ecken erneut stark abgerundet sind. Fast identisch wie beim Vorgänger und recht auffällig ist das Kamera-Design: Die Linse sitzt in einem quadratischen Element mit abgerundeten Ecken eingebettet – wobei eine der „Linsen“ nur ein Dummy ist. Das markante Modul ragt sichtbar aus dem Gehäuse heraus und ist. Optisch erinnert das Pad 7 damit ein wenig an das Xiaomi 15.
Die Verarbeitung des dunkelgrauen Gehäuses ist einwandfrei. Es gibt keine sichtbaren Spaltmaße, die Tasten bieten zudem einen knackigen Druckpunkt. Der Power-Button sitzt auf der kurzen Seite, während die Lautstärkewippe an der langen Seite angebracht ist. Diese Anordnung erweist sich als praktisch, da man beim Anpassen der Lautstärke nicht aus Versehen das Display deaktiviert.
Neu ist das Format: Das Gehäuse ist im Verhältnis 3:2-Format gehalten, der Vorgänger setzt hier noch auf 16:10. Das entspricht auch dem Seitenverhältnis eines iPad 11 und hat Vorteile, wenn man das Tablet hochkant zum Lesen nutzt, was bei Tablets mit 16:10 sich komisch anfühlt. Nachteil: Im Querformat geht etwas Fläche verloren für Filme im Breitbildformat – sodass ein kleiner Balken unten und oben zu sehen ist.
Im Vergleich zum Vorgänger ist es minimal geschrumpft – die neuen Abmessungen betragen 251 × 173 × 6,2 mm. Damit ist es dünner als das iPad 11, bringt mit 500 g aber etwas mehr Gewicht auf die Waage. Eine IP-Zertifizierung gegen Wasser oder Staub gibt es weiterhin nicht.
Display
Die Diagonale ist minimal gewachsen auf 11,2 Zoll. Die Auflösung ist ebenfalls von Xiaomi hochgeschraubt worden auf 3200 × 2136 Pixel, was für messerscharfe 345 PPI (Pixel per Inch) sorgt – der höchste Wert aus unseren Tablet-Tests. Damit ist die Auflösung deutlich höher als etwa beim iPad. Das Xiaomi Pad 7 unterstützt Widevine Level 1, was die Wiedergabe von Netflix und anderen Streaming-Diensten in Full-HD ermöglicht.
Zum Einsatz kommt ein IPS-Panel, das mit einer ausgezeichneten Bildqualität überzeugt. Farben wirken kräftig und dennoch natürlich, die Kontraste sind gut abgestimmt. Auf Wunsch kann man die Farbmodi anpassen. Auch die Blickwinkelstabilität ist exzellent, sodass Inhalte aus nahezu jeder Perspektive klar erkennbar bleiben.
Schwächen offenbart das Display allerdings bei stockdunklen Filmszenen, wie sie etwa bei „House of Dragons“ üblich sind. In Kombination mit der stark spiegelnden Oberfläche erkennt man in hellerer Umgebung dann Details nicht immer gut. Wer häufig Serien oder Filme schaut, könnte sich daran stören und sollte auf eine Umgebung achten, bei der Spiegelungen vermieden werden. Dieses Problem ist jedoch typisch für Tablets mit LC-Displays.
Dank der 144-Hz-Bildwiederholrate wirken Animationen und Bewegungen extrem flüssig. Ferner bietet das Display eine relativ hohe Helligkeit. Wir haben im manuellen Modus über 600 cd/m² gemessen und bei aktiver Helligkeitsanpassung sogar knapp unter 800 cd/m². Das ist ein ziemlich starker Wert für ein Tablet. Damit ist es leuchtstark und auch noch in heller Umgebung halbwegs nutzbar.
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Kamera
Im Vergleich zum Pad 6 ist alles gleichgeblieben: Auf den ersten Blick scheint das Xiaomi Pad 7 eine Dual-Kamera zu besitzen – doch ein Blick ins Datenblatt verrät: Eine der „Linsen“ ist nur Zierde. Tatsächlich gibt es, genau wie beim Vorgänger, nur eine 13-Megapixel-Kamera mit f/2.2-Blende. Für ein Tablet ist das vollkommen ausreichend: Schnappschüsse oder das Abfotografieren von Dokumenten gelingen problemlos, doch wer mehr erwartet, greift besser zum Smartphone. Videos sind mit maximal 4K bei 30 FPS oder Full-HD bei 60 FPS möglich.
Die Frontkamera sitzt im Display-Rand und löst mit 8 Megapixeln auf. Für Selfies reicht das gerade so, immerhin sind Videoanrufe in Full-HD möglich, auch wenn nur bei 30 FPS. Auch hier bleibt alles beim Alten im Vergleich zum Xiaomi Pad 6.
Ausstattung
Das Pad 5 und Pad 6 nutzten einen etwas in die Jahre gekommenen High-End-Chip von Qualcomm – beim Pad 7 geht man bewusst auf einen neuen Mittelklasse-Prozessor in Form des Qualcomm Snapdragon 7+ Gen 3. Dieser bietet dennoch eine starke Performance und übertrifft damit den Vorgänger leicht. Entsprechend flüssig läuft das System, auch mit mehreren Apps.
Beim Benchmark von PCmark erreichen wir starke 15.400 Punkte – was beinahe auf Augenhöhe mit dem Top-Tablet Samsung Galaxy Tab S10+ liegt. Mehr als ordentlich ist zudem die Grafikleistung, was die 3000 Punkte aus 3Dmark „Wild Life Extreme“ verdeutlichen. Selbst für das Gaming ist das Pad 7 damit weitgehend geeignet. Damit liegt es nur leicht hinter dem hochpreisigen Modell Xiaomi Pad 6S Pro.
Als Speicher gibt es allerdings nur eine Konfiguration mit 128 GB (UFS 4.0) bei 8 GB RAM. Das könnte bei großen Downloads von Filmen für die Offline-Wiedergabe mit der Zeit knapp werden. Eine Erweiterung mittels microSD-Karte ist nicht möglich. Zudem gibt es keine Ausführung mit Mobilfunk. Immerhin sind die Standards für Konnektivität mit Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.4 sowie flotten USB-C 3.0 auf einem halbwegs aktuellen Stand. Ein Anschluss für Klinkenkabel fehlt jedoch. Die Lautsprecher bieten einen voluminösen und soliden Sound, klingen aber zuweilen etwas blechern. Einen Fingerabdrucksensor gibt es nicht.
Als optionales Zubehör gibt es mit dem Xiaomi Focus Pen einen Stift mit zwei Tasten für 84 Euro. Dieser haftet magnetisch auf der Oberkante des Tablets und lädt induktiv. Drückt man die große Taste für längere Zeit und tippt dann auf den Bildschirm, öffnet sich das Zeichenprogramm Mi Canvas.
Software
Das Xiaomi Pad 7 wird mit Android 15 und Hyper OS 2.0 ausgeliefert. Zum Testzeitpunkt Ende März stammte der Sicherheits-Patch noch aus dem Februar – ein baldiges Update wäre also wünschenswert. Xiaomi verspricht rund drei Jahre Sicherheits-Updates und zwei große Android-Upgrades, damit ist das Tablet bis zu Android 17 versorgt.
Optisch erinnert das System stärker an iOS als an klassisches Android. Hyper OS ist standardmäßig ohne App-Drawer und mit Gestensteuerung konfiguriert. Wer lieber eine klassische Übersicht aller Apps möchte, kann diese in den Einstellungen aktivieren. Xiaomi installiert neben eigenen Tools auch etwas Bloatware, darunter LinkedIn, WPS Office und Netflix. Immerhin lassen sich diese Apps problemlos deinstallieren. Werbung, wie sie bei einigen Poco-Geräten vorkommt, gibt es hier nicht.
Splitscreen funktioniert mit ausgewählten Apps, separate Nutzerprofile lassen sich leider nicht anlegen. Wer ein Xiaomi-, Poco- oder Redmi-Smartphone besitzt, kann dessen Inhalt per Split-Screen auf das Tablet spiegeln. Mit einer Tastaturhülle gibt es ferner den Workstation-Modus. Dieser bietet eine Desktop-ähnliche Oberfläche, in der Apps in frei skalierbaren Fenstern geöffnet werden können.
Akku
Das Xiaomi Pad 7 ist mit einem 8850-mAh-Akku ausgestattet. Beim simulierten Betrieb im Battery Test von PCmark hält es mit adaptiver Bildwiederholrate von bis zu 144 Hz rund 8,5 Stunden durch. Das ist ein guter Wert, aber nicht rekordverdächtig. Stellt man die Bildwiederholrate auf 60 Hz, verlängert sich die Laufzeit um mindestens zwei Stunden. Bei reiner Videowiedergabe läuft das Tablet etwas länger durch. Nutzt man es intensiv zum Arbeiten oder Zocken, verkürzt sich die Akkulaufzeit deutlich.
Die Ladeleistung beträgt bis zu 45 Watt. Damit ist der Akku von 20 auf 100 Prozent in rund 90 Minuten wieder voll aufgeladen. Das geht schneller als bei vielen Konkurrenten. Ein Netzteil gehört aber nicht zum Lieferumfang.
Preis
Die UVP des Xiaomi Pad 7 liegt bei 400 Euro, doch die Straßenpreise sind bereits deutlich günstiger. Das Tablet ist in den Farben Hellblau, Hellgrün und Dunkelgrau erhältlich. Das dunkelgraue Modell ist schon ab rund 288 Euro zu haben.
Fazit
Mit dem Pad 7 bietet Xiaomi ein Tablet, das sich durch ein hochauflösendes Display und eine gute Performance auszeichnet. Die verwendete CPU bewältigt Alltagsaufgaben, Medienkonsum und selbst Spiele ohne größere Einschränkungen. Das 144-Hz-Panel sorgt für eine flüssige Darstellung und eine insgesamt gute Bildqualität. In dunklen Filmszenen stößt das stark spiegelnde LCD jedoch an seine Grenzen.
Das Design ist schlicht gehalten und erinnert mit seinem 3:2-Format an Apples iPad-Reihe. Klanglich bewegt sich das Tablet auf durchschnittlichem Niveau. Ein Fingerabdrucksensor fehlt, was den Bedienkomfort etwas einschränkt.
Das Xiaomi Pad 7 bietet ein hervorragendes Gesamtpaket für Nutzer, die ein leistungsfähiges Tablet mit hellem, schnellem und scharfem Display suchen und dabei unter 400 Euro bleiben wollen. Eine Kaufempfehlung können wir für das Pad 7 definitiv aussprechen.
Redmi Pad 2 Pro
Gute Performance, 12-Zoll-LCD mit 120 Hz und solider Prozessor: Im Preisbereich um 200 Euro zählt das Redmi Pad 2 Pro zu den besten Tablets.
VORTEILE
- überzeugendes LCD mit 120 Hz
- ordentliche Performance
- Support für Stift und Tastatur
- Software-Updates für lange Zeit
- guter Klang
NACHTEILE
- lädt langsam
- WLAN-Version ohne GPS
Redmi Pad 2 Pro im Test: Hervorragendes Tablet als Preis-Leistungs-Sieger
Gute Performance, 12-Zoll-LCD mit 120 Hz und solider Prozessor: Im Preisbereich um 200 Euro zählt das Redmi Pad 2 Pro zu den besten Tablets.
Das Redmi Pad 2 Pro bietet viel Tablet fürs Geld. Bereits der Vorgänger überzeugte im Test, nun legt Xiaomi mit einem überarbeiteten Modell nach. Wer ein günstiges Gerät zum Surfen oder Streamen sucht, könnte hier fündig werden – wie sich das Tablet im Test schlägt, lesen Sie bei uns.
Design
Bei den Abmessungen von 279,8 × 181,65 × 7,5 mm bleibt das Redmi Pad 2 Pro dem Vorgänger weitgehend treu. Allerdings legt es mit rund 610 g etwas an Gewicht zu. Das kantige Unibody-Gehäuse besteht weiterhin aus Aluminium. Das Gehäuse überzeugt durch eine tadellose Verarbeitungsqualität und eine hohe Verwindungssteifigkeit.
Optisch hat Xiaomi das Tablet deutlich überarbeitet. Das obere Fünftel der Rückseite ist klar vom restlichen, glatten Bereich abgegrenzt – ähnlich wie bei Lenovos Tablets. Dort sitzen der Redmi-Schriftzug und eine geriffelte Struktur mit dreieckigem Muster. Zwei große, runde Elemente beherbergen Kamera und LED-Blitz.
Der Power-Button sitzt an der kurzen, die Lautstärkewippe an der langen Seite – Verwechslungsgefahr besteht also nicht. Die Tasten bieten einen soliden Druckpunkt, zudem gibt es einen begrenzten Schutz vor Staub und Spritzwasser nach IP53.
Redmi Pad 2 Pro - Bilder
Redmi Pad 2 Pro
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Redmi Pad 2 Pro
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Display
Der Bildschirm misst erneut 12,1 Zoll – ein gelungener Kompromiss zwischen kompakten Modellen unter 11 Zoll und großen Tablets jenseits der 13-Zoll-Marke. So bietet das Redmi Pad 2 Pro eine großzügige Anzeigefläche, bleibt aber gut transportabel.
Das Seitenverhältnis von 16:10 ist auf Medienkonsum ausgelegt. Für produktives Arbeiten wäre ein 3:2-Format praktischer, doch das aktuelle Format nutzt die Fläche optimal für Filme und Serien. Die Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz sorgt für flüssige Darstellungen bei Animationen und Spielen.
Mit einer Auflösung von 2560 × 1600 Pixeln liefert das Tablet ein sehr scharfes Bild. Farben wirken lebendig, Kontraste sind gut abgestimmt und die Blickwinkelstabilität überzeugt. In dieser Preisklasse bietet Xiaomi damit eine starke Bildqualität – lediglich das Honor Pad 10 liegt hier leicht vorn.
Die Helligkeit ist für ein günstiges Tablet beachtlich: Im Test erreichten wir bis zu 550 Nits, laut Hersteller sind im HDR-Modus bis zu 600 Nits möglich. Für den Außeneinsatz ist das zwar etwas knapp, insgesamt aber ein für diese Preisklasse ausgezeichneter Wert. Wie bei den meisten Tablets spiegelt die glänzende Oberfläche deutlich, was bei starkem Gegenlicht stören kann.
Kamera
Die Ausstattung fällt in dieser Preisklasse erwartungsgemäß einfach aus. Sowohl die Haupt- als auch die Frontkamera lösen mit 8 Megapixeln auf. Das genügt für ordentliche, aber unspektakuläre Aufnahmen – Details wirken im Vergleich zu Smartphone-Kameras weniger klar. Die Bildschärfe könnte höher sein, der Dynamikumfang ist bei Tageslicht jedoch halbwegs stimmig.
Für gelegentliche Schnappschüsse oder das Abfotografieren von Dokumenten reicht die Qualität aus. Videochats sind mit der Frontkamera immerhin in Full-HD bei 30 FPS möglich, die Hauptkamera nimmt Videos mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde auf.
Ausstattung
Als Antrieb dient der Snapdragon 7s Gen 4 – eine leicht abgespeckte Variante von Qualcomms aktuellem Mittelklasse-Chip. Er bietet ausreichend Leistung für die typischen Einsatzbereiche eines Tablets. Das System läuft flüssig und ohne störende Ruckler. Im Benchmark von PCMark erreichte das Redmi Pad 2 Pro rund 13.500 Punkte – ein starker Wert für die Klasse.
Unser Grafiktest 3DMark ließ sich zwar nicht ausführen, doch in Spielen zeigte sich: Titel mit aufwendiger Grafik laufen bei mittleren Details noch flüssig – etwa Asphalt 8. Für Hardcore-Gamer ist das Tablet weniger geeignet, für Gelegenheitsspieler dagegen ausreichend.
Das Einstiegsmodell mit 128 GB Speicher verfügt über 6 GB RAM, die Variante mit 256 GB bringt 8 GB RAM mit. Eine Speichererweiterung per microSD-Karte ist möglich. Daneben ist eine 5G-Version erhältlich, die zusätzlich GPS, Glonass, Galileo und QZSS unterstützt. Die WLAN-Variante muss auf diese Funktionen verzichten. NFC gibt es nicht.
Bei der Konnektivität zeigt sich Xiaomi auf einem guten Niveau: Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.4 sind an Bord. Der USB-C-Anschluss arbeitet allerdings nur mit dem üblichen USB-2.0-Tempo, was in dieser Preisklasse aber üblich ist. Positiv: Es gibt weiterhin eine 3,5-mm-Klinkenbuchse für kabelgebundene Kopfhörer. Das Tablet ist zudem erweiterbar um eine Tastatur und einen Stift (Redmi Smart Pen).
Die vier Lautsprecher liefern einen klaren, kräftigen Klang, der erst bei sehr hoher Lautstärke leicht übersteuert. Damit ist das Redmi Pad 2 Pro gut für Spiele, Filme und sogar Musik geeignet.
Software
Das Redmi Pad 2 Pro läuft mit Hyper OS 2 auf Basis von Android 15. Die Bedienoberfläche entspricht weitgehend dem, was Xiaomi-Nutzer bereits von den Smartphones kennen. Positiv: Der Hersteller verzichtet auf störende Werbung, und auch Bloatware ist kaum vorhanden – Apps wie Netflix kann man bei Bedarf selbst installieren. Ein Widevine-Level-1-Zertifikat ist vorhanden, wodurch Streaming-Inhalte von Plattformen wie Netflix oder Disney+ in Full-HD wiedergegeben werden können.
Der Sicherheitspatch stammt zum Testzeitpunkt vom 1. Oktober 2025 und ist damit nicht mehr ganz aktuell. Laut Xiaomi soll das Redmi Pad 2 Pro alle drei Monate Sicherheitsupdates erhalten. Zudem hat Xiaomi den Update-Zeitraum deutlich verbessert. Laut dem Xiaomi Security Center soll das Redmi Pad 2 Pro bis zu sieben Jahre Sicherheitsupdates und fünf große Android-Upgrades erhalten – das wäre in dieser Preisklasse außergewöhnlich. Frühere Quellen nannten noch einen Zeitraum von vier Jahren. Hier dürfte sich Xiaomi aber an die neuen EU-Vorgaben angepasst haben.
Akku
Der Akku bietet eine üppige Kapazität von 12.000 mAh. Das ist ein deutlicher Zugewinn von rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorgänger. Im Battery-Test von PCMark konnten wir jedoch keinen großen Sprung feststellen – allerdings simuliert der Benchmark unterschiedliche Aufgaben bei einer Helligkeit von 200 cd/m². Das stellt zwar einen guten Durchschnitt dar, ist aber nicht immer ganz realistisch für den Alltagsbetrieb.
Wie beim Vorgänger erreichten wir einen Wert von 8,5 Stunden bei 120 Hz sowie 9 Stunden bei 90 Hz – solide, aber nicht übermäßig lang. Beim reinen Surfen oder bei der Videowiedergabe kann man von einer deutlich längeren Laufzeit ausgehen. Etwa 13 Stunden sind realistisch. Geladen wird mit maximal 33 Watt, damit dauert es fast drei Stunden, bis das Tablet vollständig aufgeladen ist. Ein Netzteil liegt nicht bei.
Preis
Die UVP des Redmi Pad 2 Pro startet bei 299 Euro für die Version mit 6/128 GB. Das Modell mit 8/256 GB kostet 350 Euro, die 5G-Variante liegt bei 380 Euro (6/128 GB) oder 430 Euro (8/256 GB). Erhältlich ist das Tablet in Dunkelgrau, Silber und Purpur.
Die WLAN-Version mit 6/128 GB gibt es mittlerweile ab 214 Euro bei Aliexpress sowie 218 Euro bei Amazon. Das Modell mit 8/256 GB startet bei 249 Euro (Ebay). Für den Versand kommen Gebühren von 10 Euro hinzu. Die 5G-Variante liegt bei 306 Euro und reicht bis 339 Euro für die größere Speicherausführung.
Fazit
Mit dem Redmi Pad 2 Pro liefert Xiaomi erneut einen echten Preis-Leistungs-Tipp im Tablet-Segment. Das LC-Display überzeugt mit guter Bildqualität und 120 Hz, dazu kommen satter Klang und solide Performance. Positiv ist auch die deutlich verbesserte Update-Politik – sofern Xiaomi die Zusagen einhält.
Schwächen gibt es nur wenige: Die WLAN-Version verzichtet auf GPS, NFC fehlt ebenfalls, und der große Akku benötigt rund drei Stunden zum Laden. Wer jedoch ein preiswertes Tablet für Netflix & Co. sucht, macht mit dem Redmi Pad 2 Pro nichts falsch.
Lenovo Idea Tab TB336FU
Das Lenovo Idea Tab bietet überraschend viel für wenig Geld: ein brillantes LC-Display mit 2,5K-Auflösung, ordentliche Ausstattung und sogar einen Stylus.
VORTEILE
- fairer Preis
- gute Verarbeitung
- scharfes LCD
NACHTEILE
- Bloatware
- wenige Software-Updates
- mäßiger Stift
Lenovo Idea Tab im Test: Günstiges Tablet mit Stift und 11-Zoll-Display
Das Lenovo Idea Tab bietet überraschend viel für wenig Geld: ein brillantes LC-Display mit 2,5K-Auflösung, ordentliche Ausstattung und sogar einen Stylus.
Mit dem Lenovo Idea Tab (TB336FU) hat das chinesische Unternehmen eher still ein Einsteiger-Tablet mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis auf den Markt gebracht. Es tritt die Nachfolge des beliebten Budget-Modells Lenovo Tab M11 an. Das schicke Metallgehäuse, das gute LC-Display und die solide Ausstattung machen es zu einer interessanten Wahl zum Streamen oder Surfen für nur 171 Euro. Welche Schwächen es gibt und warum das Preis-Leistungs-Verhältnis dennoch so gut ist, zeigt unser Testbericht.
Design
Die Zeiten, in denen günstige Tablets in schlichten Kunststoffgehäusen daherkamen, sind längst vorbei. Das zeigt auch das Lenovo Idea Tab, das ein schickes und hochwertiges Unibody-Gehäuse aus Aluminium hat. Das kantige, klare Design orientiert sich an vielen aktuellen Tablets und wirkt zugleich schlicht und funktional.
Mit einer Display-Diagonale von 11 Zoll gehört das Idea Tab zu den eher kompakten Geräten. Es passt problemlos in eine größere Handtasche oder einen kleinen Rucksack. Mit 480 g ist es angenehm leicht, die Abmessungen von 254,6 × 6,99 × 166,2 mm entsprechen in etwa denen eines Samsung Galaxy Tab S10 Lite – das Lenovo-Tablet ist damit nur etwas größer als ein Notizblock im DIN-A5-Format.
Praktisch: Die Powertaste sitzt an der kurzen Seite, die Lautstärketasten oben an der langen. So verwechselt man sie kaum. Beide sind gut erreichbar und bieten einen angenehmen Druckpunkt. Wasserdicht ist das Tablet zwar nicht, aber nach IP52 immerhin gegen Staub und Spritzwasser geschützt – in dieser Preisklasse ein üblicher Standard. Jeweils zwei Lautsprecher an den Seiten sorgen für ausgewogenen Klang, egal in welcher Ausrichtung das Tablet gehalten wird.
Display
Eine positive Überraschung ist das 11-Zoll-Display mit IPS-Panel. Es ist für die Preisklasse ungewöhnlich hoch aufgelöst: 2560 × 1600 Pixel (WQXGA) sorgen bei 274 PPI für eine scharfe Darstellung. Das Bildformat beträgt 16:10 – typisch für Android-Tablets. Das bietet Vorteile beim Ansehen von Filmen und Serien, ist im Hochformat jedoch etwas unhandlich, da das Gerät dann relativ lang wirkt. In der Praxis dürfte es daher überwiegend im Querformat genutzt werden.
Die Bildwiederholrate liegt bei 90 Hz, was für ein flüssiges Bild sorgt – sei es beim Spielen, Scrollen oder bei Animationen. Die Bildqualität überrascht in der Preisklasse mit kräftigen, lebendigen Farben und ausgewogenem Kontrast. Subjektiv wirkt sie sogar besser als beim Samsung Galaxy Tab S10 Lite. Die Blickwinkelstabilität ist gut, die Kontraste sind stimmig. Bei der Film- oder Serienwiedergabe stößt das Display gelegentlich an seine Grenzen, vorwiegend bei dunklen Szenen, in denen feine Details dann schwer zu erkennen sind. Das ist aber bei den meisten Tablets mit LC-Display der Fall.
Der Bildschirm spiegelt allerdings. Beim Videoschauen kann das stören, wenn sich Lichtquellen im Raum oder der Umgebung darin zeigen. Mit einer gemessenen Helligkeit von rund 470 Nits liegt es für die Preisklasse im soliden Bereich. Für direkte Sonneneinstrahlung reicht das nicht ganz aus, im Schatten oder Innenraum bleibt der Bildschirm aber gut ablesbar – mit den unvermeidlichen Spiegelungen muss man dann leben.
Lenovo Idea Tab TB336FU - Bilder
Lenovo Idea Tab TB336FU
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Lenovo Idea Tab TB336FU
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Kamera
Günstige Tablets beschränken sich bei der Kameraausstattung auf das Wesentliche – das ist beim Lenovo Idea Tab nicht anders. Entsprechend sparsam fällt die Ausstattung mit einer Frontkamera mit 5 Megapixeln sowie einer Hauptkamera mit 8 Megapixeln, Autofokus und LED-Blitz aus.
Bei Tageslicht gelingen damit ordentliche Aufnahmen, auch wenn sie nur wenig Bilddetails zeigen und der Dynamikumfang begrenzt ist. Videos kann man maximal in Full-HD aufzeichnen, diese wirken dabei jedoch etwas zu weich und detailarm. Für gelegentliche Schnappschüsse, Videochats oder das Abfotografieren von Dokumenten reicht die Qualität aus. In der Praxis dürfte die Kamera aber nur selten zum Einsatz kommen.
Ausstattung
Angetrieben von einem Mediatek Dimensity 6300 bietet das Lenovo Idea Tab ausreichend Leistung für die alltägliche Nutzung. Das System läuft flüssig und stabil, ohne spürbare Verzögerungen – ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zu günstigen Tablets früherer Jahre. Das bestätigen auch die soliden Ergebnisse beim Benchmark PCMark Work mit rund 12.000 Punkten.
Weniger beeindruckend fällt dagegen die Grafikleistung aus. Die ARM Mali-G57 MC2 erreicht bei 3DMark Wild Life nur etwa 1200 Punkte und erreicht damit ihre Grenzen bei grafikintensiven Spielen. Für einfache Games wie Clash Royale, Angry Birds oder Candy Crush ist die Leistung jedoch ausreichend. Für aufwendigere Titel mit komplexer 3D-Grafik ist das Idea Tab hingegen nicht ausgelegt.
Erfreulich für die Preisklasse ist der Arbeitsspeicher mit 8 GB RAM. Der interne Speicher beträgt 128 GB nach UFS 2.2, optional ist auch eine Variante mit 256 GB erhältlich. Zwar ist Wi-Fi 5 nicht mehr ganz auf dem Stand der Technik, aber in der Preisklasse unter 200 Euro noch üblich. Dieser Standard ist etwas langsamer und weniger effizient als Wi-Fi 6, insbesondere wenn viele Geräte gleichzeitig verbunden sind. Für kabellose Verbindungen kommt Bluetooth 5.2 zum Einsatz, das eine höhere Latenz aufweist als neuere Standards und noch keine Hi‑Res‑Audiocodecs unterstützt. Neben der reinen WLAN-Ausführung gibt es zudem ein Modell mit 5G.
Zur Positionsbestimmung nutzt das Idea Tab GPS, Glonass und Galileo. Der USB-Typ-C-Anschluss arbeitet noch nach dem USB-2.0-Standard und bietet damit nur langsamere Übertragungsgeschwindigkeiten. Obendrein verfügt das Tablet über einen Docking-Anschluss (Pogo-Pin) für optionale Tastaturen.
Positiv fallen die vier Lautsprecher auf, die sogar Dolby Atmos unterstützen und beim Ansehen von Videos einen klaren, räumlichen und vergleichsweise vollen Klang liefern. Dank Widevine‑Level-1-Zertifizierung lassen sich Inhalte von Streaming-Diensten wie Netflix oder Disney+ in Full-HD wiedergeben.
Zum Lieferumfang gehört ein aktiver Eingabestift, der Lenovo Tab Pen – eine seltene Beigabe in dieser Preisklasse. Dieser ist allerdings recht einfach ausgestattet: Er besitzt keine Tasten, benötigt eine AAAA-Batterie als Energiequelle und haftet nicht magnetisch am Tablet. Für handschriftliche Notizen oder einfache Zeichnungen ist er jedoch ein sinnvolles Extra.
Software
Das Idea Tab wird mit Android 15 ausgeliefert und nutzt Lenovos eigene Bedienoberfläche ZUI, die sich eng an Stock-Android orientiert. Bei der Ersteinrichtung präsentiert das System dem Nutzer jedoch eine Vielzahl an optionalen Apps, darunter zahlreiche Casual Games und andere Anwendungen. Zwar lassen sich diese abwählen, allerdings nur einzeln, was den Einrichtungsprozess unnötig aufwendig macht. Dadurch landet trotz aller Vorsicht schnell einiges an Bloatware auf dem Gerät, auch wenn sich diese nachträglich deinstallieren lässt. Das hätte Lenovo benutzerfreundlicher lösen können.
Zum Testzeitpunkt stammt der Sicherheits-Patch noch aus Juni 2025 und ist damit nicht mehr aktuell. Es ist zu erwarten, dass Sicherheits-Updates nur unregelmäßig oder in größeren Abständen erscheinen, vermutlich vierteljährlich. Auch bei der Update-Politik sollten Käufer keine langfristige Versorgung erwarten. Lenovo hat ein Update auf Android 16 angekündigt, weitere größere Versionssprünge sind aber nicht geplant. Sicherheits-Updates soll es bis Ende 2028 geben.
Akku
Die Akkukapazität des Idea Tab fällt etwas geringer aus als bei vielen Wettbewerbern. Der Lithium-Ionen-Akku bietet 7040 mAh, während in der 11-Zoll-Klasse mittlerweile häufig 8000 mAh oder mehr üblich sind.
Die Laufzeit ist solide, aber nicht rekordverdächtig. Im PCMark Battery Test erreichte das Tablet bei einer Helligkeit von 200 Nits knapp neun Stunden. Das ist ein ordentlicher Wert, der im Mittelfeld des Testfelds liegt. Wie lange der Akku tatsächlich hält, hängt stark von der Nutzung ab. Beim reinen Video-Streaming sind mehr als zehn Stunden realistisch, wer spielt oder rechenintensive Apps nutzt, muss allerdings mit einer schnelleren Entladung rechnen.
Ein Netzteil liegt nicht bei. Das Aufladen erfolgt mit maximal 18 W, womit das Tablet von 20 auf 100 Prozent in rund anderthalb Stunden aufgeladen ist. Kabelloses Laden wird nicht unterstützt.
Preis
Die ursprüngliche unverbindliche Preisempfehlung (UVP) liegt bei rund 200 Euro. Das WLAN-Modell mit 128 GB Speicher ist derzeit allerdings nur für 232 Euro erhältlich. Die Version mit 256 GB Speicher gibt es ab rund 247 Euro.
Fazit
Das Lenovo Idea Tab gehört zu den positiven Überraschungen im Testfeld. Das günstige Tablet bietet für deutlich unter 200 Euro erstaunlich viel. Besonders das relativ helle LC-Display mit scharfer 2,5K-Auflösung kann überzeugen. Auch die Lautsprecher liefern einen ordentlichen Klang, und der Prozessor bietet ausreichend Leistung für alltägliche Aufgaben – insbesondere für Unterhaltung und Medienkonsum. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist insgesamt hervorragend.
Natürlich gibt es auch Schwächen, die angesichts des niedrigen Preises jedoch verschmerzbar sind. Dazu zählen veraltete Standards wie Wi-Fi 5, USB‑C 2.0 und Bluetooth 5.2. Der beiliegende Eingabestift kann nicht mit den hochwertigen Varianten teurerer Modelle mithalten. Außerdem endet der Software-Support nach drei Jahren, und nach dem Update auf Android 16 sind keine weiteren Systemversionen mehr vorgesehen. Etwas störend ist auch die Menge an Bloatware, die Lenovo bei der Ersteinrichtung anbietet.
Wer ein möglichst preiswertes und dennoch aktuelles Android-Tablet zum Streamen, Surfen oder für einfache Spiele sucht, kann hier bedenkenlos zugreifen.
Acer Iconia X12
Acer bietet mit dem Iconia X12 ein besonders günstiges OLED-Tablet. Wie gut es wirklich ist und wo die Schwächen liegen, zeigt unser Test.
VORTEILE
- OLED-Display
- preiswert
- schlank und leicht
- Schutzhülle inklusive
NACHTEILE
- mittelmäßige Performance
- mäßig helles Display
- nur Wi-Fi 5 und USB-C 2.0
- Software-Updates
Acer Iconia X12 im Test: Tablet mit OLED-Display für nur 300 Euro
Acer bietet mit dem Iconia X12 ein besonders günstiges OLED-Tablet. Wie gut es wirklich ist und wo die Schwächen liegen, zeigt unser Test.
Tablets mit OLED-Displays waren bislang ausschließlich der Premiumklasse vorbehalten, etwa der Galaxy-Tab-S-Reihe von Samsung. Vor einigen Jahren machte das Lenovo P11 Pro als Preistipp auf sich aufmerksam. Inzwischen gibt es mit dem Honor Magic Pad 2 ein weiteres überzeugendes OLED-Tablet zu einem fairen Preis.
Diesen unterbietet nun Acer mit dem Iconia X12 deutlich. Das Tablet wartet mit einem exzellenten OLED-Display auf und kostet aktuell nur 299 Euro. Die Ausstattung ist auf das Wesentliche fokussiert – den Medienkonsum. Für exzessives Gaming oder als Laptop-Ersatz eignet sich das X12 zwar weniger, dank des Bildschirms ist es jedoch ein ideales Gerät fürs Streaming auf der Couch.
Ob das Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich überzeugt oder ob sich Schwächen zeigen, klären wir in diesem Test.
Design
Das Acer Iconia X12 ist ein recht großes Tablet – ideal, um Serien oder Filme zu schauen. Die Bildschirmdiagonale beträgt 12,6 Zoll im 16:10-Breitbildformat. Die Abmessungen liegen bei 283,2 × 6,7 × 186,6 Millimetern – das ist ziemlich dünn für ein Tablet in dieser Preisklasse. Mit einem Gewicht von 550 Gramm ist es zudem vergleichsweise leicht. In eine Handtasche passt es nicht mehr ohne Weiteres, dafür aber problemlos in einen Rucksack oder eine Arbeitstasche.
Die Verarbeitung macht auf den ersten Blick einen weitgehend ordentlichen Eindruck. Bei genauerer Betrachtung wird jedoch deutlich, dass Acer hier auf den günstigen Preis geachtet hat. Das Gehäuse wirkt an den Rändern nicht besonders stabil und lässt sich leicht verwinden. Als wir etwas Druck auf die Kanten ausgeübt haben, sprang ein Teil der Verkleidung heraus. Es ließ sich zwar wieder einsetzen, Vertrauen schafft das aber nicht. Die Rückseite besteht aus Metall, im oberen Bereich befindet sich ein Kunststoffstreifen zur Verbesserung des WLAN-Empfangs. Einen Schutz vor Wasser oder Staub gibt es nicht.
Das Tablet wird mit einem Ladegerät, einem USB-Kabel und einer Schutzhülle geliefert. Letztere ist allerdings recht klobig und konterkariert den schlanken Charakter des Tablets. Außerdem ist das Einlegen des Geräts in die Hülle etwas umständlich. Praktisch ist die integrierte Kerbe, in der sich ein Stift unterbringen lässt – ein Eingabestift gehört allerdings nicht standardmäßig zum Lieferumfang. Zudem kann eine optional erhältliche Tastatur in der Schutzhülle integriert werden. Gut gelöst ist der Aufsteller auf der Rückseite der Hülle.
Display
Der Star des Tablets ist eindeutig der Bildschirm: Das 12,6-Zoll-Panel nutzt AMOLED-Technologie und bietet dadurch besonders hohe Kontraste sowie ein sattes, tiefes Schwarz. Verglichen mit LCDs in derselben Preisklasse ist das ein deutlicher Gewinn an Bildqualität, der sich vorwiegend bei Filmen oder Serien mit dunklen Szenen bemerkbar macht. Allerdings spiegelt die Anzeige stark – ein Problem, das fast alle Tablets haben, ausgenommen hochpreisige Modelle mit mattem Bildschirm.
Die Auflösung beträgt etwas „krumme“ 2560 × 1600 Pixel (WQXGA) und sorgt mit einer Pixeldichte von 240 PPI für eine mehr als ausreichende Bildschärfe. Die Bildwiederholrate liegt bei 60 Hertz – für Gaming ist das also weniger geeignet. Hier wird der Fokus klar: Das Iconia X12 ist primär ein Gerät zum Ansehen von Videos und Filmen.
Die Displayhelligkeit erreicht knapp 380 cd/m². Für den Einsatz in Innenräumen reicht das aus, aber im Freien ist das zu wenig – 500 cd/m² oder mehr wären hier wünschenswert gewesen. Die Handballenerkennung funktioniert nicht genau, sodass der Touchscreen manchmal an anderen Stellen nicht mehr reagiert.
Acer Iconia X12 - Bilder
Acer Iconia X12: Rückseite aus Metall
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Acer Iconia X12: Rückseite aus Metall
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Acer Iconia X12: Rückseite aus Metall
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Acer Iconia X12: Rückseite aus Metall
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Acer Iconia X12: USB-C 2.0
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Acer Iconia X12: Rückseite aus Metall
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Acer Iconia X12: Rückseite aus Metall
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Acer Iconia X12: 13-MP-Kamera
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Acer Iconia X12: 12,6-Zoll-Display mit AMOLED
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Acer Iconia X12: 12,6-Zoll-Display mit AMOLED
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Acer Iconia X12: 12,6-Zoll-Display mit AMOLED
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Acer Iconia X12: Schutzhülle
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Acer Iconia X12: Schutzhülle
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Acer Iconia X12: Schutzhülle
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Acer Iconia X12: Schutzhülle
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Acer Iconia X12: Foto mit Hauptkamera
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Acer Iconia X12: Foto mit Hauptkamera
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Acer Iconia X12: Foto mit Selfiekamera
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Kamera
Bei Tablets dieser Preisklasse hat die Kamera eher symbolischen Charakter. Für gelegentliche Schnappschüsse eignet sich die 13-Megapixel-Kamera auf der Rückseite aber schon. Die Bilder wirken jedoch blass in den Farben, detailarm und mit eingeschränkter Dynamik. Auch der Autofokus ist nicht besonders schnell. Videos lassen sich maximal in 1440p bei 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Für Selfies oder Videochats steht eine 8-Megapixel-Frontkamera zur Verfügung.
Ausstattung
Bei der Ausstattung zeigt sich, dass wir es mit einem preiswerten Tablet zu tun haben. Als Prozessor kommt der Mediatek Helio G99 zum Einsatz, der auch im kompakten und günstigen Samsung Galaxy Tab A9 verbaut ist. Große Leistungsreserven bietet der Chipsatz nicht – selbst ähnlich teure Tablets sind hier teilweise stärker.
Die mäßige Performance spiegelt sich auch in den Benchmark-Ergebnissen wider: Bei PCmark Work erreicht das Iconia X12 rund 9000 Punkte, bei 3Dmark „Wild Life Extreme“ etwa 330 Punkte und bei „Wild Life“ knapp 1200 Punkte. Das ist nicht sonderlich viel. Für einfache Anwendungen wie Surfen oder Streaming reicht die Leistung aus. Anspruchsvollere Spiele abseits von Casual Games meistert das Tablet jedoch kaum. Auch als Laptop-Ersatz ist es nur bedingt geeignet, obwohl es für gelegentliche E-Mails ausreicht. Im Alltag läuft das System meist flüssig, gelegentliche Ruckler sind jedoch spürbar.
Der Speicher ist mit 128 GB und 8 GB RAM solide bemessen. Für rund 100 Euro mehr gibt es eine Version mit 256 GB Speicher, einer in die Schutzhülle integrierten Tastatur und einem Eingabestift (Acer Active Pen). Der Speicher lässt sich per microSD-Karte erweitern.
Bei der weiteren Ausstattung setzt Acer auf ältere Standards: WLAN 5 und USB-C 2.0 bieten begrenzte Geschwindigkeiten. Hinzu kommen Bluetooth 5.2 und ein 3,5-mm-Klinkenanschluss. GPS ist nicht vorhanden. Die vier Lautsprecher liefern insgesamt ordentlichen Klang, sind aber stark höhenlastig.
Einen Fingerabdrucksensor oder eine Gesichtserkennung zum Entsperren gibt es nicht. Beim Entsperren per Muster reagierte die Anzeige im Test gelegentlich verzögert, was den Vorgang etwas unkomfortabel machte. Einen Fingerabdrucksensor haben wir hier klar vermisst.
Software
Acer bietet ein nahezu unverändertes Android-Erlebnis. Ergänzend integriert der Hersteller einige eigene Dienste, darunter das Feature Duraspeed zur Optimierung von Hintergrund-Apps. Außerdem sind ein eigener Taschenrechner, ein Soundrekorder und ein Screen-Cast-Programm vorinstalliert. Zusätzlich gibt es einige Casual Games wie Candy Crush. Ein Widevine-Level-1-Zertifikat ist ebenfalls vorhanden, das Streaming in Full-HD über Dienste wie Netflix ermöglicht.
Ab Werk läuft jedoch nur Android 14, der Sicherheits-Patch stammt aus April 2025 und ist nicht mehr ganz aktuell. Ob es ein Update auf Android 15 geben wird, ist unklar. Ein konkretes Update-Versprechen gibt es bei Acer nicht. Lediglich die vage Zusage, dass etwa alle sechs Monate ein Sicherheits-Patch erscheinen soll – wie lange dieser Support läuft, bleibt unklar. Das ist eine deutliche Schwachstelle im Vergleich zu Samsung. Selbst chinesische Hersteller wie Xiaomi oder Honor machen hier mittlerweile deutlich verbindlichere Angaben.
Akku
Der Akku bietet mit 10.000 mAh eine großzügige Kapazität, auch wenn höherpreisige Tablets dieser Größe oft noch etwas mehr bieten. Im Battery Test von PCmark kommt das Iconia X12 bei gemischter Nutzung auf eine Laufzeit von rund 9 Stunden. Das ist ein ordentlicher Wert und vergleichbar mit ähnlichen Geräten. Beim reinen Video-Streaming kann das Tablet bis zu 12 Stunden durchhalten.
Das Laden erfolgt mit maximal 20 Watt und ist entsprechend gemächlich. Ein vollständiger Ladevorgang dauert knapp unter vier Stunden. Kabelloses Laden per Induktion unterstützt das Gerät nicht.
Preis
Die UVP für das Acer Iconia X12 mit 128 GB liegt bei 289 Euro (Ebay), die Variante mit 256 GB Speicher kostet 327 Euro. Es ist ausschließlich in Schwarz erhältlich.
Fazit
Auf den ersten Blick wirkt das Acer Iconia X12 fast zu gut, um wahr zu sein: Ein OLED-Display in der 300-Euro-Klasse hatten wir bislang noch nie im Test. Der Bildschirm ist exzellent und fürs Streaming ideal. Schwächen zeigen sich bei der eher niedrigen Helligkeit, den starken Spiegelungen und der begrenzten Bildwiederholrate von 60 Hz.
Ein genauer Blick auf die Ausstattung offenbart die Kompromisse: Die Hardware ist veraltet, die Performance nur durchschnittlich und wird teils von günstigeren Tablets übertroffen. Auch der Software-Support bleibt hinter dem Standard anderer Hersteller zurück.
Das Acer Iconia X12 ist ein günstiges OLED-Tablet, das für entspanntes Streaming auf der Couch gemacht wurde. Für diese Nische ist es genau richtig. Wer mehr Leistung will, findet mit dem Honor Magic Pad 2 eine stärkere OLED-Alternative für etwas mehr Geld.
Samsung Galaxy Tab A11+
Das Galaxy Tab A11+ ist Samsungs günstiger Einstieg ins Tablet-Segment. Zu den Neuerungen zählen der bessere Prozessor und das längere Update-Versprechen.
VORTEILE
- fairer Preis
- 7 Jahre Software-Updates
- solide Performance
- hochwertige Verarbeitung
NACHTEILE
- nur Wi-Fi 5
- wenig Neuerungen
- Display schwächer als bei Konkurrenz
- kein Support für Stylus oder Tastatur
Samsung Galaxy Tab A11+ im Test: Günstiges Tablet mit 7 Jahren Updates
Das Galaxy Tab A11+ ist Samsungs günstiger Einstieg ins Tablet-Segment. Zu den Neuerungen zählen der bessere Prozessor und das längere Update-Versprechen.
Nach rund zwei Jahren bringt Samsung endlich ein neues Modell seiner günstigsten Tablet-Reihe auf den Markt. Auf das Galaxy Tab A9+ (Testbericht) folgt das Galaxy Tab A11+. Mit dem Galaxy Tab A11 (Testbericht) gibt es erneut eine kleinere Variante mit 8,7 Zoll Bildschirmdiagonale.
Samsung beschränkt sich dabei auf eine behutsame Modellpflege mit nur wenigen echten Neuerungen. Für einen Preis von unter 200 Euro erhalten die Käufer ein solides Tablet für alltägliche Aufgaben wie Surfen oder Streaming auf der Couch. Wie sich das Galaxy Tab A11+ in der Praxis schlägt, klären wir in diesem Test.
Design
Optisch bleibt beim Galaxy Tab A11+ alles beim Alten: Samsung übernimmt das Design nahezu unverändert vom Vorgänger. Das Tablet steckt weiterhin in einem kantig gestalteten Unibody aus Aluminium, der dem Gerät trotz seines günstigen Preises eine überraschend hochwertige Anmutung verleiht.
Mit 257,1 × 168,7 × 6,9 mm und einer Display-Diagonalen von 11 Zoll sind sogar die Abmessungen identisch zum Vorgängermodell. Damit bleibt es kompakter als das Honor Pad 10 oder Redmi Pad 2 Pro. Einen rudimentären Schutz vor Staub und Spritzwasser bietet die IP52-Zertifizierung – in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit, auch wenn sie nur einen begrenzten Schutzumfang bietet. Die Fünf steht für „Geschützt gegen Staub in schädigender Menge“, die Zwei lediglich für „Schutz gegen fallendes Tropfwasser, wenn das Gehäuse bis zu 15° geneigt ist“.
Auf der Rückseite sitzt eine einzelne, leicht hervorstehende Kameralinse in einem schlichten Ring, der sich optisch an der aktuellen Galaxy-A- und Galaxy-S-Reihe orientiert. Dezent gegenüber platziert ist der Samsung-Schriftzug. Die Power-Taste und die Lautstärkewippe sind gemeinsam an der oberen Gehäusekante untergebracht. Ihre Platzierung fällt allerdings etwas zu weit nach innen aus, was die Bedienung geringfügig erschwert.
Display
Nahezu identisch zum Vorgänger präsentiert sich auch das 11-Zoll-Display. Es setzt auf ein Seitenverhältnis von 16:10 und löst 1920 × 1200 Pixel auf. Inhalte lassen sich damit in Full-HD darstellen, ohne dass einzelne Pixel störend ins Auge fallen. Dank Widevine-Level-1-Zertifizierung ist das Streaming über Dienste wie Netflix oder Disney+ problemlos in Full-HD möglich.
Mit einer Bildwiederholrate von 90 Hz wirkt die Darstellung zudem angenehm flüssig, insbesondere bei Animationen und beim Scrollen. Die Bildqualität geht insgesamt in Ordnung: Farben sind ausgeprägt, die Kontraste recht ausgewogen, und auch die Blickwinkelstabilität gibt kaum Anlass zur Kritik. Begeisterung kommt jedoch nicht auf. Konkurrenten wie das Honor Pad 10 oder das Redmi Pad 2 Pro liefern in dieser Preisklasse eine sichtbar brillantere Darstellung.
Die maximale Helligkeit reicht für den Einsatz in Innenräumen mehr als aus. Auch im Freien lässt sich das Tablet zumindest an schattigen Plätzen noch sinnvoll nutzen. Gemessen haben wir rund 550 Nits – etwas mehr als beim Vorgänger und auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. Die Glasoberfläche spiegelt allerdings deutlich, was die Ablesbarkeit im Freien zusätzlich einschränkt, in dieser Preisklasse jedoch üblich ist.
Samsung Galaxy Tab A11+ - Bilder
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Kamera
Wie schon beim Galaxy Tab A9+ kommt an der Front für Selfies eine Kamera mit 5 Megapixeln zum Einsatz, auf der Rückseite sitzt ein 8-Megapixel-Modul. Allzu viel sollte man davon nicht erwarten: Für gelegentliche Schnappschüsse, das Abfotografieren von Dokumenten oder Videochats in Full HD reicht die Qualität aus.
An Details und einem ausgeprägten Dynamikumfang mangelt es jedoch, insbesondere bei schwierigen Lichtverhältnissen. Angesichts der Preisklasse des Tablets ist das verschmerzbar und fließt kaum negativ in das Gesamturteil ein.
Ausstattung
Die größte Neuerung findet sich unter der Aluminiumhaube. Statt auf einen Qualcomm-Chip setzt Samsung nun auf Mediatek. Der eingesetzte Dimensity 7300 bietet gegenüber dem Vorgänger spürbar mehr Grafikleistung.
Im PCMark Work 3.0 erreicht das Galaxy Tab A11+ rund 13.000 Punkte – ein starker Wert für diese Geräteklasse. Im 3DMark Wild Life sind es etwa 3300 Punkte, bei Wild Life Extreme knapp 800 Punkte. Das ist deutlich mehr als beim Vorgängermodell.
Zum Gaming-Monster wird das günstige Tablet damit zwar nicht, das System läuft im Alltag jedoch stets stabil und ruckelfrei. Auch Spiele sind problemlos möglich, bei grafisch aufwendigen Titeln empfehlen sich allerdings mittlere Detailstufen. Für Multimedia und Unterhaltung reicht die Leistung mehr als aus, auch wenn etwa das Honor Pad 10 hier noch etwas mehr Reserven bietet.
Bei den Speicheroptionen stehen Varianten mit 6 GB RAM und 128 GB Speicher sowie mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher zur Auswahl. Zusätzlich lässt sich der Speicher per microSD-Karte erweitern, sodass auch größere Mediensammlungen problemlos Platz finden.
Weniger zeitgemäß sind die Schnittstellen: Das Tablet unterstützt lediglich Wi-Fi 5 und Bluetooth 5.1. Das ist enttäuschend, da Hersteller wie Xiaomi oder Honor in dieser Preisklasse bereits Wi-Fi 6 anbieten. Auch der Typ-C-Anschluss arbeitet nur mit USB 2.0 – ein in dieser Preisregion allerdings häufiger Kompromiss.
Die vier Lautsprecher liefern einen ordentlichen Klang und unterstützen Dolby Atmos, was sich insbesondere beim Medienkonsum positiv bemerkbar macht. Selbst die reine WLAN-Version bietet eine Positionsbestimmung via GPS, Glonass, Galileo, Beidou und QZSS. Wer auch unterwegs mobil online sein möchte, greift zur 5G-Variante.
Anders als das Galaxy Tab S10 Lite gibt es beim Tab A11+ keinen Support für einen Stylus oder eine Tastatur von Samsung. Man kann höchstens einfache kapazitive Stifte verwenden sowie Bluetooth-Tastaturen von Drittanbietern.
Software
Das Galaxy Tab A11+ wird ab Werk mit One UI 8 auf Basis von Android 16 ausgeliefert. Nutzer, die bereits Samsung-Geräte verwendet haben, finden sich schnell zurecht. Einsteiger müssen sich etwas umgewöhnen, da Samsung die Bedienoberfläche stärker anpasst als viele andere Hersteller. Zusätzlich sind zahlreiche Apps vorinstalliert, darunter auch Alternativen zu Google-Diensten wie Kalender oder ein weiterer App-Store. Standardmäßig erfolgt die Navigation über klassische Bildschirmtasten, alternativ lassen sich die bekannten Android-Gesten aktivieren.
Eine der größten Stärken des Galaxy Tab A11+ ist Samsungs Update-Versprechen. Ab dem Release-Datum Ende 2025 erhält das Tablet sieben Jahre lang Sicherheitsupdates und neue Android-Versionen – also voraussichtlich bis 2032. In dieser Preisklasse ist das ungewöhnlich: Bei vielen anderen Anbietern endet der Support spätestens nach fünf oder sechs Jahren. Für Nutzerinnen und Nutzer, denen langfristige Software-Sicherheit wichtig ist, stellt das einen klaren Pluspunkt dar.
Allerdings dürften die Updates – wie bei Samsungs günstigeren Tablets üblich – nur quartalsweise erscheinen und nicht monatlich wie bei den Smartphones. So stammt der Sicherheits-Patch im Testzeitraum Ende Dezember noch aus Oktober. Zudem sind die KI-Funktionen auf dem Tab A11+ eingeschränkt: Unterstützt werden unter anderem eine Gemini-Integration sowie „Circle to Search“, weitergehende KI-Dienste fehlen jedoch.
Akku
Der Akku fasst 7040 mAh und erreicht im PCMark Battery Test bei 200 Nits Helligkeit im simulierten Alltagsbetrieb gut zehn Stunden Laufzeit – ein ordentlicher Wert für ein Tablet. Geladen wird per Kabel mit bis zu 25 Watt, eine vollständige Akkuladung dauert rund eineinhalb Stunden.
Preis
Die UVP für die WLAN-Version mit 6/128 GB liegt bei 279 Euro, inzwischen ist das Modell mit kleinerem Speicher aber bereits für 209 Euro (Ebay) erhältlich. Die Variante mit 8/256 GB startet bei 266 Euro, während das 5G-Modell ab etwa 249 Euro angeboten wird und mit großem Speicher etwa 304 Euro kostet.
Fazit
Das Samsung Galaxy Tab A11+ ist ein gutes und günstiges Tablet, das für die Unterhaltung auf der Couch alles bietet, was man erwarten darf. Der im Vergleich zum Vorgänger deutlich schnellere Prozessor sorgt für ein flüssiges System im Alltag, auch für gelegentliches Spielen ist es geeignet – abgesehen von grafiklastigen Titeln.
Der Preis ist fair, die Akkulaufzeit ordentlich. Die größte Stärke bleibt jedoch der Software-Support von bis zu sieben Jahren, der in dieser Preisklasse nahezu einmalig ist. In anderen Bereichen gibt es dagegen kaum Fortschritte: Wi-Fi 5 und Bluetooth 5.1 wirken im Jahr 2026 nicht mehr zeitgemäß – zumal die Konkurrenz aus China hier deutlich weiter ist. Auch der Bildschirm kann nicht mit den Modellen von Xiaomi, Honor oder Lenovo in der Preisklasse mithalten.
Wer ein günstiges Tablet zum Surfen und Streamen sucht, generell Samsung gegenüber chinesischen Anbietern bevorzugt und Wert auf langfristige Software-Updates legt, macht mit dem Galaxy Tab A11+ nichts falsch.
Redmi Pad 2
Ausdauernder Akku trifft auf Alu-Gehäuse und 90-Hz-LCD: Das Redmi Pad 2 bietet Couch-Surfen schon ab 135 Euro. Wo die Hardware Schwächen zeigt, klärt der Test.
VORTEILE
- gute Akkulaufzeit
- hohe Auflösung
- günstig
NACHTEILE
- schwache Performance
- schwache Kamera
- Display nicht hell genug
Xiaomi Redmi Pad 2 im Test: Günstiges Tablet als Preis-Tipp
Ausdauernder Akku trifft auf Alu-Gehäuse und 90-Hz-LCD: Das Redmi Pad 2 bietet Couch-Surfen schon ab 135 Euro. Wo die Hardware Schwächen zeigt, klärt der Test.
Ein günstiges Tablet zur Unterhaltung auf der Couch muss nicht viel kosten – fürs Streamen und Surfen ist Top-Hardware nicht zwingend nötig. Mit dem Redmi Pad 2 hat Xiaomi Ende letzten Jahres ein Modell in den hart umkämpften Markt der günstigen Android-Tablets geschickt und tritt damit gegen Samsung und Lenovo an.
Im Vergleich zum Pro-Modell fällt das Redmi Pad 2 mit einer Diagonale von 11 Zoll deutlich kompakter aus. Dennoch bietet das Display eine hohe Auflösung und eine Bildwiederholrate von 90 Hz. Im Test stand uns die LTE-Version mit 8/256 GB zur Verfügung, die uns Xiaomi leihweise bereitgestellt hat. Wir zeigen, wie viel Tablet das Redmi Pad 2 für den schmalen Preis tatsächlich liefert.
Design: Hochwertig aus Metall
Mit 11 Zoll gehört das Redmi Pad 2 zu den eher kompakten Tablets und ist damit gut einen Zoll kleiner in der Diagonale als die größeren Modelle. Das Seitenverhältnis von 16:10 macht deutlich, wofür es gedacht ist: Medienkonsum im Querformat. Mit Abmessungen von 254,6 × 166,0 × 7,4 mm liegt es fast auf Augenhöhe mit dem Samsung Galaxy Tab A11+. Mit 510 g wiegt es zudem fast 30 g mehr als der Koreaner.
Optisch macht das Redmi Pad 2 einiges her: Das Unibody-Gehäuse aus Aluminium wirkt hochwertig verarbeitet, Spaltmaße sind faktisch nicht zu erkennen. Verwindungssteif ist es ebenfalls. Der Druckpunkt der Tasten könnte etwas knackiger sein, geht insgesamt aber in Ordnung und liegt auf Augenhöhe mit der Konkurrenz.
Die einzige Kameralinse sitzt in einem ovalen Element, das nur minimal aus dem Gehäuse herausragt. Der Power-Button befindet sich auf der kurzen Seite, die Lautstärkewippe auf der langen – das reduziert die Verwechslungsgefahr spürbar.
Redmi Pad 2 - Bilder
Redmi Pad 2
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Display: 2560 × 1600 Pixel bei 90 Hz
Der Bildschirm misst exakt 11 Zoll bei einem Seitenverhältnis von 16:10 und setzt auf IPS-Technologie. Mit einer Auflösung von 2560 × 1600 Pixeln löst das Panel für die Preisklasse bemerkenswert hoch auf und sorgt für eine besonders scharfe Darstellung. Auch die Bildwiederholrate von 90 Hz wirkt sich positiv auf Animationen und Scrollen aus.
Insgesamt überzeugt die Bildqualität mit kräftigen Farben und gut abgestimmten Kontrasten. Typisch für IPS ist die hohe Blickwinkelstabilität. Lediglich Schwarz wirkt LCD-bedingt eher dunkelgrau, weshalb in dunklen Szenen von Filmen oder Serien Details nicht immer gut erkennbar sind.
Federn lassen muss das Redmi Pad 2 bei der Helligkeit: In unserer Messung erreichte das Display knapp 400 cd/m² – für den Außeneinsatz zu wenig. In der Sonne ist das Tablet nur bedingt ablesbar, zusätzlich erschweren starke Reflexionen die Sicht. Damit ist das Redmi Pad 2 primär ein Gerät für drinnen – Couch oder Bett statt Balkon oder Park.
Kamera: Nur das Nötigste
Typisch für ein günstiges Tablet bietet die Kameraausstattung nur das Nötigste: hinten 8 Megapixel, vorn sogar nur 5. Entsprechend mittelmäßig fallen die Bilder aus – wenig Details, mäßige Schärfe und ein geringer Dynamikumfang. Immerhin gibt es einen brauchbaren Dokumentenmodus, der ein abfotografiertes Blatt Papier sauber freistellt. Videos sind mit beiden Linsen maximal in Full-HD bei 30 fps möglich – für einen kurzen Videochat reicht das, mehr aber auch nicht.
Redmi Pad 2 - Originalaufnahmen
Redmi Pad 2: Kamera
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Redmi Pad 2: Kamera
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Redmi Pad 2: Selfie-Kamera
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Redmi Pad 2: Kamera
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Redmi Pad 2: Dokumentenmodus der Kamera
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Ausstattung: Einfache Hardware
Für ein günstiges Tablet fällt die Ausstattung gewohnt einfach aus. Als Antrieb dient ein MediaTek Helio G100-Ultra. Der Mittelklasse-Chip ist rund zwei Jahre alt und liefert nur das Nötigste, um Webseiten anzuzeigen, Videos abzuspielen oder einfache Apps auszuführen. Für die alltägliche Unterhaltung ist die Leistung ausreichend – man muss aber mit gelegentlichen Denkpausen leben.
Im PCMark erreicht das Redmi Pad 2 nur rund 9500 Punkte und liegt damit deutlich hinter Samsung Galaxy Tab A11+, Lenovo Idea Tab und dem Redmi Pad 2 Pro. Die Grafikleistung wirkt fast wie eine Reise in die Vergangenheit: Bei 3DMark Wild Life sind es gerade einmal 1200 Punkte, bei Wild Life Extreme nur 375 Punkte. Für mehr als Casual Games fehlt dem Gerät schlicht die Power.
Erhältlich ist das Tablet in zwei Speichervarianten: mit 4 GB RAM und 128 GB sowie mit 8 GB RAM und 256 GB. Wir raten dringend zur größeren Variante – sonst wird es mit Android und Multitasking schnell zäh.
Bei den kabellosen Schnittstellen ist das Tablet nicht auf der Höhe der Zeit: Wi-Fi 5 und Bluetooth 5.3 müssen reichen. Eine Variante mit Mobilfunkmodem gibt es zwar, allerdings nur mit LTE (4G). GPS bietet nur das 4G-Modell. Im GPS-Test erreichte es nur eine mäßige Genauigkeit von rund 10 Metern.
Der USB-Anschluss arbeitet ebenfalls gemächlich nach USB-2.0-Standard. Immerhin: Eine Klinkenbuchse ist noch an Bord – echtes Oldschool-Feeling. Der Klang der vier Lautsprecher ist aber mehr als ordentlich.
Ein echtes Highlight ist die Unterstützung für den Redmi Smart Pen, der auch am Redmi Pad 2 Pro funktioniert. In dieser Preisklasse ist eine aktive Stifteingabe alles andere als selbstverständlich.
Software: Security-Patches für 7 Jahre
Ausgeliefert wird das Redmi Pad 2 mit HyperOS 2 auf Basis von Android 15. Mittlerweile steht ein Update auf HyperOS 3 mit Android 16 bereit. Der Sicherheits-Patch stammt zum Testzeitpunkt im April 2026 aus dem März 2026 – damit ist das Tablet hinreichend aktuell.
Deutlich nachgebessert hat Xiaomi bei der Update-Versorgung: Das Pad 2 erhält Sicherheits-Patches bis 2032. Hinzu kommen drei Android-Upgrades, voraussichtlich also bis einschließlich Android 18.
Wie üblich findet sich etwas Bloatware auf dem Tablet – allerdings nicht mehr so ausufernd wie bei früheren Modellen. Wer die Apps nicht braucht, kann sie deinstallieren. Mit HyperOS 3 lassen sich nun auch zwei Apps im Splitscreen darstellen – auf einem Tablet eine sinnvolle Ergänzung.
Akku: Lange Laufzeit
Mit 9000 mAh bringt das Redmi Pad 2 eine üppige Kapazität mit. In Kombination mit dem genügsamen Prozessor ergibt sich eine solide Ausdauer: Im PCMark Battery Test erreichte das Tablet bei 200 cd/m² eine simulierte Laufzeit von 10,5 Stunden. Damit liegt es im oberen Mittelfeld unseres Testfelds und übertrifft in dieser Disziplin das Redmi Pad 2 Pro deutlich. Vor dem Samsung Galaxy Tab A11+ hat es knapp die Nase vorn. Beim reinen Videokonsum dürfte die Laufzeit noch deutlich höher ausfallen.
Geladen wird hingegen gemächlich: Mit maximal 18 Watt dauert ein vollständiger Ladevorgang fast dreieinhalb Stunden. Kabelloses Laden bietet das Tablet nicht.
Preis
Die UVP startet bei 200 Euro für die Variante mit 4/128 GB (WLAN) und reicht bis 300 Euro für das Modell mit 8/256 GB und LTE. Die Straßenpreise liegen mittlerweile deutlich darunter: Die kleine WLAN-Version gibt es bereits ab 169 Euro (Ebay), mit LTE ab rund 183 Euro. Das Modell mit 8/256 GB ist ab 215 Euro zu haben. Die LTE-Variante kostet aktuell sogar nur 210 Euro. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist damit ziemlich gut. Zur Auswahl stehen die Farben Dunkelgrau und ein metallisches Mintgrün.
Fazit
Das Redmi Pad 2 bietet ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis und überrascht mit einem hochwertigen Aluminium-Gehäuse. Das Display löst für die Preisklasse hoch auf, liefert eine gute Bildqualität und unterstützt bis zu 90 Hz Bildwiederholrate. Auch der Sound überzeugt. Hinzu kommt eine mehr als ordentliche Akkulaufzeit, mit der man problemlos einen ganzen Tag auskommt.
Abstriche muss man bei der Display-Helligkeit machen – für den Einsatz im Freien reicht sie nicht aus. Die technische Ausstattung bei Schnittstellen, Kamera und CPU wirkt etwas wie ein Relikt aus der Vergangenheit und kann mit vielen aktuellen Geräten nicht mithalten.
Für Websurfen, Streaming und gelegentliches Binge-Watching reicht die Hardware des Redmi Pad 2 aber locker aus. Wer ein möglichst günstiges Android-Tablet im halbwegs kompakten Format sucht, bekommt hier eine preiswerte und solide Lösung.
Doogee U14
Ein 14-Zoll-Tablet weit unter 300 Euro sieht man selten. Hinzu kommt noch eine hochwertige Verarbeitung. Doch gibt es einen Haken?
VORTEILE
- gute Verarbeitung
- 14-Zoll-Bildschirm
- günstig
NACHTEILE
- Auflösung lässt zu Wünschen übrig
- dunkles Display
- mäßige Performance
Doogee U14 im Test: Riesiges 14-Zoll-Tablet für winzige 269 Euro
Ein 14-Zoll-Tablet weit unter 300 Euro sieht man selten. Hinzu kommt noch eine hochwertige Verarbeitung. Doch gibt es einen Haken?
Das Doogee U14 bietet einen üppigen 14-Zoll-Bildschirm und erfreut zugleich mit einer hochwertigen Verarbeitung, eine Kombination, die man in dieser Preisklasse selten so bekommt. Dadurch wird es aufgrund seiner Ausstattung als Tablet für die Couch interessant, um neben dem Fernsehen im Internet zu surfen, Inhalte auf Social Media zu konsumieren oder gleich auf dem großzügigen Bildschirm ein Youtube-Video zu streamen. Wie sich das große Tablet für nur 269 Euro insgesamt schlägt, zeigt der Test.
Design
Das schwarze Aluminiumgehäuse des 14-Zoll-Tablets wirkt äußerst robust und hochwertig, ist allerdings auch anfällig für Fingerabdrücke. Mit 323,4 × 211,3 × 8,5 mm bei 858 g ist es recht dick, liegt gut in den Händen und ist verwindungssteif. Die Bedienelemente, bestehend aus Power-Button und Lautstärkewippe, liegen oben rechts am Tablet und haben einen guten Betätigungspunkt.
Das Tablet verfügt über einen 3,5-mm-Anschluss der ganz untypisch in der oberen rechten Ecke sitzt. Die Frontkamera sitzt erwartungsgemäß im Displayrand, während die Hauptkamera auf der Rückseite in einem runden Element oben rechts eingebettet ist. Mittig prangt das Doogee-Logo.
Doogee U14 - Bilder
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Display
Mit einer Auflösung von 2240 × 1400 Pixeln hat das 14-Zoll-Tablet eine Pixeldichte von etwa 189 PPI, wodurch einzelne Bildpunkte vor allem bei Textinhalten mit bloßem Auge auf dem IPS-Panel sichtbar sind. Immerhin sorgen die 90 Hz der Bildwiederholrate für flüssige Animationen beim Navigieren durch die Menüs des günstigen Tablets.
Mit einem recht dicken Bildschirmrand hat das U14 eine Screen-to-Body-Ratio von 86 Prozent. Die Blickwinkelstabilität ist gut, allerdings spiegelt das Display ordentlich, was die Lesbarkeit von der Seite erschwert. Widevine Level 1 bietet für das Doogee U14 die Voraussetzung, um Inhalte bei Diensten wie Netflix und Co. in Full-HD abzuspielen. Ohne das Zertifikat ist bei SD-Qualität Schluss.
Besonders hell wird das Display leider nicht. Hier messen wir knapp 400 Nits. Das reicht für den Gebrauch in der Wohnung aus, draußen wird die Kombination aus stark spiegelndem und schwach leuchtendem Display aber zur visuellen Herausforderung.
Kamera
Das Tablet kommt ausgestattet mit einer 8-Megapixel-Front- und einer 16-Megapixel-Hauptkamera. Beide Kameras liefern blasse Bilder, die Selfiecam dabei aber noch einmal etwas unschärfer als die Hauptkamera. In schlechten Lichtverhältnissen haben beide zu kämpfen. Für Videocalls und zum Abfotografieren von Dokumenten reicht das Duo aber aus.
Videoaufnahmen sind mit der Hauptkamera in bis zu 4K (UHD) bei 30 FPS möglich. Die Selfiecam kommt auf Full-HD (1080P).
Doogee U14 - Originalaufnahmen
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Ausstattung
Als SoC kommt der Rockchip RK3576S zum Einsatz. Die Achtkern-CPU des Mid-Range-Chips kommt auf einen Höchsttakt von 2,1 GHz. Enorme Leistungsreserven braucht man hier nicht erwarten, das zeigen auch die von uns durchgeführten Benchmarks. Bei PCMark Work 3.1 erzielt das U14 etwas mehr als 7900 Punkte. Der Benchmark testet die Performance bei alltäglichen Aufgaben wie dem Scrollen auf Social Media und der Verarbeitung von Text aber auch etwas anspruchsvollere Tätigkeiten wie die Videobearbeitung werden einbezogen. Mit dieser Punktzahl kommt es mit einfacheren Aufgaben problemlos klar.
An das Zocken anspruchsvollerer Spiele braucht man mit dem Doogee U14 nicht zu denken. Das zeigt auch das Ergebnis des Benchmarks Wild Life Extreme von 3DMark. Hier kommt das günstige 14-Zoll-Tablet auf gerade einmal etwa 270 Punkte bei durchschnittlichen 2 FPS. Damit kann man Spiele wie Call of Duty Mobile und PUBG Mobile mehr oder weniger abschreiben.
Insgesamt 8 GB an LPDDR4X RAM sitzen im U14. Der interne UFS-Speicher ist derweil mit 256 GB gut aufgestellt und kann per microSD-Karte mit einer maximalen Kapazität von 2 TB aufgestockt werden.
Bei den Schnittstellen ist es mit Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.2 nicht mehr ganz am Puls der Zeit, für die Preisklasse aber vollkommen in Ordnung. NFC gibt es nicht, genauso wenig einen Fingerabdrucksensor. Die Gesichtserkennung zum Entsperren des Geräts funktioniert dafür problemlos.
Software
Auf dem Doogee U14 läuft Android 16, das UI ist dabei nahe an Stock-Android. Das letzte Sicherheits-Update stammt von September 2026 und ist damit noch recht aktuell. Erfreulich ist, dass verhältnismäßig wenig Bloatware mit der Ersteinrichtung installiert wird. Neben AI Tools, Art Tap und einer Doogee Community App finden sich noch WPS Office eine News-App namens DGSearch Center sowie die Anwendungen der Google Suite wieder. Das UI navigiert sich flüssig.
Ein Update-Versprechen gibt es nicht, hier wird man sich aller Wahrscheinlichkeit nach mit Android 16 begnügen müssen.
Akku
Im Inneren des Doogee U14 sitzt ein 14.000-mAh-Akku, der im Battery Test von PCMark auf knapp 8 Stunden kommt. Für ein Tablet dieser Größe ist das ein gewöhnlicher aber nicht übermäßig ausdauernder Wert. Damit kommt man bei gemischter Nutzung gut durch den Tag. Wer es nur gelegentlich nutzt, muss alle paar Tage einmal Laden. Das Ganze erfolgt dann per USB-C und bei 33 W.
Preis
Die UVP des Doogee U14 liegt bei 383 Euro. Derzeit bekommt man das Tablet für 285 Euro bei Aliexpress.
Fazit
Das Doogee U14 dürfte für viele vorwiegend aufgrund des großen Formfaktors in Kombination mit dem ansprechenden Preis interessant sein. Die Performance hält sich aufgrund des Mittelklasse-Chips in Grenzen, ist aber ausreichend für den allabendlichen Medienkonsum auf der Couch. In Innenräumen ist das Tablet auch am ehesten zu gebrauchen, denn aufgrund der niedrigen Helligkeit des spiegelnden Bildschirms wird es draußen je nach Lichtverhältnissen schnell schwierig, etwas zu erkennen.
Wer auf der Suche nach einem günstigen und großen Tablet für die Couch ist, bekommt mit dem Doogee U14 genau das.
Lenovo Tab Plus
Das Lenovo Tab Plus ist prädestiniert für Serienjunkies. Wie gut das Tablet mit integriertem Aufsteller und großen Lautsprechern ist, zeigt der Test.
VORTEILE
- Aufstellmöglichkeit
- kräftiger Klang
- lange Akkulaufzeit
NACHTEILE
- nur Wi-Fi 5
- recht klobig
- veraltetes Sicherheits-Update
Lenovo Tab Plus im Test: Tablet mit Ständer für Filme, Serien & Videochat
Das Lenovo Tab Plus ist prädestiniert für Serienjunkies. Wie gut das Tablet mit integriertem Aufsteller und großen Lautsprechern ist, zeigt der Test.
Preiswerte Tablets wie das Lenovo Tab Plus bieten sich gerade für den mobilen Medienkonsum an. Das Tablet punktet besonders durch seinen integrierten Ständer und kräftige JBL-Lautsprecher, die ein immersives Klangerlebnis bieten – ähnlich wie einst beim Lenovo Yoga Tab 11 (Testbericht). Das macht das Tablet zu einem idealen Begleiter für unterwegs, sei es auf Reisen oder im heimischen Wohnzimmer. Wie gut das Tab Plus im Test abschneidet und wo es Schwächen gibt, klären wir in diesem Testbericht.
Design: Wie funktioniert der Ständer beim Lenovo Tab Plus?
Das Lenovo Tab Plus zeichnet sich durch ein ungewöhnliches Design aus. In gewisser Weise ist es eine Neuauflage des Konzepts des Lenovo Yoga Tab 11 (Testbericht) aus dem Jahr 2021. Der untere Teil des Tablets ist in Knubbelform gehalten. Hier befinden sich zwei kräftige JBL-Lautsprecher und ein integrierter Aufsteller. Diesen klappt man einfach aus, indem man am unteren Rand des Tablets an der Klappe zieht. Der Winkel des Ständers ist frei wählbar.
Das Gehäuse besteht aus zu 100 Prozent recyceltem Aluminium und ist sauber verarbeitet. Der obere Teil ist so geformt, wie man es von Tablets kennt, und rund 7,7 mm dick. Untenherum ist das Tab Plus mit einer Dicke von 13,58 mm aber deutlich wuchtiger. Die Breite beträgt 268,3 mm und die Höhe 174,25 mm. Mit 650 g ist es deutlich schwerer als andere Tablets dieser Größe. Insgesamt wirkt das Design etwas klobig, ist aber auf Reisen nützlich.
Praktisch auch: Der Power-Button befindet sich auf der linken, kurzen Seite. Zwei Tasten für die Lautstärke liegen oben an der langen Seite. Ein versehentliches Betätigen des Power-Buttons beim Einstellen der Lautstärke bleibt ausgeschlossen.
Display: Wie groß ist der Bildschirm des Lenovo Tab Plus?
Das Display mit IPS-Panel und einer Bildwiederholrate von 90 Hz misst in der Diagonale 11,5 Zoll bei einem Seitenverhältnis von 5:3. Die Display-Ränder sind schmal, das Verhältnis von Bildschirm zu Gehäusegröße fällt mit 80 Prozent nicht übermäßig hoch aus. Das Honor Pad 9 kommt hier etwa auf 88 Prozent.
Die Auflösung beträgt 2000 × 1200 Pixel. Zwar ist das ausreichend für Full-HD-Wiedergabe, fällt aber im Vergleich zur Display-Größe nicht gerade riesig aus. Eine höhere Auflösung wäre zeitgemäß gewesen. Bei einer Pixeldichte von rund 200 PPI sind die Bildpunkte mit dem bloßen Auge aber nicht auf den ersten Blick zu erkennen – zumal man ein Tablet weiter weg von den Augen hält als ein Smartphone.
Der Bildschirm bietet ein kontrastreiches Bild mit hoher Farbtreue. Die Blickwinkelstabilität ist zudem sehr ausgeprägt. Etwas Luft nach oben ist bei der Helligkeit, diese beträgt nur rund maximal 415 cd/m². Für den Einsatz im Freien ist das zu wenig, um bei Sonnenschein ablesbar zu sein. Zudem spiegelt die Oberfläche stark.
Kamera: Wie gut sind Fotos mit dem Lenovo Tab Plus?
Üblich für die Preisklasse sind die Kameralinsen des Lenovo Tab Plus sehr einfach gehalten. Vorn und hinten befinden sich je zwei 8-Megapixel-Objektive, die nur mittelmäßige Fotoqualität liefern. Bilddetails und Dynamikumfang sind gering, bei Dunkelheit kommt es zu starkem Bildrauschen. Immerhin sind mit der Frontlinse Videos in Full-HD möglich.
Ausstattung: Wie gut ist die Performance des Lenovo Tab Plus?
Eine Schwäche der günstigen Tablets von Lenovo war bislang immer die mittelmäßige Performance. Beim Lenovo Tab Plus ist das nicht der Fall. Der Mediatek Helio G99 bietet ausreichend Leistung für gängige Aufgaben des Alltags. Bei PCMark erreicht das Tab Plus fast 12.000 Punkte – eine mehr als solide Leistung. Im Alltag läuft das Betriebssystem damit flüssig. Nur für ernsthaftes Gaming mit aufwendiger Grafik ist es weniger geeignet: Die 1200 Punkte aus „Wild Life“ von 3DMark liegen eher im unteren Drittel unserer Benchmarks.
Zu haben ist das Lenovo Tab Plus mit 8 GB RAM und wahlweise 128 GB oder 256 GB internem Speicher. Ein Slot für microSD-Karten zur Erweiterung ist vorhanden. Praktisch ist auch der Eingang für 3,5-mm-Klinkenstecker. Dazu kommt ein USB-C-Anschluss, der aber nur den langsamen Übertragungsstandard USB 2.0 unterstützt – wie alle Tablets dieser Preisklasse. Eher selten: Das Tab Plus unterstützt die Nutzung eines Eingabestifts von Lenovo, den man aber separat dazukaufen muss.
Ebenfalls nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit ist Wi-Fi 5 für WLAN-Verbindungen. Eine Variante für Mobilfunk gibt es nicht, genauso wenig NFC. GNNS-Ortung via GPS und Glonass ist aber möglich. Für kabellose Endgeräte steht Bluetooth 5.2 zur Verfügung.
Ein Zertifikat für Widevine Level 1 ist vorhanden, was das Streaming in Full-HD mit Netflix, Prime Video oder Disney Plus erlaubt. Die größte Besonderheit ist neben dem Ständer der potente Sound – wie bereits angesprochen. Insgesamt acht Lautsprecher sorgen für voluminösen und kräftigen Klang, der den meisten Tablets überlegen ist.
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Software: Wie lange gibt es Updates?
Das Lenovo Tab Plus läuft mit Android 14. Der Hersteller verspricht Sicherheits-Updates für vier Jahre bis 2028 und zwei große OS-Upgrades bis Android 16. Das ist deutlich besser als in der Vergangenheit. Allerdings ist eher mit quartalsweisen Updates zu rechnen, so stammt der Sicherheits-Patch zum Testzeitpunkt im Oktober noch aus Juli.
Lenovo hat das Betriebssystem um einige Zusatzfunktionen erweitert, etwa eine Split-Screen-Ansicht und frei positionierbare Fenster für kompatible Apps wie Chrome. Beim Einrichten legen Nutzer fest, ob sie das Interface ausschließlich mit Gesten oder über drei Icons steuern möchten. Lenovo packt zudem einige Apps auf das Tablet, etwa WPS Office oder Opera sowie zahlreiche Casual Games.
Akku: Wie lange hält das Lenovo Tab Plus durch?
Der Akku bietet eine Kapazität von 8600 mAh. Das ist zwar geringer als bei anderen Tablets, dennoch gehört die Akkulaufzeit zur großen Stärke des Lenovo Tab Plus: Beim Battery Test von PCMark erreichte das Tablet einen Wert von rund 11,5 Stunden durch – ein Spitzenwert in dieser Kategorie. Das Tablet lädt recht flott mit bis zu 45 Watt in 90 Minuten auf – ein Netzteil muss man sich aber selbst besorgen.
Preis: Wie viel kostet das Lenovo Tab Plus?
Das Lenovo Tab Plus bekommt man mit 8/128 GB ab 226 Euro. Mit 8/256 GB sind es 269 Euro. Es gibt nur eine Farbvariante in Dunkelgrau.
Fazit: Lohnt sich der Kauf?
Das Lenovo Tab Plus richtet sich an Nutzer, die ein erschwingliches Tablet für den Medienkonsum suchen. Größte Stärken sind der integrierte Ständer sowie der kräftige Klang. Das macht das Tablet interessant für den Urlaub oder auf Reisen. Aber auch die Akkulaufzeit und das Display überzeugen – auch wenn die Helligkeit und Auflösung etwas höher sein könnten. Mit dem Mediatek Helio G99 läuft das Tablet flüssig im Alltag, für grafikintensive Spiele fehlt es aber an Power. Als praktisches Media-Tablet ist das Lenovo Tab Plus eine erschwingliche und praktische Lösung.
Alldocube iPlay 70 Max Pro
Großes Tablet zum kleinen Preis: Das Alldocube iPlay 70 Max Pro bietet ein 13-Zoll-IPS-Display, Widevine L1 und LTE. Doch wo liegen die Schwächen?
VORTEILE
- Widevine L1
- Großes Display mit hoher Auflösung
- ordentliche Alltagsleitung
- LTE
NACHTEILE
- dunkles Display
- Bildqualität könnte besser sein
- eher selten Updates
- riecht komisch
Alldocube iPlay 70 Max Pro im Test: 13-Zoll-Tablet mit LTE für nur 210 Euro
Großes Tablet zum kleinen Preis: Das Alldocube iPlay 70 Max Pro bietet ein 13-Zoll-IPS-Display, Widevine L1 und LTE. Doch wo liegen die Schwächen?
Günstige Tablets eignen sich gut als Unterhaltungsgeräte für die Couch – um YouTube zu schauen oder Videos zu streamen, auch unterwegs und im Urlaub. Die meisten preiswerten Modelle erreichen nur bis zu 12 Zoll in der Diagonale. Das neue Alldocube iPlay 70 Max Pro bietet aber üppige 13 Zoll – mit hoher Auflösung von 2560 × 1600 Pixeln.
Dank Widevine L1 ist das Streaming auch in Full-HD möglich – zudem gibt es ein LTE-Modem, um unterwegs mobil zu sein. Ob das der Geheimtipp des Jahres ist oder doch eine Mogelpackung, klären wir in diesem Test.
Design
Das Tablet kommt auf eine üppige Größe von 298 × 193 × 7,0 mm bei einem relativ hohen Gewicht von rund 680 g. Damit ist es annähernd so groß wie ein Blatt DIN A4 – nur etwas schmaler in der Höhe.
Die Verarbeitung ist recht sauber, wirkt aber insgesamt eher einfach gehalten. Der Gehäuserahmen ist aus Kunststoff, was dem LTE-Empfang zugutekommen soll. Die Rückseite besteht hingegen aus Metall – damit das magnetische Cover daran haften kann. Spaltmaße fallen nicht auf. Die Kamera befindet sich in einem quadratischen Element mit stark abgerundeten Ecken, das minimal hervorsteht. Allerdings verbreitet das Gerät einen unangenehmen, chemisch wirkenden Geruch.
Display
Der Bildschirm hat eine große Diagonale von 13 Zoll im 16:10-Format. Die Auflösung ist knackscharf mit 2560 × 1600 Pixeln (WQXGA) – Bildpunkte sind mit dem Auge kaum zu erkennen bei einer Pixeldichte von 230 PPI. Als Panel-Technologie kommt IPS zum Einsatz bei einer Bildwiederholrate von 60 Hz. Die Anzeige spiegelt recht stark. Mit einer maximalen Helligkeit von nur 300 cd/m² eignet sich das Gerät ausschließlich für den Indoor-Einsatz.
Prinzipiell geht die Bildqualität in Ordnung – hier erkennt man aber, dass es ein günstigeres Modell ist. So ist die Blickwinkelstabilität nicht so ausgeprägt wie bei Modellen von Samsung oder Xiaomi. Farben wirken zudem etwas kraftlos und unnatürlich. Etwas ungewöhnlich ist die Beschichtung auf der Anzeige: Diese erschwert das Bedienen per Toucheingabe etwas und fühlt sich an, als würde sie die Finger ausbremsen.
Allcodube iPlay 70 Max Pro: Bilder
Allcodube iPlay 70 Max Pro
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Allcodube iPlay 70 Max Pro
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Allcodube iPlay 70 Max Pro
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Kamera
Typisch für günstige Tablets: Die Kameraausstattung ist sehr einfach gehalten. Die Hauptkamera bietet 13 MP, die Frontkamera für Selfies nur 5 Megapixel. Für das gelegentliche Ablichten von Dokumenten oder einen Videochat ist das okay – aber in der Praxis wird man die Kamera wohl kaum nutzen. Entsprechend schwach ist die Bildqualität, was aber typisch für diese Kategorie ist.
Ausstattung
Als Antrieb dient der Unisoc T7300 – dieser ist eher der unteren Mittelklasse zuzuordnen. Für Alltagsaufgaben ist die Performance ausreichend, das System reagiert meistens unmittelbar auf Eingaben – Denkpausen halten sich in Grenzen. Mit 12.500 Punkten bei PCMark reiht er sich in der typischen Mittelklasse der Tablets ein.
Die Grafikleistung ist hingegen eher bescheiden, was die 1240 Punkte bei 3DMark Wild Life zeigen. Für grafisch aufwendige Titel ist es also eher nicht gedacht – für einfache Casual Games hingegen schon.
Der Arbeitsspeicher beträgt 8 GB RAM – für den Preis ganz ordentlich, aber nichts Besonderes. Der Hersteller bewirbt das Gerät bei Amazon mit 16 GB RAM – dieser wird allerdings virtuell über den Speicher erweitert, was meistens deutlich langsamer ist als fest eingebauter RAM. Als interner Speicher stehen 128 GB zur Verfügung. Erfreulich: Eine Erweiterung per microSD-Karte ist möglich.
Von Haus aus bietet es Mobilfunk – wenn auch nur LTE (4G). Mit einer SIM-Karte kann man so auch mobil surfen. Im Heimnetzwerk geht es immerhin mit Wi-Fi 6 – gerade bei günstigen Modellen gibt es noch häufiger welche nur mit Wi-Fi 5. Für Peripheriegeräte steht Bluetooth 5.4 zur Verfügung. Ein GPS-Modul ist gemeinsam mit dem Modem ebenfalls vorhanden – man könnte also auch das große Tablet zum Navigieren nutzen, was aber angesichts der Größe eher ein seltener Anwendungsfall sein dürfte.
Einen Fingerabdruckscanner gibt es nicht, was für den Preis nicht verwundert. Die vier Lautsprecher liefern einen ordentlichen und räumlichen Stereosound, der allerdings etwas stark höhenlastig ist und gelegentlich blechern klingt. Fürs Ansehen von Videoclips ist das aber ausreichend.
Im Set gibt es optional eine magnetisch haftende Schutzhülle, die auch als Aufsteller dient und einen guten Eindruck hinterlässt. Diese besteht aus einer Fiberglas-Platte, über die Kunstleder gespannt wurde. Eine Schlaufe in der Hülle dient zur Aufbewahrung des Stylus.
Dazu kommen eine kleine Bluetooth-Tastatur sowie ein passiver Eingabestift – beide überzeugen weniger. Die Tastatur lässt sich nicht wirklich in der Schutzhülle montieren, und für längeres Tippen ist der Druckpunkt nicht ausgereift – für eine kurze Mail reicht es aber. Der Stift ist wenig präzise, was bei passiven Varianten typisch ist. Dafür benötigt er weder Bluetooth-Anbindung, noch Strom.
Software
Das iPlay 70 Max Pro kommt mit Android 16 zum Käufer. Nach dem Starten erhält man direkt ein Update. Allerdings stammt der Sicherheits-Patch aus Februar 2026 und ist somit nicht mehr aktuell. Aus unserer Erfahrung müssen wir sagen, dass mit regelmäßigen Updates bei Chinaherstellern wie Alldocube nicht zu rechnen ist – ein weiteres Versionsupgrade erscheint uns ebenfalls unwahrscheinlich. Das ist wohl die größte Schwachstelle des günstigen Geräts.
Die Oberfläche orientiert sich an Stock-Android, bringt aber farbige Elemente in die Einstellungen. Das Dropdown-Menü ist zweigeteilt: Links sind die Schnelleinstellungen für Helligkeit, Bluetooth oder WLAN, rechts die Benachrichtigungen. Alles wirkt sehr aufgeräumt. Unten gibt es eine Leiste, auf der man die wichtigsten Apps fest platzieren kann. Bloatware gibt es praktisch keine – sehr erfreulich. Per Doppeltippen auf den Screen versetzt man das Gerät in den Ruhemodus. Mit drei Fingern gleichzeitig erstellt man einen Screenshot.
Dank vorhandenem Zertifikat für Widevine Level 1 kann man Inhalte über Streaming-Anbieter wie Netflix in Full-HD nutzen – das ist ebenfalls lobenswert.
Akku
Der Akku kommt auf eine Kapazität von 10.000 mAh – für die Größe ist das nicht übermäßig viel, einige Mitbewerber bieten hier aber mindestens 10 Prozent mehr Kapazität. Beim Battery-Test von PCMark erreichten wir eine simulierte Dauerlaufzeit von 8,5 Stunden bei einer Helligkeit von 200 cd/m². Das ist weder schlecht noch übermäßig lang und liegt etwa im Mittelfeld des Testfelds. Geladen wird mit bis zu 30 W in knapp über zwei Stunden – ein Netzteil liegt bei. Kabelloses Laden gibt es nicht.
Preis
Regulär kostet das Alldocube iPlay 70 Max Pro 300 Euro. Aktuell ist es jedoch schon für 200 Euro im Bundle mit Schutzhülle, Bluetooth-Tastatur und passivem Stift zu haben – ein echtes Schnäppchen.
Fazit
Das Alldocube iPlay 70 Max Pro bietet viel für einen vergleichsweise geringen Preis. Das Display ist groß und bietet eine hohe Auflösung. Widevine L1 ist auch an Bord – was das Streaming mit Netflix, Disney+ und Prime Video in Full-HD möglich macht. Die Performance ist ausreichend für einfaches Surfen und Streamen.
Allerdings zeigen sich auch Schwächen. So ist die Bildqualität abseits der guten Auflösung eher wenig spektakulär, zudem ist die Anzeige relativ dunkel, womit das Gerät vor allem für den Indoor-Einsatz gedacht ist. Mit regelmäßigen Software-Updates sollte man hier nicht rechnen – was auf Dauer zum Sicherheitsproblem werden könnte. Störend war auch der Geruch – das Zubehör im Bundle konnte abgesehen von der Schutzhülle ebenfalls nicht vom Hocker reißen.
Wer aber ein möglichst großes, aber günstiges Tablet zum Streaming auf der Couch oder im Urlaub sucht, bekommt hier mit Abstrichen ein ordentliches Android-Tablet.
ZUSÄTZLICH GETESTET
Acer Iconia Tab P11
Acer Iconia Tab P11
Das Acer Iconia Tab P11 bietet Full-HD-Streaming ab knapp 229 Euro. Wie gut das 11-Zoll-Tablet mit Android ist, zeigt der Test.
VORTEILE
- hochwertige Verarbeitung
- Streaming in Full-HD möglich
- lange Akkulaufzeit
NACHTEILE
- veralteter Patch, kaum Updates
- leichter Gelbstich beim Display
- schwacher Klang
Acer Iconia Tab P11 im Test: Günstiges Tablet mit 11 Zoll und Android 14
Das Acer Iconia Tab P11 bietet Full-HD-Streaming ab knapp 229 Euro. Wie gut das 11-Zoll-Tablet mit Android ist, zeigt der Test.
Wer ein Tablet zur Unterhaltung auf der Couch sucht, muss nicht viel Geld ausgeben. Bereits ab knapp über 200 Euro bekommen Käufer ein Tablet mit Metallgehäuse und Android 14, das Inhalte von Streaming-Diensten dank Widevine Level 1 auch in Full-HD wiedergibt.
In diese Kategorie gehört auch das Acer Iconia Tab P11. Der Hersteller ist primär bekannt für Monitore, Laptops und Gaming-PCs mit Windows. Das Portfolio von Produkten mit Android ist winzig – mit dem Tab P11 bietet der Hersteller aber auch ein Einsteiger-Tablet an. Wir haben das Produkt getestet und zeigen, ob sich der Kauf lohnt.
Design: Wie groß ist das Acer Iconia Tab P11?
Das Acer Iconia Tab P11 sieht sauber und gut verarbeitet aus. Typisch für Media-Tablets ist das Design mit einem kantig gestalteten Gehäuse aus Metall. Power-Button und Lautstärkewippe bieten einen festen Druckpunkt und befinden sich beider nebeneinander auf der langen oberen Seite. Die Kamera ist in einem ovalen Element auf der Rückseite eingebettet und ragt etwas heraus. Die Frontkamera ist im recht dicken Display-Rand auf der Vorderseite integriert.
Das 11-Zoll-Tablet bietet Abmessungen von 265,2 × 8,1 × 169,8 mm bei einem Gewicht von rund 550 g. Damit ist es etwas dicker und ähnlich breit wie das Samsung Galaxy Tab A9+ (Testbericht), aber aufgrund des unterschiedlichen Seitenverhältnisses deutlich höher. Praktisch ist die mitgelieferte Schutzhülle aus Kunststoff, die über eine Aufstellmöglichkeit für das Tablet verfügt.
Display: Wie gut ist der Bildschirm?
Etwas ungewöhnlich ist das Seitenverhältnis von 5:3, viele Android-Tablets setzen eher auf 16:9 oder 16:10. Das bietet Vorteile beim Lesen von Webseiten oder Schreiben von E-Mails. Schaut man damit einen Film im Breitbildformat, muss man aber mit kleineren schwarzen Balken am oberen und unteren Rand leben. Die Diagonale beträgt exakt 11 Zoll, das LCD nutzt für die Preisklasse üblich ein IPS-Panel. Dieses bietet eine hohe Blickwinkelstabilität und gute Bildqualität bei einer Auflösung von 2000 × 1200 Pixel (212 PPI). Die Bildwiederholrate erreicht bis zu 90 Hz, was zu einem geschmeidigen Bild beim Scrollen oder Spielen führt.
Als maximale Helligkeit konnten wir 430 c/m² messen. Das ist für den Einsatz zu Hause mehr als ausreichend, für das Streaming im Freien ist es bei gutem Wetter aber nicht hell genug. Ein leichter Gelbstich war uns im Test zudem aufgefallen. Verglichen mit der Konkurrenz aus Samsung, Honor, Lenovo und Xiaomi kann das Display nicht ganz mithalten.
Acer Iconia Tab P11 - Bilderstrecke
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Acer Iconia Tab P11 - Originalaufnahmen
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Acer Iconia Tab P11 - Originalaufnahmen
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Acer Iconia Tab P11 - Originalaufnahmen
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Kamera: Wie gut sind Fotos mit dem Acer Iconia Tab P11?
Die Ausstattung ist vergleichbar mit einem erschwinglichen Smartphone, vorn kommt für Selfies oder Videokonferenzen eine magere Linse mit 5 Megapixeln zum Einsatz. Videochats in Full-HD sind damit nicht möglich. Die Hauptkamera auf der Rückseite löst mit 13 Megapixeln auf. Den Aufnahmen fehlt es sowohl an ausreichenden Bilddetails als auch einem ansprechenden Dynamikumfang, womit sie etwa ausgelutscht, überbelichtet und unscharf wirken.
Für mehr als seltene Schnappschüsse oder zum Abfotografieren eines Dokuments ist die Kamera des Acer Iconia Tab P11 nicht gedacht. Anders als bei Smartphones messen wir der Kamera bei einem Tablet aber nicht so viel Bedeutung zu – auch wenn man immer wieder Menschen sieht, die mit den großen Scheiben-Computern Bilder machen möchten.
Ausstattung: Was bietet das Acer Iconia Tab P11?
Im Inneren des P11 verrichtet ein Mediatek Helio G99 seine Arbeit – ein gern gesehener Gast in dieser Preisklasse. Die Octacore-CPU bietet ausreichend Leistung für alle gängigen Aufgaben. Beim Benchmark von PCmark erreichten wir im Schnitt über 10.000 Punkte – eine mehr als solide Leistung. Bei „Wild Life“ von 3Dmark sind es etwa 1200 Punkte – was eher im unteren Drittel unserer Tests liegt. Für anspruchsvolles Gaming mit aufwendigen 3D-Grafiken ist der Chip nicht stark genug, aber für Casual Games von Angry Birds über Clash of Clans hin zu Solitär ist immer genug Leistung vorhanden.
Recht üppig ist der Arbeitsspeicher mit 8 GB RAM. Wahlweise gibt es 128 GB oder 256 GB internen Speicher. Zudem gibt es einen Slot für eine microSD-Karte zur Erweiterung des Speichers. Der Anschluss bietet nur USB-C 2.0, was zu einer langsamen Datenübertragung per Kabel führt. Aber das ist in der Preisklasse üblich. Das gilt auch für die nicht mehr zeitgemäßen Standards Wi-Fi 5 für heimische Netzwerke oder Bluetooth 5.2. Eine LTE-Variante des Acer Iconia Tab P11 gibt es nicht.
Immerhin finden Nutzer noch einen Klinkeneingang (3,5 mm) für kabelgebundene Kopfhörer. Die Lautsprecher des Tablets klingen ziemlich dünn – hier ist die Konkurrenz auch in dieser Preisklasse etwas besser.
Software: Wie lange gibt es Updates?
Das Acer Iconia Tab P11 läuft mit Android 14. Acer verschont die Nutzer mit größeren Anpassungen an der Bedienoberfläche. Wer also auf Vanilla Android steht, ist hier genau richtig. Erfreulicherweise findet sich auch so gut wie keine Bloatware auf dem Tablet.
Ein Zertifikat für Widevine Level 1 ist vorhanden. Damit steht also dem Streaming von Inhalten von Netflix, Disney+ oder Amazon Prime Video in Full-HD nichts im Wege. Allerdings stammt der Sicherheits-Patch zum Testzeitpunkt noch aus Mai 2024 und ist somit veraltet. Mit regelmäßigen Updates ist hier leider nicht zu rechnen.
Akku: Wie lange läuft das Acer Iconia Tab P11?
Der Akku bietet eine Kapazität von 8000 mAh. Die Laufzeit ist gut, so konnten wir beim Battery Test von PCmark rund 9,5 Stunden festhalten – ein guter Wert für ein Tablet dieser Größe. Beim Laden mit dem mitgelieferten Netzteil ist aber Geduld gefragt, so dauert ein Ladevorgang gut 3,5 Stunden. Kabelloses Laden gibt es nicht.
Preis: Wie viel kostet das Acer Iconia Tab P11?
Das Acer Iconia Tab P11 kostet mit 128 GB rund 171 Euro. Mit 256 GB liegt der Preis aktuell bei 217 Euro. Es gibt nur eine Variante in Dunkelgrau. Damit gehört es zu den preiswerten Tablets, ist aber verglichen mit der Konkurrenz von Lenovo, Xiaomi oder Samsung minimal zu teuer.
Fazit: Lohnt sich der Kauf?
Wer ein günstiges Tablet mit nahezu unverändertem Android sucht, das auch Inhalte in Full-HD wiedergeben kann, macht beim Acer Iconia Tab P11 nichts falsch. Das 11-Zoll-Tablet ist gut verarbeitet und bietet ein Gehäuse aus Metall. Das IPS-Panel löst mit 2K auf und erlaubt dank vorhandenem Zertifikat für Widevine Level 1 auch das Streaming in Full-HD mit Diensten wie Netflix, Disney+ oder Amazon Prime Video. Der Bildschirm bietet dabei zwar eine gute Bildqualität, kann aber mit der Konkurrenz in der Preisklasse nicht ganz mithalten.
Die Performance ist mehr als ausreichend zur Unterhaltung – allerdings für anspruchsvolles Gaming weniger geeignet. Zwar verzichtet der Hersteller auf Anpassungen und Bloatware, mit regelmäßigen Android-Updates ist beim Iconia Tab P11 aber nicht zu rechnen. Der Sound über die Lautsprecher klingt zudem etwas blechern und dünn. Dennoch bekommen Interessenten mit dem Iconia Tab P11 eine gute und preiswerte Lösung zur Unterhaltung auf der Couch.
AGM Pad P2
AGM Pad P2
Großes Display mit 90 Hertz, Schutz gegen Wasser und Staub und einen großen Speicher mit 256 GB: Auf dem Papier bietet das AGM Pad P2 so viel wie nur wenige Mittelklasse-Tablets – vor allem, wenn man sich den Preis ansieht.
VORTEILE
- scharfes FHD+-Display mit 90 Hertz
- schickes Design, geringes Gewicht
- gute Performance und Support für LTE
- Schutz gegen Staub und Wasser nach IP68
- Widevine L1 für Full-HD bei Streaming-Diensten
NACHTEILE
- schlechte Kameraqualität
- unklare Software-Update-Politik
- Verarbeitung stellenweise mittelmäßig
Android-Tablet AGM Pad P2 im Test: Für knapp 200 Euro einfach genial
Großes Display mit 90 Hertz, Schutz gegen Wasser und Staub und einen großen Speicher mit 256 GB: Auf dem Papier bietet das AGM Pad P2 so viel wie nur wenige Mittelklasse-Tablets – vor allem, wenn man sich den Preis ansieht.
Die chinesische Firma AGM taucht auf unserer Website immer wieder auf. Insbesondere unsere Erfahrungen mit ihren Outdoor-Smartphones wie dem AGM G2 (Testbericht) haben in der Vergangenheit gezeigt, dass das Unternehmen von wilden Designs und unkonventioneller Ausstattung nicht abgeneigt ist. Die Offenheit für Abwechslung im Vergleich zu den Konkurrenzgeräten zeigt sich aber nicht bei allen Modellen von AGM – das beste Beispiel dafür ist das AGM Pad P2.
Das günstige Tablet ist äußerlich kaum von vielen anderen Modellen in der Preisklasse zu unterscheiden. Der Blick auf technische Daten und Preis verrät aber: Das muss nichts Schlechtes bedeuten, der Fokus liegt hier klar auf dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Für den aktuellen Preis von 215 Euro bei Amazon stehen die Zeichen richtig gut. Im Test zeigt sich, ob es dabei einen Haken gibt.
Design und Verarbeitung
Das Design des AGM Pad P2 könnte wohl kaum noch konventioneller sein. Das Tablet besteht ausschließlich aus Glas und Metall, auf der mattgrauen Rückseite finden sich nur die Kamera, der LED-Flash und einige Antennenstreifen aus Kunststoff. Die Displayränder auf der Vorderseite sind zwar gleichmäßig, könnten aber gerne noch einige Millimeter dünner sein. Es gibt einen Kopfhöreranschluss, der ungewöhnlicherweise im 45°-Winkel in die rechte untere Ecke des Geräts eingebaut ist. Die Frontkamera befindet sich auf der linken Seite. Das Design ist in sich schlüssig und erscheint hochwertig.
Einige Probleme haben wir lediglich bei der Verarbeitung festgestellt: Drückt man an bestimmten Stellen auf das Display, knackt es manchmal unüberhörbar. Außerdem sind die Antennenstreifen stellenweise nicht eben in das restliche Gehäuse eingelassen. Möglicherweise haben wir aber auch nur ein Montagsmodell erwischt. Dank seines geringen Gewichts von nur 470 Gramm liegt das Tablet gut in der Hand und fühlt sich schlank an. Wirklich bemerkenswert, insbesondere im Preisbereich unter 300 Euro, ist die IP68-Zertifizierung – das günstige Tablet ist also sogar gegen Staub und Wasser geschützt.
Display
Das Display-Panel des AGM Pad P2 ist 11 Zoll groß und löst mit 1920 × 1200 Pixel auf. Das entspricht 2K, die Pixeldichte von 213 ppi ist damit nicht herausragend, aber ansehnlich. Um die Sichtbarkeit von Pixeln muss man sich keine Sorgen machen, ebenso wenig um die Farbwiedergabe und Blickwinkel, die angenehm und ordentlich sind. Auch die Bildwiederholrate von 90 Hertz stellt Bildschirminhalte flüssiger dar. Die Bildschirmhelligkeit ist mit knapp unter 500 cd/m² nicht besonders hoch. Das ist allerdings ein Phänomen, das bei Tablets in dieser Preisklasse weitverbreitet ist. Insgesamt ein gutes Display gerade für den Preis, allerdings mit kleineren Kritikpunkten.
Kamera
Im AGM Pad P2 kommen zwei Kameras zum Einsatz: eine Hauptkamera mit 50 Megapixeln und eine Frontkamera, die mit 8 Megapixeln auflöst. Bei der Hauptkamera handelt es sich um einen S5KJN1-Sensor von Samsung, die Frontkamera stammt ebenso von dem koreanischen Hersteller. Auf den ersten Blick mag das so klingen, als stünde der Name hier für gute Qualität und die Hauptkamera mit 50 Megapixel muss dann ja erst recht gut sein. Ein Trugschluss.
Denn leider sind die Aufnahmen mit der Hauptkamera ziemlich verwaschen und unscharf, die Farben sehen ausgeblichen und unnatürlich aus. Details sind beim näheren Blick und Heranzoomen kaum vorhanden. Instagram-fähig sind die Fotos in jedem Fall nicht, für das Scannen von Dokumenten und Ähnliches sollte die Qualität aber ausreichen. Ist etwas weniger Tageslicht vorhanden, kommt es schnell zu Bildrauschen. Bei der Frontkamera verhält es sich ähnlich, wobei dort die generellen Ansprüche etwas geringer sind. Für Videotelefonate, bei denen eine hohe Kameraqualität nicht allzu wichtig ist, sollte sie ausreichend sein. Videoaufnahmen sind mit maximal 1080p bei 30fps möglich.
Ausstattung
Im AGM Pad P2 arbeitet ein alter Bekannter als Recheneinheit: Den verbauten Prozessor Helio G99 von MediaTek kennen wir schon von zahlreichen anderen Mittelklasse-Tablets und Outdoor-Smartphones wie dem Doogee S110 (Testbericht). Die Mittelklasse-CPU mit acht Kernen (maximal 2,2 GHz) schlägt sich auch in diesem Tablet recht gut. Im Benchmark PCmark Work 3.0 erreicht das Gerät rund 9600 Punkte. Das ist ordentlich und entspricht den Werten, die andere Geräte mit diesem Prozessor im selben Benchmark erreichen konnten. In 3Dmark Wild Life gibt es 1250 Punkte. In der Realität bedeutet das: Apps und Menüs öffnen sich ziemlich schnell und flüssig, Ruckler konnten wir beim Test nur vereinzelt feststellen. Spiele sind bei der Performance auch drin, allerdings nur einfache Titel wie Candy Crush oder Angry Birds. Sobald es herausfordernder und Ressourcen-lastiger wird, fällt die Bildrate und somit der Spielgenuss.
8 GB Arbeitsspeicher und 256 GB interner Speicher sorgen dafür, dass Multitasking bis zu einem gewissen Grad möglich bleibt und Käufer viele Apps und Medien speichern können. Der Speicher kann mit einer microSD-Karte um bis zu zwei Terabyte erweitert werden. Das Tablet unterstützt darüber hinaus Wi-Fi 5 (IEEE 802.11ac) sowie Bluetooth 5.2 und GPS mit GLONASS und 4G-Mobilfunk. Der verbaute USB-C-Port unterstützt eine maximale Datenbandbreite von 480 Mbit/s (USB-C 2.0). Im Gerät verbaut sind außerdem vier Lautsprecher, die zwar richtig laut werden können, sich ansonsten aber relativ blechern und dünn anhören.
Obendrein gibt es Widevine L1, wodurch Inhalte bei Streaming-Diensten auch mit Full-HD abgespielt werden können – das sieht man bei China-Tablets nicht so oft. Auf unserem Testgerät ist Android 14 mit Sicherheitspatch vom Februar 2024 installiert. Das installierte Betriebssystem scheint zwar ziemlich nah an Stock-Android zu sein, aber bei genauerem Hinsehen gab es einige Änderungen, die das System teilweise unsauber und unfertig aussehen lassen (wie der Transparenzeffekt bei der Benachrichtigungsleiste oder die quadratischen, aber farblich nicht angepassten Icons).
AGM Pad P2 – Bilderstrecke
Tablet AGM Pad P2: Hauptkamera
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Tablet AGM Pad P2: Vorderseite
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Tablet AGM Pad P2: Rückseite
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Tablet AGM Pad P2: Frontkamera
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Tablet AGM Pad P2: Seitenkante
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AGM Pad P2
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AGM Pad P2
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AGM Pad P2
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AGM Pad P2
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Akku
Kommen wir zu einem der wichtigsten Punkte bei Tablets: der Akkulaufzeit. Im AGM Pad 2 ist ein 7850 Milliamperestunden großer Lithium-Ionen-Akku verbaut, mit dem das Gerät im PCmark Battery Test einen Wert von knapp unter 13 Stunden erreicht. Das ist ein guter Wert, der aber nicht besonders beeindruckt. Übersetzt auf die Nutzungszeit dürfte das rund acht bis neun Stunden Bildschirmzeit bedeuten – also rund eineinhalb bis zwei Tage normaler bis stärkerer Nutzung.
Das Gerät ist bei intensiver Nutzung aber auf jeden Fall innerhalb eines Tages leer zu bekommen. Aufgeladen wird mit 18 Watt, was nicht mehr zeitgemäß, aber bei einem günstigen Tablet verkraftbar ist. Angesichts der Akkugröße dauern Ladevorgänge einige Zeit – ein wenig schneller dürfte es gerne sein. Selbst Google ist mit seinem mehr als doppelt so teurem Google Pixel Tablet (Testbericht) aber nur bei 15 Watt.
Preis und Verfügbarkeit
Das AGM Pad P2 ist in Europa mit 8/256 GB für einen Einstiegspreis von 269 Euro in der Farbe Grau erhältlich. Bei Amazon gibt es das Tablet momentan für 215 Euro.
Fazit
Auf der Suche nach einem günstigen, aber guten Mittelklasse-Tablet stößt man auf allerlei seltsame Modelle von dubiosen Marken bis zu bekannteren Namen wie Xiaomi. Und man trifft eben auf das AGM Pad P2, wo die Suche für viele enden dürfte: Das Tablet ist ein tolles Gesamtpaket aus einem großen, schnellen Bildschirm, ausreichend Performance, viel Speicherplatz, IP68-Schutz und Unterstützung für LTE-Mobilfunk, all das verpackt in einem schicken, schlanken Design bei einem geringen Gerätegewicht für nur rund 200 Euro. Schade ist, dass es keine gute Aussicht auf einen langen Software-Support gibt. Dennoch lohnt sich das Tablet für alle, die ein gutes Mediengerät für wenig Geld suchen.
AGM Pad T1
AGM Pad T1
Das AGM Pad T1 ist ein preiswertes Tablet für die Couch. Mit gutem Display, robustem Metallgehäuse und HD-Streaming bietet es viel Unterhaltung für wenig Geld.
VORTEILE
- starke Preis-Leistung
- Full-HD-Display
- Widevine Level 1 für Streaming in HD bei Netflix
- solide Ausstattung
NACHTEILE
- Display ohne automatische Helligkeitsanpassung
- mittelmäßige Performance
- veralteter Patch, kaum Updates
- schwache Kamera
AGM Pad T1 für nur 99 Euro im Test: Tablet mit LTE & Widevine L1
Das AGM Pad T1 ist ein preiswertes Tablet für die Couch. Mit gutem Display, robustem Metallgehäuse und HD-Streaming bietet es viel Unterhaltung für wenig Geld.
Ein Tablet für Surfen und Streamen auf der Couch muss nicht teuer sein. Das beweist das AGM Pad T1. Das preiswerte Tablet eignet sich gut für einfache Alltagsaufgaben und Unterhaltung. Für aktuell nur 75 Euro erhält man ein robustes Metallgehäuse in schickem Design, das gut in der Hand liegt und einen stabilen Eindruck macht.
Besonders praktisch für Film- oder Serienfans: Das AGM Pad T1 unterstützt Widevine Level 1, was das Streaming von Filmen und Serien in HD-Qualität auf Plattformen wie Netflix und Amazon Prime Video ermöglicht. Im Lieferumfang ist ferner eine Schutzhülle mit integriertem Aufsteller enthalten, die das Tablet bequem aufrecht hält – ideal für längere Streaming-Sessions. Insgesamt zeigt sich das AGM Pad T1 als günstige Wahl für Nutzer, die hauptsächlich Videos streamen, surfen oder einfache Apps nutzen möchten. Wie das Tablet in der Praxis abschneidet, zeigt dieser Test.
Design
Das AGM Pad T1 überzeugt mit einem schlichten, aber eleganten Design. Das Metallgehäuse wirkt hochwertig verarbeitet und liegt angenehm in der Hand. Mit Abmessungen von 256,6 × 168,1 × 7,35 mm und einem Gewicht von 477 g bleibt das Tablet im üblichen Rahmen für ein 11-Zoll-Gerät.
Eine Schutzhülle mit integriertem Aufsteller ist im Lieferumfang enthalten und ermöglicht flexibles Aufstellen. Allerdings erschwert die Schutzhülle die Bedienung der seitlich angebrachten Knöpfe, da diese nicht weit genug herausragen. Die Lautstärketasten befinden sich an der Oberseite, während die Power-Taste an der Seite positioniert ist, was insgesamt eine intuitive Bedienung unterstützt – sofern die Hülle nicht im Weg ist.
Display
Das AGM Pad T1 besitzt ein 10,95-Zoll-Display mit FHD+-Auflösung (1920 x 1200 Pixel) und 60 Hz. Das IPS-Panel sorgt für stabile Blickwinkel, kräftige Farben und ordentliche Kontraste. Mit 207 PPI ist die Schärfe ausreichend, auch wenn einzelne Pixel leicht sichtbar sind. Eine automatische Helligkeitsanpassung fehlt, was das manuelle Nachjustieren nötig macht. Die maximale Helligkeit von 350 cd/m² reicht zudem nicht aus, um das Display bei direkter Sonneneinstrahlung problemlos abzulesen. Für den Preis bekommt man aber ein mehr als ordentliches Display.
Kamera
Die Kameraausstattung des AGM Pad T1 fällt eher schwach aus, wie bei nahezu allen günstigen Tablets. Die 13-Megapixel-Hauptkamera liefert zwar brauchbare Schnappschüsse, aber die Bildschärfe lässt zu wünschen übrig und Details gehen oft verloren. Auch der Dynamikumfang ist begrenzt, sodass helle und dunkle Bereiche wenig differenziert erscheinen. Videos nimmt die Hauptkamera in Full-HD (1080p) bei 30 FPS auf, was für einfache Aufnahmen ausreicht. Die 5-Megapixel-Frontkamera enttäuscht jedoch mit unscharfen Aufnahmen mit sichtbarem Bildrauschen. Bei Videochats bietet sie zudem nur eine mittelmäßige Bildqualität mit Standard-HD-Auflösung (720p).
Ausstattung
Im AGM Pad T1 arbeitet der Unisoc Tiger T606, ein Achtkern-Prozessor mit einer Taktrate von bis zu 1,6 GHz. Die Architektur mit zwei leistungsstärkeren Cortex-A75-Kernen und sechs effizienteren Cortex-A55-Kernen bietet genug Leistung für alltägliche Anwendungen und gängige Multimedia-Aufgaben, ist jedoch bei anspruchsvolleren Apps oder Spielen spürbar limitiert. Das zeigen die Benchmarks von 7200 Punkten bei PCmark sowie 400 Punkte bei 3Dmark Wild Life.
Der Arbeitsspeicher ist mit 4 GB zwar knapp bemessen, reicht aber für einfache Multitasking-Aufgaben aus. Mit 128 GB internem Speicher bietet das Tablet ausreichend Platz für Fotos, Apps und Medieninhalte. Zusätzlich lässt sich der Speicher per microSD-Karte erweitern, der Slot dafür ist mit dem SIM-Karten-Slot kombiniert.
Das AGM Pad T1 unterstützt folglich LTE (4G) und bietet dadurch auch unterwegs Internetverbindung. Dank eines integrierten FM-Radios ist Radiohören möglich, erfordert jedoch ein angeschlossenes Kopfhörerkabel als Antenne. Über einen USB-C-Anschluss (USB 2.0) sowie einen 3,5-mm-Kopfhöreranschluss lässt sich weiteres Zubehör anschließen. Das WLAN-Modul unterstützt Wi-Fi 5, was für die meisten Anwendungen eine ausreichend schnelle Verbindung bietet, jedoch nicht mit neueren Wi-Fi-Standards mithalten kann. Für diese Preisklasse ist das aber normal.
Der Klang des Lautsprechers ist klar und insgesamt gut. Bei höherer Lautstärke kann es jedoch zu leichtem Übersteuern kommen. Da beide Lautsprecher auf einer Seite verbaut sind, leidet der Stereo-Effekt spürbar – ein räumlicher Klang entsteht so kaum.
Software
Als Betriebssystem läuft Android 14 mit einer faktisch unveränderten Bedienoberfläche. Der Sicherheits-Patch ist allerdings veraltet und stammt zum Testzeitpunkt im November noch aus Juni. Mit regelmäßigen Updates ist bei AGM leider nicht zu rechnen.
Akku
Der Akku des AGM Pad T1 bietet mit 7000 mAh eine normale Kapazität für ein Tablet dieser Größe. Im PCmark Battery Test hält das Gerät etwa 8,5 Stunden durch. Damit liegt das Tablet im Mittelfeld der Laufzeiten vergleichbarer Geräte.
Ein Nachteil ist jedoch die lange Ladezeit: Mit dem mitgelieferten 10-Watt-Netzteil dauert es fast vier Stunden, den Akku vollständig aufzuladen. Für Nutzer, die ihr Tablet regelmäßig über längere Zeit nutzen, könnte diese langsame Ladegeschwindigkeit zu Wartezeiten führen, wenn schnelles Nachladen nötig ist.
Preis
Bei Amazon kostet das AGM Pad T1 für gewöhnlich 99 bis 149 Euro. Derzeit ist es stark reduziert für 75 Euro zu haben – ein echtes Schnäppchen!
Fazit
Das AGM Pad T1 überzeugt als äußerst preisgünstiges Tablet für den Alltag und speziell für Streaming-Fans. Für wenig Geld erhält man ein solides 11-Zoll-Gerät mit stabilem Metallgehäuse, 128 GB an Speicher sowie Widevine L1 für HD-Streaming. Der Bildschirm bietet für den Preis angemessene Farben und Schärfe, allerdings stört die fehlende automatische Helligkeitsanpassung beim mäßig hellen Touchscreen. Mit LTE-Unterstützung eignet sich das Tablet gut zum mobilen Surfen auch unterwegs.
Die Schwächen zeigen sich primär in der Performance bei anspruchsvolleren Aufgaben und in der Kameraqualität, die kaum über Standard hinausgeht. Auch das langsame Laden des Akkus könnte für manche Nutzer ein Nachteil sein. Für Nutzer, die ein robustes Gerät für die tägliche Mediennutzung und einfache Aufgaben suchen, ist das AGM Pad T1 jedoch eine attraktive Wahl, die bei diesem Preis kaum Alternativen hat.
Amazon Fire Max 11
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Amazons Fire Max 11 soll mit dem schnelleren Octa-Core-Prozessor und dem verfügbaren Zubehör endlich auch Kunden aus dem Produktivitätsbereich ansprechen. Wie gut das gelingt, zeigt unser Test.
VORTEILE
- Insgesamt gute Performance
- schönes, großes Display
- Tastaturhülle und Eingabestift an sich gelungen
NACHTEILE
- Fire-OS-Nutzeroberfläche nicht zum Arbeiten geeignet
- fehlende Produktivitäts-Apps
- wenig Arbeitsspeicher
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Source: Heise · Lukasz Konieczny
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