Die syrische Regierung erwägt laut eigenen Angaben einen Beitritt zum sogenannten Mekka-Abkommen zwischen Saudi-Arabien, der Türkei und Pakistan. »Derzeit finden Gespräche statt, um die Aufnahme Syriens in die Mekka-Allianz zu bewerten«, erklärte Außenminister Asaad al-Shaibani am Samstag am Rande einer Konferenz in Manama in Bahrain. Saudi-Arabien ist ein wichtiger Unterstützer der syrischen Regierung, die nach dem Sturz des langjährigen syrischen Machthabers Baschar al-Assad an die Macht gekommen ist.
Mit dem Beginn des Irankriegs durch die USA und Israel sind auch die Kämpfe zwischen der Huthi-Miliz und der von einer Militärkoalition unter saudi-arabischer Führung unterstützten jemenitischen Regierung wieder eskaliert. Infolgedessen geriet auch das Königreich verstärkt ins Visier direkter Angriffe der Miliz.
Die von Iran unterstützten Huthis greifen seit Wochen fast täglich Ziele in Saudi-Arabien an. Bei einem Angriff auf den internationalen Flughafen von Riad waren am 10. Oktober 13 Menschen getötet und mehr als 300 weitere verletzt worden. Teheran bestreitet jegliche Beteiligung an den Angriffen der Huthis. Saudi-Arabien wirft Iran vor, die Eskalation des Konflikts angeheizt zu haben.
Source: Der Spiegel · DER SPIEGEL
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