Augenzeuge: » Plötzlich rammte uns der Zug von hinten. Auf einmal sahen wir den Zug zu unserer Linken. Alles wurde umgeworfen. Einige Menschen wurden in die Luft geschleudert.«
Bei der Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge südlich von Madrid wurden mindestens 30 Menschen getötet, die Zahl der Opfer könnte allerdings noch steigen. Mindestens 80 weitere wurden verletzt.
Die beiden Hochgeschwindigkeitszüge waren mit insgesamt mehr als 500 Menschen besetzt. Ein Zug sei auf der Strecke zum Stehen gekommen, der nachfolgende sei aufgefahren. Zwei Waggons stürzten einen Abhang hinunter.
Ersthelfer: »Menschen aus den Nachbarorten haben Wasser gebracht. Wir verteilen es vor allem an die Unfallstelle, wo sich die Menschen in einem schlechteren Zustand befinden. Wir warten darauf, die Menschen nach Urda zu bringen. Diejenigen, die ein Auto haben, haben sich organisiert. Wir warten darauf, das zu tun, was die Behörden von uns verlangen.«
Der spanische Ministerpräsident Sánchez sprach den Betroffenen und ihren Angehörigen sein Mitgefühl aus. Er sei »bestürzt über das schwere Zugunglück in Toledo«, schrieb er bei X. Nach ersten Ermittlungen könnte menschliches Versagen die Ursache für das Unglück sein.
Source: Der Spiegel · DER SPIEGEL
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