Weil SonicWall Global Management System (GMS) das Supportende (End-of-Life, EOL) erreicht hat, werden zwei jüngst entdeckte Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen. Angreifer können unter anderem eigentlich abgeschottete, sensible Daten einsehen. Bislang gibt es vom Hersteller keine Hinweise, dass Angreifer die Schwachstellen bereits ausnutzen.
Weil es aufgrund des EOL-Status keine Sicherheitspatches geben wird, müssen Admins, die GMS in Firmennetzwerken zum Verwalten von IT-Security-Appliances nutzen, auf SonicWall Network Security Manager (NSM) upgraden. Das geht aus einer Warnmeldung hervor.
Interne Information gefährdet
Geschieht das nicht, können Angreifer die zwei Lücken ausnutzen, um Unternehmen zu attackieren. Den Beschreibungen der Schwachstellen zufolge können Angreifer in beiden Fällen (CVE-2026-109593 „kritisch“, CVE-2026-109594 „mittel“) auf interne Informationen zugreifen. Bei der kritischen Lücke gelingt das ohne Authentifizierung, indem Angreifer interne GMS-Dateien auslesen. Die SQL-Injection-Lücke setzt eine Anmeldung voraus, erlaubt dann aber auch das Verändern von Daten in der GMS-Datenbank. Davon ist GMS bis einschließlich der Version 9.5.2 bedroht.
Erst Mitte Oktober haben es Angreifer auf SonicWall SMA1000 abgesehen.
(des)
Source: Heise · Dennis Schirrmacher
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