Eine Wartungssonde für eine NASA-Mission zum Satelliten Swift steht in einer Halle

Stand: 05.11.2026 • 09:15 Uhr

Der Satellit Swift hatte jahrelang gewaltige Energieausbrüche im Universum untersucht, sogenannte Gammablitze. Die Mission war so wichtig, dass die NASA eine Rettungsmission startete, als es Probleme gab - vergeblich.

Nach dem Scheitern eines Rettungsversuchs der US-Raumfahrtbehörde NASA ist ein wichtiger Forschungssatellit aus seiner Umlaufbahn geraten und in der Erdatmosphäre verglüht. Das Himmelsobservatorium sei ungefähr über Indonesien wieder in die Erdatmosphäre eingetreten, teilte die NASA mit.

In geomagnetische Stürme geraten

Bei dem Forschungssatelliten handelt es sich um das mit drei Teleskopen ausgestattete, unbemannte Himmelsobservatorium "Swift". Es war 2004 vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus ins All gebracht worden und hatte seitdem sogenannte Gammablitze - gewaltige Energieausbrüche im Universum - untersucht.

Der Satellit war zwar in gutem Zustand, geriet aber unter anderem wegen von Sonnenausbrüchen ausgelösten starken geomagnetischen Stürmen ins Taumeln.

NASA versuchte Abschleppaktion im Orbit

Wegen der zentralen Bedeutung der von "Swift" gelieferten Forschungsdaten hatte sich die NASA kurzfristig für die beispiellose Rettungsmission entschieden. Sie hatte Anfang Juli das unbemannte Schleppraumschiff "Link" von einem Atoll der Marshallinseln im Südpazifik zu der Misssion losgeschickt.

Das rund 400 Kilogramm schwere Raumschiff mit drei Roboterarmen sollte sich dem Forschungssatelliten nähern und in seine Ursprungs-Umlaufbahn zurückbringen. Dann aber gab es ein Problem mit der Steuerung von "Link", und der Rettungsversuch musste aufgegeben werden.

Source: Tagesschau · tagesschau.de

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Science
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