Zwei der bekanntesten Produktiv-Apps auf iPhone, iPad und Mac stehen nun auch in einer für das iPhone Duo angepassten Version bereit. OmniFocus und OmniOutliner nutzen die größere Bildschirmfläche des Innendisplays bei dem Foldable, sind aber auch sinnvoll über das breitere Außendisplay des Geräts bedienbar. Die Omni Group entwickelt bereits seit Jahrzehnten für Apple-Plattformen und passt sich schnell an neue Entwicklungen an – im Gegensatz etwa zu Firmen wie Microsoft oder Google, deren Programme teilweise noch im unschönen „iOS-26-Modus“ mit schwarzen Balken auf dem Duo zu nutzen sind.

Mehr Platz innen – Umgestaltung außen

Neben OmniFocus und OmniOutliner arbeitet die Omni Group aktiv an einer Duo-Variante von OmniGraffle, dem Diagramm- und Prototyping-Werkzeug. Erste Testversionen von OmniGraffle 8.0 für das Duo laufen bereits über Apples TestFlight. OmniFocus ist ein professioneller Aufgabenmanager. Seit Version 4.10 ist dieser für das iPhone Duo optimiert. So wird auf dem Außendisplay des Geräts die volle Breite (bei gestauchter Höhe) verwendet, die Steuer-Icons (Tab-Leiste) nutzen die von Apple empfohlene rechte Seite. Auf dem Innendisplay lassen sich Listen samt Kalender einblenden Innendisplay-Ansicht ermöglicht es, Listen samt Kalender einzublenden, links bleibt zudem Platz für eine weitere Tab-Leiste mit Detailfunktionen.

Das Outlining-Werkzeug OmniOutliner ist ab Version 6.4 für das Duo bereit. Hier sieht man eine Vorschau auf dem Außendisplay samt gut gefüllter Tab-Leiste rechts. Im aufgeklappten Zustand ist links eine Dokumentenübersicht zu sehen, um schnell durch ein Outline navigieren zu können. Alle üblichen Funktionen wie Im- und Export, Cloud-Unterstützung und mehr stehen weiterhin bereit.

iPad-Apps nicht fürs Duo

Das iPhone Duo erlaube eine App-Erfahrung ähnlich wie auf dem iPad, so die Omni Group in ihrem Blog. Apple hatte bei der Einführung des Foldables Kritik abbekommen, dass der Konzern nicht einfach iPad-Apps zulässt; stattdessen müssen Entwickler Duo-Varianten ihrer iOS-Programme erstellen.

Die Omni Group hat die Tools bereits ohne das Duo vorangetrieben, bekam von Apple also vorab keine Geräte. Dennoch sind sie gut an die Oberfläche angepasst, wie erste Versuche zeigten. OmniOutliner 6 ist als Einmalzahlung für knapp 25 US-Dollar zu haben, eine Pro-Version kostet 100 Dollar. Upgrades sind allerdings nicht enthalten. OmniFocus kostet 75 Dollar als Standardlizenz und 150 Dollar als Pro-Variante mit mehr Funktionen. Inkludiert sind alle 4.x-Updates. Beide Apps lassen sich 14 Tage lang kostenlos testen.

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(bsc)

Source: Heise · Ben Schwan

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