Nach dem Scheitern einer beispiellosen Rettungsmission der US-Raumfahrtbehörde Nasa ist ein Forschungssatellit zurück auf die Erde gestürzt. Das Himmelsobservatorium sei ungefähr über Indonesien wieder in die Erdatmosphäre eingetreten, teilte die Nasa mit. Dabei sei wohl ein Großteil des Satelliten verglüht – »aber einige Komponenten könnten den Wiedereintritt überstanden haben«, hieß es. Berichte über Schäden gab es bislang nicht.
Bei dem Forschungssatelliten handelt es sich um das mit drei Teleskopen ausgestattete, unbemannte Himmelsobservatorium »Swift«. Es war 2004 vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus ins All gebracht worden und hatte seitdem vor allem gewaltige Energieausbrüche im Universum untersucht, sogenannte Gammablitze.
Der Satellit war bis zum Schluss in einem guten Zustand, er verfügt jedoch über kein eigenes Antriebssystem. Von Sonnenausbrüchen ausgelöste starke geomagnetische Stürme bremsten »Swift«, sodass das Observatorium in seiner Umlaufbahn schneller absackte als erwartet.
Source: Der Spiegel · DER SPIEGEL
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