»Wusstest du, dass der designierte Gouverneur von Iowa, Rob Sand, einst als Model für Prada gearbeitet hat?«: Mit dieser auf Instagram gestellten Frage – und dem passenden Bild dazu – hat das Modemagazin »Vogue« für Wirbel gesorgt. Aufsehen erregte aber auch die prominenteste Antwort auf den Beitrag: »Ja, das wusste ich«, antwortete nämlich der künftige Regierungschef Iowas selbst.

Der 44 Jahre alte Demokrat hat sich in dieser Woche bei der Gouverneurswahl in Iowa gegen den Republikaner Zach Lahn durchgesetzt. Ähnlich gut lief es für ihn in den frühen Nullerjahren offenbar auf dem Laufsteg.

Während seiner kurzen Karriere stand Sand Berichten zufolge bei IMG Models unter Vertrag, einer der führenden Agenturen, die Models wie Claudia Schiffer, Lauren Hutton und Ashley Graham vertrat.

Laut US-Medienberichten finanzierte er sich mit seinen Modeljobs teilweise das Studium. Im Jahr 2007 berichtete bereits das Nachrichtenmagazin »Newsweek« , dass der Politiker bei Modenschauen für Giuliano Fujiwara, Number (N)ine und Prada als Model auftrat. Im August 2002 war er demnach bei der Prada-Herrenmodenschau für die Frühjahrskollektion 2003 in Mailand zu sehen.

Während seines Wahlkampfs sprach Sand ebenfalls nicht über seinen früheren Modeljob, dafür häufig darüber, dass die tiefe politische Spaltung der USA überwunden werden müsse. In seinem Bundesstaat möchte Sand nach eigener Aussage das öffentliche Bildungswesen stärken und das Krebsproblem in Iowa angehen. Iowa hat unter den US-Bundesstaaten einer der höchsten Krebsrate der USA.

Source: Der Spiegel · DER SPIEGEL

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