- MacBook Pro mit Touch: Fünf interessante technische Kleinigkeiten
Das neue MacBook Pro mit PROLED-XDR-Display und Touch-Bedienung ist da – und mehr und mehr Informationen sickern über die am 6. November (Freitag) auf den Markt kommende Profimaschine durch. Trotz des weitgehend beibehaltenen Looks der Geräte hat Apple an vielen Details geschraubt, die über die großen neuen Funktionen wie den Tandem-OLED-Bildschirm und die erstmalige Berührungsempfindlichkeit in einem Mac hinausgehen. Ein Überblick über zwölf besonders interessante Bereiche.
1. Abgespeckt und verdünnisiert
Zwar sehen die neuen Maschinen aus der Ferne kaum anders aus als die alten mit dem früheren Mini-LED-unterstützten LC-Schirm. Dennoch hat Apple Gewicht und Umfang reduziert. So wiegt das 14-Zoll-Modell mit M5 Pro nun 1,38 kg, das mit M6 Pro 1,4 kg. Bei den Vorversionen waren es 1,6 beziehungsweise 1,62 kg. Beim 16-Zoll-Modell landet das M5-Pro-Modell nun bei 1,82 kg, das M5-Max-Modell bei 1,84 kg. Vorher waren es 2,14 respektive 2,15 kg. Damit reduziert sich die Schwere um 15 bis knapp 13,5 Prozent. Die Gerätehöhe schrumpft beim 14-Zoll-Modell um 3,2 Prozent, beim 16-Zoll-Modell um 4,8 Prozent. Auch die Tiefe reduzierte sich, wenn auch nur um knapp 2 (14 Zoll) beziehungsweise knapp 1,5 Prozent (16 Zoll). An der Gerätebreite ändert sich hingegen fast nichts.
2. Touch muss nicht sein, Oberfläche angepasst
Apple hat die macOS-27.2-UI für die Touch-Bedienung vorbereitet. So werden etwa die Ampel-Symbole automatisch größer und Menüs haben mehr Raum zwischeneinander, sobald man sie berührt. Es gibt neue Wischgesten wie vom iPhone, um Siri oder Spotlight hervorzuholen – über einen Wisch an der Dynamic Island. Wer Touch überhaupt nicht will, kann das Feature aber auch komplett abdrehen. So kommt das neue MacBook Pro nur noch mit einem schöneren OLED-Screen und nicht mehr.
3. Akkulaufzeit nicht geringer
Die von Apple genannten Akkulaufzeiten haben sich gegenüber den LCD-Modellen nicht verschlechtert. Das heißt: Weder der Touchscreen noch das Tandem-OLED-Display ziehen mehr Strom. Verbaut sind eine 72-Wattstunden-Batterie im 14-Zoll-Modell und eine 100-Watt-Stunden-Batterie im 16-Zoll-Modell. Apples Angabe zur „Web-Benutzung“ besagt, dass die Geräte zwischen 13 (M5 Max 14) und 17 Stunden (M5 Pro, 16) durchhalten. Videostreaming-Tests landeten zwischen 20 und 24 Stunden.
4. Das leuchtende Apfel-Logo ist wieder da
Apple ist es gelungen, das lange vermisste, strahlende Apple-Logo zu reaktivieren. Es leuchtet nicht einfach durch, sondern kommt mit einem eigenen Backlight (was aufgrund der OLED-Technik auch nicht anders geht). Dennoch passt sich die Helligkeit automatisch an jene des Displays an, so dass der Mac im dunklen Raum nicht plötzlich heller strahlt als notwendig.
5. Dynamic Island wie auf dem iPhone
Apple verbaut erstmals eine Dynamic Island in einem Mac. Diese kann verschiedene Zustände anzeigen, Live-Aktivitäten darstellen oder Akkulaufzeiten angeschlossener Geräte. Die Display-Ränder sind weiter geschrumpft. Einen Notch für die integrierte FaceTime-Kamera mit Center Stage braucht es nicht mehr. Was allerdings fehlt, ist Face ID: Es bleibt beim Touch-ID-Knopf.
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(bsc)
Source: Heise · Ben Schwan
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