Der Bewaffnete, der am Samstag in der südpolnischen Stadt Krakau vier Frauen und zwei Männer erschossen hat, war von rechtsextremer Ideologie fasziniert. Das sagte Polens Innenminister Marcin Kierwiński auf einer Pressekonferenz.
»Alles deutet darauf hin, dass der Schütze von rechtsextremer Ideologie beeinflusst war. Auch dieser Punkt wird Gegenstand der Ermittlungen sein«, sagte Kierwiński. »Polizisten sind vor Ort, ebenso Agenten des Inlandsgeheimdienstes, sowohl hier am Tatort als auch im Haus der Familie der Person.« Im Wagen des Täters seien weitere Waffen gefunden worden. Es handelt sich Behördenangaben zufolge um einen 24 Jahre alten polnischen Staatsbürger.
Im Zentrum der zweitgrößten polnischen Stadt hatte der Angreifer Schüsse aus einem Auto abgegeben. Mindestens 15 Menschen sind offiziellen Angaben zufolge verletzt worden. Im Sender Polsat News sagte der Chef der Woiwodschaft Kleinpolen, Krzysztof Kleczar, dass sich zwölf der Verletzten in einem kritischen oder lebensgefährlichen Zustand befänden.
Source: Der Spiegel · DER SPIEGEL
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