Jürgen Klopp, 59, hat bei einer Kinder-Pressekonferenz auf dem DFB-Campus in Frankfurt am Main aus seinem Privat- und Berufsleben erzählt. Er berichtete von ungewöhnlichen Erlebnissen und seinen Erfahrungen als Trainer. Bei zwei Fragen blieb Klopp allerdings zurückhaltend: Weder seinen Lieblingsspieler noch seinen Lieblingsverein wollte der Bundestrainer verraten.
Bei dem Treffen zeigte sich Klopp ansonsten aber auskunftsfreudig. Die neun- bis zehnjährigen Fußballerinnen und Fußballer der SG Oberlahn und der Sportfreunde Sölderholz bekamen dabei nicht nur Antworten, sondern auch einige Anekdoten serviert.
Die beiden Vereine hatten die Teilnahme an der DFB-Aktion »Der beste Tag« im Losverfahren gewonnen. Vor der Fragerunde stand für die Nachwuchskicker ein rund einstündiges Training auf dem Programm. Für den Deutschen Fußball-Bund war es eine besondere Ausgabe, denn das Format fand zum 100. Mal statt, seit es im Spätsommer 2022 erstmals veranstaltet worden war.
Ein ungebetener Gast in Liverpool
Besonders amüsant wurde es, als Klopp von einem Vorfall aus seiner Zeit in Liverpool erzählte. Eines Tages habe er einen fremden Mann in seinem Wohnzimmer angetroffen, der sich gerade an seinen Süßigkeiten bediente. »Wir hatten vergessen, die Tür abzuschließen. Ich weiß nicht, wie lange er schon dort gesessen hat. Aber er hat ordentlich reingehauen«, sagte Klopp. Die Polizei sei schließlich eingeschaltet worden.
Auch aus dem Familienalltag plauderte der Trainer. Seine Frau sei beim Einkaufen schneller, weil »sie keinen Zettel braucht.« Auf die Frage, wie man ein guter Trainer wird, verwies Klopp auf Fleiß und den Willen, das Spiel immer besser zu verstehen.
Zum Abschluss erinnerte er die Kinder daran, dass Deutschland 2014 zum bisher letzten Mal Fußball-Weltmeister geworden war. Damals seien sie noch nicht auf der Welt gewesen. »Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass ihr auch mal das feiern dürft, was wir feiern durften«, sagte Klopp.
Source: Der Spiegel · DER SPIEGEL
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