Demnach hält sich mehr als die Hälfte der Vertriebenen im Gouvernement Taizz auf. Die Versorgung der Menschen wird durch beschädigte Verkehrswege erschwert. So ist etwa eine wichtige Straße, die Taizz mit den südlichen Provinzen des Landes verbindet, nicht befahrbar. Hilfsorganisationen müssen ihre Lieferungen deshalb über enge Bergstraßen umleiten.

Humanitäre Lage spitzt sich zu

Dadurch nehmen auch die humanitären Risiken zu. Der Uno-Bevölkerungsfonds UNFPA warnt insbesondere in überfüllten Unterkünften vor sexueller Gewalt, Menschenhandel und Zwangsverheiratungen. Mehr als 230.000 Menschen sind dringend auf Unterstützung bei der Wasser- und Sanitärversorgung angewiesen.

Source: Der Spiegel · DER SPIEGEL

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