Der mutmaßliche Täter hatte die Vorwürfe nach seiner Festnahme bestritten. Laut »Yomiuri« hat er inzwischen Aussagen gemacht, die auf eine Verbindung zu dem Fall hindeuten.
54.000 US-Soldaten in Japan stationiert
Der Fall löste in Japan große Empörung aus und stieß erneut hitzige Diskussionen über die massive US-Militärpräsenz an. Rund 54.000 US-Soldaten sind in Japan stationiert, die meisten davon auf Okinawa.
Japans Regierung reagierte ungewöhnlich scharf auf den Fall: »Dass es zu einer derart brutalen und abscheulichen Straftat gekommen ist, ist zutiefst bedauerlich. Die japanische Regierung hat gegenüber der US-Seite nachdrücklich protestiert«, schrieb Premierministerin Sanae Takaichi auf ihrem X-Profil. Der Gouverneur von Okinawa – ein von Takaichi unterstützter Politiker – sagte, er empfinde »heftigen Zorn«. Außenminister Toshimitsu Motegi bestellte den US-Botschafter in Tokio ein. Dieser versprach die volle Kooperation der USA mit den japanischen Behörden.
Source: Der Spiegel · DER SPIEGEL
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