Irans Staatsführung stuft viele kurdische Gruppen im Nachbarland Irak als »Terrorgruppen« ein. Nun erfolgte eine neue Attacke.

25.10.2026, 18.36 Uhr

Raketen- und Drohneneinheiten starten während einer militärischen Übung der iranischen Revolutionswächter Raketen- und Drohneneinheiten starten während einer militärischen Übung der iranischen Revolutionswächter

Raketen- und Drohneneinheiten starten während einer militärischen Übung der iranischen Revolutionswächter

Foto: Sepahnews / ZUMA Press Wire / dpa

Die iranischen Revolutionswächter haben einem Bericht zufolge kurdische Stellungen im Nachbarland Irak attackiert. Der Angriff mit Kampfdrohnen sei auf ein Hauptquartier der in Iran verbotenen Oppositionspartei Komala in der teilautonomen Region Kurdistan im Nordirak erfolgt. Das berichtete die regierungsnahe iranische Nachrichtenagentur Mehr. Berichte über Opfer lagen zunächst nicht vor.

Irans Staatsführung stuft viele kurdische Gruppen im Irak als »Terrorgruppen« ein . Auch die kurdische Minderheit in Iran wird Menschenrechtlern zufolge unterdrückt. Die Revolutionswächter haben in den vergangenen Jahren immer wieder kurdische Ziele im Irak angegriffen. Seit Beginn des Kriegs der USA und Israel haben die Spannungen an der Grenze zugenommen.

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Die Kurden sind eine ethnische Gruppe mit schätzungsweise 30 Millionen Mitgliedern, die vorwiegend im Irak, in Iran sowie in Syrien und der Türkei leben. Sie kämpfen seit Jahrzehnten für einen eigenen Staat und wurden lange im Irak wie auch in Iran verfolgt und unterdrückt. Die autonome Kurdenregion im Irak entstand nach dem Sturz von Diktator Saddam Hussein im Jahr 2003.

Zwei Männer sollen im Auftrag Irans ein Attentat auf den Politiker Volker Beck vorbereiten. Nun wurden sie dem Gericht zufolge als Spione überführt, die jüdisches Leben »attackieren« wollten. Den ganzen Artikel lesen Sie hier .

fwu/dpa

Source: Der Spiegel · DER SPIEGEL

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