- Vision Pro: Wie Apples VR-Brille in der Medizin verwendet wird
- Leipzig und Chemnitz mit Vision-Pro-Forschung
- Hoffnung auf bessere Behandlung
- Das Problem mit der Regulierung
- Arbeit am virtuellen Dummy
Spatial Computing? Da war doch was! Die Bezeichnung für die Nutzung von Augmented-Reality-Anwendungen mithilfe der Vision Pro hat sich außerhalb von Apples Marketingabteilung praktisch nirgendwo durchgesetzt. Doch an diesem Tag in Leipzig hört man den Begriff fast überall. Mediziner aus vielen Ecken des Planeten sind in einem Hotelkomplex in der Innenstadt zum „Medicspace“-Kongress zusammengekommen.
Es ist der erste europäische „Spatial Computing Healthcare Summit“, ein Gipfel, bei dem es um die Nutzung der erweiterten Realität im Gesundheitswesen geht – und wie sich zeigt, ist damit zu fast 100 Prozent Apples Vision Pro gemeint. Das hat gute Gründe.
- Die teure Vision Pro ist als medizinisches Gerät ein Schnäppchen.
- Dank hoher Auflösung und schneller Chips eignet sie sich für die Chirurgie.
- In Europa gibt es regulatorische Hürden.
An drei Kongresstagen sprechen die Anwesenden nur über eines: Wie genau Mediziner das Beste aus Apples Computerbrille herausholen können, welche Apps, Zubehör und Medizinanwendungen es gibt, von der Diagnostik bis zur Chirurgie. Neben Praktikern des Fachs sind auch Vertreter von Apple anwesend. Eine Managerin hält einen Vortrag über die Neuerungen in visionOS 27, ein anderer hört sich von den Medizinern an, was sie sich wünschen. Im Healthcare-Geschäft hat die Vision Pro, wie sich schnell herausstellt, einen hervorragenden Ruf. Statt als teures Unterhaltungsprodukt zu gelten, hält man die Brille hier für einen wichtigen Teil der medizinischen Zukunft.
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Source: Heise · Ben Schwan
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