Mithilfe von KI schießen Klone großer Software aus dem Boden, Chatbots übernehmen deren Aufgaben direkt selbst. Doch ist das überhaupt sinnvoll? Eine Analyse.

Eine Person arbeitet am Laptop an einer Präsentation.

(Bild: metamorworks/Shutterstock.com)

27.10.2026, 17:30 Uhr

Lesezeit: 8 Min.

  1. Vibe-Coding statt Abo-Falle: Wie KI Adobe & Microsoft Konkurrenz macht
    • Zwischen Abofreiheit…
    • … und Vibe-Coding-Wildwuchs
  2. KI-Bots erledigen das fix – und verbrennen Ressourcen
  3. Fazit

Innerhalb kurzer Zeit hat ein einzelner Softwareentwickler mithilfe von KI einige der wichtigsten Kreativ- und Office-Programme nachgebaut. Noch zu Beginn dieses Jahres bot das Projekt ArtCraft „nur“ KI-Werkzeuge speziell für Filmemacher. Nun findet man auf der ArtCraft-Website unter anderem Klone von Photoshop, AutoCAD und Microsoft PowerPoint, allesamt kostenlos und quelloffen.

  • KI beschleunigt den Nachbau etablierter Kreativ- und Office-Software und lässt Chatbots deren Aufgaben direkt übernehmen.
  • Softwareklone wie die ArtCraft-Suite könnten eine ernstzunehmende Konkurrenz für Adobe, Microsoft & Co. werden.
  • Es bleibt die Frage, ob die Ergebnisse den hohen Ressourcenaufwand von KI-Werkzeugen rechtfertigen.

Zwar sind diese neuen Programme längst nicht auf der Höhe der Originale, nähern sich ihnen aber an. Das zeigen erste Erfahrungsberichte wie der von c’t-Redakteur André Kramer Er hat unter anderem die Photoshop- und Lightroom-Klone PhotoCraft und LightCraft ausprobiert und ihnen deutliche Luft nach oben bescheinigt. Dennoch könnten solche Vibe-Coding-Projekte den etablierten Softwarekonzernen wie Adobe und Microsoft ernsthaft Probleme bereiten.

KI beschleunigt aber nicht nur den Nachbau klassischer Programme, KI-Chatbots können auch direkt deren Aufgaben übernehmen: Wer Claude oder ChatGPT Folien zusammenschustern lässt, muss PowerPoint mitunter gar nicht mehr öffnen. Wir haben das Spannungsfeld zwischen Vibe-Coding, dem Ende traditioneller Office-Anwendungen und dem Ressourcenaufwand für KI-Werkzeuge untersucht.

Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Vibe-Coding statt Abo-Falle: Wie KI Adobe & Microsoft Konkurrenz macht". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.

Source: Heise · Greta Friedrich

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