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Fotobearbeitung: DxO ViewPoint 6 im Test – Perspektiven selektiv korrigieren
- Selektive Perspektivkorrektur
- Fazit
Das Fotokorrekturprogramm DxO ViewPoint 6 behebt geometrische Fehler in Fotos wie schief stehende Gebäudekanten oder unnatürlich gestreckte Personen am Rand einer Weitwinkelaufnahme. Die wichtigste Neuerung betreffen die örtliche Korrektur einzelner Motive: Künstliche Intelligenz hilft dabei, ein Motiv vom übrigen Bild abzugrenzen.
Die Software läuft unter Windows und macOS eigenständig sowie als Zusatzmodul für Adobe Lightroom Classic, Adobe Photoshop, DxO PhotoLab 10 und Capture One. Die autark arbeitende Version öffnet neben JPEG- und TIFF-Dateien nun auch Raw-Fotos gängiger Systemkameras. Der französische Softwarehersteller kann dafür auf seine umfangreiche Bibliothek im Labor vermessener Kamera-Objektiv-Kombinationen zurückgreifen. ViewPoint 6 bringt Regler für Belichtung und Weißabgleich mit. Das ist allerdings deutlich zu wenig, um den Raw-Entwickler auch nur in den einfachsten Fällen zu ersetzen. Mindestens die Grundeinstellungen inklusive Reglern für Kontrast, Sättigung, Schatten, Lichtern, Schwarz und Weiß sollte das Programm abdecken. Somit ist der Raw-Direktimport nutzlos.
Die vorgenommenen Änderungen speichert das Programm in einer separaten Begleitdatei neben dem Foto; die Raw-Datei bleibt unverändert. Die JSON-Anweisungen der von ViewPoint angelegten DVP-Dateien kann nur ViewPoint selbst lesen, nicht einmal der Raw-Entwickler DxO Photolab. Das fertige Bild lässt sich als JPEG- oder TIFF-Kopie exportieren.
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Source: Heise · Andre Kramer
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