In der HafenCity in Hamburg ist eine Frau mit ihrem Auto in einer überfluteten Eisenbahnunterführung stecken geblieben und musste von der Feuerwehr gerettet werden. Sie habe in der Zweibrückenstraße mit ihrem Wagen auf einmal tief im Wasser gestanden und nicht mehr weggekonnt, sagte ein Feuerwehrsprecher der Nachrichtenagentur dpa.
Ein Passant hörte demnach in der Nähe der Elbbrücken die Hilferufe der im Auto sitzenden Frau und rief die Feuerwehr. »Als wir eintrafen, war das Auto schon nicht mehr zu sehen und die Frau saß auf dem Dach und schrie um Hilfe.« Sie sei dann von den Einsatzkräften aus ihrer misslichen Situation befreit worden. Das Auto werde vermutlich erst abgeschleppt, wenn das Wasser wieder gesunken ist.
Warum die Frau mit ihrem Auto in das überflutete Gebiet fuhr, ist noch unklar. Eigentlich sei der Bereich abgesperrt gewesen, da die Straße unter Wasser stand, berichtete das »Hamburger Abendblatt« unter Berufung auf die Polizei. Möglicherweise sei die Absperrung jedoch nicht mehr vorhanden gewesen.
Erneut Sturmflut erwartet
Abgesehen von diesem Einsatz habe die Feuerwehr nur ein weiteres Auto vor den Fluten retten müssen. Ansonsten seien die Überschwemmungsgebiete von den Autobesitzern auch gut freigeräumt worden. In der Nacht hatte eine Sturmflut das Wasser in Elbe, Nordsee und Weser über die Ufer und Kaikanten gespült. Auch der Hamburger Fischmarkt stand unter Wasser.
Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie spricht von einer Sturmflut, wenn das Wasser 1,50 Meter höher als üblich steigt. Bereits in der Nacht wurde dieser Wert an praktisch allen Pegeln an der Nordseeküste überschritten. Für den Nachmittag wird wieder eine Sturmflut erwartet.
Source: Der Spiegel · DER SPIEGEL
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