Zwei Männer sind im Zusammenhang mit mutmaßlichen Anschlagsplänen gegen die Militärbasis Fairford in England angeklagt worden. Einem der beiden Angeklagten wird laut der Staatsanwaltschaft Crown Prosecution Service (CPS) vorgeworfen, einen ausländischen Geheimdienst unterstützt zu haben. Der weitere Angeklagte wird beschuldigt, einen gesperrten Sicherheitsbereich absichtlich betreten zu haben, um die Interessen des Vereinigten Königreichs zu schädigen.

Ende September waren mehrere Männer nahe dem britischen Militärstützpunkt aufgegriffen worden, der auch von der US-Armee genutzt wird. Die Männer wurden der Vorbereitung einer terroristischen Tat verdächtigt. Der Stützpunkt liegt etwa zwei Autostunden von London entfernt, etwa ein Dutzend B1-Bomber der US-Streitkräfte waren dort stationiert.

Premierminister Andy Burnham und die britische Anti-Terror-Polizei hatten mitgeteilt, dass Iran mit hoher Wahrscheinlichkeit hinter dem Vorfall steckt. »Ich kann unsere Einschätzung bestätigen, dass der Anschlag höchstwahrscheinlich in Iran koordiniert und mit ziemlicher Sicherheit von den Islamischen Revolutionswächtern Irans geleitet wurde«, sagte Burnham zuletzt und kündigte Sanktionen an. Insgesamt sechs Männer, die im Zuge der Ermittlungen festgenommen worden, sind laut der Nachrichtenagentur unter strengen Auflagen auf freiem Fuß.

Source: Der Spiegel · DER SPIEGEL

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