Google hat im Zuge seines Android Dev Summit angekündigt, seine erst kürzlich gestarteten Googlebooks um eine weitere Bauform zu ergänzen. So sollen bald Detachables (2-in-1s) erscheinen – Tablets mit ansteckbaren Keyboards.
Seit dem 5. Oktober gibt es die ersten Googlebook-Modelle von Googles Hardwarepartnern Acer, Asus, Dell (noch nicht in Deutschland), HP und Lenovo. Bis auf das Acer Googlebook sind alle Geräte klassische Notebooks. Das Acer-Modell ist ein Convertible: Sein Bildschirm lässt sich vollständig umklappen oder im Zeltmodus aufstellen.
Marisol Ryu, Director of Product Management bei Google, erklärte während der Keynote auf der Bühne des Android Dev Summit, dass die Kategorie der Googlebooks „eine breite Palette an Großbild-Geräteformaten abdeckt, von Clamshell-Geräten über Convertibles bis hin zu bald auch Detachables“. Weiter ging sie nicht auf die Hardware ein. Sie bestätigte lediglich abermals, dass alle Googlebooks mindestens über 16 GByte RAM verfügen würden.
Die ersten Googlebooks (18 Bilder)
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Andreas Floemer / heise medien
)Wie Abner Li auf 9to5Google schreibt, habe Google vor der Einführung eines 2-in-1-Geräts noch ein paar softwareseitige Einschränkungen zu beheben. So ließen sich Vollbild-Apps im Hochformat-Tablet-Modus öffnen, doch der Startbildschirm beziehungsweise der Desktop des Googlebook-Betriebssystems, die Übersicht und die App-Leiste seien nur im Querformat verfügbar.
Ein Leak vom Juli dieses Jahres legt nahe, dass das erste Googlebook-2-in-1 mit abnehmbarer Tastatur von Lenovo stammen dürfte. Informationen von Android Headlines zufolge verfüge das Tablet sowohl über eine abnehmbare Tastatur als auch über einen Standfuß. Zudem habe das Gerät vier Lautsprecher mit Dolby Atmos und unterstütze Stifteingabe. Weitere Details sind unklar.
Günstigere und teurere Googlebooks in der Pipeline
Ob Google neben Detachables auch reine Tablets mit Googlebook OS vorsieht oder diese bei Android belässt, ist derzeit ungewiss. In einem Interview mit heise online sagte Googlebook-Manager Alexander Kuscher lediglich, dass Android-Tablets einige Funktionen von Googlebook OS erhalten würden, der „Magic Pointer“ würde auf dem Smartphone oder einem Tablet mit Standardoberfläche jedoch keinen Sinn ergeben.
Kuscher sagte damals ferner, dass das Portfolio an Googlebooks zeitnah erweitert werde: Neben günstigeren Modellen als den bisher verfügbaren, die ab rund 1200 Euro kosten, arbeite das Unternehmen mit Partnern auch an Modellen jenseits dieser Preisregion.
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(afl)
Source: Heise · Andreas Floemer
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