Eine solche Serie hatten die Rheinländer zuletzt in der Saison 2003/04 hingelegt. Janik Haberer (10. Minute) war für die Berliner erfolgreich, die am Dienstag im DFB-Pokal in Köln noch unter die Räder gekommen waren und im Tabellenkeller feststecken.
Auf dem Platz präsentierten sich die Unioner, angestachelt von der Pokal-Pleite, mit Zug nach vorn. Tim Skarke setzte sich an der Grundlinie gegen Paul Okon-Engstler und Keeper Marvin Schwäbe durch und brachte den Ball zu Haberer, der aus kurzer Distanz einschob.
Schwäbe rettet, El Mala trifft
Die Partie flachte in der Folge ab, Köln fand gegen die kompakte Defensive der Köpenicker keine Lösung. Auch das Offensivduo Saïd El Mala und Linton Maina, das maßgeblich für das Pokal-Aus der Berliner verantwortlich gewesen war, hatten die Gastgeber im Griff.
Doch auch Union erspielte sich kaum Möglichkeiten. Die größte Chance vereitelte Schwäbe, der den vielversprechenden Versuch von Livan Burcu an die Latte lenkte (42.). Die Statistik zur Halbzeit sprach Bände: Union verzeichnete offiziell zwei Schüsse auf das Tor, Köln keinen einzigen. Auch nach der Pause war das Spiel zunächst von harten Zweikämpfen und Fouls geprägt. Wagner brachte in der Schlussphase Malek El Mala – und der traf nach einer kurz ausgeführten Ecke eiskalt (79.).
Source: Der Spiegel · DER SPIEGEL
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