Vermutlich wollen alle Eltern für ihre Kinder das Beste, auch beim Essen.

Die eigenen Ansprüche sind hoch, Ratschläge gibt es viele. Auf Spielplätzen, bei Elternabenden oder im Freundeskreis wird diskutiert: Wie viel Süßes darf es sein? Was gehört bei Kindern auf den Teller?

Beim Versuch, alles richtigzumachen, kann allerdings etwas Wichtiges aus dem Blick geraten: die Beziehung zu den Kindern.

»Die Kernfrage ist: Wie können wir unser System entspannen?«, sagt die Ernährungspsychologin Ronia Schiftan im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben«. »Pragmatismus first! Es braucht kein neues Ideal. Ich habe den Eindruck, dass viele Eltern einfach zu viel machen, sich zu viel überlegen.«

Ronia Schiftan

Ronia Schiftan

Foto: Ruben Ung

Viele Eltern sorgen sich etwa um einen Nährstoffmangel, wenn ihr Kind tagelang Nudeln mit Butter zum Abendbrot isst, sagt Schiftan. Um die Ernährung zu beurteilen, müsse man jedoch mehrere Mahlzeiten über einen längeren Zeitraum betrachten: morgens ein Stück Apfel, zwischendurch eine Gurkenscheibe und abends halt die Nudeln mit Butter. Auch so könne Abwechslung entstehen.

Für mehr Entspannung am Esstisch helfe es, nicht nur darauf zu achten, was Kinder essen, sondern auch zu verstehen, warum sie etwas mögen oder ablehnen. Und sich zu fragen, was man selbst als Kind übers Essen gelernt hat und nun womöglich weitergibt.

Wann essen Kinder also gesund genug? Was können sie selbst entscheiden? Wobei brauchen sie Unterstützung? Und wie finden Familien einen passenden Umgang mit Süßigkeiten? Darüber spricht Ronia Schiftan im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben«.

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Weitere Folgen von »Smarter leben«

»Smarter leben« ist der Ideenpodcast des SPIEGEL mit Lenne Kaffka. Für alle, die ihren Alltag bewusster angehen wollen. Jeden Samstag erscheint eine neue Folge. Hier geht’s zum Archiv.

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Foto: Cavan Images / Getty Images

Source: Der Spiegel · Lenne Kaffka

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