Niko Iličević (Mitte) wurde nach Schlusspfiff von Fans und Mitspielern gefeiert Niko Iličević (Mitte) wurde nach Schlusspfiff von Fans und Mitspielern gefeiert

Niko Iličević (Mitte) wurde nach Schlusspfiff von Fans und Mitspielern gefeiert

Foto: Alex Grimm / Getty Images

Garniert wurde der Sieg durch das Debüt von Niko Iličević, der mit 16 Jahren und einem Tag gemeinsam mit Youssoufa Moukoko jetzt der jüngste Bundesligaprofi der Historie ist.

Vor 59.600 Zuschauern trafen Warmed Omari per Eigentor (10. Minute), Raphael Onyedika (47.) und Younes Ebnoutalib (69.) für die Eintracht, die am Vortag Joti Chatzialexiou als neuen Sportvorstand ab dem 1. Februar 2027 verpflichtet hatte. Terem Moffi (14.) gelang für die Hamburger, die Tabellen-15. sind, nur der zwischenzeitliche Ausgleich.

Furioser Eintracht-Beginn

Trotz des siegreichen Pokal-Auftritts vor fünf Tagen beim 3:1 in Hamburg veränderte Eintracht-Trainer Adi Hütter seine Startelf gleich auf vier Positionen. Unter anderem mussten Routinier Mario Götze und Stürmer Jonathan Burkardt auf die Bank. Beim seit Wochen personell arg gebeutelten HSV gab es drei Wechsel in der Anfangsformation.

Die Eintracht startete furios und kam früh zu ersten Chancen. Zunächst verfehlte Can Uzun im Anschluss an einen Eckball mit einem Schuss von der Strafraumgrenze nur knapp das Tor. Kurz darauf scheiterte Ebnoutalib am glänzend reagierenden HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes.

Ball und Gegner im Tor, Frankfurt führt

Ball und Gegner im Tor, Frankfurt führt

Foto: Eyüp Kaya / STEINSIEK.CH / IMAGO

Beim dritten verheißungsvollen Angriff der Hausherren konnte dann aber auch der 33-Jährige nichts mehr retten. Nach einer flachen Hereingabe von Farès Chaïbi bugsierte Omari den Ball beim Rettungsversuch vor dem einschussbereiten Ebnoutalib ins eigene Tor.

HSV mit schneller Antwort

Das Gegentor war ein Weckruf für die Gäste, die nun auch am Spiel teilnahmen und nur vier Minuten später die passende Antwort fanden. Nach einer missglückten Abwehraktion von Lilian Brassier passte Albert Grönbaek den Ball in die Mitte, wo Moffi gänzlich frei stehend aus Nahdistanz vollendete.

Die Norddeutschen agierten in der Folge mutiger nach vorn, ohne dabei aber große Gefahr auszustrahlen. Dafür stand die Defensive besser als zu Beginn und ließ bis zur Pause keine nennenswerte Möglichkeit für die mit zunehmender Spielzeit immer harmloser agierende Eintracht zu.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste – mit stürmischen Gastgebern, die nur 90 Sekunden nach Wiederbeginn jubeln durften. Einen Kopfball von Brassier boxte Heuer Fernandes direkt vor die Füße von Onyedika, der ohne Mühe zur erneuten Führung traf.

Hamburger Tristesse nach der dritten Niederlage in acht Tagen

Hamburger Tristesse nach der dritten Niederlage in acht Tagen

Foto: Florian Wiegand / dpa

Und dieses Mal ließen die Hausherren nicht locker. Ein Treffer von Chaïbi fand wegen einer vorherigen Abseitsposition von Vorlagengeber Ansgar Knauff zwar keine Anerkennung, beim sechsten Saisontor von Ebnoutalib war dann aber alles regelkonform. Wenig später lenkte Heuer Fernandes einen Schuss von Chaïbi an die Latte und verhinderte damit ein weiteres Gegentor.

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Für den HSV war es nach zwischenzeitlich drei Siegen am Stück eine Woche zum Vergessen. Im DFB-Pokal erfolgte das Aus, in der Liga gab es Niederlagen in Paderborn und Frankfurt. Am kommenden Freitag kommt es im Tabellenkeller zum Duell mit dem Letzten Borussia Mönchengladbach.

mfu/dpa

Source: Der Spiegel · DER SPIEGEL

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