Einzelne Medien hat er zwischenzeitlich schon ausgeschlossen, jetzt will der US-Präsident wohl noch weiter gehen: Er erwägt laut »New York Times«, den Briefing Room im Weißen Haus dichtzumachen – und zum Schwimmbad umzufunktionieren.

21.10.2026, 15.12 Uhr

Blick in den James S. Brady Press Briefing Room im Weißen Haus (am 13. Oktober): Könnte Trump dort künftig Bahnen ziehen? Blick in den James S. Brady Press Briefing Room im Weißen Haus (am 13. Oktober): Könnte Trump dort künftig Bahnen ziehen?

Blick in den James S. Brady Press Briefing Room im Weißen Haus (am 13. Oktober): Könnte Trump dort künftig Bahnen ziehen?

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Chip Somodevilla / Getty Images

Dass Donald Trump nicht besonders gut auf die Presse zu sprechen ist, ist hinlänglich bekannt – zumindest, wenn es um solche Redaktionen und Journalisten geht, denen er vorwirft, »Fake News« zu verbreiten. Zuletzt stritt er sich mit CNN, MS NOW und »Politico«, weil er ihnen den Zugang zum Weißen Haus versperren wollte (mehr dazu hier ). Nun plant Trump offenbar, den kompletten Presseraum dichtzumachen. Das berichtet die »New York Times« .

Demnach spiele der US-Präsident schon seit Monaten mit der Idee, den James S. Brady Press Briefing Room dichtzumachen. An seiner Stelle solle wieder ein Pool entstehen, schreibt die Zeitung unter Berufung auf mehrere namentlich nicht genannte Personen, die mit den Planspielen vertraut seien.

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In dem Raum des Weißen Hauses, in dem heute die Pressetermine stattfinden, ließ US-Präsident Franklin D. Roosevelt 1933 ein Schwimmbad bauen. Unter Richard Nixon wurde es später abgedeckt und zum Presseraum umfunktioniert: Dass die Medien Teil des Weißen Hauses wurden, ist ein Symbol aus einer Zeit, in der die USA weltweit als Vorbild für Pressefreiheit, Gewaltenteilung und Demokratie galten (mehr hier).

Nun soll Trump also mit dem Gedanken spielen, die Presse wieder aus dem Regierungssitz zu verbannen. Das berichtete im vergangenen Monat auch das »Wall Street Journal« : Demnach brachte der US-Präsident die Idee mehrfach in Gesprächen mit Vertrauten vor.

Trump selbst lieferte dafür Hinweise: Erst Ende September postete er auf seinem Truth-Social-Account eine Fotocollage : Auf der einen Seite (»Vorher«) ist der jetzige Presseraum zu sehen, im Post überschrieben mit »Fake News«; auf der anderen Seite (»Nachher«) ein Pool samt goldverzierter Türrahmen und Deckenornamenten, überschrieben mit »FDR Pool«.

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Source: Der Spiegel · DER SPIEGEL

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