Kleine, aber interessante Meldungshäppchen vom News-Buffet zu Myrlyn, Crystal, Go, VS Code, Atlassian, Python, TypeScript, React Native, BoxLang und
(Bild: Natalia Klenova / Shutterstock.com)
In unserem leckeren Häppchen-Überblick servieren wir alles, was es zwar nicht in die News geschafft hat, wir aber dennoch für spannend halten:
- Das Paketverwaltungs-GUI Myrlyn für SUSE und openSUSE bekommt mit Version 1.1 neue Filter in der Repository-Ansicht, fügt Neustart-Benachrichtigungen zur Zusammenfassungsseite der Anwendung hinzu und bietet eine bessere Unterstützung für dunkle Designs.
- Version 1.22.1 der Programmiersprache Crystal enthält einen Fix für die Sicherheitslücke GHSA-7jw4-6xx8-g2r9 in der OpenSSL-Anbindung.
OpenSSL::SSL::Contextverwendet in der Standardkonfiguration damit keine veralteten Einstellungen mehr. Außerdem ist KernelTLS (kTLS) nun standardmäßig deaktiviert, da es in bestimmten Szenarien zu unerwartetem Verhalten führen kann. Wer kTLS trotzdem nutzen will, braucht mitctx.add_options(OpenSSL::SSL::Options::ENABLE_KTLS)ein manuelles Opt-in. - Das Go-Team hat die 2026 Go Developer Survey gestartet und will damit herausfinden, wie Entwicklerinnen und Entwickler Go verwenden und welchen Herausforderungen sie dabei begegnen. Die Umfrage läuft bis zum 3. November und dauert etwa 10 bis 20 Minuten. Anfang 2027 will das Go-Team die Ergebnisse veröffentlichen. An der letztjährigen Umfrage beteiligten sich 5379 Personen.
(Bild: maximkostenko / 123rf.com)
Die betterCode() Rust zeigt am 26. November 2026, welche Architekturen, Tools und Prozesse sich für die agentische Softwareentwicklung mit Rust eignen. Die Vorträge vermitteln Best Practices und Leitlinien, für welche Aufgaben man Agenten sinnvoll einsetzen kann und was man lieber noch selbst macht.
- Visual Studio Code 1.143 macht Copilot Harness zur Standardumgebung für neue Sitzungen. Als Vorschau integriert ist die Möglichkeit, Aufgaben im Agentenfenster mit mehreren KI-Modellen auszuführen und zu vergleichen. Experimentellen Charakter haben das Freigeben von Speicherplatz inaktiver Agenten-Worktrees, das Ausführen von MAI Code 1.1 Flash direkt auf dem Endgerät und eine Liste der geänderten Dateien im Multi-Diff-Editor. Inzwischen steht auch schon Visual Studio Code 1.144 Insiders zum Download bereit.
- KI-Code ist zwar schnell erzeugt, bis zur fertigen Software ist es dann aber immer noch ein weiter Weg. Das geht aus der Atlassian-Studie „State of Developer Experience 2026“ hervor, die das Feedback von gut 1500 Fachleuten aus der Softwareentwicklung sammelte. Danach geben 87 Prozent an, dass sie mit KI schneller Code schreiben und bereitstellen können. Gleichzeitig verbringen fast zwei von drei Developern (65 %) regelmäßig Zeit damit, KI-Output zu korrigieren.
- Python 3.15.1, 3.14.9 und 3.13.17 sind in erster Linie Sicherheitsupdates. Sie bringen pip 26.2.2 samt certifi 2026.10.19 mit, um auf einen Sicherheitsvorfall mit eMudhra/emSign-Zertifikaten zu reagieren. Das Python-Team rät, auch in bestehenden virtuellen Umgebungen pip und uv zu aktualisieren.
- TypeScript 7.1 Beta erweitert den Support moderner JavaScript-Modulfunktionen wie Import Attributes in Ambient Modules und unterstützt die neuen Source Phase Imports. Sie sind vor allem für WebAssembly und zukünftige Modulladeverfahren gedacht. WebAssembly-Source-Imports lassen sich bereits in aktuellen Node.js-Versionen nutzen.
- Das React-Framework React Native 0.88 beherrscht variable Schriftarten, kommt mit einem neuen und standardmäßig aktivierten webbasierten Event-System und bringt Updates auf React 19.3.0 und Metro 0.87. Neu ist außerdem die Unterstützung des SceneDelegate-Lifecycles, den Apple ab dem iOS-27-SDK voraussetzt. Da keine benutzerseitig sichtbaren Breaking Changes mit an Bord sind, lassen sich bestehende Anwendungen in der Regel ohne Codeänderungen auf die neue Version aktualisieren.
- Mit der neuen Azure-Functions-Laufzeitumgebung von BoxLang 1.18.0 können Anwendungen nun mit demselben Code serverless auf AWS Lambda, Google Cloud Functions und Microsoft Azure Functions laufen. Ebenfalls neu sind clusterfähige geplante Aufgaben, um Jobs in verteilten Umgebungen auf nur einem Server ausführen zu können.
- Laut einer Studie der Linux-Foundation sind ein Viertel aller Pull Requests als AI Slop anzusehen. Allerdings steigert danach der Einsatz von GenAI die Produktivität über alle Open-Source-Entwicklungsaufgaben um 50 Prozent.
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(mro)
Source: Heise · Maika Möbus, Matthias Parbel, Wolf Hosbach, Rainald Menge-Sonnentag, Manuel Masiero
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