Die Nominierung des früheren »Tagesschau«-Sprechers Constantin Schreiber für die Bundesversammlung sorgt im BSW für Ärger. »Wir sehen diese Nominierung kritisch«, heißt es in einer Erklärung der BSW-Parteichefs Fabio De Masi und Amira Mohamed Ali. »Schreiber hat mittlerweile selbst klargestellt, dass er wesentliche Positionen des BSW zu Nahost, zum Ukrainekrieg und zur Wirtschaftspolitik nicht teilt.« Deswegen überzeuge diese Personalie nicht.
Nach seiner Nominierung distanzierte sich Schreiber von inhaltlichen Positionen des BSW. Er kündigte an, dass er einen eigenen Vorschlag für das Amt des Bundespräsidenten machen will.
Der sächsische BSW-Fraktionschef Ronny Kupke hatte die Nominierung damit begründet, dass es bei der Bundesversammlung auch darum gehe, die Meinungsvielfalt abzubilden. Schreiber stelle sich gesellschaftlichen Konflikten und scheue nicht vor kontroversen Debatten zurück.
Source: Der Spiegel · DER SPIEGEL
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