Für das laufende Geschäftsjahr rechnet BMW mit Verlusten im Automobilsegment. Das hat auch mit dem Umbau im Management zu tun.

03.11.2026, 21.53 Uhr

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Foto: Kirill Kudryavtsev / AFP

Der Autokonzern BMW erwartet im laufenden Geschäftsjahr weniger Gewinn als zuletzt angenommen. Die Marge vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) im Automobilsegment soll jetzt zwischen minus 0,5 und plus 0,5 Prozent liegen, teilte das Unternehmen mit. Bislang war BMW von einer Marge von einem bis drei Prozent ausgegangen. Die Ebit-Marge setzt den operativen Gewinn eines Unternehmens ins Verhältnis zum Umsatz.

Grund für die neue Prognose sei die Entscheidung des Vorstands, »Portfolio- und Strukturmaßnahmen zu erweitern und zu intensivieren«, erklärte BMW. So solle die »angekündigte Verschlankung der Managementfunktionen beschleunigt werden«. BMW stellt an diesem Mittwoch seinen Bericht zum dritten Quartal vor. Zuletzt hatte das Unternehmen unter anderem angekündigt, Teile seines mittleren bis oberen Managements umzustrukturieren. Zudem gab es ein populäres Abfindungsprogramm, für das Rückstellungen gebildet wurden.

Bereits im Juni hatte BMW eine Gewinnwarnung herausgegeben und die Prognose nach unten korrigiert. Am Jahresanfang war der Konzern noch von einer Ebit-Marge von vier bis sechs Prozent ausgegangen. Die Aktien zuletzt schon schwachen Aktien sackten nach der erneuten Ankündigung weiter ab.

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esw/dpa

Source: Der Spiegel · DER SPIEGEL

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