Aldi tritt in den Handel mit Postpaid-Tarifen ein. Während der Discounter und seine Mitbewerber wie Lidl und Netto bislang ihr Wohl im Verkauf von Prepaid-Mobilfunk gesucht haben, gibt es jetzt bei Aldi auch eine Möglichkeit, ein Postpaid-Angebot zu erwerben, bei dem die Mobilfunkleistungen erst nachträglich abgerechnet werden.
Zudem lassen sich die neuen Flex-Tarife erstmals mit Smartphones von Samsung und Apple kombinieren. Auch dies bietet Aldi auf diese Weise erstmalig an. Früher gab es Geräte immer nur zum Einmalpreis.
Die Flex-Tarife bieten 5G-Mobilfunk über Telefónica und eine Allnet-Flat. Es gibt sie wahlweise mit monatlich 75 Gigabyte Datenvolumen oder 150 Gigabyte. Sie kosten 14,99 Euro bzw. 19,99 Euro und sind monatlich kündbar. Die Smartphones lassen sich wahlweise auf einmal bezahlen oder über 24 Monate finanzieren. Zur Auswahl stehen das Samsung Galaxy S26 FE Enterprise Edition und das iPhone 16e. Die monatliche Finanzierungsrate beträgt 25 Euro – sie kommt dann zum Tarif hinzu. Insgesamt kosten die Geräte damit über 24 Monate gerechnet 600 Euro. Die Abrechnung erfolgt zum Monatsende per Lastschrift oder PayPal.
Vor dem Kauf Preise prüfen
Laut Pressemitteilung von Aldi sind jederzeit Tarifwechsel möglich. Es können auch Optionen für Reisen, Surf-Tickets und weiteres Datenvolumen dazugebucht werden. Das Angebot ist bis zum 31. Dezember 2026 befristet. Die Starter-Sets für die neuen Flex-Tarife sind in allen Filialen von Aldi Nord und Aldi Süd erhältlich. Die Smartphones gibt es hingegen nur online und für Bestandskunden über die Aldi-Talk-App.
Ob sich das Angebot lohnt, sollten Interessierte vor dem Kauf prüfen. Die Smartphone-Preise sind konkurrenzfähig: Das iPhone 16e und das Galaxy S26 FE Enterprise Edition kosten im Online-Handel derzeit teilweise mehr als die von Aldi verlangten 600 Euro. Die reguläre Version des Samsung-Smartphones ist hingegen bereits deutlich günstiger erhältlich. Bei den Mobilfunktarifen bietet Aldi selbst Alternativen: So enthält der Prepaid-Tarif L für 19,99 Euro je vier Wochen bereits 100 Gigabyte Datenvolumen, bei Bedarf lässt sich kostenlos und beliebig oft je 1 Gigabyte nachbuchen.
(mki)
Source: Heise · Malte Kirchner
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