Der US-Schauspieler Adam Driver, 42, hat sich zu zwei seiner bekanntesten Rollen geäußert. »Kein ›Star Wars‹ mehr«, sagte er im Podcast The Rich Eisen Show. »Wir haben es versucht. Wir haben versucht, noch einen zu machen. Aber sie meinten: Nein, er ist tot.«
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Driver bezog sich damit auf seine Rolle des Ben Solo / Kylo Ren in drei Filmen der »Star Wars«-Reihe. Seine Figur starb im Film »Der Aufstieg Skywalkers« (eine Rezension lesen Sie hier).
In dem Podcast sagte Driver nun, er und Regisseur Steven Soderbergh hätten mindestens zwei Jahre lang mit der Idee eines Films über Kylo Ren gespielt, der Arbeitstitel lautete demnach: »The Hunt for Ben Solo«. Es habe sogar ein »wirklich gutes Drehbuch« gegeben. Letztlich sei es aber schlicht an dem Problem gescheitert, dass niemand gewusst habe, wie man Ben Solo wieder aufleben lassen solle, sagte Driver. »Und das war’s dann.«
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Driver wirbt derzeit für seinen neuen Film »Paper Tiger«, in dem er an der Seite von Scarlett Johansson und Miles Teller zu sehen ist (dem SPIEGEL erklärte er, warum er sich seine eigenen Filme nie ansieht, auch diesen nicht).
Was Driver über die neuen »Girls«-Folgen sagt
Für »BlacKkKlansman« und »Marriage Story« wurde Driver jeweils für einen Oscar nominiert. Seinen Durchbruch feierte der Schauspieler mit der TV-Serie »Girls«. Darin spielte er über sechs Staffeln Adam Sackler, den Freund der Protagonistin Hannah Horvath.
Als Serienschöpferin Lena Dunham Mitte Oktober ankündigte, »Girls« für fünf neue Folgen wiederzubeleben, erwähnte sie Driver nicht. Bei einem Pressetermin für seinen neuen Film wurde er am Samstag danach gefragt, ob er bei der TV-Neuauflage dabei sein werde. »Nein«, antwortete Driver schnell. Und schob noch schneller nach: »Aber ich wünsche ihnen das Allerbeste.«
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Als Dunham im Frühjahr ihre Memoiren »Famesick« veröffentlichte, sorgten ihre kritischen Worte über Driver für Schlagzeilen: Er sei bei den Dreharbeiten zu »Girls« teils »verbal aggressiv« sowie »herablassend und körperlich einschüchternd« gewesen (mehr dazu hier). Dunham beschrieb zwar auch eine »beschützende, ja sogar liebevolle« Seite Drivers. Für Aufsehen sorgten aber vor allem die vorwurfsvollen Töne in Dunhams Autobiografie.
Source: Der Spiegel · DER SPIEGEL
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