Zwei Schweizer auf dem Riesenslalom-Podest von Sölden - doch es siegt ein Brasilianer

Lucas Pinheiro Braathen gewinnt den Weltcup-Auftakt in Sölden. Auf dem Rettenbachgletscher setzt er sich im Riesenslalom vor dem Schweizer Duo Loïc Meillard und Marco Odermatt durch.

25.10.2026, 14.21 Uhr

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Marco Odermatt (rechts) ist nun am meisten Schweizer Riesenslalom-Podeste der Geschichte erreicht – der Sieger in Sölden geht aber an Lucas Pinheiro Braathen (links).

Marco Odermatt (rechts) ist nun am meisten Schweizer Riesenslalom-Podeste der Geschichte erreicht – der Sieger in Sölden geht aber an Lucas Pinheiro Braathen (links).

Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

Für Lucas Pinheiro Braathen ist es der zweite Sieg in Sölden, nachdem er bereits 2020 triumphiert hat. Damals gewann er im Team von Norwegen vor Marco Odermatt und Gino Caviezel. Zudem feiert der mittlerweile für Brasilien startende Athlet seinen vierten Sieg in Folge im Riesenslalom. In der vergangenen Saison sicherte er sich die kleine Kristallkugel knapp vor Odermatt.

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Dieser machte als Vierter nach dem ersten Durchgang noch einen Platz gut und feiert damit das 47. Riesenslalom-Podest der Karriere. Damit ist er nun alleiniger Schweizer Rekordhalter in dieser Kategorie – Michael von Grünigen und Vreni Schneider haben je 46 Podestplätze errungen.

Geschlagen wurde der Nidwaldner neben Pinheiro Braathen einzig noch von Loïc Meillard, der in seinem ersten Rennen als Vater um einen Hundertstel schneller als Odermatt fuhr. Es ist Meillards erster Podestplatz auf dem Rettenbachgletscher.

Die restlichen Schweizer enttäuschen

Keine grossen Sprünge nach vorne gelangen Thomas Tumler und Lenz Hächler, die den Riesenslalom im 23. beziehungsweise 25. Rang beendeten. Beide machten jeweils zwei Plätze gut. Besonders der 23-jährige Hächler, der erst zum zweiten Mal in seiner Karriere im Weltcup punktete, dürfte mit dem Saisonstart dennoch zufrieden sein.

Nicht in den 2. Durchgang schafften es hingegen Luca Aerni (42.) und Gino Caviezel (49.). Für Letzteren war es das «richtige» Comeback, nachdem er seit seinem Sturz in Bormio im Dezember 2024 nur ein einziges Mal – in Schladming diesen Januar – an den Start gegangen war.

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Source: Neue Zürcher Zeitung

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