Das Freiburger Stimmvolk hat den Grossen Rat neu gewählt. Die Bürgerlichen konnten ihre Vormachtstellung beibehalten.
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Im Kanton Freiburg haben die bürgerlichen Parteien Mitte, SVP und FDP auch weiterhin klar das Sagen. Nach Auszählung aller Stimmen belegen sie fast zwei Drittel der Sitze im Freiburger Kantonsparlament. Damit hat sich an der bürgerlichen Dominanz bei den Gesamterneuerungswahlen im ländlichen Kanton Freiburg wenig geändert.
FDP ist die grosse Verliererin
Was sich geändert hat, ist die Sitzverteilung innerhalb des bürgerlichen Bündnisses: Die FDP verliert fünf Sitze und belegt neu noch 18 Sitze im Kantonsparlament. Auf der anderen Seite hat die SVP sieben Sitze dazu gewonnen und ist mit 25 Sitzen nun zweitstärkste Partei im Grossen Rat. Stärkste Partei bleibt weiterhin die Mitte mit unveränderten 26 Sitzen.
Im Zuge der grünen Welle verlor die SP vor fünf Jahren sieben Sitze an die Grünen. Sie wollte zumindest einen Teil davon zurückerobern. Das ist ihr gelungen, sie hat zwei Sitze gut gemacht und kommt neu auf 23 Sitze. Die Grünen wiederum haben drei Sitze verloren und kommen neu auf zehn Sitze.
Denn auf der linken Seite mischte bei den aktuellen Wahlen auch eine neue Kraft mit: die linksalternative Gruppierung Das-Was, die im Frühling im Freiburger Stadtparlament auf Anhieb sieben Sitze holte. Und diese Gruppierung hat nun auch im Grossen Rat zwei Sitze geholt.
Neben dem Grossen Rat wurden im Kanton Freiburg auch Staatsrat und Oberamtspersonen neu gewählt.
Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 8.11.2026, 12:03 Uhr ; kemo;gygm;swak
Source: SRF · 08.11.2026, 10:09
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