Die Walliserin lanciert am Samstag mit dem Riesenslalom in Sölden die WM-Saison.

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Camille Rast startet in Sölden in ihre 10. Weltcup-Saison. Die 27-Jährige ist mittlerweile die Anführerin der Technikerinnen bei Swiss-Ski. Das sagt nicht Rast selbst, sondern ihr Resultatblatt. Als Gesamtdritte hinter Mikaela Shiffrin und Emma Aicher hat sich die Walliserin als eine der komplettesten Technikerinnen im Weltcup etabliert.

Sölden als schwieriges Pflaster

An den Rettenbachgletscher hat die amtierende Slalom-Weltmeisterin aber keine allzu guten Erinnerungen. «Sölden war für mich nie ein gutes Rennen», blickt Rast zurück, «aber wer weiss, das ändert sich vielleicht an diesem Wochenende. Ich mache mir keinen Druck.» Noch nie hat sich Rast in Sölden in den Top 10 klassiert, ein 12. Rang vor zwei Jahren ist ihr Bestergebnis.

Gesundheitlich kann die leidgeplagte Technikerin Entwarnung geben: «Die Hüfte war zwar in letzter Zeit nicht immer bei 100 Prozent, aber generell fühle ich mich gut.»

Legende: Den Blick auf die kommende Saison gerichtet Camille Rast. Keystone/Gian Ehrenzeller

Neuer Trainer, neue Energie

Die bevorstehende Saison wird Rast mit einem neuen Trainer in Angriff nehmen. Claude-Alain Art ersetzt Denis Wicki, der in den Ruhestand gegangen ist. Art war schon Rasts Trainer, als sie ihr erstes Jahr im nationalen Leistungszentrum absolvierte.

Vom Slalomstart aus sieht man das Ziel, man wird die ganze Energie spüren. Das wird für mich ein mega cooler Event.

«Wir arbeiten jeden Tag an kleinen Details, es tut mir gut», erzählt Rast. Und sie hofft, dass ihr neuer Coach ihr wertvolle Impulse geben kann. «Es ist für ihn das erste Mal hier in Sölden. Für ihn ist es eine neue Erfahrung, mir gibt es neue Energie.»

Vorfreude auf Crans-Montana

Mit «Geduld und Spass» möchte die Olympia-Silbermedaillengewinnerin von Milano Cortina den Ski-Winter angehen. Das Highlight wird dann mit der Heim-WM in Crans-Montana folgen. Die Vorfreude bei Rast könnte grösser nicht sein.

«Es wird das erste Mal sein, dass ich ein Rennen zuhause fahren kann. Vom Slalomstart aus sieht man das Ziel, man wird die ganze Energie spüren. Das wird für mich ein mega cooler Event. Eine WM-Medaille habe ich schon, ich werde es einfach geniessen können», freut sich die Frau aus Vétroz.

SRF zwei, sportflash, 22.10.2026, 21 Uhr ;  mas/sda

Source: SRF · 22.10.2026, 21:15

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