Konzernchef Philipp Navratil übertrifft im dritten Quartal die selbstgesetzten Ziele. Der Umbau des weltgrössten Nahrungsmittelkonzerns scheint zunehmend Früchte zu tragen.

22.10.2026, 07.28 Uhr

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Der Hauptsitz von Nestlé in Vevey.

Der Hauptsitz von Nestlé in Vevey.

Laurent Gillieron / KEYSTONE

Beim Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé ist derzeit jedes Quartalsergebnis ein Test dafür, ob der Konzernumbau vorankommt. Vor etwas mehr als einem Jahr hat Philipp Navratil die Firmenleitung übernommen. Zudem hat das Unternehmen mit Pablo Isla einen neuen Verwaltungsratspräsidenten erhalten.

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Die beiden wollen Nestlé aus der Krise führen: Der weltgrösste Nahrungsmittelkonzern soll wieder mehr Produkte verkaufen. Nach zahlreichen personellen Turbulenzen soll er zu Stabilität zurückfinden. Und der schwächelnde Aktienkurs soll endlich wieder steigen.

Als wichtigste Masszahl für den Erfolg gilt das Wachstum des Verkaufsvolumens. Mit den Zahlen zum dritten Quartal 2026 hat Nestlé am Donnerstag die Erwartungen deutlich übertroffen: Das interne Realwachstum – im Firmenjargon «real internal growth» (RIG) genannt – betrug hohe 2,8 Prozent. Analytiker hatten im Vorfeld mit 1,5 Prozent gerechnet.

Navratil selbst betont bei jeder Gelegenheit, wie wichtig das Volumenwachstum sei. Für ihn spiegelt es am besten, wie gross die Nachfrage nach Nestlé-Produkten wie Nespresso, Maggi oder Kitkat ist. Navratil strebt ein RIG von dauerhaft mehr als 2 Prozent an. Im dritten Quartal wurde dieser Wert deutlich übertroffen – erstmals seit mehr als vier Jahren.

Die Nachricht dürfte an der Börse gut ankommen. Der Aktienkurs hat sich seit Navratils Amtsantritt noch nicht nachhaltig erholt, wobei die Tendenz in den vergangenen Wochen positiv war.

Mehr folgt.

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Source: Neue Zürcher Zeitung · Matthias Benz

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