Trotz politischer Unruhen sind die Motorrad-Teams in Katar fast geschlossen am Start.
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Am Donnerstag fand sich der MotoGP-Tross in Katar ein. So weit, so normal. Doch natürlich ist rund 200 km vom iranischen Festland entfernt nicht alles normal.
Ein Grossteil der Fahrer hatte sich wegen der Sicherheitslage im Nahen Osten gegen einen Start ausgesprochen. Lediglich Yamaha verweigerte am Ende die Teilnahme und reiste mit seinen zwei Teams nicht an. Drohende Strafen und vertragliche Verpflichtungen gaben bei den anderen Herstellern am Ende den Ausschlag für den Start.
Lüthi vor Ort dabei
Auch Tom Lüthi ist vor Ort dabei. Der SRF-Experte, der in seiner Funktion als «Riding Coach» in Doha weilt, erzählt, dass er aktuell keinen Unterschied zu anderen Jahren spüre. Das gesamte Paddock sei jedoch mit Flugblättern informiert worden, wie es sich im Falle von möglichen Unruhen verhalten sollte. «Wir haben einen Schutzplan erhalten. Es gibt Informationen zu Besammlungspunkten», so der Berner.
Sportlich steht der mögliche WM-Titel von Marc Marquez im Vordergrund. Dem Spanier winkt die Chance, zwei Rennen vor Schluss seinen 8. MotoGP-Titel in trockene Tücher zu bringen.
mas/agenturen
Source: SRF · 06.11.2026, 19:13
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