Meldungen Zürich
Die neuesten Meldungen aus dem Kanton.
30.10.2026, 10.45 Uhr
9 Leseminuten
AktualisiertChantal Galladé wechselte 2019 von der SP zur GLP.
Keystone / Alexandra Wey
Chantal Galladé tritt aus dem Kantonsrat zurück
zge. Bei der Zürcher GLP kommt es zu einem Wechsel. Die Winterthurerin Chantal Galladé tritt per 2. November aus dem Kantonsparlament zurück. Dies hat der Kanton Zürich mitgeteilt.
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Ihre Nachfolgerin wird Nora Ernst aus Winterthur. Die 39-Jährige ist Co-Präsidentin der kantonalen GLP und Kandidatin für die Regierungsratswahlen im April 2027.
Mit ihrem Rücktritt beendet Galladé eine rund 30 Jahre lange Politkarriere, die vor allem von ihrer Zeit im Nationalrat geprägt war. Von 2003 bis 2018 nahm sie dort als SP-Vertreterin Einsitz. 2019 kehrte sie den Sozialdemokraten den Rücken und schloss sich der GLP an. Sie begründete dies damals mit der Haltung der SP zur Europapolitik. 2023 wurde sie Kantonsrätin der GLP.
Galladés Rücktritt aus dem Kantonsparlament fällt mit dem Antritt einer neuen Stelle zusammen: Per 1. November wird sie Rektorin des Berufsbildungszentrums Schaffhausen.
Der alte Bettentrakt sei veraltet, schreibt das Spital Männedorf. Die neuen Zimmer sollen direkten Seeblick bieten.
Christoph Ruckstuhl
Das Spital Männedorf plant einen Neubau
jhu. Das Spital Männedorf will bauen, und zwar einen neuen Bettentrakt. Dies hat es am Dienstag mitgeteilt. Der Neubau soll den alten Bettentrakt aus den 1950er-Jahren ersetzen. Trotz umfangreicher Renovierungen in den vergangenen zwei Jahrzehnten entspreche dieser nicht mehr den heutigen Standards.
Neubauprojekte haben in den letzten Jahren einige Spitäler in finanzielle Schwierigkeiten gebracht. Zu den Kosten will man sich beim Spital Männedorf auf Anfrage aber nicht äussern. Diese stünden noch nicht fest und würden sich erst im anstehenden Wettbewerb ergeben.
Die Spitalführung lässt in ihrer Mitteilung aber durchblicken, dass man nicht klotzen will. Zumindest sind keine zusätzlichen Betten geplant. Es soll bei deren 60 bleiben, verteilt auf 40 «zeitgemässe Zimmer» mit direktem Seeblick. Der Fokus soll auf effizienten Abläufen liegen, von denen Patienten und Mitarbeitende gleichermassen profitieren würden. Die Finanzierung des Projekts sei zudem in der langjährigen Finanzplanung berücksichtigt und sei mit den Aktionärsgemeinden abgesprochen, heisst es weiter in der Mitteilung.
Erst vor einem Jahr hatten die Stimmberechtigten der acht Eigentümergemeinden am rechten Zürichseeufer Ja dazu gesagt, dem Spital Männedorf Sicherheiten in der Höhe von 70 Millionen Franken zu gewähren. Damit war es dem Spital möglich, diesen Sommer eine fällige Anleihe über 50 Millionen Franken zu günstigen Konditionen abzulösen. Finanziell steht das Spital insgesamt solid da. Im vergangenen Jahr konnte es einen Gewinn von 3,2 Millionen Franken erzielen.
Bis der Neubau steht, wird es noch eine Weile dauern. Zunächst wird ein zweistufiger Wettbewerb durchgeführt. Bis Ende 2028 soll der Auftrag vergeben und der Neubau dann Ende 2031 übergeben werden. Das alte Bettenhaus wird danach abgerissen.
Ende März war die Hälfte der Mole am Hafen Tiefenbrunnen untergegangen, hier rot markiert. Diese Lücke will die Stadt nun schliessen.
Stadtpolizei Zürich
Nach dem Untergang von Ende März: Stadt baut am Hafen Tiefenbrunnen eine provisorische Mole
R. Sc. · Bootsbesitzer, die ihren Bootsplatz am Hafen Tiefenbrunnen in Zürich im vergangenen Frühling verloren haben, können aufatmen. Bis zum Start der kommenden Saison will die Stadt an gleicher Stätte einen provisorischen Bootssteg gebaut haben. Wie das Tiefbauamt am Montag auf Anfrage der NZZ bestätigte, soll die schwimmende Mole den versunkenen Teil der Anlage ersetzen. «Der Bau des Provisoriums steht nun im Vordergrund», sagte eine Sprecherin. Die Bergung des untergegangenen Stegs hingegen werde später realisiert.
Ende März war ein Teil der Anlage kollabiert – wahrscheinlich, weil bei Unterhaltsarbeiten mehrere Schächte offen gelassen worden waren und diese sich über Nacht mit Wasser gefüllt hatten.
Die neue Anlage soll 99 Booten Platz bieten. Das sind rund zehn weniger als bisher. Einige Bootsbesitzer würden jedoch einen Umzug in einen anderen Hafen bevorzugen. Daher könne «voraussichtlich allen, die bleiben möchten, ein Platz zugeteilt werden», teilte das Tiefbauamt weiter mit. Kostenpunkt des Provisoriums: 1,4 Millionen Franken, bewilligt durch die Departementsvorsteherin Simone Brander (SP).
Das Bauvorhaben wurde vor dem städtischen Sparprogramm lanciert. Was nun, da das Generationenprojekt Marina Tiefenbrunnen nicht realisiert wird, aus dem provisorischen Verbindungsstück werden beziehungsweise wie lange dieses im Wasser schwimmen soll, ist unklar. Das seien nachgelagerte Fragen, teilte die Sprecherin weiter mit.
Die Kantonspolizei hat ihren neusten Wasserwerfer vorgestellt. Das Fahrzeug fasst 9500 Liter Wasser.
Michael Schmid / Keystone
Zürcher Kantonspolizei schafft Wasserwerfer für über 5 Millionen Franken an
bai. Wasserwerfer kommen dann zum Einsatz, wenn Demonstrationen ausarten oder Fussball-Hooligans gewalttätig werden. Die beiden Fahrzeuge der Kantonspolizei sind in die Jahre gekommen. Sie sind schon seit 1999 in Betrieb. Nun werden sie ersetzt.
Jüngst hat die Kantonspolizei den ersten der neuen Wasserwerfer eingeweiht und seine Funktionsweise demonstriert. Dies geschah im Beisein von Politikern sowie Vertretern der Sicherheitsdirektion im Verkehrsstützpunkt Neubüel in Wädenswil, wie es in einem am Freitag versendeten Communiqué heisst.
Der Regierungsrat hatte für die zwei neuen Wasserwerfer 5,2 Millionen Franken bewilligt. Dies geschah auf Antrag der Sicherheitsdirektion.
Regierungsrat Mario Fehr spricht bei der Übergabe des ersten der beiden Wasserwerfer der neusten Generation in Wädenswil.
Michael Schmid / Keystone
Bei der Übergabe sagte der Sicherheitsdirektor Mario Fehr, dass zu einem sicheren Ordnungsdienst eine gute Ausrüstung und passende Einsatzmittel gehörten. Im Kanton Zürich sorge die Sicherheitsdirektion dafür, «zugunsten der Einwohnerinnen und Einwohner und der Polizistinnen und Polizisten im Einsatz».
In den folgenden Monaten werden die Einsatzkräfte auf dem neuen Fahrzeug geschult, danach ist es bereit für einen möglichen Einsatz. Der zweite neue Wasserwerfer folgt im Verlauf des nächsten Jahres.
Über Wasserwerfer verfügt die Kantonspolizei seit 1969. Nach Abschluss der laufenden Ersatzbeschaffung wird die vierte Generation zur Verfügung stehen.
Die Stadtpolizei Zürich liess schon 2023 neue Wasserwerfer anliefern. Diese kosteten pro Gefährt rund 2 Millionen Franken.
Das alte Modell des Wasserwerfers (links) und der erste der beiden neuen Wasserwerfer im Verkehrsstützpunkt Neubüel.
Michael Schmid / Keystone
Zwischen Horgen und Meilen wird ab Herbst 2028 eine neue Fähre eingesetzt.
Christoph Ruckstuhl / NZZ
Neues Schiff für Fähre Horgen–Meilen
heu. Die Zürichsee-Fähre Horgen–Meilen bestellt ein neues Schiff. Dieses ersetzt die Fähre Schwan, die nach über 55 Betriebsjahren das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreicht hat. Wie das Unternehmen am Freitag (23. 10.) mitteilt, entsprechen die begrenzte Zuladung des «Schwans» sowie die eingeschränkten Manövriereigenschaften bei Sturm und anspruchsvollen Wetterverhältnissen nicht mehr den heutigen Anforderungen.
Das neue Schiff soll im Herbst 2028 in Betrieb genommen werden. Es bringe deutliche Verbesserungen in Kapazität, Leistung, Sicherheit und ökologischer Effizienz. Der CO2-Ausstoss pro transportiertem Fahrzeug werde «substanziell» sinken.
Auch die neue Fähre wird mit fossiler Energie betrieben. Der Verwaltungsrat des Unternehmens hat verschiedene Antriebsvarianten geprüft, darunter auch einen vollelektrischen. Trotz intensiven Gesprächen mit Behörden, Förderstellen und Finanzierungspartnern liessen sich die erheblichen Mehrkosten einer Elektrofähre nicht wirtschaftlich verantwortbar finanzieren.
An der langfristigen Strategie einer schrittweisen Elektrifizierung der Flotte hält die Zürichsee-Fähre Horgen–Meilen AG unverändert fest, heisst es in der Mitteilung weiter. In den kommenden Jahren stehen weitere Ersatzinvestitionen an den bestehenden Schiffen an, bei denen die technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für elektrische Antriebssysteme laufend neu beurteilt werden.
Die «rasante Entwicklung» in der Antriebstechnik stimmt das Unternehmen zuversichtlich, dass die Elektrifizierung bei künftigen Projekten realistisch ist.
Zürich: Staatsbeitrag von 365 Millionen Franken für Tram Affoltern soll bewilligt werden
Der Baubeginn ist für das Jahr 2028 vorgesehen: Das Tram Affoltern würde der Wehntalerstrasse entlang zur Endhaltestelle Holzerhurd fahren.
Gaëtan Bally / Keystone
bai. Affoltern ist ein rasant wachsendes Stadtquartier, doch bis jetzt ist es nicht durch ein Tram erschlossen. Das dürfte sich in den nächsten Jahren ändern. Denn das Projekt Tram Affoltern ist wieder einen Schritt weiter: Bevor der Kantonsrat über seinen Anteil an der Finanzierung berät, hat die Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt (Kevu) am Donnerstag ihre Empfehlung abgegeben.
Die Kevu steht dem Tram Affoltern positiv gegenüber, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Sie beantragt dem Kantonsrat mit 11 zu 4 Stimmen, der Stadt Zürich einen Staatsbeitrag für den Bau der neuen Tramlinie zu bewilligen. Die Mehrheit sei überzeugt, dass das Tram Affoltern notwendig sei. Sie unterstützt damit den Antrag des Regierungsrats, den Staatsbeitrag zu bewilligen.
Heute bildet die Buslinie 32 das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs von Affoltern in die Innenstadt. Diese ist aber schon jetzt ausgelastet. In Affoltern sollen bis 2040 im Vergleich zur Jahrtausendwende rund 70 Prozent mehr Einwohner leben, nämlich 31 000 Personen. Es brauche deshalb einen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, argumentiert die Kevu.
Der künftige Mehrverkehr soll vom neuen Tram Affoltern aufgenommen werden: Dafür wird auf einer Länge von vier Kilometern entlang der Wehntalerstrasse zwischen den Haltestellen Brunnenhof und Holzerhurd eine neue Gleisstrecke gebaut.
Für den Bau dieser neuen Tramlinie ist ein Beitrag des Kantons an die Stadt von maximal 365 Millionen Franken vorgesehen. Dieser ist deutlich geringer als ursprünglich geplant; der Kanton stellte das Projekt wegen des finanziellen Aufwands zurück. Gemäss Vereinbarung zwischen Kanton und Stadt Zürich verpflichtete sich die Stadt, einen zweckgebundenen Beitrag von 60 Millionen Franken rechtskräftig zuzusichern. Mit dem deutlichen Ja der Stimmberechtigten vom 14. Juni zum städtischen Kredit ist diese Voraussetzung erfüllt.
Aus Sicht der Kommissionsmehrheit bringt das Projekt wegen der Enteignungen sowie des Verlusts von Bäumen und Parkplätzen zwar Nachteile mit sich. Der Verlust von Bäumen soll jedoch zahlenmässig überkompensiert werden.
Die Kommissionsminderheit, bestehend aus Mitgliedern der SVP-Fraktion, lehnt die Vorlage und damit den Staatsbeitrag an die Stadt Zürich ab. Aus ihrer Sicht handelt es sich um ein städtisches Projekt. Sie findet, dass die Stadt das Tram Affoltern allein finanzieren müsse.
Bezug des Zürcher Koch-Areals verzögert sich
Arbeiten im Jahr 2024 auf dem Dach der alten Kohlenlagerhalle, die als Teil des Quartierparks erhalten bleibt.
Keystone
hub. Ende Oktober hätten die ersten Mieterinnen und Mieter auf dem Zürcher Koch-Areal einziehen sollen. Dort, wo sich einst die berühmteste Hausbesetzung der Stadt befand, ist seit Jahren an einem neuen Quartier mit Wohnungen für neunhundert Personen gebaut worden. Ein Teil davon ist ein grosser Neubau der Genossenschaft Kraftwerk 1 – und von dieser gab es vor wenigen Tagen schlechte Nachrichten, wie die Tamedia-Zeitungen berichteten. Der Bezug der Wohnungen verschiebe sich um sechs bis zwölf Wochen, weil die Arbeiten nicht wie geplant liefen.
Die Ursache seien «gravierende Lieferverzögerungen», heisst es auf der Website der Genossenschaft. Deshalb könnten insbesondere die Treppenhäuser nicht termingerecht fertiggestellt werden – und das ist offenbar ein Sicherheitsrisiko: Die Vorschriften für den Bezug könnten so nicht eingehalten werden.
Weil zahlreiche der künftigen Bewohner fest mit einem Einzug per Ende Oktober gerechnet haben, muss die Genossenschaft nun kurzfristig nach Zwischenlösungen suchen. Sie hat nach eigenen Angaben bereits zahlreiche gefunden, darunter befänden sich rund fünfzig temporäre Wohnungen von anderen Genossenschaften, die wegen Bauprojekten gerade leer stünden. Andere künftige Mieter hätten sich selbst organisiert und kämen zum Beispiel bei Freunden unter.
Rückkehr zum Normalbetrieb im Zürcher Tramnetz
hub. Seit fast einem Jahr herrscht im Zürcher Tramnetz schon der Ausnahmezustand. Damals haben die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) nicht nur den grössten Fahrplanwechsel ihrer Geschichte vorgenommen, sondern wegen einer Baustelle am Hauptbahnhof gleich auch noch eine ihrer Hauptachsen auf Zusehen durchtrennt. In diesem zweiten Punkt findet am 13. Dezember nun eine Rückkehr zur Normalität statt.
Laut einer Ankündigung der VBZ werden die Trams dann wieder auf der gewohnten Strecke am Bahnhof vorbeifahren können, weil die Erneuerung der Haltestelle Bahnhofquai/HB dann abgeschlossen ist. Damit fallen auch die beiden ungewohnten Tramlinien 50 und 51 weg, die während der Zeit des Netzunterbruchs die nördlichen Streckenabschnitte der Linien 4, 11, 13 und 14 bedienten.
Auf dem übrigen Tramnetz gibt es, anders als im Vorjahr, nur noch geringfügige Veränderungen. So wird die Linie 5 neu während der Hauptverkehrszeit nach Rehalp und nach Albisgütli verlängert. Und die Linie 17 endet zur Hauptverkehrszeit nicht am Bahnhofquai/HB, sondern fährt weiter über den Bahnhof Selnau und den Stauffacher zum Bahnhof Wiedikon, um die übrigen Linien in der Bahnhofstrasse zu entlasten.
Das Zürcher Entsorgungstram hat ausgedient – die Stadt setzt voll auf die mobilen Recyclinghöfe
Das Entsorgungstram in Hirzenbach. Am Dienstag hat es seinen letzten Einsatz.
Stadt Zürich
bai. Wie sollen die Zürcherinnen und Zürcher Sperrgut entsorgen, wenn sie kein Auto haben? Das Ideal von SP-Stadträtin Simone Brander, der Vorsteherin des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements, lautet, dass Einwohner für ihre alten Möbel und weiteren überschüssigen Dinge den mobilen Recyclinghof nutzen. Das sind verschiedene Lieferwagen und Stände, welche regelmässig in die Quartiere kommen.
Wie es in einer Mitteilung von Entsorgung und Recycling vom Montag heisst, ist der Recyclinghof zu einem Treffpunkt in zahlreichen Quartieren geworden. Dank dem Tauschplatz und der Reparaturberatung spiele auch die Abfallverminderung eine wichtige Rolle.
Im Frühjahr 2025 hatte sich der Gemeinderat für die stadtweite Einführung des mobilen Recyclinghofs ausgesprochen. Heute macht dieser an 31 Standorten halt. Bis Ende Jahr kommt ein weiterer Platz in Leimbach hinzu. Ab 2027 hält die Annahmestelle zusätzlich in Alt-Wiedikon, und in Wipkingen verschiebt sich der Standort von der Schule Waidhalde zum zentraler gelegenen Röschibachplatz.
Pro vierstündige Durchführung besuchen nach Angaben des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements rund 500 Personen den mobilen Recyclinghof, etwa die Hälfte von ihnen nutzt den Tauschplatz oder die Reparaturberatung.
Die Etablierung des mobilen Recyclinghofs bedeutet nun das Ende des Entsorgungstrams, welches wiederkehrend bestimmte Endstationen in verschiedenen Zürcher Stadtkreisen anfuhr. Nach über 85 Jahren, davon mehr als 20 Jahren im Dienst von Entsorgung und Recycling, wird es ausgemustert. Das Cargo-Tram diente der Entsorgung von Sperrgut, Grubengut und Metall. Zum E-Tram konnten die Zürcherinnen und Zürcher alte, defekte Elektrogeräte bringen.
Die bisherigen elf Haltestellen werden laut der Mitteilung neu durch E-Lastwagen des mobilen Recyclinghofs bedient. Dazu kommen 22 weitere Standorte in der ganzen Stadt, die mit dem Entsorgungstram nicht erreichbar waren. Am Dienstag steht das Entsorgungstram in Hirzenbach zum letzten Mal im Einsatz.
Zum mobilen Recyclinghof gehört auch ein Tauschplatz.
Stadt Zürich
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Source: Neue Zürcher Zeitung
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