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- Ein Zug fuhr in Gizeh in das hintere Ende eines weiteren Zuges, mehrere Waggons entgleisten.
- Die Strecke zwischen Kairo und Assuan gilt als die wichtigste Verbindung zwischen der Hauptstadt und der Nil-Stadt weit im Süden.
- Mindestens sieben Menschen wurden getötet, 112 Personen wurden verletzt.
Mehr als 70 Ambulanzen waren im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen und in Spitäler zu bringen. Zudem wurden Kräne zur Unfallstelle gebracht, um Wrackteile zu beseitigen und die Strecke schnell wieder für den Zugverkehr freizugeben.
Örtliche Medien verbreiteten Fotos von der Unfallstelle, an der mehrere Waggons seitlich auf der Strecke lagen oder von der Bahntrasse auf Ackerland kippten.
Immer wieder schwere Unglücke
In Ägypten kommt es regelmässig zu teils schweren Zugunfällen. Eines der schwersten Unglücke ereignete sich 2002 in Gizeh, als in einem Zug auf dem Weg von Kairo nach Luxor im Süden ein Feuer ausbrach. Mehr als 360 Menschen kamen ums Leben.
Als Ursachen dieser Unglücke werden häufig menschliches Versagen und Fehler der Signalanlagen genannt. Die Regierung arbeitet seit Jahren daran, Züge und Schienen zu modernisieren.
sda/neur;schn
Source: SRF · 08.11.2026, 16:39
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