Der FC St. Gallen gewinnt gegen Servette 2:1 und muss erst nach dem späten Gegentreffer zittern. Genfs Topskorer Mutandwa verlässt das Stadion an Krücken.
31.10.2026, 20.23 Uhr
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Manex Guibelalde (GC) kämpft um den Ball. Samstag, 31. Oktober 2026, im Stadion Letzigrund.
Christian Beutler / KEYSTONE
(sda) Der FC Vaduz nimmt in der 12. Runde der Super League erstmals in dieser Saison Zählbares von einem Auswärtsspiel mit nach Hause. Den Sieg verpasst er beim 2:2 bei GC nur um wenige Minuten.
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Keines der beiden im untersten Tabellendrittel klassierten Teams hätte es verdient gehabt zu verlieren. Sie lieferten sich ein gutes Spiel mit vielen Offensivaktionen. Vaduz ging zweimal in Führung. Liridon Berisha traf nach einer Viertelstunde zum 1:0, und Juan Cabrera erzielte mit seinem fünften Saisontor in der 64. Minute das 2:1. Dem Treffer des Deutschen ging ein schöner kollektiver Angriff der Vaduzer voraus.
Die Grasshoppers antworteten jeweils nach Standradsituationen. In der 24. Minute traf Manex Gibelalde nach einem Eckball mit dem Kopf völlig freistehend zum 1:1. Das späte 2:2 fiel in der 88. Minute nach einem Freistoss und einem Durcheinander in der Vaduzer Defensive, von dem schliesslich Lee Young-Jun profitierte.
Später Schreck, verdienter Sieg beim FC St. Gallen
Der FC St. Gallen feiert einen unspektakulären Heimsieg: Die Ostschweizer schlagen Servette 2:1 und zittern nur ganz am Schluss.
Es war ein Spiel der wenigen Höhepunkte. Der spielerische Glanzpunkt war das 1:0 durch Carlo Boukhalfa in der 6. Minute, das er gemeinsam mit Chima Okoroji schön herausspielte. Das 2:0 durch Lukas Görtler fiel eine knappe Stunde später per Penalty, nachdem Bradley Mazikou im eigenen Strafraum mit einer ungeschickten Aktion die Hand zu Hilfe genommen hatte. Dazwischen gab es kaum gefährliche Offensivaktionen.
Auf eine Reaktion von Servette, das zuvor fünf der letzten sechs Spiele gewonnen hatte, warteten die Fans lange vergeblich. Erst in der 82. Minute gelang Jesper Karlsson mit seinem ersten Super-League-Tor das 1:2. Danach erhöhten die Genfer das Tempo und kamen zu einigen gefährlichen Szenen, für Punkte reichte es aber nicht.
Dazu kam früh ein Rückschlag: Servettes bester Skorer Kingstone Mutandwa, der in den letzten sechs Wochen siebenmal getroffen hatte, musste nach zehn Minuten verletzt raus und verliess das Stadion an Krücken.
Source: Neue Zürcher Zeitung
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