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- Am Flughafen von Lima haben Spezialkräfte einen ungewöhnlichen Fund gemacht: Socken dienten als Versteck für Eier und ausgewachsene Vogelspinnen.
- Die illegale Ladung umfasste teils noch unentdeckte Arten für Sammler und Labore.
- Die Verdächtigen, zwei Deutsche und ein Pole, waren unterwegs nach Deutschland.
Bei einer Gepäckkontrolle am internationalen Flughafen von Lima machten peruanische Behörden einen ungewöhnlichen Fund: In drei Koffern, verpackt in ungewaschenen Socken, transportierten drei Reisende über 3000 Vogelspinnen.
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Bild 1 von 4. Beamte untersuchen das Gepäck der verdächtigen Reisenden. Bildquelle: National Forestry and Wildlife Service (SERFOR).
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Bild 2 von 4. Unter den Funden befanden sich teils noch unbeschriebene Arten. Bildquelle: National Forestry and Wildlife Service (SERFOR).
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Bild 3 von 4. Die Achtbeiner waren in Socken verstaut auf drei Koffer verteilt. Bildquelle: National Forestry and Wildlife Service (SERFOR).
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Bild 4 von 4. Die geschmuggelten Tiere befanden sich in diversen Entwicklungsstadien. Bildquelle: National Forestry and Wildlife Service (SERFOR).
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Die Schmuggler trafen eine gezielte Auswahl aus verschiedenen Regionen Perus. Einige der teils auffällig gefärbten Arten sind wissenschaftlich noch nicht erfasst. Laut Behörden sollten die Tiere vermutlich für Sammlungen, Zuchtzwecke oder den Heimtiermarkt bestimmt sein. Unter den Spinnen befanden sich Exemplare in diversen Entwicklungsstadien – von Eiern und Jungtieren bis hin zu ausgewachsenen Tieren.
Zwei Deutsche und ein Pole wurden am Check-in-Schalter von Beamten für Umweltdelikte festgenommen. Einer von ihnen könnte Vogelspinnenforscher sein. Gegen das Trio wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Nach der Bestimmung kommen die Tiere in eine zugelassene Zuchtstation.
dpa/schh;fulu
Source: SRF · 06.11.2026, 10:25
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