Der Konzern ist wegen des Datenschutz-Skandals um Cambridge Analytica zu einer Strafe von 25 Milliarden Dollar verurteilt worden. Das Gericht verwies auf das Ausmass der Rechtsverletzungen.
21.10.2026, 20.15 Uhr
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Daniel Cole / REUTERS
(Reuters) /ehj. Ein Gericht im amerikanischen Gliedstaat New Mexico hat im Datenschutzskandal um die Analysefirma Cambridge Analytica eine Strafzahlung in der Höhe von 25 Milliarden Dollar gegen Meta verhängt. Das Gericht erklärte am Mittwoch (21. 10.), der Facebook-Mutterkonzern habe mehr als 43 Millionen Mal gegen die Verbraucherschutzgesetze des Gliedstaats verstossen.
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Hintergrund des Urteils ist der der Skandal um die britische Beratungsfirma Cambridge Analytica. 2018 wurde bekannt, dass über eine vermeintlich harmlose Umfrage persönliche Daten von Facebook-Nutzern gesammelt und an die britische Analysefirma Cambridge Analytica weitergegeben worden waren.
Auch das Wahlkampfteam des amerikanischen Präsidenten Donald Trump nutzte die Daten vor der Präsidentenwahl 2016. Insgesamt waren rund 87 Millionen Nutzerkonten betroffen. Meta zahlte später unter anderem rund sechs Milliarden Dollar an die US-Regierung, um Ermittlungen beizulegen.
Im Nachgang des Skandals reichte New Mexico im Jahr 2021 Klage gegen Meta ein. Neben dem Datenschutz ging es dabei auch um die Meinungsfreiheit auf der Plattform.
Der Gliedstaat warf dem Konzern vor, die Nutzer in der Frage getäuscht zu haben, wer Zugriff auf ihre Daten habe und wie Facebook gegen Hassrede und Falschinformationen vorgehe. Zudem hatte ein Whistleblower-Bericht enthüllt, dass bestimmte prominente Nutzer von den sonst geltenden Regeln für Beiträge auf der Plattform ausgenommen worden waren.
Source: Neue Zürcher Zeitung
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