Die Bäckeranlage ist Zürichs berüchtigtster Park. Wer fühlt sich hier noch wohl?

Crack-Süchtige neben Kleinkindern: Manche haben die Bäckeranlage im Kreis 4 schon aufgegeben, andere kämpfen für ihr Gleichgewicht. Jetzt schliesst auch noch das Café.

01.11.2026, 05.05 Uhr

9 Leseminuten


Die Bäckeranlage ist die einzige grössere Grünfläche im Kreis 4 – die offene Drogenszene sorgt im Quartier für Unruhe.

Die Bäckeranlage ist die einzige grössere Grünfläche im Kreis 4 – die offene Drogenszene sorgt im Quartier für Unruhe.

Ein warmer Herbstnachmittag auf der Bäckeranlage in Zürich: Eine Gruppe Kleinkinder spielt auf der Wiese. Da eskaliert einige Meter entfernt, bei den Bänken am Rand des Parks, ein Streit. Ein Mann ohrfeigt eine Frau. Sie packt ihn an den Haaren. Zwei Polizeitransporter brausen heran. Die Beamten trennen die beiden und kontrollieren sie. Die Eskalation hat nur wenige Minuten gedauert. Die Kinder spielen weiter, sie haben nichts mitbekommen.

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Die Bäckeranlage im Kreis 4 – sie ist in den vergangenen drei Jahren zum Synonym für Zürichs wachsende Drogenszene geworden. Doch auch andere Gruppen nutzen den Park nach wie vor. Je nach Tag und Uhrzeit spielen Kinder auf der Wiese, finden private Feiern, Konzerte oder Flohmärkte statt. Gleichzeitig treffen sich hier Menschen, die Alkohol trinken, mit Drogen handeln und sie konsumieren. Und die manchmal gewalttätig werden.

Schon früher war die Bäckeranlage ein Treffpunkt für Alkoholkranke. Nach der Schliessung der offenen Drogenszene am Letten kamen Heroinsüchtige dazu. Heute wird vor allem Crack geraucht – eine rauchbare Form von Kokain. Lange galt eine unausgesprochene Regel: Planschbecken, Wiese und Spielplatz bleiben frei von Drogenhandel und Konsum. Doch diese Grenzen verwischen.

Der Park gehört eigentlich allen – doch wer fühlt sich dort noch wohl?

Die Anwohner und ihr Problem

Der Boden im Innenhof ist noch nass. Der Hauswart hat soeben mit dem Hochdruckreiniger die Hinterlassenschaften der Nacht weggespritzt. Wieder einmal hat jemand im Freien hinter der Siedlung übernachtet.

«Seit zwei, drei Jahren haben solche Vorfälle bei uns in der Siedlung zugenommen», sagt Lars Birrer. Er lebt mit seiner Frau Ariane Roth und der gemeinsamen Tochter drei Häuserblocks von der Bäckeranlage entfernt. Er seit dreizehn Jahren, sie seit neun.

Die Bäckeranlage, den einzigen Park im Quartier, meiden die beiden inzwischen. Ariane Roth sagt: «Es käme mir nicht in den Sinn, allein mit einem Buch in die ‹Bäcki› zu gehen oder dort zu sünnele.»

Die Familie erlebt, wie sich die Drogenszene zunehmend in die umliegenden Strassen und Wohnhäuser ausbreitet. «Sie konsumieren im Hof, sie konsumieren in den Eingängen. Es ist den Süchtigen egal, ob sie dabei beobachtet werden», sagt Birrer. Seit einiger Zeit kontrolliere er abends, ob jemand im Treppenhaus liege.

Besonders stört die beiden, dass die offene Drogen- und Alkoholikerszene ausgerechnet dort geduldet werde, wo Kinder zur Schule gingen. Roth sagt: «Die Bäckeranlage ist für eine Drogenszene der unglücklichste Ort.»

Auf drei von vier Seiten des Parks liegen Schulhäuser. Die Tochter besucht eines davon. Die Eltern begleiten sie zur Schule, auch wegen des Verkehrs. «Wenn Abhängige uns um Geld anbetteln, dreht sie sich weg, damit sie das Elend nicht anschauen muss», sagt Roth.

Eine unausgesprochene Regel besagt, dass das «Bädli» hinter den emblematischen Zebras im Sommer den Kindern gehört. Doch das klappt nicht immer.

Eine unausgesprochene Regel besagt, dass das «Bädli» hinter den emblematischen Zebras im Sommer den Kindern gehört. Doch das klappt nicht immer.

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Birrer ist für die GLP in der Schulpflege. Mit seiner Haltung fühlt er sich im links geprägten Kreis 4 in der Minderheit. Er sagt: «Ich verstehe nicht, dass man die Bäckeranlage nicht räumt.»

Er wirft der Stadt aber nicht vor, untätig zu sein. «Die SIP ist vor Ort, die Polizei fährt gefühlt alle 15 Minuten Patrouille.» Und doch findet er sich mit seinen Sorgen nicht ernst genommen. Wenn er bei städtischen Anlaufstellen von seinen Erlebnissen erzähle, werde seine Wahrnehmung infrage gestellt. «Aus deren Sicht bin ich als Anwohner, der das Problem der Süchtigen nicht versteht, privilegiert.» Dagegen seien die Süchtigen in jeglicher Hinsicht die Schutzbedürftigen.

Ariane Roth sieht das ähnlich. Die Stadt wolle den Süchtigen mehr helfen als allen anderen, die auch von den Auswirkungen der offenen Drogenszene betroffen seien.

Im Quartier bleiben wollen die beiden trotzdem. Sie mögen ihre Wohnung und die Zentrumsnähe. Ihre Tochter ist im Viertel verwurzelt, und die Schule sei sehr gut.

Die Süchtigen und ihr Alltag

Für Stefan, der eigentlich anders heisst, ist die Bäckeranlage ein Fixpunkt im Leben. Nicht jeden Tag, aber mehrmals pro Woche kommt er in den Park, meistens am Nachmittag. Er raucht seit Jahren Marihuana, trinkt regelmässig Alkohol und konsumiert seit rund sechs Jahren Crack.

An diesem heissen Nachmittag sitzt er auf einer Bank im Schatten. Seine Pfeife hält er versteckt in der Hand. Er wisse, dass die Bäckeranlage auch ein Park für Kinder sei, sagt er. Und dass diese den Drogenkonsum nicht sehen sollten. Doch um Crack zu kaufen, müsse er eben hierher kommen.

Er trifft auch Bekannte, mit denen er ab und zu etwas Stoff teilt. Andere wollten ihn oft bloss ausnützen, erzählt er. Weil er häufig Bier und Zigarettenpapier bei sich habe.

An diesem Nachmittag hat sich ein jüngerer Mann, nennen wir ihn Simon, zu ihm gesetzt. Die beiden teilen sich Crack und Marihuana, Alkohol trinkt Simon nicht.

Stefan plaudert immer mehr, je mehr er intus hat. Simon dagegen ist nach einer Weile kaum mehr ansprechbar. Immer wieder steht er auf und tigert zum Sandplatz mit dem Klettergerüst. Er klettert hinauf, steigt wieder hinunter, wälzt sich im Sand und reibt sich die Körner ins Gesicht. Kinder sind gerade keine da. Dann tanzt er barfuss auf der Wiese und wirft seine Brille in den Abfalleimer.

Schliesslich schnappt er sich seinen Coop-Sack, der neben einer Bank liegt. Er zieht einen Take-away-Behälter mit Nudeln und Fleisch hervor, setzt sich mitten auf den Spazierweg und schaufelt das Essen in sich hinein.

Der Vater will etwas tun

Tom Schneider versteht, dass solche Szenen irritieren. Bei ihm wurde die rote Linie im Sommer des vergangenen Jahres überschritten. Während der Schulferien konsumierten zeitweise um die dreissig Personen tagsüber Crack auf der Brauerstrasse, zwischen den Schulhäusern, dem Skatepark und der Bäckeranlage.

Tom Schneider hat sich dem Quartierverein angeschlossen, um etwas zu verändern. Er bezweifelt, dass es eine Lösung für die Konflikte um die «Bäcki» gibt.

Tom Schneider hat sich dem Quartierverein angeschlossen, um etwas zu verändern. Er bezweifelt, dass es eine Lösung für die Konflikte um die «Bäcki» gibt.

Als die Süchtigen auch noch zeitweise auf das Schulareal gelangten, hatte der Vater von zwei Kindern im Primarschulalter genug: «Es hatte bis dahin eine Art Gentleman’s Agreement gegeben, wonach die Schulhäuser für die Süchtigen tabu waren», sagte er.

Schneider, der seit vielen Jahren im Quartier wohnt, wollte unbedingt etwas tun. «Es ist mir sehr wichtig, dass man nicht nur redet, sondern auch macht.»

Zunächst wandte er sich an die Schulbehörden und nutzte seine Kontakte zur SP. Doch der Erfolg blieb bescheiden. Zusammen mit Nachbarn rief er daraufhin im vergangenen Winter die «Aktion Anker» ins Leben. Die Gruppe mobilisierte Anwohner für Informationsveranstaltungen der Stadt und organisierte eine Podiumsdiskussion im Schulhaus. Zwei Stadträte, Raphael Golta und Karin Rykart, erschienen. «Der Raum war so voll, dass Dutzende von Personen vom Gang aus zuhören mussten», erzählt Schneider.

Inzwischen ist die Initiative im Quartierverein aufgegangen. Schneider leitet dort die «Kommission Bäckeranlage», die regelmässig mit der Stadt im Austausch steht. Er sagt: «Man hört uns nun besser zu.»

Tatsächlich habe sich die Situation in und um den Park diesen Sommer zunächst verbessert. Doch zu Beginn der Sommerferien sei sie plötzlich wieder «gekippt». Die Zahl der Süchtigen und die Konflikte hätten stark zugenommen. Die Kommission wandte sich an die Stadt, die rasch reagierte. Seit Mitte Juli sind die Polizei und die ambulanten Sozialarbeiter der SIP sehr viel präsenter. Schneider sagt: «Es ist ein gegenseitiger Lernprozess.»

Die Stadt setzt darauf, dass regelmässige Veranstaltungen wieder mehr Menschen aus dem Quartier in den Park bringen. Schneider unterstützt diesen Ansatz: Man sehe, dass es funktioniere.

Auch das Café beeinflusst die Atmosphäre im Park positiv. Das zeigt sich an diesem Herbstnachmittag: Die Stühle und Bänke draussen sind gut besetzt. Auf der Wiese und im Sandkasten spielen Kinder, auf den Bänken im Park, wo rund ein Dutzend Süchtige sitzen, ist es ruhig.

Schneider weiss, dass es auch ganz anders sein kann. Es gibt immer wieder Tage, an denen fast nur Süchtige den Park bevölkern. Trotzdem kommt er weiterhin regelmässig in die Bäckeranlage, auch mit seinen Kindern. Den Park zu meiden, kommt für den 48-Jährigen nicht infrage: «Er ist die einzige Grünfläche, die für uns und unsere Kinder unmittelbar erreichbar ist. Er dient uns als Treffpunkt und Spielort.»

Aber nach etwas mehr als einem Jahr Engagement ist er nachdenklicher geworden. «Gibt es überhaupt eine Lösung für die Konflikte rund um die Bäckeranlage?», fragt er und antwortet gleich selbst: «Ich glaube, es gibt sie nicht.»

Der Quartierhistoriker und sein Weitblick

Hannes Lindenmeyer könnte die Bäckeranlage seinen Garten nennen, so nahe wohnt er am Park, und zwar seit fünfzig Jahren. Als Quartierhistoriker ist er zudem ein Kenner der Geschichte des Kreises 4. Die Aufregung um die Szene sieht er auch deswegen gelassen.

Schon immer hätten Sucht und Rausch zum Quartier gehört. In den 1980er Jahren hätten die Trinker aus der alten «Schönau» die Bäckeranlage in ihrem eigenen Verständnis «Gorillaweide» genannt, erzählt er.

Lindenmeyer vergleicht die Bäckeranlage mit einem Teich, dessen ökologisches Gleichgewicht immer wieder hergestellt werden müsse. Nach der Schliessung des Lettens verlagerte sich ein Teil der Szene ins Quartier. Damals sei sogar darüber diskutiert worden, den Park nachts zu schliessen, sagt Lindenmeyer. «Das wäre eine Bankrotterklärung gewesen.» Ein mobiler Polizeiposten habe damals zur Beruhigung beigetragen.

Wenn die heutige Situation mit jener am Platzspitz oder am Letten verglichen wird, schüttelt der 81-Jährige den Kopf. «Damals war das die totale Verelendung, Leute sind dort gestorben. So ist es heute nicht», sagt er.

Hannes Lindenmeyer wohnt seit fünfzig Jahren an der Bäckeranlage. Er sagt, das Biotop im Park müsse immer wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.

Hannes Lindenmeyer wohnt seit fünfzig Jahren an der Bäckeranlage. Er sagt, das Biotop im Park müsse immer wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.

Er selbst kommt täglich in die «Bäcki», oft setzt er sich ins Café. «Bedrohliche Situationen gibt es im Quartier wirklich sehr selten – und wenn schon, viel eher an der Langstrasse als hier.»

Das bedeute allerdings nicht, dass der Park sich selbst überlassen werden könne. Die Bäckeranlage sei ein sensibler Ort, an dem unterschiedliche Bedürfnisse aufeinanderträfen. Damit das Zusammenleben funktioniere, brauche es immer wieder behördliche Eingriffe. Die SIP und die Polizei machen aus seiner Sicht eine gute Arbeit.

Für Eltern, die mit ihren Kindern die Bäckeranlage meiden, hat Lindenmeyer wenig Verständnis. Seine Kinder hätten sich in den achtziger und neunziger Jahren sehr selbständig im Quartier bewegt – und da sei auch schon einiges los gewesen. Er glaubt, dass die Angst, dass den Kindern auf dem Weg zur Schule oder im Park etwas passiere, eher ein Problem der Eltern sei. «Heute gibt es viel mehr Eltern, die dauernd wissen wollen, wo ihre Kinder sind», sagt er.

Allerdings beobachtet auch Lindenmeyer Veränderungen im Quartier.

Zum Beispiel, dass in den letzten Jahren vermehrt auch junge Asylbewerber aus den nahen Unterkünften auf der «Bäcki» ihre Zeit totschlagen. «Das ist deren gutes Recht – wo sollten sie sonst hin?», sagt er. Aber es brauche ein niederschwelliges Beschäftigungsprogramm für sie, etwa Mithilfe bei der Abfallentsorgung oder der einfachen Parkpflege.

Zudem seien es nicht allein die Drogenszene oder die Randständigen im Park, die die Bewohner im Quartier störten, sondern deren Vermischung mit dem Nachtleben der Langstrasse, sagt er.

Freitag- und Samstagnacht sei der Parkplatz Hohlstrasse überfüllt mit Autos von Bar- und Klubbesuchern, viele von auswärts. «Sie versorgen sich hier mit Koks und kehren spät in der Nacht lautstark und türenschletzend zurück – oder feiern in der ‹Bäcki› Afterparty.»

Nachts gibt es keine Nutzungskonflikte – aber Streit

An einem lauen Freitagabend im Oktober zeigt sich, was Lindenmeyer meint.

Die Wiese in der Mitte liegt im Dunkeln. Auf den Bänken und besonders im berüchtigten Drogeneck bei der Tramhaltestelle sitzen Menschen in kleinen Gruppen. Die meisten sind Männer, manche wirken verwahrlost. Leute auf E-Trottinetts fahren vor, schliessen einen Deal ab und verschwinden wieder. Ein eleganter Mann in Mantel und beigen Hosen sieht aus, als wollte er noch ausgehen. Er und seine weibliche Begleitung kaufen, konsumieren und verschwinden dann in Richtung Langstrasse.

Auch ein Mann um die 60, der mit seiner Hornbrille und dem Käppi wie ein müder Wanderer aussieht, schlendert in Richtung der Bänke. Er wirkt betrunken. Beim Vorbeigehen fragt er, wo es hier Drogen gebe. Dann setzt er sich zu den anderen, raucht und schnupft, was sich ihm bietet.

Nachts gibt es auf der Bäckeranlage keine Nutzungskonflikte – sondern höchstens Streit. Irgendwann schreit eine Frau. Sie beschimpft einen Mann abwechselnd auf Spanisch und Deutsch. Ein grosser, bulliger Typ in roter Jacke steht von der Bank auf, schlichtet und schickt den Beschimpften weg. Nicht immer geht es so glimpflich aus. Diesen Sommer kam es zu zwei Auseinandersetzungen, bei denen jeweils eine Person mit einem Messer schwer verletzt wurde.

Wenn die Medien dann über die «Messerstecherei in der Bäckeranlage» berichten, fühlt sich das für Tom Schneider wie ein Rückschlag an. Natürlich sei die Berichterstattung legitim. «Aber sie führt dazu, dass Menschen und insbesondere Familien die Bäckeranlage vermehrt meiden.»

Schneider wünscht sich, dass mehr Ruhe einkehrt. Aber er macht sich keine Illusionen: «Es wird nie nur ein Park sein, in dem sich nur Eltern mit Kindern aufhalten.» Aber man könne die Rahmenbedingungen so verbessern, dass sich das Publikum stärker mische.

Vergangene Woche ist allerdings bekannt geworden, dass das Café aus betrieblichen Gründen per Ende Jahr schliesst. Das besorgt Schneider: «Ohne Café könnte es tatsächlich schwierig werden.» Er hofft auf eine möglichst rasche Anschlusslösung.

Kinder und Süchtige treffen in der Bäckeranlage aufeinander. Nicht alle Eltern sind dazu bereit – sie wünschen sich ein kinderfreundlicheres Umfeld.

Kinder und Süchtige treffen in der Bäckeranlage aufeinander. Nicht alle Eltern sind dazu bereit – sie wünschen sich ein kinderfreundlicheres Umfeld.

Auch Hannes Lindenmeyer findet, das Café habe eine wichtige Funktion: «Man hätte die Betreiber für die soziale Arbeit, die sie geleistet haben, entschädigen sollen», sagt er. Er wünscht sich, dass die sehr engagierten Mitarbeiter, die die besonderen Gegebenheiten inzwischen kennen, weiter beschäftigt werden können.

Auch wenn Lindenmeyer nur wenig Verständnis für ängstliche Eltern aufbringen kann, so sieht er in deren Verhalten vor allem eine Gefahr: «Wenn die Leute das Quartier und den Park meiden, dann könnte es tatsächlich schlimm werden.»

Lars Birrer und Ariane Roth hingegen wollen die Drogenszene verschieben. Er schlägt vor, die Szene auf das Kasernenareal zu verlagern. Dort gebe es bereits Infrastruktur und Platz, aber nicht drei Schulen in unmittelbarer Nachbarschaft. Sie würde am liebsten die Bänke in der Bäckeranlage abmontieren.

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Source: Neue Zürcher Zeitung · Nina Belz, Tobias Marti, Karin Hofer

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