Bise Die Schweiz hat einen neuen Dauergast

Die Bise bleibt, frischt am Sonntag teils kräftig auf – und spielt mit dem Hochnebel.

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30.10.2026, 17:51

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Angetrieben von einem Hoch nördlich der Schweiz bleibt die Bise im Mittelland in den kommenden Tagen eine treue Begleiterin.

Legende: Bei vielen unbeliebt, Windsportler schätzen aber den konstanten Wind. Dominik Frey

Am Sonntag legt die Bise nochmals einen Zahn zu. Während die Böen im zentralen und östlichen Mittelland gerade einmal um 30 km/h erreichen, bläst sie im Westen mit Böen um 65 km/h. Dabei spielt die Schweizer Topografie eine entscheidende Rolle:

Legende: SRF Meteo

Die Bise fliesst aus Nordosten durchs Mittelland. Der Jura und die Alpen bilden eine natürliche Leitplanke. Weil der Abstand zwischen den beiden Gebirgsketten nach Westen hin immer schmaler wird, wird die Bise kanalisiert und beschleunigt.

Legende: Die starke Bise kann im Westen dafür sorgen, dass sich der Nebel auflöst. Susanne Mächler

Auch bei der Hochnebelobergrenze hat die Bise ein Wörtchen mitzureden: Mit Bise steigt häufig auch die Hochnebelobergrenze.

Legende: Wer dann noch an die Sonne will, muss auf höhere Berge ausweichen. Siegfried Steiner

Die anhaltende Bise drückt die Hochnebelobergrenze in der kommenden Woche stellenweise auf bis zu 2000 Meter hinauf.

Meteo, 30.10.26, 12:50 Uhr

Source: SRF · Timothy Schwitter

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