Der 55-jährige Chef der Freien Wähler und stellvertretende Ministerpräsident prägte die bayrische Politik seit fast zwei Jahrzehnten.
04.11.2026, 21.45 Uhr
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AktualisiertDer Landwirt und Agraringenieur Hubert Aiwanger ist Bundesvorsitzender der Freien Wähler. Er gehört als Wirtschaftsminister seit November 2018 dem Kabinett Söder an.
PD
ael. Bayerns Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler) soll tot in einem Berliner Hotel aufgefunden worden sein. Das berichtet die «Bild»-Zeitung unter Berufung auf Quellen aus der bayerischen Staatsregierung und der Berliner Polizei. Regierungskreise bestätigten der Deutschen Presse-Agentur den Tod Aiwangers. Die genauen Umstände seines Todes sind noch nicht bekannt. Er wurde 55 Jahre alt.
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Aiwanger wurde am 26. Januar 1971 im niederbayerischen Ergoldsbach geboren. Er wuchs auf einem Bauernhof auf und absolvierte ein Agrarstudium an der FH Weihenstephan.
Seine politische Karriere begann früh: Seit 2006 war er Landesvorsitzender der Freien Wähler Bayern, 2010 übernahm er zusätzlich den Bundesvorsitz. 2008 zog er erstmals in den Bayerischen Landtag ein und führte bis 2018 die Fraktion der Freien Wähler. Nach der Landtagswahl 2018 wurde er Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie stellvertretender Ministerpräsident im Kabinett von Markus Söder (CSU).
Bei der Landtagswahl 2023 gewann er seinen Stimmkreis Landshut erstmals direkt. Der konservative Politiker galt als scharfer Kritiker von EU-Entscheidungen.
Aiwanger hinterlässt eine Lebensgefährtin, mit der er zwei Söhne hat.
Mehr folgt.
Source: Neue Zürcher Zeitung
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