5:3 in Bern: Der FC Zürich feiert einen Spektakel-Sieg und fügt YB die erste Saisonniederlage zu

Die Zürcher brillieren in der zweiten Halbzeit und machen aus einem 2:3 ein 5:3. Umeh Emmanuel gelingen zwei Tore.

01.11.2026, 16.26 Uhr

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Der FCZ in Feierlaune, hier nach dem 3:3 durch Livano Comenencia.

Der FCZ in Feierlaune, hier nach dem 3:3 durch Livano Comenencia.

Peter Schneider / KEYSTONE

(sda) Im bisherigen Saisonverlauf konnte die Offensive die defensiven Mängel der Berner Young Boys mindestens teilweise kompensieren. Diesmal, beim Heimspiel gegen den FC Zürich, reichten drei Tore nicht für Punkte. Das lag in erster Linie an einer komplett missglückten zweiten Halbzeit, die der FC Zürich verdientermassen mit 3:0 für sich entschied. Selmin Hodza (82.) und Umeh Emmanuel (92.) schossen die letzten beiden Treffer des FCZ in der Schlussphase.

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Vor der Pause hatte YB zweimal auf einen Rückstand reagiert. Samuel Essende traf in 22. Minute zum 1:1 und sieben Minuten später zum 2:2. Die gute Vorarbeit zu den Toren kamen von Lewin Blum und Herba Guirassy. In der 40. Minute erwischten die Berner die Zürcher Gäste zum dritten Mal, diesmal mit einem schön herausgespielten Konter, den Alvyn Sanches abschloss.

Gefestigte Zürcher, Anfällige Berner

Es hätte angesichts des schmerzhaften Spielverlaufs für den FCZ eine frühe Vorentscheidung im Wankdorf sein können. Doch zum einen ist Zürich unter Marcel Koller mit nunmehr sechs Spielen ohne Niederlage gefestigt, und zum anderen ist YB in der Defensive ungemein anfällig, speziell für ein Team, das Meister werden will. Am Sonntagnachmittag kassierten Cédric Zesiger und Co. die Saisontore 19 bis 23.

Zumindest einen Teil der jüngsten Gegentore gehen auf eine erstaunliche Passivität der Gastgeber zurück. Nach der Pause war der FC Zürich, der durch einen Penalty von Philippe Kény und einem Lupfer von Emmanuel seine ersten zwei Tore erzielt hatte, viel präsenter und aggressiver als der Gegner. Der Lohn folgte nach einer Stunde mit dem 3:3 von Livano Comenencia.

Der eine Punkt hätte zum Zürcher Glück schon gereicht. Doch es kam aus ihrer Sicht noch besser. In der 82. Minute profitierte der eingewechselte Hodza von einer ungenügenden Abwehr des zuvor mehrmals stark parierenden YB-Goalie Marvin Keller und staubte zum 4:3 ab. Die Reaktion der Berner fiel nicht sonderlich eindrücklich aus, und mit dem 5:3 in der 92. Minute sicherte Emmanuel den Zürcher Exploit noch vor dem Schlusspfiff.

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Source: Neue Zürcher Zeitung

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