- Der FC Lugano gewinnt in der 11. Runde der Super League 3:2 in Thun und feiert damit den 10. Sieg.
- Albian Ajetis Lauf geht weiter: Er trifft drei Minuten nach seiner Einwechslung zum vorentscheidenden 3:1 (77.).
- In den anderen Partien empfängt Basel die Grasshoppers und Sion Lausanne-Sport.
Plötzlich blies Schiedsrichter Mirel Turkes in seine Pfeife und zeigte auf den Punkt – Penalty für Thun. Mattia Zanotti hatte den Ball aus kurzer Distanz an den angelegten Arm bekommen. Der VAR meldete sich nicht, die Entscheidung blieb bestehen. Riccardo Brasch übernahm in der 88. Minute die Verantwortung und brachte die Hoffnung der Thuner mit dem 2:3 wieder zurück.
Und die Gastgeber rannten weiter an. Braschi konnte in der Nachspielzeit einen Abpraller von David von Ballmoos aber nicht verwerten. Danach passierte nichts mehr, Lugano ist weiter nicht aufzuhalten. Die Tessiner feierten in Thun den 10. Sieg im 11. Super-League-Spiel und blieben auch im 21. Saisonspiel in allen Wettbewerben ungeschlagen.
Thun reagiert stark auf den ersten Rückstand
Im Duell der beiden Schweizer Europacup-Teilnehmer waren den Teams die Strapazen der englischen Woche anzumerken: Die Startphase liess an Intensität über weite Strecken zu wünschen übrig. Bei zwei der wenigen Aktionen, die für Aufregung sorgten, war Kevin Behrens im Mittelpunkt: In der 7. Minute «unterband» der Deutsche einen Querpass von Mitspieler Uran Bislimi zu Dereck Moncada. 10 Minuten später bekam er keinen Elfmeter zugesprochen, obwohl Nicolas Bürgy ihn zurückgehalten hatte.
Aus dem Nichts und nach einem weiten Schlag ging der Leader in der 34. Minute durch Moncada in Führung. Was auch für den Linienrichter nach einer Abseitsstellung ausgesehen hatte, wurde alsbald vom VAR korrigiert.
Luganos Führung hatte nur kurz Bestand: Captain Brighton Labeau, der den frisch Vater gewordenen Marco Bürki vertrat, scheiterte noch an von Ballmoos. Den Abstauber verwandelte Nassim Zoukit zum 1:1 – sein erster Super-League-Treffer.
Ajetis Hoch hält an
Lugano liess sich davon nicht beirren, startete energisch in die 2. Halbzeit und ging rasch (49.) in Führung: Bislimis Distanzschuss nach einem Eckball stellte Steffen vor mehr Probleme als erwartet. Danach zogen sich die Tessiner etwas zurück, Thun wusste aber mit dem Ball nicht viel anzufangen. Zwei Versuche von Labeau (56./72.) waren noch das Gefährlichste, das die Berner Oberländer zustande brachten.
In der 77. Minute schlugen die Gäste dann erneut eiskalt zu: Bürgy schlug nach einem langen Pass Lukas Mais über den Ball. Der kurz zuvor eingewechselte Albian Ajeti zog auf Steffen los und versenkte eiskalt – sein 3. Saisontor.
So geht es weiter
Beide Teams stehen am Sonntag wieder im Einsatz: Lugano empfängt um 16:30 Uhr den FC Basel, Thun gastiert zeitgleich bei Lausanne-Sport.
Super League
Source: SRF · 25.10.2026, 16:19
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