Online seit heute, 11.18 Uhr
Wirtschaftskammerpräsidentin (WKO) Martha Schultz hat zahlreiche Entlastungen für die Wirtschaft gefordert, unter anderem eine Senkung der Mineralölsteuer (MöSt.) und ein Aussetzen der CO2-Bepreisung.
Und auch mit der Spritpreisbremse zeigt sie sich unzufrieden. Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) sieht sich dadurch bestätigt und zeigte sich heute erfreut. Damit sei Schultz „nun auch öffentlich auf die seit Langem vertretene Linie der Freiheitlichen Wirtschaft eingeschwenkt“.
Schultz: Braucht Konjunktur- und Standortpaket
Schultz lud zu ihrem ersten Medienempfang in die Wirtschaftskammer in Wien-Wieden und nutzte die Gelegenheit für einen Appell an die Politik. Die Wirtschaft brauche ein Konjunktur-und Standortpaket, das Investitionen fördere, statt sie zu bremsen. Als Beispiele nannte sie laut „Standard“ einen erhöhten Investitionsfreibetrag auch über 2026 hinaus und neue Abschreibungsmodelle.
WWF: Forderungen führen zu mehr Abhängigkeit von Öl und Gas
Kritik an der Forderung, die CO2-Beipreisung abzuschaffen, kam von der Tier- und Umweltschutzorganisation WWF: „Fossile Steuergeschenke belasten das Budget und bremsen das Energiesparen. Die Forderungen der Wirtschaftskammer würden die teure Abhängigkeit von Öl und Gas verlängern und Österreich noch krisenanfälliger machen“, so WWF-Sprecherin Viktoria Auer.
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Source: ORF · ORF.at
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