Künstliche Intelligenz
Wieso Anthropic rote Zahlen schreibt, wenn der Unternehmenswert steigt
Der KI-Konzern steigert seinen Umsatz um 45 Prozent und steht trotzdem unter Druck. Bis 2030 will er mehr als eine halbe Billion Dollar in Rechenzentren stecken. Manche Investoren fürchten einen kühlen Börsenstart
Ein Großteil des Verlusts von Anthropic entsteht nur auf dem Papier.
Anthropic plant laut anonymen Berichten aus dem Umfeld des Konzerns, im November an die Börse zu gehen. In einem internen Bericht weist das Unternehmen einen Nettoverlust von insgesamt 80,7 Milliarden Dollar für das erste Halbjahr 2026 aus. Schuld ist unter anderem die Wertsteigerung von Anleihen, die in Aktien des KI-Giganten umgewandelt werden können. Es ist vor allem ein kompliziertes Finanzierungsmittel, das den Verlust schlimmer aussehen lässt, als er womöglich ist. Ein weiterer Finanzbericht von vor einer Woche senkte die Bewertung von Anthropic auf 1,5 Billionen Dollar.
Willkommen bei DER STANDARD
Sie entscheiden darüber, wie Sie unsere Inhalte nutzen wollen. Ihr Gerät erlaubt uns derzeit leider nicht, die entsprechenden Optionen anzuzeigen.
Bitte deaktivieren Sie sämtliche Hard- und Software-Komponenten, die in der Lage sind Teile unserer Website zu blockieren. Z.B. Browser-AddOns wie Adblocker oder auch netzwerktechnische Filter.
Sie haben ein PUR-Abo?
Source: Der Standard
At a glance
- Topic
- World
- Country
- 🇦🇹 AT
- Publisher language
- DE
- Added to Allnira