BLOG: ERLESENES WISSEN
Wien, wie es war in den 1960ern und den 1970ern
Die authentischen Erinnerungen zweier Wiener Autoren reflektieren das Leben und den Alltag einer grauen Welt, die zunehmend bunter, vielfältiger und freier wurde
Die beiden Bücher beschreiben die 1960er und 1970er Jahre in Wien.
In den 1960er und 1970er Jahren waren die Autoren der beiden zu besprechenden Bücher Kinder, bzw. Jugendliche. Sie haben ihre eigene, höchst persönliche Sichtweise, jener Dekaden, mit profunder Kenntnis und viel Wortwitz authentisch beschrieben. Beppo Beyerl, mit dem ich bereits mehrere Bücher geschrieben habe, zuletzt kam die 4. (!) Auflage unseres Buches „Wien entdecken mit der Bim“ heraus, wurde 1955 in Wien geboren. In den 1960ern war er – so wie ich ab 1974 – am Schottengymnasium in Wien. Er saß in derselben Klasse wie Rudolf Scholten, der später Minister werden sollte. Beppo wurde ein Schreibender, verschrieb sich der Slavistik und spricht fließend Tschechisch. Er bringt Buch um Buch heraus und scheut sich auch nicht neue Worte zu verwenden. Den „Löwenfiaker“, als Wienerische Liebenserklärung an die Marc-Anton-Gruppe vor der Wiener Secession, finden wir in einem seiner Bücher.
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