US-Midterms
Wie Trump bei Russlands Wahlbeeinflussung wegschaut
Trump warnt vor chinesischer Einmischung in die US-Wahlen. Gleichzeitig hat seine Regierung jene Behörden geschwächt, die russische Einflusskampagnen aufdecken sollen. Vor den Midterms hat das Folgen
In Moskauer Souvenirläden finden sich Shirts, die eine besondere Affinität Trumps zu Russland nahelegen.
Pam Bondi verlor keine Zeit. Gleich an ihrem ersten vollen Arbeitstag als US-Justizministerin löste die enge Vertraute Donald Trumps ausgerechnet jene FBI-Taskforce auf, die Einflusskampagnen Russlands, Chinas und anderer Gegner der USA untersucht hatte. Auch die Cybersicherheitsbehörde CISA im Heimatschutzministerium wurde geschwächt: Zahlreiche Beschäftigte verloren ihre Jobs, Gelder für die Schulung lokaler Wahlverantwortlicher wurden gestrichen. Mit einem Schlag verlor der Kampf gegen ausländische Wahlbeeinflussung in den USA wichtige Instrumente. Keine 14 Monate später war Bondis Amtszeit bereits vorbei. Doch die Folgen sind bis heute spürbar – ausgerechnet im Vorfeld der nächsten Kongresswahlen.
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Source: Der Standard
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