Ausbruchskünstler
Wie sich Kraken durch kleinste Lücken zwängen können
Mit Saugnäpfen und gestreckten Armen stemmen sich die Tiere ab und ziehen den Körper nach. Ein Forschungsteam mit österreichischer Beteiligung hat das nun untersucht
Kraken, hier ein Gewöhnlicher Krake, mögen durchaus voluminös wirken – und doch schaffen sie es, durch winzige Löcher zu schlüpfen. Ihre Technik haben sich Forschende nun genauer angesehen.
Ein Loch, das kleiner ist als der eigene Kopf, muss für einen Kraken kein unüberwindliches Hindernis sein. Dass sich die Tiere durch derart enge Öffnungen zwängen können, ist bekannt. Wie sie das anstellen, hat ein Forschungsteam um Wenci Xin von der National University of Singapore nun genauer untersucht. Demnach wechseln Gewöhnliche Kraken je nach Größe des Lochs die Technik, bei besonders engen Öffnungen schicken sie womöglich alle Arme voraus. Kraken könnten ihre Körperform so verändern, dass sie fast wie Wasser durch einen Spalt fließen, sagt Xin. Ihre Größe bestimme deshalb nicht immer, wohin sie gelangen.
Willkommen bei DER STANDARD
Sie entscheiden darüber, wie Sie unsere Inhalte nutzen wollen. Ihr Gerät erlaubt uns derzeit leider nicht, die entsprechenden Optionen anzuzeigen.
Bitte deaktivieren Sie sämtliche Hard- und Software-Komponenten, die in der Lage sind Teile unserer Website zu blockieren. Z.B. Browser-AddOns wie Adblocker oder auch netzwerktechnische Filter.
Sie haben ein PUR-Abo?
Source: Der Standard
At a glance
- Topic
- World
- Country
- 🇦🇹 AT
- Publisher language
- DE
- Added to Allnira